Kontinuierliche Erfassung der täglich möglichen Punkteergebnisse
Als Referenz dient 1 CFD an den ersten und 2 CFDs an den zweiten Aktionszonen.
Die CFDs auf die weltweit wichtigsten Indizes werden auf den sogenannten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stunden am Tag verfügbar mit aktuellem Kurs, Tageshoch und -tief sowie die prozentuale Veränderung für jeden Index. Der "Basispreis" ist der letzte tatsächliche Schlusskurs jedes Index und die Veränderung wird aus dieser Basis berechnet. Der Erwerber eines CFDs (Contracts for Difference) ist nicht an einem Unternehmen beteiligt, sondern lediglich Inhaber einer Forderung. Der Kurs von CFDs leitet sich von einem Basiswert ab. Der Anleger wird ausschließlich an der Kursentwicklung des Basiswertes beteiligt. CFDs zählen zur Gruppe der Derivate.
Ergebnisse: Alle Ergebnisse vom 01.08.2022 - 28.07.2023 können unter
überprüft werden.
Das Ergebnis dieser Handelswoche mit 1 CFD an den ersten Zonen und 2 CFDS an den zweiten Zonen beläuft sich auf 670 Punkte Gewinn. Der engagierte Trader strebt davon 50-70% an.
Das aktuelle Regelwerk:
Statistik der Setups ab dem 22. Januar 2026 bis zum 23. Oktober 2026
| Handel am Morgen | Gewinn-Trades | Verlust-Trades |
| Erste Zone Long | 100 | 6 |
| Zweite Zone Long | 24 | 1 |
| Erste Zone Short | 95 | 9 |
| Zweite Zone Short | 26 | 2 |
| Reversals | 10 | |
| Handel am Nachmittag | Gewinn-Trades | Verlust-Trades |
| Setup 1 Long | 13 | |
| Setup 1 Short | 13 | |
| Setup 2 Long | 24 | |
| Setup 2 Short | 34 | 1 |
| Setup 3 Long | 53 | 3 |
| Setup 4 Long | 52 | 1 |
| Setup 4 Short | 73 | 1 |
| Verluste | ||
| Tages-Gesamtverlust | ||
| Teilverlust | 3 |
Die beschriebene FDAX-Trading-Strategie ist diskretionär und basiert auf der Anwendung verschiedener Handelssetups, die sowohl morgens als auch nachmittags genutzt werden. Morgens werden in der Regel 2-4 Setups und nachmittags etwa 1-2 Setups gehandelt. Die Anzahl der gehandelten Setups variiert jedoch stark in Abhängigkeit von der VDAX-NEW-Volatilität und aktuellen Nachrichtenereignissen. Aufgrund dieser Variabilität ist eine exakte Vorhersage der Anzahl der Setups und ihrer Ergebnisse nicht möglich.
Um die volle Performance der Strategie zu erzielen, ist es notwendig, alle Setups konsequent zu handeln und während der Handelszeiten kontinuierlich präsent zu sein. Dies stellt eine große Herausforderung für viele Trader dar, insbesondere weil sie dazu neigen, impulsiv außerhalb der festgelegten Setups zu handeln. Solche impulsiven Entscheidungen können das Ergebnis der Strategie verwässern und sogar zu Verlusten führen.
Vorschläge zur Verbesserung und Umsetzung der Strategie:
- Strikte Disziplin und Regelbefolgung: Eine der größten Herausforderungen bei dieser Strategie ist die Einhaltung der vorgegebenen Setups. Da der Handel diskretionär erfolgt, ist es essenziell, dass Trader ihre Entscheidungen strikt an den definierten Handelsregeln ausrichten. Es ist hilfreich, vor jedem Trade zu überprüfen, ob die aktuellen Marktbedingungen den Kriterien des jeweiligen Setups entsprechen.
- Fokus und Geduld: Da die Strategie diskretionär ist und die Anzahl der Setups variieren kann, ist es wichtig, geduldig zu bleiben und nicht aus Langeweile oder dem Gefühl heraus zu handeln, „etwas tun zu müssen“. Trader sollten sich darauf konzentrieren, nur bei klaren Setups aktiv zu werden und Marktrauschen zu ignorieren.
