DAX-Trading-Strategie – 14.09.-18.09.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 670 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 22. Janu­ar 2026 bis zum 18. Sep­tem­ber 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long775
Zwei­te Zone Long19
Ers­te Zone Short848
Zwei­te Zone Short232
Rever­sals9 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long12 
Set­up 1 Short11 
Set­up 2 Long23 
Set­up 2 Short321
Set­up 3 Long453
Set­up 4 Long471
Set­up 4 Short591
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust2 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 14.09.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 11.09.2026 (22:00 Uhr): 25.554

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.467

→ Abwärts-Gap: −87 Punk­te – Wide Gap

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wer­den das Wide Gap und die Zonen.

Markt­la­ge

CFD Dow Jones: im Minus

DAX-CFD: im Minus

VDAX: 17

Han­del Wide Gap und der Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone am Schluss­kurs vom 11.09.2026 (25.554) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 14.9.26

Markt­über­blick

Welch ein Wochen­auf­takt! Der Ger­man 40 eröff­ne­te mit einem Abwärts-Gap von 87 Punk­ten. Das Markt­um­feld war von einer ins­ge­samt trü­ben Stim­mung geprägt. Belas­tend wirk­ten ins­be­son­de­re die The­men Künst­li­che Intel­li­genz, Öl und Zinsen.

Trotz die­ser nega­ti­ven Rah­men­be­din­gun­gen ver­lief der Han­dels­tag über­ra­schend har­mo­nisch. Die Bewe­gun­gen zwi­schen den Akti­ons­zo­nen ermög­lich­ten meh­re­re regel­kon­for­me Ein­stie­ge in bei­de Richtungen.

Bemer­kens­wert war auch der Schluss: Der DAX schloss bei 25.440 Punk­ten, wäh­rend der Ger­man 40 um 22:00 Uhr noch rund 60 Punk­te dar­über notierte.

Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Am Vor­mit­tag konn­ten die Bewe­gun­gen inner­halb der Tra­ding-Ran­ge beson­ders erfolg­reich genutzt werden.

Am Hoch der Han­dels­span­ne ergab sich zunächst eine regel­kon­for­me Short-Posi­ti­on, die erfolg­reich abge­schlos­sen wer­den konnte.

Auf der Unter­sei­te bot die ers­te Long-Zone gleich zwei­mal die Mög­lich­keit für einen erfolg­rei­chen Long-Ein­stieg. Die jewei­li­gen Rück­läu­fe zum Mean konn­ten mit Gewinn genutzt werden.

Im wei­te­ren Ver­lauf wur­de auch die zwei­te Long-Zone erreicht. Dort konn­te eine wei­te­re Long-Posi­ti­on eröff­net und die anschlie­ßen­de Gegen­be­we­gung eben­falls erfolg­reich gehan­delt werden.

Damit bot der Vor­mit­tag trotz der zunächst nega­ti­ven Markt­stim­mung meh­re­re pro­fi­ta­ble Bewe­gun­gen zwi­schen den defi­nier­ten Aktionszonen.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag kor­ri­gier­te der DAX erneut und erreich­te schließ­lich das Tagestief.

Dort ergab sich mit Set­up 4 Long eine wei­te­re regel­kon­for­me Han­dels­mög­lich­keit. Die anschlie­ßen­de Erho­lung konn­te für einen erfolg­rei­chen Long-Trade genutzt werden.

Fazit

Der heu­ti­ge Wochen­auf­takt zeig­te beson­ders ein­drucks­voll, dass eine nega­ti­ve Nach­rich­ten­la­ge nicht zwangs­läu­fig zu einem ein­sei­ti­gen Trend­tag füh­ren muss.

Trotz des Abwärts-Gaps und der trü­ben Grund­stim­mung ent­wi­ckel­te sich ein har­mo­ni­scher Han­dels­tag mit wie­der­hol­ten Bewe­gun­gen zwi­schen den Akti­ons­zo­nen. Genau die­ses Auf und Ab bot sehr gute Vor­aus­set­zun­gen für den regel­ba­sier­ten Mean-Reversion-Handel.

