Kontinuierliche Erfassung der täglich möglichen Punkteergebnisse
Als Referenz dient 1 CFD an den ersten und 2 CFDs an den zweiten Aktionszonen.
Die CFDs auf die weltweit wichtigsten Indizes werden auf den sogenannten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stunden am Tag verfügbar mit aktuellem Kurs, Tageshoch und -tief sowie die prozentuale Veränderung für jeden Index. Der "Basispreis" ist der letzte tatsächliche Schlusskurs jedes Index und die Veränderung wird aus dieser Basis berechnet. Der Erwerber eines CFDs (Contracts for Difference) ist nicht an einem Unternehmen beteiligt, sondern lediglich Inhaber einer Forderung. Der Kurs von CFDs leitet sich von einem Basiswert ab. Der Anleger wird ausschließlich an der Kursentwicklung des Basiswertes beteiligt. CFDs zählen zur Gruppe der Derivate.
Ergebnisse: Alle Ergebnisse vom 01.08.2022 - 28.07.2023 können unter
überprüft werden.
Das Ergebnis dieser Handelswoche mit 1 CFD an den ersten Zonen und 2 CFDS an den zweiten Zonen beläuft sich auf 670 Punkte Gewinn. Der engagierte Trader strebt davon 50-70% an.
Das aktuelle Regelwerk:
Statistik der Setups ab dem 22. Januar 2026 bis zum 18. September 2026
| Handel am Morgen | Gewinn-Trades | Verlust-Trades |
| Erste Zone Long | 77 | 5 |
| Zweite Zone Long | 19 | |
| Erste Zone Short | 84 | 8 |
| Zweite Zone Short | 23 | 2 |
| Reversals | 9 | |
| Handel am Nachmittag | Gewinn-Trades | Verlust-Trades |
| Setup 1 Long | 12 | |
| Setup 1 Short | 11 | |
| Setup 2 Long | 23 | |
| Setup 2 Short | 32 | 1 |
| Setup 3 Long | 45 | 3 |
| Setup 4 Long | 47 | 1 |
| Setup 4 Short | 59 | 1 |
| Verluste | ||
| Tages-Gesamtverlust | ||
| Teilverlust | 2 |
Die beschriebene FDAX-Trading-Strategie ist diskretionär und basiert auf der Anwendung verschiedener Handelssetups, die sowohl morgens als auch nachmittags genutzt werden. Morgens werden in der Regel 2-4 Setups und nachmittags etwa 1-2 Setups gehandelt. Die Anzahl der gehandelten Setups variiert jedoch stark in Abhängigkeit von der VDAX-NEW-Volatilität und aktuellen Nachrichtenereignissen. Aufgrund dieser Variabilität ist eine exakte Vorhersage der Anzahl der Setups und ihrer Ergebnisse nicht möglich.
Um die volle Performance der Strategie zu erzielen, ist es notwendig, alle Setups konsequent zu handeln und während der Handelszeiten kontinuierlich präsent zu sein. Dies stellt eine große Herausforderung für viele Trader dar, insbesondere weil sie dazu neigen, impulsiv außerhalb der festgelegten Setups zu handeln. Solche impulsiven Entscheidungen können das Ergebnis der Strategie verwässern und sogar zu Verlusten führen.
Vorschläge zur Verbesserung und Umsetzung der Strategie:
- Strikte Disziplin und Regelbefolgung: Eine der größten Herausforderungen bei dieser Strategie ist die Einhaltung der vorgegebenen Setups. Da der Handel diskretionär erfolgt, ist es essenziell, dass Trader ihre Entscheidungen strikt an den definierten Handelsregeln ausrichten. Es ist hilfreich, vor jedem Trade zu überprüfen, ob die aktuellen Marktbedingungen den Kriterien des jeweiligen Setups entsprechen.
- Fokus und Geduld: Da die Strategie diskretionär ist und die Anzahl der Setups variieren kann, ist es wichtig, geduldig zu bleiben und nicht aus Langeweile oder dem Gefühl heraus zu handeln, „etwas tun zu müssen“. Trader sollten sich darauf konzentrieren, nur bei klaren Setups aktiv zu werden und Marktrauschen zu ignorieren.
- Mentale Vorbereitung: Der diskretionäre Handel erfordert ein hohes Maß an mentaler Stärke. Trader sollten sich mental darauf vorbereiten, dass nicht jeder Tag gleich verlaufen wird und dass es Phasen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die tägliche Vorbereitung, bei der die Marktsituation analysiert und die möglichen Setups durchgegangen werden.
- Risikomanagement: Ein striktes Risikomanagement ist unerlässlich. Diskretionäre Trader müssen klare Stop-Loss-Limits setzen und diese konsequent einhalten. Auch das Festlegen eines Tageslimits für Verluste kann helfen, das Risiko zu kontrollieren und zu verhindern, dass impulsive Entscheidungen zu erheblichen Verlusten führen.
- Kontinuierliche Weiterbildung: Da die Strategie auf der individuellen Entscheidungsfindung basiert, ist es wichtig, dass Trader kontinuierlich an ihrer Marktkenntnis und ihren Handelsfähigkeiten arbeiten. Dies schließt sowohl die technische Analyse als auch das Verstehen der Marktpsychologie ein. Regelmäßige Reflexion über die eigenen Entscheidungen und deren Ergebnisse kann ebenfalls dazu beitragen, zukünftige Fehler zu vermeiden.
Fazit: Die diskretionäre FDAX-Trading-Strategie erfordert Disziplin, Geduld und ein starkes mentales Fundament. Trader sollten sich darauf konzentrieren, nur die festgelegten Setups zu handeln, um die volle Performance zu erzielen. Durch striktes Risikomanagement und kontinuierliche Weiterbildung können sie das Risiko von impulsiven Fehlentscheidungen minimieren und ihre Erfolgsquote langfristig verbessern.
Geduld ist definitiv eine der wichtigsten Tugenden beim Daytrading, insbesondere beim DAX (Deutscher Aktienindex). Daytrading erfordert schnelle Entscheidungen, aber das bedeutet nicht, dass man überstürzt handeln sollte. Geduld ist unerlässlich, um auf den richtigen Moment für den Einstieg oder Ausstieg zu warten und nicht von kurzfristigen Marktbewegungen oder Emotionen beeinflusst zu werden.
Hier sind einige Gründe, warum Geduld beim DAX-Trading wichtig ist:
- Vermeidung von Übertrading: Geduld verhindert übermäßiges Handeln, das oft zu Verlusten führen kann.
- Marktanalyse: Geduld gibt Zeit, den Markt gründlich zu analysieren und auf profitable Muster oder Signale zu warten.
- Emotionale Kontrolle: Ungeduld führt oft zu impulsiven Entscheidungen, die auf Angst oder Gier basieren. Geduld hilft, ruhig und rational zu bleiben.
- Setzen von realistischen Zielen: Erfolgreiches Daytrading erfordert realistische Erwartungen, und Geduld hilft dabei, diese beizubehalten und nicht zu früh Gewinne zu realisieren oder Verluste hinzunehmen.
Handelstag 14.09.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 11.09.2026 (22:00 Uhr): 25.554
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.467
→ Abwärts-Gap: −87 Punkte – Wide Gap
Gehandelt werden das Wide Gap und die Zonen.
CFD Dow Jones: im Minus
DAX-CFD: im Minus
VDAX: 17
Handel Wide Gap und der Zonen
Short: 1. Zone am Schlusskurs vom 11.09.2026 (25.554) / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
Long: 1. Zone −75 Punkte unter dem Eröffnungskurs / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Viel Erfolg!

