FDAX-Trading-Strategie – 18.03. - 22.03.2024

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se seit August 2022 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 560 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 8. Janu­ar 2024 bis zum 22. März 2024

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long251
Zwei­te Zone Long4 
Stopp Loss Long erreicht1 
Ers­te Zone Short244
Zwei­te Zone Short7 
Stopp Loss Short erreicht1 
Rever­sals0 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long0 
Set­up 1 Short0 
Set­up 2 Long2 
Set­up 2 Short4 
Set­up 3 Long10 
Set­up 4 Long12 
Set­up 4 Short101
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust0 
Teil­ver­lust2 

Day­tra­ding

Das Day­tra­ding, spe­zi­ell mit dem DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex), in eine Per­for­mance-Akti­vi­tät zu ver­wan­deln, erfor­dert meh­re­re Schlüs­sel­schrit­te, die dar­auf abzie­len, Dis­zi­plin, Objek­ti­vi­tät und kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung in den Han­dels­pro­zess ein­zu­füh­ren. Hier ist ein struk­tu­rier­ter Ansatz, um dies zu erreichen:

1. Eta­blie­rung kla­rer, regel­ba­sier­ter Entscheidungsfindung

Ent­wi­ckeln eines Han­dels­plans: Die­ser soll­te spe­zi­fi­sche Kri­te­ri­en für den Ein- und Aus­stieg aus Trades, Risi­ko­ma­nage­ment­stra­te­gien (wie Stop-Loss-Orders) und die Arten von zu han­deln­den Assets ent­hal­ten. Ziel ist es, emo­tio­na­le Ent­schei­dungs­fin­dung zu eliminieren.

Back­test­ing: Tes­ten Sie Ihre Han­dels­stra­te­gie gegen­über his­to­ri­schen Daten, um deren Lebens­fä­hig­keit zu bewer­ten und Anpas­sun­gen basie­rend auf der Leis­tung vorzunehmen.

Auto­ma­ti­sie­rung von Han­dels­ent­schei­dun­gen: Erwä­gen Sie die Ver­wen­dung von Han­dels­soft­ware, um Trades basie­rend auf Ihren vor­de­fi­nier­ten Kri­te­ri­en aus­zu­füh­ren, um der Ver­su­chung impul­si­ver Ent­schei­dun­gen zu widerstehen.

2. Mes­sung der Ergebnisse

Leis­tung nach­ver­fol­gen: Ver­wen­den Sie ein Han­dels­ta­ge­buch, um alle Trades auf­zu­zeich­nen, ein­schließ­lich der ver­wen­de­ten Stra­te­gie, Ein- und Aus­stiegs­punk­te, Markt­be­din­gun­gen und das Ergeb­nis. Die­se Daten sind ent­schei­dend für die Analyse.

Pro­fi­ta­bi­li­tät ana­ly­sie­ren: Über­prü­fen Sie regel­mä­ßig Ihre Gewinn­ra­te (Pro­zent­satz der pro­fi­ta­blen Trades) und das Risi­ko-Ertrags-Ver­hält­nis (durch­schnitt­li­cher Gewinn pro Trade im Ver­gleich zum durch­schnitt­li­chen Ver­lust pro Trade).

Effi­zi­enz über­wa­chen: Bewer­ten Sie die Aus­füh­rung Ihrer Trades in Bezug auf Timing und Slip­pa­ge, um sicher­zu­stel­len, dass Ihre Trades wie geplant aus­ge­führt werden.

3. Feed­back­me­cha­nis­men implementieren

Han­dels­ta­ge­buch über­prü­fen: Ana­ly­sie­ren Sie regel­mä­ßig Ihr Han­dels­ta­ge­buch, um Mus­ter in Ihrem Han­del zu iden­ti­fi­zie­ren, sowohl erfolg­rei­che als auch erfolglose.

Exter­nes Feed­back suchen: Enga­gie­ren Sie sich in Han­dels­ge­mein­schaf­ten, bei Men­to­ren oder nut­zen Sie pro­fes­sio­nel­le Diens­te, um eine Außen­per­spek­ti­ve auf Ihre Han­dels­stra­te­gie und Leis­tung zu bekommen.

Stra­te­gien anpas­sen: Nut­zen Sie die gewon­ne­nen Erkennt­nis­se aus Ihren Über­prü­fun­gen und Feed­backs, um Ihren Han­dels­plan und die Regeln zu verfeinern.

4. Ziel­set­zung und Bemü­hun­gen zur Verbesserung

SMART-Zie­le set­zen: Zie­le soll­ten spe­zi­fisch, mess­bar, erreich­bar, rele­vant und zeit­ge­bun­den sein. Dies könn­te sich auf Pro­fi­ta­bi­li­tät, die Redu­zie­rung von Feh­lern oder die Ver­bes­se­rung Ihrer Gewinn­ra­te beziehen.

