DAX-Trading-Strategie – 28.09.-02.10.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 560 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 22. Janu­ar 2026 bis zum 2. Okto­ber 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long845
Zwei­te Zone Long19
Ers­te Zone Short888
Zwei­te Zone Short232
Rever­sals10 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long12 
Set­up 1 Short11 
Set­up 2 Long23 
Set­up 2 Short341
Set­up 3 Long473
Set­up 4 Long4501
Set­up 4 Short701
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust2 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 28.09.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 25.09.2026 (22:00 Uhr): 25.547

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.450

→ Abwärts-Gap: −97 Punk­te – Wide Gap

:backhand_index_pointing_right:Gehan­delt wer­den das Wide Gap und die Zonen.

Markt­la­ge

DAX-CFD: im Minus

VDAX: 18

Han­del Wide Gap und der Zonen

:red_circle:Short: 1. Zone am Schluss­kurs vom 25.09.2026 (25.547) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle:Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 28.9.26

Markt­über­blick

Der heu­ti­ge Han­dels­tag kann nahe­zu als voll­ende­ter Han­dels­tag für die Anwen­dung der Stra­te­gie bezeich­net werden.

Am Vor­mit­tag beweg­te sich der DAX zunächst in einer engen Tra­ding-Ran­ge. Die Kurs­be­we­gun­gen ver­lie­fen ruhig und geord­net und boten kla­re Reak­tio­nen an den vor­ge­se­he­nen Aktionszonen.

Am Nach­mit­tag nahm die Dyna­mik zu und es kam zu einer Ran­ge-Erwei­te­rung Long. Dabei konn­ten sowohl die Bewe­gung vom Hoch nach unten als auch anschlie­ßend die Gegen­be­we­gung vom Tief nach oben erfolg­reich gehan­delt werden.

Es war ein Han­dels­tag ohne Hek­tik, aber mit hohem Ertrag.

Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Am Vor­mit­tag erreich­te der DAX die ers­te Long-Zone.

Dort konn­ten nach­ein­an­der zwei regel­kon­for­me Long-Posi­tio­nen eröff­net wer­den. Die jewei­li­gen Gegen­be­we­gun­gen ver­lie­fen wie erwar­tet und bei­de Posi­tio­nen konn­ten mit Gewinn geschlos­sen werden.

Damit bot bereits die enge Tra­ding-Ran­ge am Vor­mit­tag zwei erfolg­rei­che Handelsmöglichkeiten.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag erga­ben sich meh­re­re aus­ge­zeich­ne­te Handelsmöglichkeiten.

Zunächst wur­de das Hoch der Tra­ding-Ran­ge erreicht. Dort ergab sich mit Set­up 4 Short ein regel­kon­for­mer Short-Ein­stieg. Die anschlie­ßen­de Kor­rek­tur konn­te erfolg­reich genutzt werden.

Nach die­ser Kor­rek­tur erreich­te der DAX das Tief der Tra­ding-Ran­ge. Dort ent­stand mit Set­up 4 Long die nächs­te regel­kon­for­me Han­dels­mög­lich­keit. Die anschlie­ßen­de Auf­wärts­be­we­gung führ­te schließ­lich zu einer Ran­ge-Erwei­te­rung Long.

Im wei­te­ren Ver­lauf wur­den auch die obe­ren Akti­ons­zo­nen erreicht. Dabei konn­te eine Short-Posi­ti­on von der ers­ten Short-Zone und anschlie­ßend drei Short-Posi­tio­nen von der zwei­ten Short-Zone erfolg­reich gehan­delt werden.

Damit konn­ten am Nach­mit­tag zunächst die Kor­rek­tur vom Hoch mit Set­up 4 Short und anschlie­ßend die Gegen­be­we­gung vom Tief mit Set­up 4 Long genutzt wer­den, bevor die Ran­ge-Erwei­te­rung wei­te­re Short-Mög­lich­kei­ten an den Akti­ons­zo­nen eröffnete.

Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeig­te nahe­zu ide­al, wie unter­schied­li­che Set­ups inner­halb eines ein­zi­gen Han­dels­ta­ges inein­an­der­grei­fen können.

Nach den bei­den erfolg­rei­chen Long-Posi­tio­nen am Vor­mit­tag bot der Nach­mit­tag zunächst Set­up 4 Short am Hoch der Ran­ge. Nach der fol­gen­den Kor­rek­tur ent­stand am Tief Set­up 4 Long. Die anschlie­ßen­de Ran­ge-Erwei­te­rung nach oben eröff­ne­te wei­te­re Short-Mög­lich­kei­ten an der ers­ten und zwei­ten Short-Zone.

