Kontinuierliche Erfassung der täglich möglichen Punkteergebnisse
Als Referenz dient 1 CFD an den ersten und 2 CFDs an den zweiten Aktionszonen.
Die CFDs auf die weltweit wichtigsten Indizes werden auf den sogenannten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stunden am Tag verfügbar mit aktuellem Kurs, Tageshoch und -tief sowie die prozentuale Veränderung für jeden Index. Der "Basispreis" ist der letzte tatsächliche Schlusskurs jedes Index und die Veränderung wird aus dieser Basis berechnet. Der Erwerber eines CFDs (Contracts for Difference) ist nicht an einem Unternehmen beteiligt, sondern lediglich Inhaber einer Forderung. Der Kurs von CFDs leitet sich von einem Basiswert ab. Der Anleger wird ausschließlich an der Kursentwicklung des Basiswertes beteiligt. CFDs zählen zur Gruppe der Derivate.
Ergebnisse: Alle Ergebnisse vom 01.08.2022 - 28.07.2023 können unter
überprüft werden.
Das Ergebnis dieser Handelswoche mit 1 CFD an den ersten Zonen und 2 CFDS an den zweiten Zonen beläuft sich auf 330 Punkte Gewinn. Der engagierte Trader strebt davon 50-70% an.
Das aktuelle Regelwerk:
Statistik der Setups ab dem 22. Januar 2026 bis zum 30. Oktober 2026
| Handel am Morgen | Gewinn-Trades | Verlust-Trades |
| Erste Zone Long | 101 | 7 |
| Zweite Zone Long | 24 | 1 |
| Erste Zone Short | 99 | 9 |
| Zweite Zone Short | 27 | 2 |
| Reversals | 10 | |
| Handel am Nachmittag | Gewinn-Trades | Verlust-Trades |
| Setup 1 Long | 13 | |
| Setup 1 Short | 14 | |
| Setup 2 Long | 26 | |
| Setup 2 Short | 36 | 1 |
| Setup 3 Long | 53 | 3 |
| Setup 4 Long | 52 | 1 |
| Setup 4 Short | 73 | 1 |
| Verluste | ||
| Tages-Gesamtverlust | ||
| Teilverlust | 3 |
Die beschriebene FDAX-Trading-Strategie ist diskretionär und basiert auf der Anwendung verschiedener Handelssetups, die sowohl morgens als auch nachmittags genutzt werden. Morgens werden in der Regel 2-4 Setups und nachmittags etwa 1-2 Setups gehandelt. Die Anzahl der gehandelten Setups variiert jedoch stark in Abhängigkeit von der VDAX-NEW-Volatilität und aktuellen Nachrichtenereignissen. Aufgrund dieser Variabilität ist eine exakte Vorhersage der Anzahl der Setups und ihrer Ergebnisse nicht möglich.
Um die volle Performance der Strategie zu erzielen, ist es notwendig, alle Setups konsequent zu handeln und während der Handelszeiten kontinuierlich präsent zu sein. Dies stellt eine große Herausforderung für viele Trader dar, insbesondere weil sie dazu neigen, impulsiv außerhalb der festgelegten Setups zu handeln. Solche impulsiven Entscheidungen können das Ergebnis der Strategie verwässern und sogar zu Verlusten führen.
Vorschläge zur Verbesserung und Umsetzung der Strategie:
- Strikte Disziplin und Regelbefolgung: Eine der größten Herausforderungen bei dieser Strategie ist die Einhaltung der vorgegebenen Setups. Da der Handel diskretionär erfolgt, ist es essenziell, dass Trader ihre Entscheidungen strikt an den definierten Handelsregeln ausrichten. Es ist hilfreich, vor jedem Trade zu überprüfen, ob die aktuellen Marktbedingungen den Kriterien des jeweiligen Setups entsprechen.
- Fokus und Geduld: Da die Strategie diskretionär ist und die Anzahl der Setups variieren kann, ist es wichtig, geduldig zu bleiben und nicht aus Langeweile oder dem Gefühl heraus zu handeln, „etwas tun zu müssen“. Trader sollten sich darauf konzentrieren, nur bei klaren Setups aktiv zu werden und Marktrauschen zu ignorieren.
- Mentale Vorbereitung: Der diskretionäre Handel erfordert ein hohes Maß an mentaler Stärke. Trader sollten sich mental darauf vorbereiten, dass nicht jeder Tag gleich verlaufen wird und dass es Phasen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die tägliche Vorbereitung, bei der die Marktsituation analysiert und die möglichen Setups durchgegangen werden.
- Risikomanagement: Ein striktes Risikomanagement ist unerlässlich. Diskretionäre Trader müssen klare Stop-Loss-Limits setzen und diese konsequent einhalten. Auch das Festlegen eines Tageslimits für Verluste kann helfen, das Risiko zu kontrollieren und zu verhindern, dass impulsive Entscheidungen zu erheblichen Verlusten führen.
