DAX-Trading-Strategie – 19.10.-23.10.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 670 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 22. Janu­ar 2026 bis zum 23. Okto­ber 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long1006
Zwei­te Zone Long241
Ers­te Zone Short959
Zwei­te Zone Short262
Rever­sals10 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long13 
Set­up 1 Short13 
Set­up 2 Long24 
Set­up 2 Short341
Set­up 3 Long533
Set­up 4 Long521
Set­up 4 Short731
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust3 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 19.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 16.10.2026 (22:00 Uhr): 25.464

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.583

→ Auf­wärts-Wide-Gap: +119 Punkte

:backhand_index_pointing_right:Han­del Wide-Gap und Zonen

Markt­la­ge

DAX-CFD: im Plus

VDAX: 17

Han­del Wide-Gap und Zonen

:red_circle:Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs (25.583) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle:Long: 1. Zone am Schluss­kurs vom Frei­tag (25.464) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Hin­weis zur Zonenanpassung

Ober­halb der ers­ten Long-Zone ist im Chart ein Recht­eck ein­ge­zeich­net. Bil­det sich inner­halb die­ses Bereichs eine bestä­tig­te Umkehr­ker­ze, wird dort eine Long-Posi­ti­on eröffnet.

Der tat­säch­li­che Ein­stiegs­kurs wird anschlie­ßend zur neu­en ers­ten Long-Zone. Die zwei­te Long-Zone sowie die zuge­hö­ri­gen Stop-Loss-Lini­en wer­den ent­spre­chend dem Regel­werk angepasst.

Viel Erfolg! :rocket:

Es fehlt die Umkehr­ker­ze für den Ein­stieg Long

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 19.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Ein Short-Trend­tag par excellence.

Bereits ab dem Eröff­nungs­kurs setz­te eine aus­ge­präg­te Abwärts­be­we­gung ein, die sich nahe­zu ohne nen­nens­wer­te Gegen­be­we­gung über den gesam­ten Han­dels­tag fort­setz­te. Der DAX ver­lor mehr als 1 % und ver­zeich­ne­te ins­ge­samt eine Kor­rek­tur von rund 400 Punkten.

Han­del am Morgen

Der Kurs durch­quer­te sowohl die ers­te als auch die zwei­te Long-Zone, ohne dass sich eine regel­ge­rech­te Mög­lich­keit zur Eröff­nung einer Long-Posi­ti­on ergab.

Damit blieb der Mor­gen­han­del ohne Positionseröffnung.

Han­del am Nachmittag

Auch am Nach­mit­tag setz­te sich die Abwärts­be­we­gung fort. Eine nach­hal­ti­ge Kurs­er­ho­lung blieb aus. Der DAX ent­wi­ckel­te sich damit zu einem aus­ge­präg­ten Short-Trendtag.

Wich­ti­ger Hinweis

Die Eröff­nung von Long-Posi­tio­nen unter­halb der vor­ge­se­he­nen Stop-Loss-Linie ist grund­sätz­lich mit einem erheb­li­chen Risi­ko ver­bun­den. Dies gilt auch für den Ver­such, eine mög­li­che Umkehr­be­we­gung (Rever­sal) zu han­deln, ins­be­son­de­re wenn die Ent­wick­lung der Dow-Jones-Futures eine sol­che Umkehr nicht bestätigt.

Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeigt ein­drucks­voll, wie wich­tig es ist, zwi­schen einem gewöhn­li­chen Han­dels­tag mit Rück­kehr­be­we­gun­gen und einem aus­ge­präg­ten Trend­tag zu unterscheiden.

Unse­re DAX-Tra­ding-Stra­te­gie basiert am Vor­mit­tag über­wie­gend auf der Rück­kehr des Kur­ses zum Mit­tel­wert (Mean-Rever­si­on). An aus­ge­präg­ten Trend­ta­gen kann die­se Rück­kehr jedoch voll­stän­dig ausbleiben.