Beson­ders bemer­kens­wert war dabei die Ruhe des gesam­ten Han­dels­ab­laufs. Es war nicht not­wen­dig, dem Kurs hin­ter­her­zu­lau­fen oder Bewe­gun­gen vor­her­zu­sa­gen. Der Markt erreich­te nach­ein­an­der die vor­ge­se­he­nen Akti­ons­be­rei­che und bot dort die ent­spre­chen­den regel­kon­for­men Einstiege.

So ent­stand ein Han­dels­tag ohne Hek­tik, jedoch mit hohem Ertrag.

Merk­satz des Tages:
Ein guter Han­dels­tag ent­steht nicht durch hek­ti­sches Han­deln, son­dern durch gedul­di­ges War­ten auf die Akti­ons­zo­nen und die kon­se­quen­te Aus­füh­rung der vor­ge­se­he­nen Setups.

Han­dels­tag 29.09.2026 – DAX / Ger­man 40

DAX-Schluss­kurs am 28.09.2026: 25.374

Schluss­kurs Ger­man 40 am 28.09.2026 (22:00 Uhr): 25.505

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.432

Dop­pel-Gap

DAX-Schluss­kurs 25.374 → Ger­man-40-Schluss­kurs 25.505: +131 Punkte

Ger­man-40-Schluss­kurs 25.505 → Eröff­nung 25.432: −73 Punkte

→ Abstand DAX-Schluss­kurs zur Eröff­nung: +58 Punkte

:backhand_index_pointing_right:Auf­grund der Dop­pel-Gap-Kon­stel­la­ti­on wer­den die ers­ten Zonen heu­te aus­ge­hend vom Eröff­nungs­kurs fest­ge­legt. Die ers­ten Akti­ons­zo­nen lie­gen auf bei­den Sei­ten jeweils 100 Punk­te vom Eröff­nungs­kurs entfernt.

Markt­la­ge

DAX-CFD: im Minus

VDAX: 18

Han­del der Zonen

:red_circle:Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle:Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 29.9.26

Markt­über­blick

Der heu­ti­ge Han­dels­tag war durch eine Tra­ding-Ran­ge von rund 290 Punk­ten geprägt.

Inner­halb die­ser ver­gleichs­wei­se gro­ßen Han­dels­span­ne ent­wi­ckel­te sich kein durch­ge­hen­der Trend. Viel­mehr beweg­te sich der DAX mehr­fach zwi­schen den obe­ren und unte­ren Berei­chen der Ran­ge und bot damit gute Vor­aus­set­zun­gen für den regel­ba­sier­ten Mean-Reversion-Handel.

Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Am Vor­mit­tag bot die ers­te Long-Zone gleich zwei­mal eine regel­kon­for­me Ein­stiegs­mög­lich­keit. Bei­de Long-Posi­tio­nen konn­ten von den anschlie­ßen­den Gegen­be­we­gun­gen pro­fi­tie­ren und mit Gewinn geschlos­sen werden.

Im wei­te­ren Ver­lauf stieg der DAX wie­der an. Am Schluss­kurs des Vor­ta­ges ergab sich eine Short-Mög­lich­keit. Auch die­se Posi­ti­on konn­te durch den fol­gen­den Rück­lauf erfolg­reich abge­schlos­sen werden.

Bis zum Mit­tag setz­te sich die Auf­wärts­be­we­gung fort und der DAX erreich­te schließ­lich das Tageshoch.

Han­del am Nachmittag

Mit der Eröff­nung der US-Bör­sen um 15:30 Uhr änder­te sich die Rich­tung erneut. Vom zuvor erreich­ten Tages­hoch kor­ri­gier­te der DAX deut­lich und beweg­te sich inner­halb sei­ner gro­ßen Tra­ding-Ran­ge wie­der bis zum Tagestief.

Dort ergab sich mit Set­up 4 Long eine regel­kon­for­me Ein­stiegs­mög­lich­keit. Die anschlie­ßen­de Gegen­be­we­gung konn­te genutzt und die Long-Posi­ti­on erfolg­reich mit Gewinn geschlos­sen werden.

Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeig­te sehr anschau­lich die Mög­lich­kei­ten einer gro­ßen Tra­ding-Ran­ge. Bei einer Han­dels­span­ne von rund 290 Punk­ten konn­ten sowohl Bewe­gun­gen nach unten als auch die anschlie­ßen­den Gegen­be­we­gun­gen erfolg­reich genutzt werden.

Beson­ders inter­es­sant war erneut der Nach­mit­tag. Nach der US-Bör­sener­öff­nung kor­ri­gier­te der DAX vom Tages­hoch bis zum Tages­tief. Statt der Abwärts­be­we­gung hin­ter­her­zu­lau­fen, wur­de dort auf das vor­ge­se­he­ne Set­up 4 Long gewar­tet und die fol­gen­de Gegen­be­we­gung erfolg­reich gehandelt.

Damit bot der Tag vier erfolg­rei­che Han­dels­mög­lich­kei­ten: zwei­mal Long von der ers­ten Zone, ein­mal Short vom Schluss­kurs des Vor­ta­ges und am Nach­mit­tag Set­up 4 Long vom Tagestief.

Merk­satz des Tages:
Eine gro­ße Tra­ding-Ran­ge ver­langt nicht nach vie­len Pro­gno­sen. Ent­schei­dend ist, die Bewe­gun­gen bis zu den vor­ge­se­he­nen Akti­ons­be­rei­chen abzu­war­ten und dort die regel­kon­for­men Gegen­be­we­gun­gen zu handeln.

Han­dels­tag 30.09.2026 – DAX / Ger­man 40

DAX-Schluss­kurs am 29.09.2026: 25.399

Schluss­kurs Ger­man 40 am 29.09.2026 (22:00 Uhr): 25.441

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.534

Dop­pel-Gap

DAX-Schluss­kurs 25.399 → Ger­man-40-Schluss­kurs 25.441: +42 Punkte

Ger­man-40-Schluss­kurs 25.441 → Eröff­nung 25.534: +93 Punkte

→ Abstand DAX-Schluss­kurs zur Eröff­nung: +135 Punkte

→ Auf­wärts-Dop­pel-Gap: ins­ge­samt +135 Punkte

:backhand_index_pointing_right:Auf­grund der Dop­pel-Gap-Kon­stel­la­ti­on wer­den die ers­ten Zonen heu­te aus­ge­hend vom Eröff­nungs­kurs fest­ge­legt. Die ers­ten Akti­ons­zo­nen lie­gen auf bei­den Sei­ten jeweils 100 Punk­te vom Eröff­nungs­kurs entfernt.

Markt­la­ge

DAX-CFD: im Plus

VDAX: 18

Han­del der Zonen

:red_circle:Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle:Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 30.9.26

Markt­über­blick

Der heu­ti­ge Han­dels­tag ent­wi­ckel­te sich zu einem aus­ge­präg­ten Short-Trend­tag, der schließ­lich am Tages­tief endete.

Dabei hat­te der Tag zunächst durch­aus viel­ver­spre­chend begon­nen. Der Ger­man 40 eröff­ne­te mit einem Auf­wärts-Gap. Der Kurs näher­te sich zunächst der ers­ten Short-Zone, bevor er ab 9:00 Uhr mit einem kräf­ti­gen Impuls über den Eröff­nungs­kurs anstieg.

Die Stär­ke war jedoch nur von kur­zer Dau­er. Schon bald setz­te eine deut­li­che Kor­rek­tur ein. Das Auf­wärts-Gap wur­de nicht nur voll­stän­dig geschlos­sen, son­dern die Abwärts­be­we­gung setz­te sich anschlie­ßend kon­se­quent fort.

Vom Eröff­nungs­kurs aus ver­lor der Ger­man 40 im Tages­ver­lauf rund 400 Punk­te und been­de­te den Han­del am Tagestief.

Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Der heu­ti­ge Vor­mit­tag ent­hält eine Situa­ti­on, die für den prak­ti­schen Han­del beson­ders wich­tig ist und des­halb her­vor­ge­ho­ben wer­den sollte.

Im Ver­lauf der Abwärts­be­we­gung kor­ri­gier­te der DAX über die ers­te Long-Zone hin­aus. Dort wur­de regel­kon­form kei­ne Long-Posi­ti­on eröffnet.