Beson­ders erfolg­reich war dabei der Zonen­han­del am Vor­mit­tag: Short am Hoch, zwei­mal Long an der ers­ten Long-Zone und ein­mal Long an der zwei­ten Long-Zone. Am Nach­mit­tag kam mit Set­up 4 Long am Tages­tief eine wei­te­re pro­fi­ta­ble Han­dels­mög­lich­keit hinzu.

Damit konn­ten die Bewe­gun­gen des Mark­tes heu­te in bei­de Rich­tun­gen erfolg­reich genutzt und ins­ge­samt hohe Gewin­ne erzielt werden.

Merk­satz des Tages:
Nicht die Stim­mung oder die Nach­rich­ten bestim­men den Ein­stieg, son­dern die Reak­ti­on des Mark­tes an den fest­ge­leg­ten Akti­ons­zo­nen. Gera­de ein har­mo­ni­sches Auf und Ab kann für den Mean-Rever­si­on-Han­del beson­ders pro­fi­ta­bel sein.

Han­dels­tag 15.09.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 14.09.2026 (22:00 Uhr): 25.507

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.434

→ Abwärts-Gap: −73 Punk­te – Wide Gap

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wer­den das Wide Gap und die Zonen.

Markt­la­ge

CFD Dow Jones: leicht im Minus

DAX-CFD: leicht im Minus

VDAX: auf 19 gestiegen

Wich­ti­ger Termin

:warning: 11:00 Uhr: ZEW-Konjunkturerwartungen

Die Ver­öf­fent­li­chung kann zu erhöh­ter Vola­ti­li­tät und schnel­len Kurs­be­we­gun­gen im DAX füh­ren. Daher unmit­tel­bar vor und wäh­rend der Ver­öf­fent­li­chung beson­de­re Vor­sicht bei Neueinstiegen.

Han­del Wide Gap und der Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone am Schluss­kurs vom 14.09.2026 (25.507) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Ver­lust von der ers­ten Zone und Gewinn von der zwei­ten Zone.

Han­dels­tag 16.09.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 15.09.2026 (22:00 Uhr): 25.427

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.483

→ Auf­wärts-Gap: +56 Punkte

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wer­den die Zonen.

Markt­la­ge

CFD Dow Jones: im Plus

DAX-CFD: im Plus

VDAX: auf­ge­run­det 20

Wich­ti­ger Termin

:warning: 20:00 Uhr: US-Zins­ent­schei­dung der FED

Die Pro­gno­se geht von einem unver­än­der­ten Leit­zins aus. Rund um die Ver­öf­fent­li­chung ist mit erhöh­ter Vola­ti­li­tät zu rechnen.

Han­del der Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Schluss­kurs von ges­tern (25.427) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Nicht ver­za­gen. Zwei­te Zone Long!

Auch ers­te Zone Long

Kom­men­tar zur Fest­le­gung der ers­ten Zonen

Bei einem wesent­li­chen Gap, das die Gren­ze für ein Wide Gap von 70 Punk­ten nicht erreicht, ist es sinn­voll, den Han­del vor­sich­ti­ger auszurichten.

In die­sem Fall wer­den die ers­ten Akti­ons­zo­nen wie beim Dop­pel-Gap vom Eröff­nungs­kurs aus fest­ge­legt. Der Abstand beträgt jeweils 100 Punkte:

:red_circle: Ers­te Zone Short: 100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs
:green_circle: Ers­te Zone Long: 100 Punk­te unter dem Eröffnungskurs

Damit wird berück­sich­tigt, dass bereits vor Han­dels­be­ginn eine deut­li­che Kurs­ver­schie­bung statt­ge­fun­den hat, auch wenn die Gren­ze von 70 Punk­ten für ein Wide Gap nicht erreicht wurde.

Merk­satz: Bei einem wesent­li­chen, aber unter 70 Punk­ten lie­gen­den Gap wer­den die ers­ten Zonen mit ±100 Punk­ten vom Eröff­nungs­kurs festgelegt.

Heu­te noch Long nach einer Umkehrkerze

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 16.9.26

Markt­über­blick

Der heu­ti­ge Han­dels­tag stand ganz im Zei­chen der Zins­ent­schei­dung der US-Noten­bank um 20:00 Uhr. Wäh­rend des Tages wur­de noch dar­über spe­ku­liert, ob die Fed den Leit­zins unver­än­dert las­sen oder erhö­hen wür­de. Am Abend erfolg­te schließ­lich eine Zins­er­hö­hung um 0,25 Prozentpunkte.

