DAX-Trading-Strategie – 13.04.- 17.04.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 450 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 5. Janu­ar 2026 bis zum 17. April 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long292
Zwei­te Zone Long5
Ers­te Zone Short282
Zwei­te Zone Short142
Rever­sals6 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long7 
Set­up 1 Short8 
Set­up 2 Long10 
Set­up 2 Short101
Set­up 3 Long221
Set­up 4 Long21
Set­up 4 Short331
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 13.4.26

Mons­ter-Gap kein Han­del heu­te Morgen

Kein Han­del heu­te. Erstaun­li­che Kurs­er­ho­lung am Nachmittag.

Han­dels­tag 14.4.26

Han­del der Zonen

Ers­te Zone Short TP 40 Punk­te erreicht.

Han­del am Nach­mit­tag
Set­up 4 Short

Han­dels­tag: 15.04.2026
Han­del der Zonen

CFDs: DAX leicht im Plus, Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge leicht im Plus

Schluss­kurs: 24 051 | Eröff­nung: 24 017 → Down­gap: −34

Short: 24 151 (+100) | 24 201 (+150) | SL 24 236 (+185)
Long: 23 917 (−100) | 23 867 (−150) | SL 23 832 (−185) Erfolg­rei­cher Handelstag

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 15.04.2026 – Ger­man 40 / DAX

Die Aus­sicht auf wei­te­re Gesprä­che zwi­schen den USA und dem Iran sta­bi­li­siert aktu­ell die Märk­te. Der DAX bewegt sich im Bereich um 24.000 Punk­te und zeigt dabei eine ins­ge­samt gefes­tig­te Struktur.

Auf­fäl­lig ist, dass der Han­del der­zeit ver­mehrt am Nach­mit­tag nach der Eröff­nung der US-Vor­bör­se stattfindet.

Han­dels­struk­tur

Inner­halb einer engen Tra­ding Ran­ge konn­ten mehr­fach regel­kon­for­me Trades umge­setzt werden:

Set­up 3 (immer Long) inner­halb der Ran­ge
Set­up 4 Short am Tageshoch

Die Bewe­gun­gen erfolg­ten dabei wech­selnd inner­halb der Ran­ge und boten wie­der­holt kurz­fris­ti­ge Gewinnmöglichkeiten.

Tages­be­wer­tung

Ein pro­fi­ta­bler Han­dels­tag, der erneut zeigt, dass auch in einem ruhi­ge­ren Markt­um­feld durch kon­se­quen­te Anwen­dung des Regel­werks sta­bi­le Ergeb­nis­se erzielt wer­den können.

Han­dels­tag: 16.04.2026
Wide-Gap und Han­del der Zonen

VDAX: 20
CFDs: DAX leicht im Plus, Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge leicht im Plus

Schluss­kurs (22h): 24 071 | Eröff­nung (8h): 24 148 → Up-Gap: +77

Short: 24 248 (+100) | 24 298 (+150) | SL 24 333 (+185)
Long: 24 071 (0) | 24 021 (−50) | SL 23 986 (−85)

Viel Erfolg heute

Ers­te Zone Long nach einer Wide Ran­ge Bar (WRB)

Regel: Eine Wide Ran­ge Bar (WRB) ist eine Cand­le­stick-Ker­ze mit außer­ge­wöhn­lich gro­ßer Han­dels­span­ne, die deut­lich grö­ßer ist als die vor­he­ri­gen Ker­zen.
__
Positions¬eröffnung an der ers­ten Akti­ons­zo­ne
(gilt sowohl für das 80 %-Sze­na­rio als auch für das WRB-Sze­na­rio)
Grund­sätz­lich erfolgt eine Positions¬eröffnung an der ers­ten Akti­ons­zo­ne nur nach fol­gen­dem Ablauf:
__
Stan­dard­re­gel (Rück­lauf-Prin­zip mit 10 Punk­ten)
Short-Set­up
Der Kurs muss die Akti­ons­zo­ne zunächst von unten nach oben durch­que­ren.
Kommt es anschlie­ßend zu einem Rück­lauf, wird eine
Sell-Stop-Order 10 Punk­te unter­halb der Akti­ons­zo­ne platziert.

Set­up 4 Short mit Gewinn geschlossen.

Wann war der letz­te Verlusttrade?

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 16.04.2026 – Ger­man 40 / DAX

Wie­der­um ein erfolg­rei­cher Han­dels­tag, geprägt durch prä­zi­ses Tra­ding am Tief und Hoch der Tra­ding Range.

Auf­fäl­lig war, dass jede regel­ba­sier­te Posi­ti­ons­er­öff­nung an den ers­ten Zonen direkt zum Erfolg führ­te, ohne dass der Kurs die zwei­te Zone anlau­fen musste.

Han­del am Morgen

Am Vor­mit­tag wur­den zwei­mal Long-Posi­tio­nen an der ers­ten Zone eröff­net und jeweils mit Gewinn geschlossen.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag erga­ben sich wei­te­re kla­re Setups:

zunächst Set­up 4 Short am Tages­hoch,
spä­ter Set­up 4 Long am Tagestief

Bei­de Posi­tio­nen konn­ten regel­kon­form und erfolg­reich abge­schlos­sen werden.

Tages­be­wer­tung

Es ist immer wie­der bemer­kens­wert, wie zuver­läs­sig das Regel­werk Gewin­ne gene­riert, wäh­rend Ver­lustt­ra­des nur sehr sel­ten auftreten.

Über Jah­re der Doku­men­ta­ti­on hin­weg konn­te kein Wochen­ver­lust ver­zeich­net wer­den, was auf eine außer­ge­wöhn­lich sta­bi­le Stra­te­gie mit prak­tisch kei­nem nen­nens­wer­ten Draw­down hindeutet.

Han­dels­tag: 17.04.2026
Han­del der Zonen

VDAX: 20
CFDs: DAX leicht im Plus, Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge leicht im Plus

Schluss­kurs (22h): 24 106 | Eröff­nung (8h): 24 162 → Gap: +56

Short ers­te Zone: 24 262 (+100)
Short zwei­te Zone: 24 312 (+150)
Short Stop Loss: 24 347 (+185)

Long ers­te Zone: 24 006 (−100)
Long zwei­te Zone: 23 956 (−150)
Long Stop Loss: 23 921 (−185)

Hin­weis: Gap zu klein für Gap-Tra­ding. Abstand zur Long-Zone für aktu­el­le Vola­ti­li­tät zu groß.
Kom­pro­miss: Umkehr­ker­ze im mar­kier­ten Bereich (Vier­eck) → Ein­stieg Long = ers­te Zone, zwei­te Zone und Stop Loss ent­spre­chend dar­un­ter anpassen.

Viel Erfolg heute

Posi­ti­on an der ers­ten Zone Short wur­de nicht eröff­net. Nun Umkehr­ker­ze abwar­ten und dann die Zonen­an­pas­sung vornehmen.

Um 12:30 Uhr bil­de­te sich eine Umkehr­ker­ze. Auf­grund der zeit­li­chen Nähe zur 13:00-Uhr-Marke wur­de jedoch kei­ne Posi­ti­on eröffnet.

Am Nach­mit­tag kam es – wie bereits in den ver­gan­ge­nen Wochen häu­fi­ger – infol­ge einer geo­po­li­ti­schen Aus­sa­ge zu einem impul­si­ven Marktbewegung.

Ins­ge­samt wur­de daher an die­sem Tag kein Trade ausgeführt.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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