DAX-Trading-Strategie – 21.09.-25.09.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 560 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 22. Janu­ar 2026 bis zum 25. Sep­tem­ber 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long795
Zwei­te Zone Long19
Ers­te Zone Short868
Zwei­te Zone Short232
Rever­sals9 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long12 
Set­up 1 Short11 
Set­up 2 Long23 
Set­up 2 Short331
Set­up 3 Long473
Set­up 4 Long481
Set­up 4 Short631
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust2 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 21.09.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 18.09.2026 (22:00 Uhr): 25.299

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.454

→ Auf­wärts-Gap: +155 Punk­te – Wide Gap

👉 Hin­weis: Auf­grund des gro­ßen Auf­wärts-Gaps han­deln wir die Zonen heu­te aus­ge­hend vom Eröff­nungs­kurs. Die ers­te Zone liegt auf bei­den Sei­ten jeweils 75 Punk­te vom Eröff­nungs­kurs entfernt.

Markt­la­ge

DAX-CFD: im Plus

VDAX: 18

Han­del der Zonen

🔴 Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

🟢 Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 🚀

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 21.9.26

Markt­über­blick

Wie bereits häu­fi­ger zu beob­ach­ten war, folg­te auf den aus­ge­präg­ten Short-Trend­tag vom Frei­tag heu­te ein Long-Trendtag.

Eine sol­che Gegen­be­we­gung ist nach einem star­ken Abver­kauf durch­aus nach­voll­zieh­bar. Nach einem Trend­tag Short ist der Markt kurz­fris­tig häu­fig stark über­ver­kauft. Markt­teil­neh­mer neh­men Gewin­ne aus ihren Short-Posi­tio­nen mit und müs­sen die­se dafür zurück­kau­fen. Gleich­zei­tig nut­zen ande­re Markt­teil­neh­mer das deut­lich nied­ri­ge­re Kurs­ni­veau für neue Long-Posi­tio­nen. Tref­fen bei­de Effek­te zusam­men und bleibt neu­er Ver­kaufs­druck aus, kann dar­aus eine kräf­ti­ge Gegen­be­we­gung entstehen.

Genau die­ses Ver­hal­ten war heu­te zu beob­ach­ten. Nach dem star­ken Kurs­ver­lust vom Frei­tag ent­wi­ckel­te sich zum Wochen­be­ginn eine aus­ge­präg­te Auf­wärts­be­we­gung. Der DAX notier­te im Tages­ver­lauf schließ­lich mehr als 1 % im Plus.

Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Am Vor­mit­tag wur­de die ers­te Short-Zone erreicht. Für einen regel­kon­for­men Ein­stieg fehl­ten jedoch weni­ge Punk­te, denn die für den Ein­stieg vor­ge­se­he­ne 10-Punk­te-Klau­sel wur­de nicht voll­stän­dig erfüllt.

Damit wur­de rich­ti­ger­wei­se kei­ne Short-Posi­ti­on eröff­net. Eini­ge feh­len­de Punk­te mögen im Nach­hin­ein unbe­deu­tend erschei­nen, für die kon­se­quen­te Anwen­dung des Regel­werks sind sie jedoch entscheidend.

Im wei­te­ren Ver­lauf erreich­te der DAX auch die zwei­te Short-Zone. Dort bil­de­te sich die für einen Ein­stieg not­wen­di­ge 15-Minuten-Umkehrkerze.

Als die­se jedoch voll­stän­dig abge­schlos­sen war, war es bereits 13:00 Uhr. Auf­grund der fest­ge­leg­ten Han­dels­pau­se von 13:00 bis 14:45 Uhr durf­te kei­ne neue Posi­ti­on mehr eröff­net werden.

Im Nach­hin­ein erwies sich dies sogar als Glück, denn der star­ke Long-Trend setz­te sich anschlie­ßend wei­ter fort.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag ergab sich mit Set­up 2 Short – dem posi­ti­ven Stop-Loss – eine regel­kon­for­me Handelsmöglichkeit.

Die ent­spre­chen­de Short-Posi­ti­on konn­te zunächst von einer Gegen­be­we­gung pro­fi­tie­ren und mit Gewinn geschlos­sen wer­den, bevor der DAX anschlie­ßend sei­nen Anstieg wie­der fortsetzte.

Wei­te­re Posi­tio­nen wur­den nicht eröff­net. Im wei­te­ren Tages­ver­lauf notier­te der DAX bereits mehr als 1 % im Plus, sodass ent­spre­chend dem Regel­werk auf zusätz­li­che Trades ver­zich­tet wurde.

Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeig­te zwei wich­ti­ge Sei­ten des regel­ba­sier­ten Tradings.