Ent­schei­dend war heu­te, dass trotz der Durch­que­rung bei­der Long-Zonen kei­ne Posi­ti­on eröff­net wur­de, weil die Vor­aus­set­zun­gen des Regel­werks nicht erfüllt waren.

Die wich­tigs­te Erkennt­nis: Nicht jede erreich­te Zone ist auto­ma­tisch eine Han­dels­mög­lich­keit. Gera­de an Trend­ta­gen schützt uns die kon­se­quen­te Ein­hal­tung des Regel­werks vor unnö­ti­gen Verlusten.

Auch ein Han­dels­tag ohne Posi­ti­ons­er­öff­nung kann des­halb ein erfolg­rei­cher Tag im Sin­ne einer dis­zi­pli­nier­ten Han­dels­aus­füh­rung sein.

Han­dels­tag 20.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 19.10.2026 (22:00 Uhr): 25.189

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.189

→ Kein Gap: 0 Punkte

👉 Han­del der Zonen

Markt­la­ge

DAX-CFD: unver­än­dert

VDAX: 18

Han­del der Zonen

🔴 Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs (25.189) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

🟢 Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Schluss­kurs von ges­tern (25.189) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 🚀

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 20.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Wie so oft nach einem aus­ge­präg­ten Short-Trend­tag schüt­tet Herr Markt am fol­gen­den Han­dels­tag bei kon­se­quent regel­ba­sier­tem Tra­ding sein Füll­horn aus. So auch heute.

Nach der gest­ri­gen star­ken Abwärts­be­we­gung ent­wi­ckel­te sich ein aus­ge­spro­chen bewe­gungs­rei­cher Han­dels­tag mit einer Han­dels­span­ne von rund 360 Punk­ten und einer kräf­ti­gen Long-Ran­ge-Erwei­te­rung am Nachmittag.

Han­del am Morgen

Bereits an der ers­ten Short-Zone ergab sich eine regel­ge­rech­te Han­dels­mög­lich­keit. Die anschlie­ßen­de Kurs­kor­rek­tur ermög­lich­te einen erfolg­rei­chen Short-Trade.

Im wei­te­ren Ver­lauf bot die Long-Sei­te gleich meh­re­re Han­dels­mög­lich­kei­ten. Ins­ge­samt konn­ten drei­mal Long-Posi­tio­nen von der ers­ten Long-Zone und ein­mal von der zwei­ten Long-Zone eröff­net werden.

Damit bot der Mor­gen­han­del zahl­rei­che Gele­gen­hei­ten, die vor­ge­se­he­nen Akti­ons­zo­nen regel­ge­recht zu nutzen.

Han­del am Nachmittag

Ab 15:15 Uhr setz­te ein kräf­ti­ger Auf­wärts­im­puls ein, der zu einer deut­li­chen Long-Ran­ge-Erwei­te­rung führte.

Im Ver­lauf die­ser Auf­wärts­be­we­gung ergab sich eine wei­te­re Han­dels­mög­lich­keit nach Set­up 3 Long, mit der die posi­ti­ve Kurs­ent­wick­lung regel­ge­recht genutzt wer­den konnte.

Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeigt ein­drucks­voll, wie unter­schied­lich sich zwei unmit­tel­bar auf­ein­an­der­fol­gen­de Han­dels­ta­ge ent­wi­ckeln können.

Wäh­rend ges­tern ein aus­ge­präg­ter Short-Trend­tag ohne regel­ge­rech­te Ein­stiegs­mög­lich­keit auf der Long-Sei­te vor­lag, bot der heu­ti­ge Han­dels­tag zahl­rei­che Han­dels­mög­lich­kei­ten sowohl am Mor­gen als auch am Nachmittag.

Beson­ders bemer­kens­wert ist, dass sich die Han­dels­mög­lich­kei­ten nicht durch eine Vor­her­sa­ge der Kurs­ent­wick­lung erga­ben, son­dern aus­schließ­lich durch das Errei­chen der Akti­ons­zo­nen und das Auf­tre­ten der vor­ge­se­he­nen Setups.