Zusammenfassung Handelstag 14.9.26
Welch ein Wochenauftakt! Der German 40 eröffnete mit einem Abwärts-Gap von 87 Punkten. Das Marktumfeld war von einer insgesamt trüben Stimmung geprägt. Belastend wirkten insbesondere die Themen Künstliche Intelligenz, Öl und Zinsen.
Trotz dieser negativen Rahmenbedingungen verlief der Handelstag überraschend harmonisch. Die Bewegungen zwischen den Aktionszonen ermöglichten mehrere regelkonforme Einstiege in beide Richtungen.
Bemerkenswert war auch der Schluss: Der DAX schloss bei 25.440 Punkten, während der German 40 um 22:00 Uhr noch rund 60 Punkte darüber notierte.
Am Vormittag konnten die Bewegungen innerhalb der Trading-Range besonders erfolgreich genutzt werden.
Am Hoch der Handelsspanne ergab sich zunächst eine regelkonforme Short-Position, die erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Auf der Unterseite bot die erste Long-Zone gleich zweimal die Möglichkeit für einen erfolgreichen Long-Einstieg. Die jeweiligen Rückläufe zum Mean konnten mit Gewinn genutzt werden.
Im weiteren Verlauf wurde auch die zweite Long-Zone erreicht. Dort konnte eine weitere Long-Position eröffnet und die anschließende Gegenbewegung ebenfalls erfolgreich gehandelt werden.
Damit bot der Vormittag trotz der zunächst negativen Marktstimmung mehrere profitable Bewegungen zwischen den definierten Aktionszonen.
Am Nachmittag korrigierte der DAX erneut und erreichte schließlich das Tagestief.
Dort ergab sich mit Setup 4 Long eine weitere regelkonforme Handelsmöglichkeit. Die anschließende Erholung konnte für einen erfolgreichen Long-Trade genutzt werden.
Der heutige Wochenauftakt zeigte besonders eindrucksvoll, dass eine negative Nachrichtenlage nicht zwangsläufig zu einem einseitigen Trendtag führen muss.
Trotz des Abwärts-Gaps und der trüben Grundstimmung entwickelte sich ein harmonischer Handelstag mit wiederholten Bewegungen zwischen den Aktionszonen. Genau dieses Auf und Ab bot sehr gute Voraussetzungen für den regelbasierten Mean-Reversion-Handel.
Besonders erfolgreich war dabei der Zonenhandel am Vormittag: Short am Hoch, zweimal Long an der ersten Long-Zone und einmal Long an der zweiten Long-Zone. Am Nachmittag kam mit Setup 4 Long am Tagestief eine weitere profitable Handelsmöglichkeit hinzu.
Damit konnten die Bewegungen des Marktes heute in beide Richtungen erfolgreich genutzt und insgesamt hohe Gewinne erzielt werden.
Merksatz des Tages:
Nicht die Stimmung oder die Nachrichten bestimmen den Einstieg, sondern die Reaktion des Marktes an den festgelegten Aktionszonen. Gerade ein harmonisches Auf und Ab kann für den Mean-Reversion-Handel besonders profitabel sein.