Am Vor­mit­tag wur­de kein Ein­stieg erzwun­gen. An der ers­ten Short-Zone fehl­ten weni­ge Punk­te zur Erfül­lung der 10-Punk­te-Ein­stiegs­klau­sel. An der zwei­ten Short-Zone ver­hin­der­te die Zeit­re­gel um 13:00 Uhr einen neu­en Trade. Gera­de an einem star­ken Long-Trend­tag erwie­sen sich die­se Regeln als wich­ti­ger Schutz.

Am Nach­mit­tag bot Set­up 2 Short – der posi­ti­ve Stop-Loss – schließ­lich die pas­sen­de Gele­gen­heit, eine kurz­fris­ti­ge Gegen­be­we­gung erfolg­reich zu nut­zen. Ent­schei­dend war auch hier, den Gewinn mit­zu­neh­men und nicht dar­auf zu set­zen, dass aus der kur­zen Kor­rek­tur eine grö­ße­re Abwärts­be­we­gung ent­ste­hen würde.

Nach­dem der DAX mehr als 1 % im Plus notier­te, wur­de kon­se­quent auf wei­te­re Trades verzichtet.

Merk­satz des Tages:
Ein nicht eröff­ne­ter Trade kann genau­so wich­tig sein wie ein Gewinn­tra­de. Ein­stiegs­klau­sel, Zeit­re­gel und Markt­fil­ter schüt­zen davor, sich einem aus­ge­präg­ten Trend unnö­tig entgegenzustellen.

Han­dels­tag 22.09.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 21.09.2026 (22:00 Uhr): 25.625

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.617

→ Abwärts-Gap: −8 Punkte

👉 Gehan­delt wer­den die Zonen.

Markt­la­ge

DAX-CFD: unver­än­dert

VDAX: 17

Han­del der Zonen

🔴 Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Schluss­kurs von ges­tern (25.625) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

🟢 Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs (25.617) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 🚀

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 22.9.26

Markt­über­blick

Der heu­ti­ge Han­dels­tag war tur­bu­lent und von geo­po­li­ti­schen Nach­rich­ten geprägt. Ent­spre­chend hoch war zeit­wei­se die Vola­ti­li­tät, und die Kurs­be­we­gun­gen ver­lie­fen wesent­lich schnel­ler als an einem nor­ma­len Handelstag.

Bereits die Ent­wick­lung zwi­schen 8:00 und 9:00 Uhr lie­fer­te ein wich­ti­ges Signal. In die­ser Zeit fand kein Han­del ober­halb des Eröff­nungs­kur­ses statt. Damit trat die 80-%-Klausel in Kraft. Ab 9:00 Uhr folg­te zusätz­lich eine WRB (Wide Ran­ge Bar), die beson­de­re Vor­sicht erforderte.

Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Nach 9:00 Uhr setz­te eine schnel­le Abwärts­be­we­gung ein. Der Kurs durch­quer­te sowohl die ers­te als auch die zwei­te Long-Zone und erreich­te schließ­lich sogar die regu­lä­re Stop-Loss-Linie.

An bei­den Long-Zonen erfolg­te kein Ein­stieg, da die Vor­aus­set­zun­gen für einen regel­kon­for­men Long-Trade nicht erfüllt waren. Gera­de in Ver­bin­dung mit der 80-%-Klausel und einer WRB ist es wich­tig, nicht ein­fach in eine stark fal­len­de Bewe­gung hin­ein zu kaufen.

Für einen Ein­stieg muss zunächst eine abge­schlos­se­ne 15-Minu­ten-Umkehr­ker­ze vor­lie­gen. Long wird erst gehan­delt, wenn die­se Ker­ze über der vor­her­ge­hen­den roten Kor­rek­tur­ker­ze schließt.

Bei einem plötz­lich ein­set­zen­den Auf­wärts­im­puls ergibt sich dabei eine Beson­der­heit: Ein Ein­stieg ist nur mög­lich, wenn zuvor bereits die ent­spre­chen­de Stop-Buy-Order ober­halb der roten Vor­k­er­ze plat­ziert wur­de. Erfolgt der Impuls sehr schnell, ist ein nach­träg­li­cher Ein­stieg häu­fig nicht mehr sinn­voll oder regelkonform.

Die­ser Ablauf soll­te gezielt geübt wer­den, da sol­che schnel­len Umkehr­be­we­gun­gen immer wie­der vorkommen.

Genau eine sol­che dyna­mi­sche Gegen­be­we­gung ent­wi­ckel­te sich anschlie­ßend. Der DAX schoss von der Unter­sei­te bis hin­auf zur zwei­ten Short-Zone.

Nach einer der­art schnel­len Bewe­gung über meh­re­re Akti­ons­zo­nen hin­weg ist beson­de­re Vor­sicht gebo­ten. Einem sol­chen Impuls soll­te nicht ein­fach hin­ter­her­ge­han­delt werden.