Ges­tern war Geduld gefragt, heu­te die kon­se­quen­te Nut­zung der zahl­rei­chen Han­dels­mög­lich­kei­ten. Das Regel­werk blieb an bei­den Tagen unverändert.

Genau dar­in liegt eine wesent­li­che Stär­ke unse­rer DAX-Tra­ding-Stra­te­gie: Nicht der Trader muss sich täg­lich neue Han­dels­ideen aus­den­ken, son­dern er war­tet dar­auf, dass der Markt ihm die im Regel­werk defi­nier­ten Mög­lich­kei­ten anbietet.

Han­dels­tag 21.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 20.10.2026 (22:00 Uhr): 25.393

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.401

→ Auf­wärts-Gap: +8 Punkte

:backhand_index_pointing_right:Han­del der Zonen

Markt­la­ge

DAX-CFD: unver­än­dert

VDAX: 18

Han­del der Zonen

:red_circle:Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs (25.401) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle:Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Schluss­kurs von ges­tern (25.393) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Long zwei­te Zone

Han­dels­tag 22.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 21.10.2026 (22:00 Uhr): 25.596

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.472

→ Abwärts-Wide-Gap: −124 Punk­te­Han­del Wide-Gap und Zonen

:red_circle:Short: 1. Zone am Schluss­kurs von ges­tern (25.596) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle:Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs (25.472) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Hin­weis zur Zonenanpassung

Unter­halb der ers­ten Short-Zone ist im Chart ein Recht­eck ein­ge­zeich­net. Bil­det sich inner­halb die­ses Bereichs eine bestä­tig­te 15-Minu­ten-Umkehr­ker­ze, wird dort eine Short-Posi­ti­on gemäß der Ein­stiegs­re­gel eröffnet.

Der tat­säch­li­che Ein­stiegs­kurs wird anschlie­ßend zur neu­en ers­ten Short-Zone. Die zwei­te Short-Zone sowie die zuge­hö­ri­gen Stop-Loss-Lini­en wer­den ent­spre­chend dem Regel­werk angepasst.

Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 22.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Ein wech­sel­haf­ter Han­dels­tag mit aus­ge­präg­ten Kurs­be­we­gun­gen – eine wah­re Berg- und Talfahrt.

Nach einem Abwärts-Gap von 124 Punk­ten setz­te der DAX sei­ne Abwärts­be­we­gung zunächst fort und näher­te sich der vor­ge­se­he­nen Stop-Loss-Linie. Im wei­te­ren Tages­ver­lauf erhol­te sich der Kurs jedoch deut­lich und stieg sogar über den Eröff­nungs­kurs hin­aus. Anschlie­ßend folg­te eine erneu­te Kor­rek­tur, die den DAX wie­der fast bis an das Tages­tief führte.

Han­del am Morgen

An der ers­ten Long-Zone konn­te zunächst eine Posi­ti­on eröff­net und inner­halb kur­zer Zeit mit Gewinn geschlos­sen werden.

Anschlie­ßend wur­de an der­sel­ben Zone erneut eine Long-Posi­ti­on eröff­net. Der Kurs setz­te sei­ne Abwärts­be­we­gung jedoch fort und erreich­te die zwei­te Long-Zone. Dort wur­de eine wei­te­re Long-Posi­ti­on eröff­net, die erfolg­reich mit Gewinn geschlos­sen wer­den konnte.

Dar­auf­hin kehr­te der Kurs erneut zur zwei­ten Long-Zone zurück. Eine wei­te­re Posi­ti­on wur­de dort jedoch bewusst nicht eröff­net, da fol­gen­de Regel unse­res Regel­werks zur Anwen­dung kam:

Regel bei Kom­bi­na­ti­on von ers­ter und zwei­ter Zone

Wenn an Zone 1 und Zone 2 Posi­tio­nen eröff­net wur­den und nur die Posi­ti­on aus Zone 2 mit Gewinn geschlos­sen wur­de, darf bei einem erneu­ten Retra­ce­ment zur Zone 2 kei­ne neue Posi­ti­on eröff­net werden.