Handelstag 15.09.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 14.09.2026 (22:00 Uhr): 25.507
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.434
→ Abwärts-Gap: −73 Punkte – Wide Gap
Gehandelt werden das Wide Gap und die Zonen.
CFD Dow Jones: leicht im Minus
DAX-CFD: leicht im Minus
VDAX: auf 19 gestiegen
11:00 Uhr: ZEW-Konjunkturerwartungen
Die Veröffentlichung kann zu erhöhter Volatilität und schnellen Kursbewegungen im DAX führen. Daher unmittelbar vor und während der Veröffentlichung besondere Vorsicht bei Neueinstiegen.
Handel Wide Gap und der Zonen
Short: 1. Zone am Schlusskurs vom 14.09.2026 (25.507) / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
Long: 1. Zone −75 Punkte unter dem Eröffnungskurs / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Viel Erfolg!

Verlust von der ersten Zone und Gewinn von der zweiten Zone.



Handelstag 16.09.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 15.09.2026 (22:00 Uhr): 25.427
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.483
→ Aufwärts-Gap: +56 Punkte
Gehandelt werden die Zonen.
CFD Dow Jones: im Plus
DAX-CFD: im Plus
VDAX: aufgerundet 20
20:00 Uhr: US-Zinsentscheidung der FED
Die Prognose geht von einem unveränderten Leitzins aus. Rund um die Veröffentlichung ist mit erhöhter Volatilität zu rechnen.
Short: 1. Zone +100 Punkte über dem Eröffnungskurs / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
Long: 1. Zone −100 Punkte unter dem Schlusskurs von gestern (25.427) / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Viel Erfolg!