Wäh­rend der DAX am Mor­gen zunächst schwä­cher ten­dier­te, erhol­te er sich im wei­te­ren Tages­ver­lauf. Der nach­ge­ben­de Ölpreis sorg­te zeit­wei­se für Ent­las­tung, und am Nach­mit­tag kam es sogar zu einer posi­ti­ven Erwei­te­rung der Trading-Range.

Erst als Fed-Prä­si­dent Kevin Warsh zu spre­chen begann, geriet der Dow deut­lich unter Druck. Der Ger­man 40 folg­te die­ser Abwärts­be­we­gung und gab eben­falls einen erheb­li­chen Teil sei­ner vor­he­ri­gen Gewin­ne wie­der ab.

Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Am Vor­mit­tag setz­te der DAX sei­ne anfäng­li­che Kor­rek­tur fort und erreich­te im wei­te­ren Ver­lauf das Tagestief.

Dort bil­de­te sich eine regel­kon­for­me Umkehr­ker­ze, nach der eine Long-Posi­ti­on eröff­net wer­den konn­te. Die anschlie­ßen­de Erho­lung wur­de erfolg­reich genutzt und die Posi­ti­on mit Gewinn geschlossen.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag setz­te sich die Erho­lung des DAX fort und es kam sogar zu einer posi­ti­ven Range-Erweiterung.

Auf­grund der Unsi­cher­heit über die bevor­ste­hen­de Fed-Ent­schei­dung wur­de jedoch auf einen wei­te­ren Ein­stieg verzichtet.

Dabei ist eine wich­ti­ge Unter­schei­dung zu beach­ten: Der Ver­zicht auf einen Han­del gilt nicht grund­sätz­lich an Tagen einer Fed-Zins­ent­schei­dung. Ent­schei­dend ist viel­mehr, wel­che Zins­ent­schei­dung erwar­tet wird.

Steht eine Zins­sen­kung an, kann dies ein posi­ti­ves Umfeld für den Akti­en­markt schaf­fen. In einer sol­chen Situa­ti­on kann bei ent­spre­chen­der Kurs­ent­wick­lung und einem regel­kon­for­men Ein­stieg durch­aus eine Long-Posi­ti­on eröff­net werden.

Besteht dage­gen – wie heu­te – Unsi­cher­heit dar­über, ob die Zin­sen unver­än­dert blei­ben oder sogar erhöht wer­den, ist beson­de­re Zurück­hal­tung angebracht.

Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeig­te, dass bei einer Fed-Ent­schei­dung nicht allein der Ter­min ent­schei­dend ist, son­dern vor allem die erwar­te­te Rich­tung der Zinspolitik.

Am Vor­mit­tag konn­te die Kor­rek­tur bis zum Tages­tief für einen regel­kon­for­men und erfolg­rei­chen Long-Trade genutzt wer­den. Am Nach­mit­tag wur­de trotz der posi­ti­ven Ran­ge-Erwei­te­rung auf­grund der Unsi­cher­heit über die bevor­ste­hen­de Zins­ent­schei­dung auf einen wei­te­ren Trade verzichtet.

Die spä­te­re Markt­re­ak­ti­on bestä­tig­te die­se Vor­sicht. Als Kevin Warsh zu spre­chen begann, geriet der Dow deut­lich unter Druck und der Ger­man 40 folg­te der Abwärtsbewegung.

Für die Stra­te­gie ergibt sich dar­aus eine wich­ti­ge Dif­fe­ren­zie­rung: Bei der Aus­sicht auf unver­än­der­te oder stei­gen­de Zin­sen ist beson­de­re Vor­sicht ange­bracht. Wird dage­gen eine Zins­sen­kung erwar­tet, kann bei einem ent­spre­chen­den regel­kon­for­men Signal auch eine Long-Posi­ti­on gehan­delt werden.

Merk­satz des Tages:
Nicht die Fed-Ent­schei­dung allein bestimmt, ob gehan­delt wird. Ent­schei­dend sind die erwar­te­te Zins­rich­tung, die Markt­re­ak­ti­on und das regel­kon­for­me Set­up. Bei einer erwar­te­ten Zins­sen­kung kann sich aus­drück­lich auch eine Long-Chan­ce ergeben.