Vor wei­te­ren Trades muss die noch offe­ne Posi­ti­on aus Zone 1 voll­stän­dig abge­wi­ckelt sein.

Die­se Regel dient dazu, Über­han­del an der­sel­ben Zone zu ver­mei­den, bereits erziel­te Gewin­ne zu sichern und der regel­ge­rech­ten Abwick­lung bestehen­der Posi­tio­nen Vor­rang vor wei­te­ren Ein­stie­gen einzuräumen.

Erst im spä­te­ren Kurs­ver­lauf konn­te auch die noch offe­ne Long-Posi­ti­on aus der ers­ten Zone erfolg­reich mit Gewinn geschlos­sen werden.

Damit ergab sich ein aus­ge­spro­chen erfolg­rei­cher Mor­gen­han­del mit ins­ge­samt drei abge­schlos­se­nen Long-Trades: zwei­mal von der ers­ten Long-Zone und ein­mal von der zwei­ten Long-Zone.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag erreich­te der DAX im Zuge sei­ner Erho­lung das Tageshoch.

Dort ergab sich eine Han­dels­mög­lich­keit nach Set­up 1 Short, die zugleich als Rever­sal am Tages­hoch betrach­tet wer­den konnte.

Die anschlie­ßen­de deut­li­che Abwärts­be­we­gung bestä­tig­te die Umkehr und führ­te den Kurs wie­der nahe­zu bis an das Tagestief.

Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag ver­deut­licht beson­ders anschau­lich, wie wich­tig neben den eigent­li­chen Ein­stiegs­re­geln auch die Regeln zur Ver­wal­tung meh­re­rer Posi­tio­nen sind.

Obwohl die zwei­te Long-Zone nach dem erfolg­rei­chen Abschluss der dort eröff­ne­ten Posi­ti­on erneut erreicht wur­de, durf­te kein wei­te­rer Ein­stieg erfol­gen, solan­ge die Posi­ti­on aus der ers­ten Zone noch offen war.

Gera­de in sol­chen Situa­tio­nen besteht die Ver­su­chung, eine bereits erfolg­rei­che Han­dels­mög­lich­keit unmit­tel­bar zu wie­der­ho­len. Das Regel­werk setzt hier jedoch bewusst Gren­zen, um Über­han­del und eine unnö­ti­ge Erhö­hung des Risi­kos zu vermeiden.

Auch der Nach­mit­tag zeig­te mit dem Rever­sal am Tages­hoch, dass star­ke Kurs­be­we­gun­gen in bei­de Rich­tun­gen regel­ge­rech­te Han­dels­mög­lich­kei­ten bie­ten können.

Die wich­tigs­te Erkennt­nis die­ses Han­dels­ta­ges: Erfolg­rei­ches Tra­ding bedeu­tet nicht, mög­lichst vie­le Posi­tio­nen zu eröff­nen, son­dern die vor­han­de­nen Han­dels­mög­lich­kei­ten kon­se­quent zu nut­zen und eben­so kon­se­quent auf wei­te­re Ein­stie­ge zu ver­zich­ten, wenn das Regel­werk die­se nicht erlaubt.

Gera­de die­se Ver­bin­dung von kla­ren Ein­stiegs­re­geln, Posi­ti­ons­ver­wal­tung und Risi­ko­be­gren­zung bil­det eine wesent­li­che Grund­la­ge unse­rer DAX-Trading-Strategie.

Han­dels­tag 23.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 22.10.2026 (22:00 Uhr): 25.377

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.351

→ Abwärts-Gap: −26 Punkte

:backhand_index_pointing_right:Han­del der Zonen

Markt­la­ge

DAX-CFD: unver­än­dert

VDAX: 20

Han­del der Zonen

:red_circle:Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Schluss­kurs von ges­tern (25.377) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle:Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs (25.351) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 23.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Gewinn­si­che­rung – wenn aus einem guten Trade ein Ver­lust wer­den kann

Bei einem VDAX von 20 oder dar­über erreicht die täg­li­che Han­dels­span­ne des DAX häu­fig 200 Punk­te und mehr. Des­halb muss auch nach einer zunächst erfolg­rei­chen Gegen­be­we­gung an einer Long-Zone mit einer Fort­set­zung der Abwärts­be­we­gung gerech­net werden.