Nicht verzagen. Zweite Zone Long!
Kommentar zur Festlegung der ersten Zonen
Bei einem wesentlichen Gap, das die Grenze für ein Wide Gap von 70 Punkten nicht erreicht, ist es sinnvoll, den Handel vorsichtiger auszurichten.
In diesem Fall werden die ersten Aktionszonen wie beim Doppel-Gap vom Eröffnungskurs aus festgelegt. Der Abstand beträgt jeweils 100 Punkte:
Erste Zone Short: 100 Punkte über dem Eröffnungskurs
Erste Zone Long: 100 Punkte unter dem Eröffnungskurs
Damit wird berücksichtigt, dass bereits vor Handelsbeginn eine deutliche Kursverschiebung stattgefunden hat, auch wenn die Grenze von 70 Punkten für ein Wide Gap nicht erreicht wurde.
Merksatz: Bei einem wesentlichen, aber unter 70 Punkten liegenden Gap werden die ersten Zonen mit ±100 Punkten vom Eröffnungskurs festgelegt.
Heute noch Long nach einer Umkehrkerze

Zusammenfassung Handelstag 16.9.26
Der heutige Handelstag stand ganz im Zeichen der Zinsentscheidung der US-Notenbank um 20:00 Uhr. Während des Tages wurde noch darüber spekuliert, ob die Fed den Leitzins unverändert lassen oder erhöhen würde. Am Abend erfolgte schließlich eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte.
Während der DAX am Morgen zunächst schwächer tendierte, erholte er sich im weiteren Tagesverlauf. Der nachgebende Ölpreis sorgte zeitweise für Entlastung, und am Nachmittag kam es sogar zu einer positiven Erweiterung der Trading-Range.
Erst als Fed-Präsident Kevin Warsh zu sprechen begann, geriet der Dow deutlich unter Druck. Der German 40 folgte dieser Abwärtsbewegung und gab ebenfalls einen erheblichen Teil seiner vorherigen Gewinne wieder ab.
Am Vormittag setzte der DAX seine anfängliche Korrektur fort und erreichte im weiteren Verlauf das Tagestief.
Dort bildete sich eine regelkonforme Umkehrkerze, nach der eine Long-Position eröffnet werden konnte. Die anschließende Erholung wurde erfolgreich genutzt und die Position mit Gewinn geschlossen.
Am Nachmittag setzte sich die Erholung des DAX fort und es kam sogar zu einer positiven Range-Erweiterung.
Aufgrund der Unsicherheit über die bevorstehende Fed-Entscheidung wurde jedoch auf einen weiteren Einstieg verzichtet.
Dabei ist eine wichtige Unterscheidung zu beachten: Der Verzicht auf einen Handel gilt nicht grundsätzlich an Tagen einer Fed-Zinsentscheidung. Entscheidend ist vielmehr, welche Zinsentscheidung erwartet wird.
Steht eine Zinssenkung an, kann dies ein positives Umfeld für den Aktienmarkt schaffen. In einer solchen Situation kann bei entsprechender Kursentwicklung und einem regelkonformen Einstieg durchaus eine Long-Position eröffnet werden.
Besteht dagegen – wie heute – Unsicherheit darüber, ob die Zinsen unverändert bleiben oder sogar erhöht werden, ist besondere Zurückhaltung angebracht.
Der heutige Handelstag zeigte, dass bei einer Fed-Entscheidung nicht allein der Termin entscheidend ist, sondern vor allem die erwartete Richtung der Zinspolitik.
Am Vormittag konnte die Korrektur bis zum Tagestief für einen regelkonformen und erfolgreichen Long-Trade genutzt werden. Am Nachmittag wurde trotz der positiven Range-Erweiterung aufgrund der Unsicherheit über die bevorstehende Zinsentscheidung auf einen weiteren Trade verzichtet.
Die spätere Marktreaktion bestätigte diese Vorsicht. Als Kevin Warsh zu sprechen begann, geriet der Dow deutlich unter Druck und der German 40 folgte der Abwärtsbewegung.
Für die Strategie ergibt sich daraus eine wichtige Differenzierung: Bei der Aussicht auf unveränderte oder steigende Zinsen ist besondere Vorsicht angebracht. Wird dagegen eine Zinssenkung erwartet, kann bei einem entsprechenden regelkonformen Signal auch eine Long-Position gehandelt werden.
Merksatz des Tages:
Nicht die Fed-Entscheidung allein bestimmt, ob gehandelt wird. Entscheidend sind die erwartete Zinsrichtung, die Marktreaktion und das regelkonforme Setup. Bei einer erwarteten Zinssenkung kann sich ausdrücklich auch eine Long-Chance ergeben.