Han­del am Nachmittag

Auf­grund der unsi­che­ren Nach­rich­ten­la­ge wur­de am Nach­mit­tag zunächst die Eröff­nung der US-Bör­sen um 15:30 Uhr abgewartet.

Danach ergab sich am Hoch eine regel­kon­for­me Han­dels­mög­lich­keit mit Set­up 4 Short. Die anschlie­ßen­de Kor­rek­tur konn­te genutzt und die Posi­ti­on mit Gewinn geschlos­sen werden.

Im spä­te­ren Ver­lauf bot sich nach Aus­bil­dung einer ent­spre­chen­den Umkehr­ker­ze eine wei­te­re Han­dels­mög­lich­keit. Dies­mal erfolg­te der Ein­stieg mit Set­up 3 Long. Auch die­ser Trade konn­te erfolg­reich abge­schlos­sen werden.

Damit konn­ten am Nach­mit­tag trotz des tur­bu­len­ten Markt­um­fel­des zwei regel­kon­for­me Gewinnt­ra­des erzielt werden.

Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeig­te beson­ders deut­lich, wie wich­tig die Bestä­ti­gung durch eine Umkehr­ker­ze bei schnel­len und vola­ti­len Bewe­gun­gen ist.

Am Vor­mit­tag wur­den die ers­te und zwei­te Long-Zone ohne Ein­stieg durch­lau­fen. Die 80-%-Klausel und die anschlie­ßen­de WRB ver­hin­der­ten einen vor­schnel­len Han­del in die star­ke Abwärts­be­we­gung. Gleich­zei­tig zeig­te die fol­gen­de schnel­le Umkehr, war­um die recht­zei­ti­ge Plat­zie­rung einer Stop-Buy-Order ober­halb der roten Vor­k­er­ze prak­tisch geübt wer­den soll­te. Bei einem plötz­li­chen Impuls bleibt sonst kaum Zeit für einen regel­kon­for­men Einstieg.

Am Nach­mit­tag war zunächst Abwar­ten die rich­ti­ge Ent­schei­dung. Erst nach der US-Bör­sener­öff­nung erga­ben sich mit Set­up 4 Short und spä­ter Set­up 3 Long zwei kla­re Han­dels­mög­lich­kei­ten, die bei­de erfolg­reich genutzt wer­den konnten.

Merk­satz des Tages:
Bei hoher Vola­ti­li­tät nicht dem Kurs hin­ter­her­lau­fen. Umkehr­ker­ze abwar­ten, Stop-Order recht­zei­tig plat­zie­ren und erst han­deln, wenn das Regel­werk den Ein­stieg bestätigt.

Han­dels­tag 23.09.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 22.09.2026 (22:00 Uhr): 25.684

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.694

→ Auf­wärts-Gap: +10 Punkte

👉 Gehan­delt wer­den die Zonen.

Markt­la­ge

DAX-CFD: unver­än­dert

VDAX: 17

Han­del der Zonen

🔴 Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

🟢 Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Schluss­kurs von ges­tern (25.684) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 🚀

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 23.9.26

Markt­über­blick

Die geo­po­li­ti­schen Belas­tun­gen setz­ten sich auch heu­te fort. Die jüngs­ten Äuße­run­gen von US-Prä­si­dent Donald Trump gegen­über dem Iran ver­schärf­ten erneut die Unsi­cher­heit. Trump hat­te bei der UN-Gene­ral­ver­samm­lung mit einer „anni­hi­la­ti­on“ des Iran gedroht, falls kei­ne Eini­gung zustan­de kom­me. Gleich­zei­tig gab es zwar neue diplo­ma­ti­sche Gesprä­che, eine nach­hal­ti­ge Ent­span­nung war jedoch nicht erkennbar.

Der Han­dels­tag begann für den Ger­man 40 zunächst durch­aus viel­ver­spre­chend. Zwi­schen 8:00 und 9:00 Uhr stieg der Kurs bei­na­he bis zur ers­ten Short-Zone.

Mit der DAX-Eröff­nung um 9:00 Uhr änder­te sich das Bild jedoch schlag­ar­tig. Es ent­stand eine aus­ge­präg­te nega­ti­ve WRB (Wide Ran­ge Bar) von rund 115 Punk­ten. Die Abwärts­be­we­gung setz­te sich anschlie­ßend fort, und bis zum Mit­tag notier­te der Kurs bereits weit unter­halb der regu­lä­ren Stop-Loss-Zone.

Damit ent­wi­ckel­te sich ein aus­ge­präg­ter Minus-Trendtag.

Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Die star­ke Abwärts­be­we­gung nach 9:00 Uhr ließ am Vor­mit­tag kei­nen regel­kon­for­men Ein­stieg zu.

