DAX-Trading-Strategie – 08.06.- 19.06.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 550 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 5. Janu­ar 2026 bis zum 19. Juni 2026 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long433
Zwei­te Zone Long10
Ers­te Zone Short536
Zwei­te Zone Short162
Rever­sals8 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long10 
Set­up 1 Short9 
Set­up 2 Long17 
Set­up 2 Short221
Set­up 3 Long333
Set­up 4 Long34
Set­up 4 Short401
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust1 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 15.06.2026

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 15.06.2026

Durch die geo­po­li­ti­schen Ereig­nis­se über das Wochen­en­de war bei allen Major-Indi­zes mit einer Auf­wärts­lü­cke (Gap) zur Eröff­nung zu rech­nen. Der Ger­man 40 schloss am Frei­tag um 22:00 Uhr bei 24.670 Punk­ten und eröff­ne­te heu­te um 08:00 Uhr bei 25.027 Punk­ten. Dies ent­spricht einem Auf­wärts-Gap von 357 Punk­ten. Es han­del­te sich damit um ein außer­ge­wöhn­lich gro­ßes Gap, bei dem regel­ba­siert am Mor­gen nor­ma­ler­wei­se kein Han­del erfolgt.

Die bereits am Frei­tag auf 19 gefal­le­ne VDAX-Notie­rung sowie der wei­te­re Rück­gang im Tages­ver­lauf auf unter 17 lie­ßen jedoch eine Aus­nah­me zu. Ins­ge­samt ver­lief der Han­dels­tag ruhig und mit einer gerin­gen Tra­ding Range.

Han­del am Vormittag

  • Long an der ers­ten Zone mit Erfolg.

Han­del am Nachmittag

  • Long mit Set­up 4 Long, eben­falls erfolgreich.

Fazit

Trotz des außer­ge­wöhn­lich gro­ßen Auf­wärts-Gaps kam es nach der Eröff­nung zu kei­nem wei­te­ren nach­hal­ti­gen Kurs­an­stieg. Die ruhi­ge Markt­struk­tur ermög­lich­te zwei erfolg­rei­che Long-Set­ups. Im Fokus der Märk­te ste­hen wei­ter­hin die Mel­dun­gen vom G7-Gip­fel in Évi­an-les-Bains sowie die lau­fen­den Gesprä­che über ein Memo­ran­dum of Under­stan­ding mit dem Iran. Wei­te­re Nach­rich­ten könn­ten jeder­zeit für erhöh­te Vola­ti­li­tät sor­gen, sodass kurz­fris­ti­ge Rück­schlä­ge nicht aus­zu­schlie­ßen sind. Ins­ge­samt ein ruhi­ger und dis­zi­pli­nier­ter Handelstag.

Han­dels­tag 16.06.2026

  • Schluss­kurs am 15.06.2026 (22:00 Uhr): 24.859
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 24.887 → Auf­wärts-Gap: +28 Punkte

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wer­den die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: leicht im Plus
  • DAX-CFD: 1,4 % im Plus
  • VDAX: 17

Han­del der Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Schluss­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 16.06.2026 – DAX / Ger­man 40

Ein Han­dels­tag mit einem Hoch ober­halb der Stopp-Loss-Linie am Mor­gen und einer Bewe­gung am Nach­mit­tag vom Tages­hoch bis hin­un­ter an die unte­re Stopp-Loss-Linie der Trading-Range.

Han­del am Mor­gen:
Es konn­te ledig­lich ein Trade von der ers­ten Short-Zone eröff­net und erfolg­reich abge­schlos­sen werden.

Han­del am Nach­mit­tag:
Obwohl der Markt eine deut­li­che Bewe­gung inner­halb der Tra­ding-Ran­ge voll­zog, ergab sich kein regel­ba­sier­ter Ein­stieg. Daher wur­de kein wei­te­rer Han­del durchgeführt.