- Mentale Vorbereitung: Der diskretionäre Handel erfordert ein hohes Maß an mentaler Stärke. Trader sollten sich mental darauf vorbereiten, dass nicht jeder Tag gleich verlaufen wird und dass es Phasen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die tägliche Vorbereitung, bei der die Marktsituation analysiert und die möglichen Setups durchgegangen werden.
- Risikomanagement: Ein striktes Risikomanagement ist unerlässlich. Diskretionäre Trader müssen klare Stop-Loss-Limits setzen und diese konsequent einhalten. Auch das Festlegen eines Tageslimits für Verluste kann helfen, das Risiko zu kontrollieren und zu verhindern, dass impulsive Entscheidungen zu erheblichen Verlusten führen.
- Kontinuierliche Weiterbildung: Da die Strategie auf der individuellen Entscheidungsfindung basiert, ist es wichtig, dass Trader kontinuierlich an ihrer Marktkenntnis und ihren Handelsfähigkeiten arbeiten. Dies schließt sowohl die technische Analyse als auch das Verstehen der Marktpsychologie ein. Regelmäßige Reflexion über die eigenen Entscheidungen und deren Ergebnisse kann ebenfalls dazu beitragen, zukünftige Fehler zu vermeiden.
Fazit: Die diskretionäre FDAX-Trading-Strategie erfordert Disziplin, Geduld und ein starkes mentales Fundament. Trader sollten sich darauf konzentrieren, nur die festgelegten Setups zu handeln, um die volle Performance zu erzielen. Durch striktes Risikomanagement und kontinuierliche Weiterbildung können sie das Risiko von impulsiven Fehlentscheidungen minimieren und ihre Erfolgsquote langfristig verbessern.
Geduld ist definitiv eine der wichtigsten Tugenden beim Daytrading, insbesondere beim DAX (Deutscher Aktienindex). Daytrading erfordert schnelle Entscheidungen, aber das bedeutet nicht, dass man überstürzt handeln sollte. Geduld ist unerlässlich, um auf den richtigen Moment für den Einstieg oder Ausstieg zu warten und nicht von kurzfristigen Marktbewegungen oder Emotionen beeinflusst zu werden.
Hier sind einige Gründe, warum Geduld beim DAX-Trading wichtig ist:
- Vermeidung von Übertrading: Geduld verhindert übermäßiges Handeln, das oft zu Verlusten führen kann.
- Marktanalyse: Geduld gibt Zeit, den Markt gründlich zu analysieren und auf profitable Muster oder Signale zu warten.
- Emotionale Kontrolle: Ungeduld führt oft zu impulsiven Entscheidungen, die auf Angst oder Gier basieren. Geduld hilft, ruhig und rational zu bleiben.
- Setzen von realistischen Zielen: Erfolgreiches Daytrading erfordert realistische Erwartungen, und Geduld hilft dabei, diese beizubehalten und nicht zu früh Gewinne zu realisieren oder Verluste hinzunehmen.
Handelstag 19.10.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 16.10.2026 (22:00 Uhr): 25.464
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.583
→ Aufwärts-Wide-Gap: +119 Punkte
Handel Wide-Gap und Zonen
DAX-CFD: im Plus
VDAX: 17
Short: 1. Zone +75 Punkte über dem Eröffnungskurs (25.583) / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
Long: 1. Zone am Schlusskurs vom Freitag (25.464) / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Oberhalb der ersten Long-Zone ist im Chart ein Rechteck eingezeichnet. Bildet sich innerhalb dieses Bereichs eine bestätigte Umkehrkerze, wird dort eine Long-Position eröffnet.
Der tatsächliche Einstiegskurs wird anschließend zur neuen ersten Long-Zone. Die zweite Long-Zone sowie die zugehörigen Stop-Loss-Linien werden entsprechend dem Regelwerk angepasst.
Viel Erfolg!