Handelstag 17.09.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 16.09.2026 (22:00 Uhr): 25.508
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.642
→ Aufwärts-Gap: +134 Punkte – Wide Gap
Da das Aufwärts-Gap 134 Punkte beträgt, handeln wir heute die Zonen ausgehend vom Eröffnungskurs.
CFD Dow Jones: im Plus
DAX-CFD: im Plus
VDAX: 19
Short: 1. Zone +75 Punkte über dem Eröffnungskurs / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
Long: 1. Zone −75 Punkte unter dem Eröffnungskurs / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Viel Erfolg!

Erste Zone Short

Zusammenfassung Handelstag 17.9.26
Der heutige Handelstag begann überraschend. Nach der gestrigen Zinserhöhung der US-Notenbank eröffnete der German 40 mit einem deutlichen Aufwärts-Gap von 134 Punkten.
Die positive Bewegung setzte sich anschließend weiter fort. Bis zur Eröffnung der US-Vorbörse um 14:30 Uhr stieg der DAX kontinuierlich an und erreichte sein Tageshoch.
Nach der Eröffnung der US-Börsen änderte sich das Bild jedoch. Vom zuvor erreichten Hoch gab der DAX wieder rund 140 Punkte ab.
Zwischen 8:00 und 9:00 Uhr wurde der Eröffnungskurs nicht unterschritten. Damit griff beim späteren Erreichen der ersten Short-Zone die 80-%-Schutzklausel.
Ein sofortiger Short-Einstieg war deshalb nicht zulässig. Zunächst musste eine abgeschlossene 15-Minuten-Umkehrkerze abgewartet werden.
Nach Ausbildung dieser Umkehrkerze konnte die Short-Position regelkonform eröffnet werden. Die anschließende Gegenbewegung wurde genutzt und die Position mit 40 Punkten Gewinn geschlossen.
Am Nachmittag setzte der DAX seinen Anstieg zunächst fort und erreichte das Tageshoch.
Für einen Einstieg mit Setup 4 Short fehlten am Hoch jedoch einige Punkte. Damit wurde die vorgesehene Einstiegslinie nicht erreicht und es lag kein regelkonformes Handelssignal vor.
Folgerichtig wurde am Nachmittag keine Position eröffnet.
Die anschließende Korrektur von rund 140 Punkten zeigt im Nachhinein zwar, dass ein Short-Trade profitabel gewesen wäre. Für die Strategie ist dies jedoch unerheblich: Ein beinahe erreichtes Setup ist kein Setup.
Der heutige Handelstag ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig die genaue Einhaltung der Einstiegsregeln ist.
Am Vormittag verhinderte die 80-%-Schutzklausel einen vorschnellen Short-Einstieg. Erst die bestätigte Umkehrkerze erlaubte die Positionseröffnung, die anschließend mit 40 Punkten Gewinn abgeschlossen wurde.
Am Nachmittag war dagegen Geduld gefragt. Obwohl die spätere Korrektur vom Tageshoch einen Short-Trade im Nachhinein attraktiv erscheinen lässt, fehlten einige Punkte für den regelkonformen Einstieg mit Setup 4. Deshalb war es richtig, dem Markt nicht hinterherzulaufen.
Merksatz des Tages:
Fast erreicht ist nicht erreicht. Die Strategie handelt das bestätigte Setup – nicht die Bewegung, die man im Nachhinein gerne gehandelt hätte.