Kon­ti­nu­ier­li­ches Ler­nen: Blei­ben Sie infor­miert über Markt­trends, neue Han­dels­stra­te­gien und Finanz­nach­rich­ten. Kon­ti­nu­ier­li­che Bil­dung ist der Schlüs­sel zur Anpas­sung und Verbesserung.

Dis­zi­plin üben: Fol­gen Sie kon­se­quent Ihrem Han­dels­plan und wider­ste­hen Sie dem Drang, von Ihrer Stra­te­gie abzu­wei­chen. Dis­zi­plin ist ent­schei­dend für lang­fris­ti­gen Erfolg.

5. Regel­mä­ßi­ge Aktua­li­sie­rung Ihres Plans

Die Finanz­märk­te sind dyna­misch, und Ihr Han­dels­plan soll­te es auch sein. Über­prü­fen und pas­sen Sie Ihren Plan regel­mä­ßig basie­rend auf sich ändern­den Markt­be­din­gun­gen und Ihrer eige­nen Han­dels­leis­tung an.

Das Day­tra­ding in eine Per­for­mance-Akti­vi­tät zu ver­wan­deln, bedeu­tet, einen Zyklus aus Pla­nung, Aus­füh­rung, Über­prü­fung und Ver­bes­se­rung zu schaf­fen. Die­ser struk­tu­rier­te Ansatz zielt nicht nur dar­auf ab, den Han­del sys­te­ma­ti­scher und weni­ger emo­tio­nal zu gestal­ten, son­dern strebt auch eine kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung der Han­dels­leis­tung an.

Han­dels­tag 18.3 24

Han­del der Zonen

Posi­ti­on Long an ers­ter Zone Long eröffnet.

Posi­ti­on Long mit 40 Punk­ten Gewinn glattgestellt

Han­del am Nach­mit­tag
Set­up 4 Long

Han­dels­tag 19.3.24

Han­del der Zonen

Um 11h ZEW

Der vom Mann­hei­mer Zen­trum für Euro­päi­sche Wirt­schafts­for­schung erho­be­ne ZEW-Index für die Kon­junk­tur­er­war­tun­gen gilt als einer der wich­tigs­ten Früh­in­di­ka­to­ren für die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in Deutsch­land. Beim ZEW-Index wer­den monat­lich mehr als 350 insti­tu­tio­nel­le deut­sche Inves­to­ren zu ihrer Ein­schät­zung der kon­junk­tu­rel­len Lage befragt. Der Früh­in­di­ka­tor besitzt eine Gül­tig­keit von sechs Mona­ten. Index­wer­te über 0 signa­li­sie­ren eine posi­ti­ve Kon­junk­tur­ent­wick­lung im Ver­gleich zum Vor­mo­nat, wäh­rend bei einem Fall unter 0 mit einer nega­ti­ven Ent­wick­lung zu rech­nen ist. Wenn der ZEW-Index für die Kon­junk­tur­er­war­tun­gen höher als erwar­tet aus­fällt, führt das auf den Devi­sen­märk­ten in der Regel zu einem stei­gen­den Kurs des Euro (EUR). Umge­kehrt sinkt der Kurs des Euro (EUR), wenn die Ana­lys­ten­schät­zun­gen deut­lich ver­fehlt werden.

Nach Alarm Posi­ti­on Short an ers­ter Zone eröffnet.

Seit­wärts Kon­so­li­die­rung auf Zeit (SK)

Eine Kon­so­li­die­rung auf Zeit ist eine Seit­wärts­be­we­gung und fin­det gewöhn­lich am Tages­tief-hoch mit sich abwech­seln­den 15M Ker­zen über einen Zeit­raum von 60-90 Minu­ten statt. Danach ist davon aus­zu­ge­hen, dass sich der Tages­trend in glei­cher Rich­tung fort­setzt und eine noch offe­ne Posi­ti­on wird glattgestellt.

Posi­ti­on Short aus der zwei­ten Zone mit Gewinn glattgestellt

Han­dels­tag 20.3.24

FED-Zins­ent­schei­dung

Ist das Umfeld weder bul­lish noch notie­ren FDAX und DJIA FUT im Plus dann beginnt der Han­del erst ab 9:00h (Eröff­nung XETRA DAX.)

Der Ein­stieg muss chart­tech­nisch kor­rekt sein und durch eine bul­lish Cand­le­stick-Ker­ze bestä­tigt werden.

