EUR/USD Analyse: Potential nach unten vorhanden

Beitragsdatum: 
06. Dez 2017

Der höchste Stand der Unternehmensstimmung im Euroraum hatte keine großen Wirkungen auf das Paar. Die Ergebnisse waren von den Marktteilnehmern erwartet worden, somit wurden sie nur bestätigt. Zugleich zeigt sich der US Dollar durchaus stark. Der Verlauf der umstrittenen Steuerreform, sowie die Erwartungen an die FED, die allen Ansichten nach die Zinsen in diesem Jahr noch einmal anpassen könnte, sorgen für positive Stimmung dem Greenback gegenüber. Somit beobachten wir weiterhin eine Seitwärtsbewegung des Paares mit dem Potential nach unten.



Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

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Rückblick (29.11.2017 - 05.12.2017)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1859 und damit gut 100 Pips über dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR setzte am Mittwoch der letzten Woche etwas zurück. Dieser kleinere Rücksetzer wurde zeitnah zurückgekauft, während es am Donnerstag dann zu einen weiteren Rücksetzer kam. Diesmal ging es bis knapp an die 1,1800. Hier setzte aber eine breite Erholung ein, die den EUR dann über die 1,1900 brachte, in dessen Dunstkreis er sich am Freitagvormittag dann festsetzen konnte. Dieses Level wurde am Freitagnachmittag dann aufgegeben und der EUR rutschte wieder unter die 1,1850, schaffte es aber einen Wochenschluss über diesem Level zu formatieren. Zu Wochenbeginn ging es wieder unter die 1,1850, wobei es der EUR auch am Dienstag nicht schaffte, sich von diesem Level über dieses Level zu schieben und festzusetzen. Es ging am Dienstagnachmittag dann in Richtung der 1,1800. Dieses Level wurde im Abendhandel erreicht. Der EUR konnte sich hier erneut nach Norden abstoßen.

Das Wochenhoch lag in den vergangenen fünf Handelstagen unter dem Level der Vorperiode. Der EUR schaffte es nicht, die 1,1961 erneut zu erreichen. Auf der anderen Seite schaffte es, sich über der 1,1800 zu halten und damit deutlich über dem Tief der Vorperiode zu bleiben. Die Range war mit 140 Pips ausgesprochen eng und lag deutlich unter dem Jahresdurchschnitt.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1924/26 weiter bis an unser nächstes Anlaufziel bei 1,1939/41 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde exakt getroffen. Das Setup hat damit perfekt gegriffen. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1826/24 unter unser nächstes Anlaufziel bei 1,1808/06. Damit hat das Setup hier nicht optimal gepasst.

  • Wochenhoch*: 1,1940 Vorwoche 1,1961
  • Wochentief*: 1,1800 Vorwoche 1,1735
  • Wochen-Range*: 140 Pips Vorwoche 226 Pips



Wie könnte es weitergehen?

  • EUR/USD-WS: 1,1849/62/84....1,1909/27/37/53....1,2026/95....1,2155
  • EUR/USD-US: 1,1825......1,1798/69/28....1,1686/16.....1,1531.....1,1496.....1,1364

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden



Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

  • Box-Bereich: 1,2303 bis 1,0504
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,2059 und 1,1689
  • Intraday-Marken: 1,1990 und 1,1799
  • Die Range: 1,3479 bis 0,9631



Ausblick für die kommenden fünf Handelstage:

An dem übergeordneten Bild und der Einschätzung von letzter Woche hat sich nichts geändert. Der EUR hat einen bullischen Ausbruch getriggert und hat diesen in der Zwischenzeit bestätigt. Damit hat er das Potential erneut die 1,2000/1,2050 anzulaufen. Ein guter Boden war die EMA200 (im 240er) die sehr gut gestützt hat und auch bei aktuellen Rücksetzern eine wichtige Anlaufmarke sein könnte. Der EUR könnte mit dem Unterschreiten der 1,1800 ohne weiteres die 1,1750/40 anlaufen. Wichtig ist, dass es zu keinem Tagesschluss unter diesem Level kommt. Wird dies am Folgetag bestätigt, so wäre es denkbar, dass die Aufwärtsbewegung ihr Ende gefunden hat. Dann würde sich ein bärisches Szenario einstellen. Noch hat der EUR aber das Potential das JH erneut anzulaufen und zu bestätigen.