Han­dels­tag 17.09.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 16.09.2026 (22:00 Uhr): 25.508

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.642

→ Auf­wärts-Gap: +134 Punk­te – Wide Gap

:backhand_index_pointing_right: Da das Auf­wärts-Gap 134 Punk­te beträgt, han­deln wir heu­te die Zonen aus­ge­hend vom Eröffnungskurs.

Markt­la­ge

CFD Dow Jones: im Plus

DAX-CFD: im Plus

VDAX: 19

Han­del der Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Ers­te Zone Short

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 17.9.26

Markt­über­blick

Der heu­ti­ge Han­dels­tag begann über­ra­schend. Nach der gest­ri­gen Zins­er­hö­hung der US-Noten­bank eröff­ne­te der Ger­man 40 mit einem deut­li­chen Auf­wärts-Gap von 134 Punkten.

Die posi­ti­ve Bewe­gung setz­te sich anschlie­ßend wei­ter fort. Bis zur Eröff­nung der US-Vor­bör­se um 14:30 Uhr stieg der DAX kon­ti­nu­ier­lich an und erreich­te sein Tageshoch.

Nach der Eröff­nung der US-Bör­sen änder­te sich das Bild jedoch. Vom zuvor erreich­ten Hoch gab der DAX wie­der rund 140 Punk­te ab.

Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Zwi­schen 8:00 und 9:00 Uhr wur­de der Eröff­nungs­kurs nicht unter­schrit­ten. Damit griff beim spä­te­ren Errei­chen der ers­ten Short-Zone die 80-%-Schutzklausel.

Ein sofor­ti­ger Short-Ein­stieg war des­halb nicht zuläs­sig. Zunächst muss­te eine abge­schlos­se­ne 15-Minu­ten-Umkehr­ker­ze abge­war­tet werden.

Nach Aus­bil­dung die­ser Umkehr­ker­ze konn­te die Short-Posi­ti­on regel­kon­form eröff­net wer­den. Die anschlie­ßen­de Gegen­be­we­gung wur­de genutzt und die Posi­ti­on mit 40 Punk­ten Gewinn geschlossen.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag setz­te der DAX sei­nen Anstieg zunächst fort und erreich­te das Tageshoch.

Für einen Ein­stieg mit Set­up 4 Short fehl­ten am Hoch jedoch eini­ge Punk­te. Damit wur­de die vor­ge­se­he­ne Ein­stiegs­li­nie nicht erreicht und es lag kein regel­kon­for­mes Han­dels­si­gnal vor.

Fol­ge­rich­tig wur­de am Nach­mit­tag kei­ne Posi­ti­on eröffnet.

Die anschlie­ßen­de Kor­rek­tur von rund 140 Punk­ten zeigt im Nach­hin­ein zwar, dass ein Short-Trade pro­fi­ta­bel gewe­sen wäre. Für die Stra­te­gie ist dies jedoch uner­heb­lich: Ein bei­na­he erreich­tes Set­up ist kein Setup.

Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag ist ein gutes Bei­spiel dafür, wie wich­tig die genaue Ein­hal­tung der Ein­stiegs­re­geln ist.

Am Vor­mit­tag ver­hin­der­te die 80-%-Schutzklausel einen vor­schnel­len Short-Ein­stieg. Erst die bestä­tig­te Umkehr­ker­ze erlaub­te die Posi­ti­ons­er­öff­nung, die anschlie­ßend mit 40 Punk­ten Gewinn abge­schlos­sen wurde.

Am Nach­mit­tag war dage­gen Geduld gefragt. Obwohl die spä­te­re Kor­rek­tur vom Tages­hoch einen Short-Trade im Nach­hin­ein attrak­tiv erschei­nen lässt, fehl­ten eini­ge Punk­te für den regel­kon­for­men Ein­stieg mit Set­up 4. Des­halb war es rich­tig, dem Markt nicht hinterherzulaufen.

Merk­satz des Tages:
Fast erreicht ist nicht erreicht. Die Stra­te­gie han­delt das bestä­tig­te Set­up – nicht die Bewe­gung, die man im Nach­hin­ein ger­ne gehan­delt hätte.