Es fehlt die Umkehrkerze für den Einstieg Long

Zusammenfassung Handelstag 19.10.2026 – DAX / German 40
Ein Short-Trendtag par excellence.
Bereits ab dem Eröffnungskurs setzte eine ausgeprägte Abwärtsbewegung ein, die sich nahezu ohne nennenswerte Gegenbewegung über den gesamten Handelstag fortsetzte. Der DAX verlor mehr als 1 % und verzeichnete insgesamt eine Korrektur von rund 400 Punkten.
Handel am Morgen
Der Kurs durchquerte sowohl die erste als auch die zweite Long-Zone, ohne dass sich eine regelgerechte Möglichkeit zur Eröffnung einer Long-Position ergab.
Damit blieb der Morgenhandel ohne Positionseröffnung.
Handel am Nachmittag
Auch am Nachmittag setzte sich die Abwärtsbewegung fort. Eine nachhaltige Kurserholung blieb aus. Der DAX entwickelte sich damit zu einem ausgeprägten Short-Trendtag.
Wichtiger Hinweis
Die Eröffnung von Long-Positionen unterhalb der vorgesehenen Stop-Loss-Linie ist grundsätzlich mit einem erheblichen Risiko verbunden. Dies gilt auch für den Versuch, eine mögliche Umkehrbewegung (Reversal) zu handeln, insbesondere wenn die Entwicklung der Dow-Jones-Futures eine solche Umkehr nicht bestätigt.
Fazit
Der heutige Handelstag zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, zwischen einem gewöhnlichen Handelstag mit Rückkehrbewegungen und einem ausgeprägten Trendtag zu unterscheiden.
Unsere DAX-Trading-Strategie basiert am Vormittag überwiegend auf der Rückkehr des Kurses zum Mittelwert (Mean-Reversion). An ausgeprägten Trendtagen kann diese Rückkehr jedoch vollständig ausbleiben.
Entscheidend war heute, dass trotz der Durchquerung beider Long-Zonen keine Position eröffnet wurde, weil die Voraussetzungen des Regelwerks nicht erfüllt waren.
Die wichtigste Erkenntnis: Nicht jede erreichte Zone ist automatisch eine Handelsmöglichkeit. Gerade an Trendtagen schützt uns die konsequente Einhaltung des Regelwerks vor unnötigen Verlusten.
Auch ein Handelstag ohne Positionseröffnung kann deshalb ein erfolgreicher Tag im Sinne einer disziplinierten Handelsausführung sein.

Handelstag 20.10.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 19.10.2026 (22:00 Uhr): 25.189
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.189
→ Kein Gap: 0 Punkte
👉 Handel der Zonen
Marktlage
DAX-CFD: unverändert
VDAX: 18
Handel der Zonen
🔴 Short: 1. Zone +75 Punkte über dem Eröffnungskurs (25.189) / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
🟢 Long: 1. Zone −75 Punkte unter dem Schlusskurs von gestern (25.189) / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Viel Erfolg! 🚀


Zusammenfassung Handelstag 20.10.2026 – DAX / German 40
Wie so oft nach einem ausgeprägten Short-Trendtag schüttet Herr Markt am folgenden Handelstag bei konsequent regelbasiertem Trading sein Füllhorn aus. So auch heute.
Nach der gestrigen starken Abwärtsbewegung entwickelte sich ein ausgesprochen bewegungsreicher Handelstag mit einer Handelsspanne von rund 360 Punkten und einer kräftigen Long-Range-Erweiterung am Nachmittag.
Handel am Morgen
Bereits an der ersten Short-Zone ergab sich eine regelgerechte Handelsmöglichkeit. Die anschließende Kurskorrektur ermöglichte einen erfolgreichen Short-Trade.
Im weiteren Verlauf bot die Long-Seite gleich mehrere Handelsmöglichkeiten. Insgesamt konnten dreimal Long-Positionen von der ersten Long-Zone und einmal von der zweiten Long-Zone eröffnet werden.
Damit bot der Morgenhandel zahlreiche Gelegenheiten, die vorgesehenen Aktionszonen regelgerecht zu nutzen.
Handel am Nachmittag
Ab 15:15 Uhr setzte ein kräftiger Aufwärtsimpuls ein, der zu einer deutlichen Long-Range-Erweiterung führte.
Im Verlauf dieser Aufwärtsbewegung ergab sich eine weitere Handelsmöglichkeit nach Setup 3 Long, mit der die positive Kursentwicklung regelgerecht genutzt werden konnte.
Fazit
Der heutige Handelstag zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich sich zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Handelstage entwickeln können.
Während gestern ein ausgeprägter Short-Trendtag ohne regelgerechte Einstiegsmöglichkeit auf der Long-Seite vorlag, bot der heutige Handelstag zahlreiche Handelsmöglichkeiten sowohl am Morgen als auch am Nachmittag.
Besonders bemerkenswert ist, dass sich die Handelsmöglichkeiten nicht durch eine Vorhersage der Kursentwicklung ergaben, sondern ausschließlich durch das Erreichen der Aktionszonen und das Auftreten der vorgesehenen Setups.
Gestern war Geduld gefragt, heute die konsequente Nutzung der zahlreichen Handelsmöglichkeiten. Das Regelwerk blieb an beiden Tagen unverändert.
Genau darin liegt eine wesentliche Stärke unserer DAX-Trading-Strategie: Nicht der Trader muss sich täglich neue Handelsideen ausdenken, sondern er wartet darauf, dass der Markt ihm die im Regelwerk definierten Möglichkeiten anbietet.