Fundamentale Betrachtung:

Die US Steuerreform scheint soweit durch zu sein. Damit besteht das theoretische Potential, dass sich die US Wirtschaft im kommenden Jahr weiter erholen könnte. Am Freitag werden die US Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Wir gehen nicht davon aus, dass es hier zu großen Veränderungen kommt. Dennoch sind diese Zahlen zunehmend weniger ein Abbild der tatsächlichen Beschäftigungslage, da eine Vielzahl der geschaffenen Jobs im Niedriglohnbereich angesiedelt sind.

Die FED wird noch in diesem Monat tagen und wahrscheinlich die Zinsen erhöhen. Das könnte dem Dollar zuträglich sein. Kurzfristig spricht viel für den Dollar und wenig für den EUR. Die Herausforderung im Rahmen der Regierungsbildung in Deutschland stellt aktuell noch keine Belastung für den EUR dar, was sich aber ändern könnte, wenn das Vakuum, einer geschäftsführenden Regierung weiter anhält.



Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen:

Der EUR könnte zunächst versuchen, sich über die 1,1840 zu schieben und dort zu etablieren. Gelingt dies, so könnte er dann versuchen, die 1,1864/66, die 1,1875/77 bzw. die 1,1884/87 zu erreichen. Denkbar ist, dass es mehrere Anläufe benötigt, den Bereich bei 1,1874/85 zu überwinden. In den vergangenen Handelstagen hat der EUR an diesem Level Probleme gehabt weiter zu kommen. Im Zweifel könnte es hier auch zu erneuten Rücksetzern kommen. Kann der EUR sich über die 1,1874/85 schieben, so wären die 1,1896/98, die 1,1905/07 und die 1,1924/26 die nächsten Anlaufmarken. Kommt es bei 1,1924/26 zu keinen Rücksetzern, so könnte der EUR dann die 1,1939/41, die 1,1951/53 und dann die 1,1961/63 anlaufen. Bei dynamischen Impulsen wäre auch ein direktes Anlaufen der 1,1975/77, der 1,1985/87 und der 1,1995/97 vorstellbar.

Kann sich der EUR nicht über der 1,1840 etablieren, so wäre mit Rücksetzern zu rechnen die zunächst bis 1,1834/31, bis 1,1826/24 und dann weiter bis an die 1,1808/06, bzw. bis 1,1800/1,1798 gehen könnten. Setzt der EUR bis in diesen Bereich zurück, so hätte er Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Rutscht der EUR unter die 1,1800/1,1798 wäre mit weiteren Abgaben zu rechnen, die 1,1787/85, bis 1,1777/75 und dann weiter bis 1,1758/55 gehen könnten. Bei dynamischen Abwärtsimpulsen könnten auch die 1,1741/38 und dann die 1,1730/28 erreicht werden. Im Bereich der 1,1745/35 hat der EUR gute Chancen der Stabilisierung und der Erholung. Denkbar ist, dass er eine gewisse Zeit für die Stabilisierung in diesem Bereich benötigen könnte. Wird dieses Level aber unterschritten, so könnte der EUR dann die 1,1717/15, die 1,1706/04 und dann die 1,1698/95 anlaufen.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/abwärts



Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 07.12.2017 – GER: Handelsbilanzsaldo
  • 07.12.2017 – USA: Arbeitslosenquote
  • 07.12.2017 – USA: Neugeschaffene Stellen ex Agrar
  • 12.12.2017 – GER: ZEW-Konjunkturerwartungen
  • 13.12.2017 – USA: Kernverbraucherpreise
  • 13.12.2017 – USA: Verbraucherpreise
  • 13.12.2017 – USA: Fed-Zinsentscheid




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RISIKOHINWEIS: Dieser Artikel liefert eine Einschätzung zum Basiswert EUR/USD, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Sie können im Extremfall Ihr komplettes Investment verlieren! Die Nachschusspflicht für Kunden mit Hauptwohnsitz in Deutschland entfällt. Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Dieser Artikel erfüllt nicht alle gesetzlichen Anforderungen an eine Analyse und soll deshalb als Marketing-Information verstanden werden. Lesen Sie den kompletten Warnhinweis über folgenden Link: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis

Quellen:Eigenanalyse: genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


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Autoren: 
Jens Chrzanowski