Fazit

Geduld ist eine der wich­tigs­ten Tugen­den eines erfolg­rei­chen Day­trad­ers. Nicht jede Markt­be­we­gung führt zu einem Trade. Oft besteht der größ­te Vor­teil dar­in, auf hoch­wer­ti­ge Set­ups zu war­ten und nur dann zu han­deln, wenn die Bedin­gun­gen des Han­dels­sys­tems voll­stän­dig erfüllt sind. :rocket:

Han­dels­tag 17.06.2026

  • Schluss­kurs am 16.06.2026 (22:00 Uhr): 24.760
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 24.842 → Auf­wärts-Gap: +82 Punkte

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wird Wide Gap und die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: leicht im Plus
  • DAX-CFD: leicht im Minus
  • VDAX: 17

Han­del Wide-Gap und Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone am Schluss­kurs von ges­tern / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 17.08.2026 – Ger­man 40 (DAX)

Der DAX beweg­te sich in einer rela­tiv engen Han­dels­span­ne von rund 200 Punk­ten. Die aus­ge­präg­te Seit­wärts­be­we­gung bot jedoch zahl­rei­che Handelsmöglichkeiten.

Am Tief der Ran­ge lie­fer­te die ers­te Set­up-Zone ein Long-Signal. Im obe­ren Bereich der Han­dels­span­ne erga­ben sich Short-Ein­stie­ge bereits an der ers­ten Set­up-Zone. Beson­ders am Nach­mit­tag bot Set­up 4 ins­ge­samt drei Short-Trades, die erfolg­reich umge­setzt wer­den konnten.

Fazit:

Ein trend­lo­ser Markt bedeu­tet nicht zwangs­läu­fig feh­len­de Chan­cen. Die klar defi­nier­te Ran­ge ermög­lich­te meh­re­re hoch­wer­ti­ge Set­ups auf bei­den Sei­ten. Geduld und das kon­se­quen­te Han­deln der Set­up-Zonen wur­den belohnt. Der Han­dels­tag zeig­te erneut, dass auch in ruhi­gen Markt­pha­sen attrak­ti­ve Tra­ding­mög­lich­kei­ten ent­ste­hen, wenn die Markt­struk­tur respek­tiert und dis­zi­pli­niert gehan­delt wird.

Han­dels­tag 18.06.2026

  • Schluss­kurs am 17.06.2026 (22:00 Uhr): 24.810
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 24.895 → Auf­wärts-Gap: +85 Punkte

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wird Wide Gap und die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: leicht im Plus
  • DAX-CFD: leicht im Minus
  • VDAX: 17

Han­del Wide-Gap und Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone am Schluss­kurs von ges­tern / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 18.06.2026 – DAX / Ger­man 40

Mit der vor­läu­fi­gen Eini­gung zwi­schen den USA und dem Iran war davon aus­zu­ge­hen, dass sich der DAX wei­ter erho­len und mög­li­cher­wei­se mit einem Trend­tag nach oben abschlie­ßen würde.

Gera­de des­halb zeigt der heu­ti­ge Han­dels­tag, wie wich­tig ein regel­ba­sier­ter Ansatz ist. Ins­be­son­de­re am Mor­gen ist eine abge­schlos­se­ne rote Umkehr­ker­ze die ent­schei­den­de Vor­aus­set­zung für die Eröff­nung einer Short-Posi­ti­on. Erwar­tun­gen oder Nach­rich­ten allein rei­chen nicht aus.

Han­del am Mor­gen:
Zwei­mal konn­te nach Aus­bil­dung einer ent­spre­chen­den Umkehr­ker­ze eine Short-Posi­ti­on eröff­net und jeweils mit Gewinn geschlos­sen werden.

Han­del am Nach­mit­tag:
Auch am Tages­hoch erga­ben sich mit Set­up 4 Short zwei wei­te­re Short-Trades, die erfolg­reich abge­schlos­sen wer­den konnten.