Handelstag 21.10.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 20.10.2026 (22:00 Uhr): 25.393
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.401
→ Aufwärts-Gap: +8 Punkte
Handel der Zonen
DAX-CFD: unverändert
VDAX: 18
Short: 1. Zone +75 Punkte über dem Eröffnungskurs (25.401) / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
Long: 1. Zone −75 Punkte unter dem Schlusskurs von gestern (25.393) / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Viel Erfolg!

Long zweite Zone


Handelstag 22.10.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 21.10.2026 (22:00 Uhr): 25.596
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.472
→ Abwärts-Wide-Gap: −124 PunkteHandel Wide-Gap und Zonen
Short: 1. Zone am Schlusskurs von gestern (25.596) / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
Long: 1. Zone −75 Punkte unter dem Eröffnungskurs (25.472) / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Unterhalb der ersten Short-Zone ist im Chart ein Rechteck eingezeichnet. Bildet sich innerhalb dieses Bereichs eine bestätigte 15-Minuten-Umkehrkerze, wird dort eine Short-Position gemäß der Einstiegsregel eröffnet.
Der tatsächliche Einstiegskurs wird anschließend zur neuen ersten Short-Zone. Die zweite Short-Zone sowie die zugehörigen Stop-Loss-Linien werden entsprechend dem Regelwerk angepasst.
Viel Erfolg!

Zusammenfassung Handelstag 22.10.2026 – DAX / German 40
Ein wechselhafter Handelstag mit ausgeprägten Kursbewegungen – eine wahre Berg- und Talfahrt.
Nach einem Abwärts-Gap von 124 Punkten setzte der DAX seine Abwärtsbewegung zunächst fort und näherte sich der vorgesehenen Stop-Loss-Linie. Im weiteren Tagesverlauf erholte sich der Kurs jedoch deutlich und stieg sogar über den Eröffnungskurs hinaus. Anschließend folgte eine erneute Korrektur, die den DAX wieder fast bis an das Tagestief führte.
Handel am Morgen
An der ersten Long-Zone konnte zunächst eine Position eröffnet und innerhalb kurzer Zeit mit Gewinn geschlossen werden.
Anschließend wurde an derselben Zone erneut eine Long-Position eröffnet. Der Kurs setzte seine Abwärtsbewegung jedoch fort und erreichte die zweite Long-Zone. Dort wurde eine weitere Long-Position eröffnet, die erfolgreich mit Gewinn geschlossen werden konnte.
Daraufhin kehrte der Kurs erneut zur zweiten Long-Zone zurück. Eine weitere Position wurde dort jedoch bewusst nicht eröffnet, da folgende Regel unseres Regelwerks zur Anwendung kam:
Regel bei Kombination von erster und zweiter Zone
Wenn an Zone 1 und Zone 2 Positionen eröffnet wurden und nur die Position aus Zone 2 mit Gewinn geschlossen wurde, darf bei einem erneuten Retracement zur Zone 2 keine neue Position eröffnet werden.
Vor weiteren Trades muss die noch offene Position aus Zone 1 vollständig abgewickelt sein.
Diese Regel dient dazu, Überhandel an derselben Zone zu vermeiden, bereits erzielte Gewinne zu sichern und der regelgerechten Abwicklung bestehender Positionen Vorrang vor weiteren Einstiegen einzuräumen.
Erst im späteren Kursverlauf konnte auch die noch offene Long-Position aus der ersten Zone erfolgreich mit Gewinn geschlossen werden.
Damit ergab sich ein ausgesprochen erfolgreicher Morgenhandel mit insgesamt drei abgeschlossenen Long-Trades: zweimal von der ersten Long-Zone und einmal von der zweiten Long-Zone.
Handel am Nachmittag
Am Nachmittag erreichte der DAX im Zuge seiner Erholung das Tageshoch.
Dort ergab sich eine Handelsmöglichkeit nach Setup 1 Short, die zugleich als Reversal am Tageshoch betrachtet werden konnte.
Die anschließende deutliche Abwärtsbewegung bestätigte die Umkehr und führte den Kurs wieder nahezu bis an das Tagestief.
Fazit
Der heutige Handelstag verdeutlicht besonders anschaulich, wie wichtig neben den eigentlichen Einstiegsregeln auch die Regeln zur Verwaltung mehrerer Positionen sind.
Obwohl die zweite Long-Zone nach dem erfolgreichen Abschluss der dort eröffneten Position erneut erreicht wurde, durfte kein weiterer Einstieg erfolgen, solange die Position aus der ersten Zone noch offen war.
Gerade in solchen Situationen besteht die Versuchung, eine bereits erfolgreiche Handelsmöglichkeit unmittelbar zu wiederholen. Das Regelwerk setzt hier jedoch bewusst Grenzen, um Überhandel und eine unnötige Erhöhung des Risikos zu vermeiden.
Auch der Nachmittag zeigte mit dem Reversal am Tageshoch, dass starke Kursbewegungen in beide Richtungen regelgerechte Handelsmöglichkeiten bieten können.
Die wichtigste Erkenntnis dieses Handelstages: Erfolgreiches Trading bedeutet nicht, möglichst viele Positionen zu eröffnen, sondern die vorhandenen Handelsmöglichkeiten konsequent zu nutzen und ebenso konsequent auf weitere Einstiege zu verzichten, wenn das Regelwerk diese nicht erlaubt.
Gerade diese Verbindung von klaren Einstiegsregeln, Positionsverwaltung und Risikobegrenzung bildet eine wesentliche Grundlage unserer DAX-Trading-Strategie.