Der Kurs durch­lief die vor­ge­se­he­nen Long-Berei­che mit hoher Dyna­mik und beweg­te sich schließ­lich weit unter die regu­lä­re Stop-Loss-Zone. Unter die­sen Bedin­gun­gen wur­de nicht ver­sucht, gegen die star­ke Abwärts­be­we­gung Long-Posi­tio­nen zu erzwingen.

Der Vor­mit­tag blieb des­halb ohne Trade.

Han­del am Nachmittag

Auf­grund der außer­ge­wöhn­li­chen Kurs­ent­wick­lung wur­de zunächst die Eröff­nung der US-Bör­sen um 15:30 Uhr abgewartet.

Nach der US-Eröff­nung kam es kurz­fris­tig zu einer Erho­lung des DAX. Am Tages­tief ergab sich mit Set­up 4 Long eine regel­kon­for­me Han­dels­mög­lich­keit. Die Gegen­be­we­gung konn­te genutzt und die Posi­ti­on mit Gewinn geschlos­sen werden.

Die Erho­lung erwies sich jedoch als begrenzt. Der Dow geriet anschlie­ßend wie­der unter Druck, und auch der DAX folg­te die­ser Schwäche.

Des­halb wur­de kei­ne wei­te­re Long-Posi­ti­on eröffnet.

Fazit – Die Kor­re­la­ti­on zwi­schen DAX und Dow am Nachmittag

Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeigt beson­ders deut­lich, war­um die Beob­ach­tung des Dow für unse­ren Nach­mit­tags­han­del von gro­ßer Bedeu­tung ist.

Wäh­rend der DAX am Vor­mit­tag wesent­lich durch sei­ne eige­ne Kurs­struk­tur und die defi­nier­ten Akti­ons­zo­nen gehan­delt wird, gewinnt ab der US-Bör­sener­öff­nung um 15:30 Uhr die Ent­wick­lung des Dow erheb­lich an Bedeutung.

DAX und Dow bewe­gen sich dabei selbst­ver­ständ­lich nicht Punkt für Punkt iden­tisch. Beson­ders bei stär­ke­ren Bewe­gun­gen des ame­ri­ka­ni­schen Akti­en­mark­tes ent­steht jedoch häu­fig eine deut­li­che kurz­fris­ti­ge Kor­re­la­ti­on. Heu­te war dies gut zu beob­ach­ten: Nach der anfäng­li­chen Erho­lung geriet der Dow erneut unter Druck, und der DAX folg­te der Abwärts­be­we­gung. Auch die US-Märk­te stan­den heu­te zeit­wei­se deut­lich unter Druck.

Für unse­ren Han­del bedeu­tet dies: Ein Long-Set­up im DAX darf am Nach­mit­tag nicht iso­liert betrach­tet wer­den. Ent­wi­ckelt der Dow gleich­zei­tig einen star­ken Abwärts­im­puls, ist dies ein wich­ti­ges Warn­si­gnal gegen wei­te­re Long-Ein­stie­ge. Umge­kehrt kann ein kräf­ti­ger posi­ti­ver Dow-Impuls eine Auf­wärts­be­we­gung des DAX unterstützen.

Der erfolg­rei­che Set­up-4-Long konn­te heu­te noch für die kurz­fris­ti­ge Erho­lung genutzt wer­den. Als der Dow anschlie­ßend wie­der kor­ri­gier­te, war der Ver­zicht auf wei­te­re Long-Posi­tio­nen konsequent.

Merk­satz des Tages:
Ab 15:30 Uhr han­deln wir den DAX nicht mit Scheu­klap­pen. Die Ent­wick­lung des Dow gehört zur Beur­tei­lung jedes wei­te­ren Ein­stiegs – beson­ders bei star­ken Impulsbewegungen.

Han­dels­tag 24.09.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 23.09.2026 (22:00 Uhr): 25.360

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.301

→ Abwärts-Gap: −59 Punkte

👉 Hin­weis: Das Gap beträgt mehr als 30 Punk­te, erreicht jedoch nicht die 70 Punk­te für ein Wide Gap. Daher han­deln wir die Zonen heu­te aus­ge­hend vom Eröff­nungs­kurs. Die ers­ten Zonen lie­gen auf bei­den Sei­ten jeweils 75 Punk­te vom Eröff­nungs­kurs entfernt.

Markt­la­ge

DAX-CFD: leicht im Minus

VDAX: 17

Han­del der Zonen

🔴 Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

🟢 Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 🚀

Han­dels­tag 25.09.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 24.09.2026 (22:00 Uhr): 25.389

DAX-CFD: leicht im Plus

VDAX: 18

Han­del der ange­pass­ten Zonen

🔴 Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

🟢 Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 🚀

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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