Beson­ders wich­tig ist dabei die Kurs­ent­wick­lung im Ver­hält­nis zum Eröff­nungs­kurs. Wenn der DAX am Mor­gen nicht wesent­lich über dem Eröff­nungs­kurs gehan­delt wur­de, kann sich die bei erhöh­tem VDAX zu erwar­ten­de Han­dels­span­ne von 200 Punk­ten und mehr über­wie­gend nach unten entwickeln.

Beson­ders auf­merk­sam soll­te der Trader wer­den, wenn das Gewinn­ziel von rund 30 Punk­ten nur knapp erreicht wird und der Kurs anschlie­ßend schnell wie­der zurückfällt.

Die bis­he­ri­ge Abwärts­be­we­gung und die bei einem erhöh­ten VDAX mög­li­che Aus­wei­tung der täg­li­chen Han­dels­span­ne nach unten dür­fen nicht außer Acht gelas­sen werden.

Der heu­ti­ge Han­dels­tag ist dafür ein anschau­li­ches Beispiel.

Han­del am Morgen

Der DAX notier­te nach der Eröff­nung um 8:00 Uhr nicht wesent­lich über dem Eröff­nungs­kurs und ent­wi­ckel­te anschlie­ßend eine deut­li­che Abwärtsbewegung.

An der ers­ten Long-Zone erga­ben sich zwei­mal erfolg­rei­che Han­dels­mög­lich­kei­ten. Die zwei­te Long-Posi­ti­on wur­de erst nach Aus­bil­dung einer Umkehr­ker­ze eröffnet.

Ent­schei­dend war jedoch, dass die Auf­wärts­be­we­gun­gen das vor­ge­se­he­ne Gewinn­ziel von rund 30 Punk­ten jeweils nur knapp erreich­ten und der Kurs anschlie­ßend schnell wie­der nach unten drehte.

Genau hier lag die beson­de­re Gefahr des heu­ti­gen Han­dels­ta­ges. Die zunächst erfolg­rei­chen Gegen­be­we­gun­gen konn­ten leicht den Ein­druck ver­mit­teln, dass der Markt wei­ter­hin zuver­läs­sig von den Long-Zonen nach oben reagie­ren wür­de. Tat­säch­lich blieb die über­ge­ord­ne­te Abwärts­be­we­gung jedoch bestehen.

Im wei­te­ren Ver­lauf wur­de auch die zwei­te Long-Zone erreicht. Zwar bil­de­te sich dort eine Umkehr­ker­ze aus, der Kurs erreich­te jedoch nicht das für die Aus­lö­sung der Stop-Buy-Order vor­ge­se­he­ne regel­ba­sier­te Ein­stiegs­ni­veau. Somit wur­de kei­ne wei­te­re Long-Posi­ti­on eröffnet.

Gera­de nach meh­re­ren erfolg­rei­chen Trades ent­steht leicht die Erwar­tung, dass auch die nächs­te Gegen­be­we­gung wie­der zu einem Gewinn füh­ren wird.

Doch genau hier ist beson­de­re Vor­sicht geboten.

Die bis­he­ri­ge Abwärts­be­we­gung und die bei einem erhöh­ten VDAX mög­li­che Aus­wei­tung der täg­li­chen Han­dels­span­ne nach unten.

Gewinn­si­che­rung hat Vorrang

Wenn eine Long-Posi­ti­on bereits einen Buch­ge­winn von knapp 30 Punk­ten erreicht und der Kurs anschlie­ßend unmit­tel­bar wie­der zurück­läuft, soll­te der Siche­rung des bereits erreich­ten Gewinns höchs­te Auf­merk­sam­keit gelten.