Handelstag 23.10.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 22.10.2026 (22:00 Uhr): 25.377
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.351
→ Abwärts-Gap: −26 Punkte
Handel der Zonen
DAX-CFD: unverändert
VDAX: 20
Short: 1. Zone +100 Punkte über dem Schlusskurs von gestern (25.377) / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
Long: 1. Zone −100 Punkte unter dem Eröffnungskurs (25.351) / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Viel Erfolg!


Zusammenfassung Handelstag 23.10.2026 – DAX / German 40
Gewinnsicherung – wenn aus einem guten Trade ein Verlust werden kann
Bei einem VDAX von 20 oder darüber erreicht die tägliche Handelsspanne des DAX häufig 200 Punkte und mehr. Deshalb muss auch nach einer zunächst erfolgreichen Gegenbewegung an einer Long-Zone mit einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung gerechnet werden.
Besonders wichtig ist dabei die Kursentwicklung im Verhältnis zum Eröffnungskurs. Wenn der DAX am Morgen nicht wesentlich über dem Eröffnungskurs gehandelt wurde, kann sich die bei erhöhtem VDAX zu erwartende Handelsspanne von 200 Punkten und mehr überwiegend nach unten entwickeln.
Besonders aufmerksam sollte der Trader werden, wenn das Gewinnziel von rund 30 Punkten nur knapp erreicht wird und der Kurs anschließend schnell wieder zurückfällt.
Die bisherige Abwärtsbewegung und die bei einem erhöhten VDAX mögliche Ausweitung der täglichen Handelsspanne nach unten dürfen nicht außer Acht gelassen werden.
Der heutige Handelstag ist dafür ein anschauliches Beispiel.
Handel am Morgen
Der DAX notierte nach der Eröffnung um 8:00 Uhr nicht wesentlich über dem Eröffnungskurs und entwickelte anschließend eine deutliche Abwärtsbewegung.
An der ersten Long-Zone ergaben sich zweimal erfolgreiche Handelsmöglichkeiten. Die zweite Long-Position wurde erst nach Ausbildung einer Umkehrkerze eröffnet.
Entscheidend war jedoch, dass die Aufwärtsbewegungen das vorgesehene Gewinnziel von rund 30 Punkten jeweils nur knapp erreichten und der Kurs anschließend schnell wieder nach unten drehte.
Genau hier lag die besondere Gefahr des heutigen Handelstages. Die zunächst erfolgreichen Gegenbewegungen konnten leicht den Eindruck vermitteln, dass der Markt weiterhin zuverlässig von den Long-Zonen nach oben reagieren würde. Tatsächlich blieb die übergeordnete Abwärtsbewegung jedoch bestehen.
Im weiteren Verlauf wurde auch die zweite Long-Zone erreicht. Zwar bildete sich dort eine Umkehrkerze aus, der Kurs erreichte jedoch nicht das für die Auslösung der Stop-Buy-Order vorgesehene regelbasierte Einstiegsniveau. Somit wurde keine weitere Long-Position eröffnet.
Gerade nach mehreren erfolgreichen Trades entsteht leicht die Erwartung, dass auch die nächste Gegenbewegung wieder zu einem Gewinn führen wird.
Doch genau hier ist besondere Vorsicht geboten.
Die bisherige Abwärtsbewegung und die bei einem erhöhten VDAX mögliche Ausweitung der täglichen Handelsspanne nach unten.
Gewinnsicherung hat Vorrang