Handelstag 18.09.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 17.09.2026 (22:00 Uhr): 25.652
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.668
→ Aufwärts-Gap: +16 Punkte
Gehandelt werden die Zonen.
DAX-CFD: unverändert
VDAX: 17
Short: 1. Zone +75 Punkte über dem Eröffnungskurs / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
Long: 1. Zone −75 Punkte unter dem Schlusskurs von gestern (25.652) / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Viel Erfolg!

Der Kurs setze genau auf der Aktionslinie Long auf.

Zusammenfassung Handelstag 18.9.26
Der heutige Handelstag war ein ausgesprochener negativer Trendtag, wie er in dieser Form nur selten vorkommt.
Bereits ab der Eröffnung um 8:00 Uhr setzte eine nahezu kontinuierliche Abwärtsbewegung ein. Unterbrochen lediglich von kleineren Gegenbewegungen verlor der German 40 im Tagesverlauf rund 370 Punkte.
Die Schwäche hielt bis zum Ende des Handelstages an. Um 22:00 Uhr schloss der German 40 schließlich praktisch am Tagestief.
Trotz des ausgeprägten Abwärtstrends kam es am Vormittag immer wieder zu kleineren Gegenbewegungen. Diese ermöglichten regelbasierte Long-Einstiege an den vorgesehenen Aktionszonen.
Dabei konnten zweimal Positionen von der ersten Long-Zone sowie einmal von der zweiten Long-Zone eröffnet werden.
Gerade an einem derart ausgeprägten negativen Trendtag waren diese Gegenbewegungen keineswegs selbstverständlich. Durch die konsequente Anwendung der Einstiegsregeln konnten dennoch insgesamt 160 Punkte Gewinn erzielt werden.
Am Nachmittag wurde nicht mehr gehandelt.
Der Kurs notierte zu diesem Zeitpunkt bereits weit unterhalb der regulären Stop-Loss-Zone. Damit befand sich der Markt außerhalb des für die Strategie vorgesehenen normalen Handelsbereichs und es ergab sich kein regelkonformer Einstieg.
Die Abwärtsbewegung setzte sich anschließend bis zum Handelsschluss fort.
Der heutige Handelstag war ein besonders gutes Beispiel dafür, dass die DAX-Trading-Strategie auch an einem außergewöhnlich starken negativen Trendtag Handelsmöglichkeiten bieten kann.
Entscheidend war jedoch, nicht gegen den Trend auf eine große Erholung zu spekulieren, sondern ausschließlich die regelkonformen Gegenbewegungen an den festgelegten Long-Zonen zu nutzen. Auf diese Weise konnten am Vormittag trotz eines Tagesverlustes des German 40 von rund 370 Punkten 160 Punkte Gewinn erzielt werden.
Am Nachmittag änderte sich die Situation grundlegend. Der Kurs hatte sich bereits so weit nach unten bewegt, dass die regulären Aktions- und Stop-Loss-Bereiche keine regelkonforme Positionseröffnung mehr zuließen. Der Verzicht auf weitere Trades war deshalb ebenso Bestandteil der Strategie wie die erfolgreichen Einstiege am Vormittag.
Merksatz des Tages:
Auch ein außergewöhnlicher Trendtag bietet Gegenbewegungen. Gehandelt werden jedoch nur die im Regelwerk vorgesehenen Einstiege – und wenn der Markt den regulären Handelsbereich verlassen hat, wird nicht mehr gehandelt.

Es gibt lediglich zwei Schlüssel zum Erfolg im Handel: Erstens die Entwicklung einer Handelsstrategie mit einem Marktvorteil und zweitens die Entwicklung der Fähigkeit, diese Strategie konsequent umzusetzen.
Autor: Georg Mindermann, Jahrgang 1939, wohnhaft in Spanien Hobby Trader und Golfer, kein Coach