Die Gefahr besteht dar­in, dass der Trader nach einer deut­li­chen Gegen­be­we­gung auf eine wei­te­re Erho­lung ver­traut, wäh­rend der Markt sei­ne ursprüng­li­che Abwärts­be­we­gung fortsetzt.

Gera­de bei einer erhöh­ten Vola­ti­li­tät kann eine zunächst viel­ver­spre­chen­de Umkehr schnell wie­der neu­tra­li­siert werden.

Des­halb ist es wich­tig, die vor­ge­se­he­nen Regeln zur Gewinn­si­che­rung kon­se­quent anzuwenden:

  • Ab einem Gewinn von 20 Punk­ten wird der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen.
  • Bei wei­ter stei­gen­den Gewin­nen soll­te der Gewinn­si­che­rungs­stopp ent­spre­chend dem Regel­werk ein­ge­setzt werden.
  • Läuft der Kurs nach einem Gewinn von nahe­zu 30 Punk­ten sofort wie­der zurück, darf die bereits erreich­te Gewinn­si­tua­ti­on nicht leicht­fer­tig aufs Spiel gesetzt werden.
  • Neue Long-Posi­tio­nen soll­ten nach einer sol­chen Kurs­ent­wick­lung erst nach einer bestä­tig­ten Umkehr­ker­ze eröff­net werden.

Beson­ders am Frei­tag ist Vor­sicht geboten.

Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeigt, dass ein regel­ge­rech­ter Ein­stieg allein noch kei­nen erfolg­rei­chen Trade garantiert.

Beson­ders auf­schluss­reich waren die bei­den Long-Trades an der ers­ten Zone. Das Gewinn­ziel wur­de jeweils nur knapp erreicht, bevor der Kurs erneut nach unten dreh­te. Sol­che schnel­len Rück­läu­fe sind ein Warn­si­gnal dafür, dass die Gegen­be­we­gung mög­li­cher­wei­se nicht nach­hal­tig ist.

Eben­so wich­tig war die Situa­ti­on an der zwei­ten Long-Zone. Obwohl sich eine Umkehr­ker­ze aus­bil­de­te, wur­de das regel­ba­sier­te Ein­stiegs­ni­veau nicht erreicht. Eine Umkehr­ker­ze allein genügt nicht. Erst die Aus­lö­sung der vor­ge­se­he­nen Stop-Order erlaubt den Einstieg.

Hin­zu kommt die Bedeu­tung des Eröff­nungs­kur­ses. Wenn der DAX am Mor­gen kaum ober­halb die­ses Kur­ses gehan­delt wur­de, ist bei einem VDAX von 20 oder dar­über beson­ders zu beach­ten, dass sich die mög­li­che täg­li­che Han­dels­span­ne von 200 Punk­ten und mehr haupt­säch­lich unter­halb des Eröff­nungs­kur­ses aus­bil­den kann.

Gera­de nach meh­re­ren erfolg­rei­chen Posi­tio­nen kann die Erwar­tung ent­ste­hen, dass sich der Markt wei­ter­hin wie zuvor ver­hält. Doch der DAX kennt unse­re bis­he­ri­gen Gewin­ne nicht und nimmt dar­auf kei­ne Rücksicht.

Die ent­schei­den­de Auf­ga­be besteht des­halb nicht nur dar­in, gute Ein­stie­ge zu fin­den, son­dern auch dar­in, bereits erreich­te Gewin­ne zu schüt­zen und bei neu­en Posi­tio­nen gedul­dig auf eine bestä­tig­te Umkehr zu warten.

Ein guter Ein­stieg schafft die Chan­ce auf einen Gewinn. Erst eine kon­se­quen­te Gewinn­si­che­rung sorgt dafür, dass aus die­ser Chan­ce mög­lichst auch ein rea­li­sier­ter Gewinn wird.

Gera­de die­se Dis­zi­plin unter­schei­det das blo­ße Eröff­nen von Posi­tio­nen vom kon­se­quent regel­ba­sier­ten Trading.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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