Wenn eine Long-Position bereits einen Buchgewinn von knapp 30 Punkten erreicht und der Kurs anschließend unmittelbar wieder zurückläuft, sollte der Sicherung des bereits erreichten Gewinns höchste Aufmerksamkeit gelten.
Die Gefahr besteht darin, dass der Trader nach einer deutlichen Gegenbewegung auf eine weitere Erholung vertraut, während der Markt seine ursprüngliche Abwärtsbewegung fortsetzt.
Gerade bei einer erhöhten Volatilität kann eine zunächst vielversprechende Umkehr schnell wieder neutralisiert werden.
Deshalb ist es wichtig, die vorgesehenen Regeln zur Gewinnsicherung konsequent anzuwenden:
- Ab einem Gewinn von 20 Punkten wird der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen.
- Bei weiter steigenden Gewinnen sollte der Gewinnsicherungsstopp entsprechend dem Regelwerk eingesetzt werden.
- Läuft der Kurs nach einem Gewinn von nahezu 30 Punkten sofort wieder zurück, darf die bereits erreichte Gewinnsituation nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.
- Neue Long-Positionen sollten nach einer solchen Kursentwicklung erst nach einer bestätigten Umkehrkerze eröffnet werden.
Besonders am Freitag ist Vorsicht geboten.
Fazit
Der heutige Handelstag zeigt, dass ein regelgerechter Einstieg allein noch keinen erfolgreichen Trade garantiert.
Besonders aufschlussreich waren die beiden Long-Trades an der ersten Zone. Das Gewinnziel wurde jeweils nur knapp erreicht, bevor der Kurs erneut nach unten drehte. Solche schnellen Rückläufe sind ein Warnsignal dafür, dass die Gegenbewegung möglicherweise nicht nachhaltig ist.
Ebenso wichtig war die Situation an der zweiten Long-Zone. Obwohl sich eine Umkehrkerze ausbildete, wurde das regelbasierte Einstiegsniveau nicht erreicht. Eine Umkehrkerze allein genügt nicht. Erst die Auslösung der vorgesehenen Stop-Order erlaubt den Einstieg.
Hinzu kommt die Bedeutung des Eröffnungskurses. Wenn der DAX am Morgen kaum oberhalb dieses Kurses gehandelt wurde, ist bei einem VDAX von 20 oder darüber besonders zu beachten, dass sich die mögliche tägliche Handelsspanne von 200 Punkten und mehr hauptsächlich unterhalb des Eröffnungskurses ausbilden kann.
Gerade nach mehreren erfolgreichen Positionen kann die Erwartung entstehen, dass sich der Markt weiterhin wie zuvor verhält. Doch der DAX kennt unsere bisherigen Gewinne nicht und nimmt darauf keine Rücksicht.
Die entscheidende Aufgabe besteht deshalb nicht nur darin, gute Einstiege zu finden, sondern auch darin, bereits erreichte Gewinne zu schützen und bei neuen Positionen geduldig auf eine bestätigte Umkehr zu warten.
Ein guter Einstieg schafft die Chance auf einen Gewinn. Erst eine konsequente Gewinnsicherung sorgt dafür, dass aus dieser Chance möglichst auch ein realisierter Gewinn wird.
Gerade diese Disziplin unterscheidet das bloße Eröffnen von Positionen vom konsequent regelbasierten Trading.

Es gibt lediglich zwei Schlüssel zum Erfolg im Handel: Erstens die Entwicklung einer Handelsstrategie mit einem Marktvorteil und zweitens die Entwicklung der Fähigkeit, diese Strategie konsequent umzusetzen.
Autor: Georg Mindermann, Jahrgang 1939, wohnhaft in Spanien Hobby Trader und Golfer, kein Coach