Genau an die­ser Stel­le ist die Rei­hen­fol­ge der wei­te­ren Vor­ge­hens­wei­se von ent­schei­den­der Bedeutung:

Nach dem Durch­bruch einer Long-Zone erfolgt nicht auto­ma­tisch eine Zonen­an­pas­sung. Zunächst muss sich eine regel­kon­for­me Umkehr­ker­ze bil­den, die einen Long-Ein­stieg über­haupt erst ermöglicht.

Erst nach die­sem bestä­tig­ten Ein­stieg kann die Zonen­an­pas­sung vor­ge­nom­men werden.

Umkehr­ker­ze, Posi­ti­ons­er­öff­nung und Zonen­an­pas­sung sind somit kei­ne gleich­zei­tig statt­fin­den­den Vor­gän­ge, son­dern fol­gen einer klar fest­ge­leg­ten Reihenfolge.

Heu­te kam es zu kei­ner ent­spre­chen­den Kon­stel­la­ti­on. Die Abwärts­be­we­gung setz­te sich fort und ein regel­kon­for­mer Long-Ein­stieg blieb aus.

Han­del am Nachmittag

Auch am Nach­mit­tag setz­te sich die Schwä­che fort.

Der Dow kor­ri­gier­te eben­falls, sodass von den US-Märk­ten kei­ne Unter­stüt­zung für eine nach­hal­ti­ge Erho­lung des DAX kam. Die Kor­re­la­ti­on zwi­schen Dow und DAX bestä­tig­te die anhal­ten­de Abwärtsbewegung.

Es ergab sich auch am Nach­mit­tag kein regel­kon­for­mer Einstieg.

Damit wur­de wäh­rend des gesam­ten Han­dels­ta­ges kei­ne Posi­ti­on eröffnet.

Fazit

Nicht jeder Han­dels­tag muss einen Trade lie­fern. Der heu­ti­ge Short-Trend­tag ist dafür ein beson­ders gutes Beispiel.

Die wich­tigs­te Erkennt­nis des Tages liegt in der kor­rek­ten Rei­hen­fol­ge nach dem Durch­bruch einer Long-Zone. Ein sol­cher Durch­bruch ist weder auto­ma­tisch ein Ein­stiegs­si­gnal noch erfolgt sofort eine Zonenanpassung.

Zuerst muss die Umkehr­ker­ze den Ein­stieg bestä­ti­gen. Erst nach der Posi­ti­ons­er­öff­nung erfolgt die ent­spre­chen­de Zonenanpassung.

Die­se Rei­hen­fol­ge ist gera­de an star­ken Trend­ta­gen von gro­ßer Bedeu­tung. Wer nach dem Durch­bruch einer Zone vor­schnell Long han­delt, läuft Gefahr, direkt in einen wei­ter­lau­fen­den Abwärts­trend hin­ein zu handeln.

Heu­te setz­te sich die Abwärts­be­we­gung kon­se­quent fort, der Dow bestä­tig­te am Nach­mit­tag die Schwä­che und der Ger­man 40 ver­lor vom Eröff­nungs­kurs aus rund 400 Punk­te. Der voll­stän­di­ge Ver­zicht auf einen Trade war daher die kon­se­quen­te Anwen­dung des Regelwerks.

Merk­satz des Tages:
Nach dem Durch­bruch einer Long-Zone gilt die kla­re Rei­hen­fol­ge: zuerst die Umkehr­ker­ze, dann der regel­kon­for­me Ein­stieg und erst danach die Zonenanpassung.

Han­dels­tag 01.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 30.09.2026 (22:00 Uhr): 25.090

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.091

→ Auf­wärts-Gap: +1 Punkt

:backhand_index_pointing_right:Han­del der Zonen

Markt­la­ge

DAX-CFD: unver­än­dert

VDAX: 18

Han­del der Zonen

:red_circle:Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle:Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Schluss­kurs von ges­tern (25.090) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Alarm für Ein­stieg Long

Alarm für Gewinnmitnahme

Han­dels­tag 02.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 01.10.2026 (22:00 Uhr): 24.977

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.025

→ Auf­wärts-Gap: +48 Punkte

:backhand_index_pointing_right:Hin­weis: Gap über 30 Punk­te und VDAX bei 20. Daher lie­gen die ers­ten Zonen jeweils 100 Punk­te vom Eröff­nungs­kurs entfernt.

Markt­la­ge

DAX-CFD: leicht im Plus

VDAX: 20

Han­del der Zonen

:red_circle:Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle:Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Han­del am Mor­gen mit Zonenanpassung

Han­del am Nachmittag

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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