Fazit

Der Markt bestä­tigt nicht immer die nahe­lie­gends­te Erwar­tung. Gera­de des­halb sind Geduld und Dis­zi­plin unver­zicht­bar. Nicht die Nach­rich­ten, son­dern die Bestä­ti­gung durch den Markt ent­schei­det über den Ein­stieg. Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeig­te erneut, dass kon­se­quen­tes War­ten auf die Umkehr­ker­ze den Unter­schied zwi­schen Ver­mu­tung und regel­ba­sier­tem Han­deln ausmacht. :rocket:

Han­dels­tag 19.06.2026

  • Schluss­kurs am 18.06.2026 (22:00 Uhr): 25.063
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 24.953 → Abwärts-Gap: −110 Punkte

Hin­weis:
Der Markt bescher­te uns ein Abwärts-Gap von 110 Punk­ten, was eigent­lich einem Wide-Gap ent­spricht. Trotz der zuletzt gesun­ke­nen Vola­ti­li­tät – der VDAX notier­te ges­tern zum Han­dels­schluss noch bei 16 – zei­gen sich die Han­dels­span­nen zumin­dest auf einer Sei­te wei­ter­hin mit Bewe­gun­gen von 150 Punk­ten und mehr.

:backhand_index_pointing_right: Daher han­deln wir den Markt heu­te wie ein Dop­pel-Gap mit einem Abstand von jeweils 100 Punk­ten zu den ers­ten Zonen, gefolgt von wei­te­ren 50 Punk­ten bis zur zwei­ten Zone und jeweils 35 Punk­ten bis zum Stopp-Loss.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: leicht im Minus
  • DAX-CFD: leicht im Minus
  • VDAX: 17

Han­del der Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Zwei­mal Short

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 19.06.2026 – Ger­man 40 (DAX)

Bereits am Mor­gen wur­de dar­auf hin­ge­wie­sen, dass sich auch bei einer nied­ri­gen VDAX-Notie­rung eine Han­dels­span­ne von mehr als 150 Punk­ten ent­wi­ckeln kann, wenn der Markt nach der Eröff­nung um 8:00 Uhr zunächst nur in eine Rich­tung ten­diert. In sol­chen Situa­tio­nen ist Geduld ent­schei­dend. Anstatt früh­zei­tig gegen die Bewe­gung zu han­deln, wur­de auf die Aus­bil­dung einer signi­fi­kan­ten Umkehr­ker­ze gewartet.

Nach­dem sich die­se Umkehr­ker­ze zeig­te, wur­de die ers­te Short-Posi­ti­on eröff­net. Die­ser Ein­stieg mar­kier­te gleich­zei­tig die ers­te Zone. Im wei­te­ren Ver­lauf wur­de eine Zonen­an­pas­sung vor­ge­nom­men, um die ver­än­der­te Markt­struk­tur zu berücksichtigen.

Am Vor­mit­tag erga­ben sich ins­ge­samt zwei erfolg­rei­che Short-Trades. Am Nach­mit­tag bot der Markt kei­ne Set­ups mit aus­rei­chen­der Qua­li­tät, sodass bewusst auf wei­te­re Posi­tio­nen ver­zich­tet wurde.

Fazit

Der Han­dels­tag unter­strich erneut die Bedeu­tung von Geduld und Dis­zi­plin. Auch bei nied­ri­ger Vola­ti­li­tät kön­nen nach einer ein­sei­ti­gen Bewe­gung grö­ße­re Han­dels­span­nen ent­ste­hen. Ent­schei­dend ist, nicht vor­ei­lig zu agie­ren, son­dern auf eine ein­deu­ti­ge Umkehr­for­ma­ti­on zu war­ten. Die bei­den erfolg­rei­chen Short-Trades am Vor­mit­tag sowie der bewuss­te Ver­zicht auf Trades am Nach­mit­tag zei­gen, dass selek­ti­ves Han­deln und das kon­se­quen­te Befol­gen des Han­dels­plans lang­fris­tig wich­ti­ger sind als eine hohe Anzahl an Positionen.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


Veröffentlicht am

von