Zwi­schen 8h und 9h zeich­nen wir die Ran­ge Hoch und Tief ein. Wird nach 9h einer die­ser Refe­renz­kur­se sicht­bar durch­ge­han­delt, dann stei­gen wir Long ein. Es kann auch vor­kom­men, dass eine Posi­ti­on Long erst an der ers­ten Zone Long eröff­net wird.

Nach der Ver­öf­fent­li­chung der Daten kommt es gewöhn­lich zu wei­ten Kurs­aus­schlä­gen.  Nur sehr erfah­re­ne Trader soll­ten dann noch aktiv wer­den, denn es kommt dar­auf an, ob die Daten bedeu­tend über oder unter den Erwar­tun­gen lie­gen. Es muss dann zwin­gend im Tan­dem mit den DJIA FUT gehan­delt werden.

Trade Manage­ment: Bei­spiel für 20:00 USA Zins­ent­schei­dung der FED

Nach Gewinn von 30-50 Punk­ten je nach Zonen­brei­te erfolgt eine Gewinn­mit­nah­me (TP) von 50% der Kon­trak­te. Wei­te­re 50% wer­den kurz vor 20:00h glattgestellt.

Bei einem Kurs­rück­set­zer wird die Anfangs­po­si­ti­on um 50% auf­ge­stockt und bei Gewinn wer­den wie­der­um 50% glattgestellt.

Kor­ri­giert der Kurs in die zwei­te Zone wird eine Posi­ti­on Long verdoppelt.

Chart­tech­nisch erfolgt für die­sen Tag kei­ne Unter­tei­lung in Vor- und Nach­mit­tag. Posi­ti­ons­er­öff­nun­gen kön­nen, wie aus dem Chart ersicht­lich, erfolgen:

TP 20% Rest­po­si­ti­on läuft weiter

Refill am Nachmittag

Han­dels­tag 21.3.24

Dop­pel Gap Short 183 Punkte

Nach der Posi­ti­ons­er­öff­nung Short um 9h erfolgt Anpas­sung der Zonen

TP 50% = 20 Punkte

TP 50% = 40 Punkte

Han­del am Nachmittag

Set­up 4 Long in Tan­dem mit dem DOW

Han­dels­tag 22.3.24

Han­del der Zonen

10h ifo-Geschäfts­kli­ma­in­dex

Der vom Münch­ner ifo-Insti­tut für Wirt­schafts­for­schung e.V. erho­be­ne Ifo-Geschäfts­kli­ma­in­dex gilt als einer der wich­tigs­ten Früh­in­di­ka­to­ren für die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in Deutsch­land. Beim Ifo-Index wer­den monat­lich mehr als 7.000 Unter­neh­men aus Han­del, Bau- und Indus­trie zu ihrer Ein­schät­zung der kon­junk­tu­rel­len Lage befragt. Steigt der Index­wert, dann gilt dies als Hin­weis auf eine Bes­se­rung der wirt­schaft­li­chen Lage und damit stei­gen­dem Wirt­schafts­wachs­tum. Fällt er dage­gen, so gilt dies als Indiz für eine sich abschwä­chen­de Kon­junk­tur. Wenn der Ifo-Geschäfts­kli­ma­in­dex höher als erwar­tet aus­fällt, führt das auf den Devi­sen­märk­ten in der Regel zu einem stei­gen­den Kurs des Euro (EUR). Umge­kehrt sinkt der Kurs des Euro (EUR), wenn die Ana­lys­ten­schät­zun­gen deut­lich ver­fehlt werden.

14h

Der Vor­sit­zen­de der Fede­ral Reser­ve Jero­me Powell (Amts­zeit Feb. 2018 – Feb. 2026) wird sich in der Öffent­lich­keit äußern. Als Kopf der Fed, die die kurz­fris­ti­gen Zin­sen kon­trol­liert, hat er mehr Ein­fluss auf den Wert des Dol­lars denn jede ande­re Ein­zel­per­son. Die Händ­ler ver­fol­gen sei­ne Reden sehr genau, da sie häu­fig benutzt wer­den, um Hin­wei­se auf die künf­ti­ge Geld­po­li­tik fal­len zu lassen.

Man muss sich dem Markt anpassen.

Der VDAX-NEW notiert am Allzeittief.

Die ifo-Zah­len waren posi­tiv und um 14h spricht auch noch Powell.

Klei­ne Gewinn­mit­nah­men sind vorteilhaft.

Erneut Short von der ers­ten Zone Short mit Hil­fe der DOW-Vorbörse

Kein Han­del am Freitagnachmittag

War­um? Es kommt auf­grund des gerin­gen Umsat­zes an der EUREX immer wie­der zu einem Disconnect.

Auch heu­te. Der DOW kor­ri­giert stark und der DAX notiert am Allzeithoch.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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