Han­dels­tag 18.09.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 17.09.2026 (22:00 Uhr): 25.652

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.668

→ Auf­wärts-Gap: +16 Punkte

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wer­den die Zonen.

Markt­la­ge

DAX-CFD: unver­än­dert

VDAX: 17

Han­del der Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Schluss­kurs von ges­tern (25.652) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Der Kurs set­ze genau auf der Akti­ons­li­nie Long auf.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 18.9.26

Markt­über­blick

Der heu­ti­ge Han­dels­tag war ein aus­ge­spro­che­ner nega­ti­ver Trend­tag, wie er in die­ser Form nur sel­ten vorkommt.

Bereits ab der Eröff­nung um 8:00 Uhr setz­te eine nahe­zu kon­ti­nu­ier­li­che Abwärts­be­we­gung ein. Unter­bro­chen ledig­lich von klei­ne­ren Gegen­be­we­gun­gen ver­lor der Ger­man 40 im Tages­ver­lauf rund 370 Punkte.

Die Schwä­che hielt bis zum Ende des Han­dels­ta­ges an. Um 22:00 Uhr schloss der Ger­man 40 schließ­lich prak­tisch am Tagestief.

Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Trotz des aus­ge­präg­ten Abwärts­trends kam es am Vor­mit­tag immer wie­der zu klei­ne­ren Gegen­be­we­gun­gen. Die­se ermög­lich­ten regel­ba­sier­te Long-Ein­stie­ge an den vor­ge­se­he­nen Aktionszonen.

Dabei konn­ten zwei­mal Posi­tio­nen von der ers­ten Long-Zone sowie ein­mal von der zwei­ten Long-Zone eröff­net werden.

Gera­de an einem der­art aus­ge­präg­ten nega­ti­ven Trend­tag waren die­se Gegen­be­we­gun­gen kei­nes­wegs selbst­ver­ständ­lich. Durch die kon­se­quen­te Anwen­dung der Ein­stiegs­re­geln konn­ten den­noch ins­ge­samt 160 Punk­te Gewinn erzielt werden.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag wur­de nicht mehr gehandelt.

Der Kurs notier­te zu die­sem Zeit­punkt bereits weit unter­halb der regu­lä­ren Stop-Loss-Zone. Damit befand sich der Markt außer­halb des für die Stra­te­gie vor­ge­se­he­nen nor­ma­len Han­dels­be­reichs und es ergab sich kein regel­kon­for­mer Einstieg.

Die Abwärts­be­we­gung setz­te sich anschlie­ßend bis zum Han­dels­schluss fort.

Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag war ein beson­ders gutes Bei­spiel dafür, dass die DAX-Tra­ding-Stra­te­gie auch an einem außer­ge­wöhn­lich star­ken nega­ti­ven Trend­tag Han­dels­mög­lich­kei­ten bie­ten kann.

Ent­schei­dend war jedoch, nicht gegen den Trend auf eine gro­ße Erho­lung zu spe­ku­lie­ren, son­dern aus­schließ­lich die regel­kon­for­men Gegen­be­we­gun­gen an den fest­ge­leg­ten Long-Zonen zu nut­zen. Auf die­se Wei­se konn­ten am Vor­mit­tag trotz eines Tages­ver­lus­tes des Ger­man 40 von rund 370 Punk­ten 160 Punk­te Gewinn erzielt werden.

Am Nach­mit­tag änder­te sich die Situa­ti­on grund­le­gend. Der Kurs hat­te sich bereits so weit nach unten bewegt, dass die regu­lä­ren Akti­ons- und Stop-Loss-Berei­che kei­ne regel­kon­for­me Posi­ti­ons­er­öff­nung mehr zulie­ßen. Der Ver­zicht auf wei­te­re Trades war des­halb eben­so Bestand­teil der Stra­te­gie wie die erfolg­rei­chen Ein­stie­ge am Vormittag.

Merk­satz des Tages:
Auch ein außer­ge­wöhn­li­cher Trend­tag bie­tet Gegen­be­we­gun­gen. Gehan­delt wer­den jedoch nur die im Regel­werk vor­ge­se­he­nen Ein­stie­ge – und wenn der Markt den regu­lä­ren Han­dels­be­reich ver­las­sen hat, wird nicht mehr gehandelt.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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