- Kontinuierliche Weiterbildung: Da die Strategie auf der individuellen Entscheidungsfindung basiert, ist es wichtig, dass Trader kontinuierlich an ihrer Marktkenntnis und ihren Handelsfähigkeiten arbeiten. Dies schließt sowohl die technische Analyse als auch das Verstehen der Marktpsychologie ein. Regelmäßige Reflexion über die eigenen Entscheidungen und deren Ergebnisse kann ebenfalls dazu beitragen, zukünftige Fehler zu vermeiden.
Fazit: Die diskretionäre FDAX-Trading-Strategie erfordert Disziplin, Geduld und ein starkes mentales Fundament. Trader sollten sich darauf konzentrieren, nur die festgelegten Setups zu handeln, um die volle Performance zu erzielen. Durch striktes Risikomanagement und kontinuierliche Weiterbildung können sie das Risiko von impulsiven Fehlentscheidungen minimieren und ihre Erfolgsquote langfristig verbessern.
Geduld ist definitiv eine der wichtigsten Tugenden beim Daytrading, insbesondere beim DAX (Deutscher Aktienindex). Daytrading erfordert schnelle Entscheidungen, aber das bedeutet nicht, dass man überstürzt handeln sollte. Geduld ist unerlässlich, um auf den richtigen Moment für den Einstieg oder Ausstieg zu warten und nicht von kurzfristigen Marktbewegungen oder Emotionen beeinflusst zu werden.
Hier sind einige Gründe, warum Geduld beim DAX-Trading wichtig ist:
- Vermeidung von Übertrading: Geduld verhindert übermäßiges Handeln, das oft zu Verlusten führen kann.
- Marktanalyse: Geduld gibt Zeit, den Markt gründlich zu analysieren und auf profitable Muster oder Signale zu warten.
- Emotionale Kontrolle: Ungeduld führt oft zu impulsiven Entscheidungen, die auf Angst oder Gier basieren. Geduld hilft, ruhig und rational zu bleiben.
- Setzen von realistischen Zielen: Erfolgreiches Daytrading erfordert realistische Erwartungen, und Geduld hilft dabei, diese beizubehalten und nicht zu früh Gewinne zu realisieren oder Verluste hinzunehmen.
Handelstag 26.10.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 23.10.2026 (22:00 Uhr): 25.133
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.221
→ Aufwärts-Wide-Gap: +88 Punkte
👉 Handel Wide-Gap und Zonen
Marktlage
DAX-CFD: im Plus
VDAX: 21
Handel der Zonen
🔴 Short: 1. Zone +100 Punkte über dem Eröffnungskurs (25.221) / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
🟢 Long: 1. Zone am Schlusskurs vom Freitag (25.133) / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Wichtiger Hinweis zur Zeitumstellung
In Europa wurden die Uhren bereits am 25.10.2026 auf Winterzeit umgestellt. In den USA erfolgt die Zeitumstellung erst am 01.11.2026.
Daher beginnen die wichtigen US-Wirtschaftsdaten heute bereits um 13:30 Uhr statt um 14:30 Uhr unserer Zeit.
Auch die US-Börseneröffnung erfolgt vorübergehend bereits um 14:30 Uhr statt um 15:30 Uhr.
Viel Erfolg! 🚀


Handelstag 26.10.2026 – Zusammenfassung
Der Handelstag begann mit einem Aufwärtsgap. Vom Eröffnungskurs aus stieg der DAX bis über die Stopp-Loss-Zone. Am Nachmittag kam es zu einer Range-Erweiterung, obwohl der Dow Jones im Minus notierte.
Am Morgen wurde zunächst kein Kurs unter dem Eröffnungskurs gehandelt. Nach der Durchquerung der ersten Short-Zone konnte dennoch regelbasiert eine Short-Position eröffnet werden. Der Kurs stieg weiter. An der zweiten Zone bildete sich eine Umkehrkerze, woraufhin auch dort regelkonform eine Short-Position eröffnet wurde. Der anschließende Anstieg setzte sich jedoch fort. Beide Positionen wurden an der Stopp-Loss-Zone mit Verlust geschlossen.
Damit wurden erstmals in diesem Jahr beide Positionen eines Handelstages mit Verlust beendet.
Am Nachmittag ergaben sich Short-Möglichkeiten mit Setup 4 an der ersten und später auch an der zweiten Zone. Diese Gewinne verringerten den Verlust vom Vormittag. Insgesamt blieb der Tag mit einem Verlust von 60 Punkten negativ.
Fazit: Der Handelstag zeigte, dass auch regelkonforme Einstiege an beiden Zonen an einem starken Aufwärtstag in den Stopp-Loss laufen können. Die Short-Trades am Nachmittag konnten den Verlust reduzieren, aber nicht vollständig ausgleichen.

Handelstag 27.10.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 26.10.2026 (22:00 Uhr): 25.371
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.353
→ Abwärts-Gap: −18 Punkte
Handel der Zonen
DAX-CFD: unverändert
VDAX: 20
Short: 1. Zone +100 Punkte über dem Schlusskurs von gestern (25.371) / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
Long: 1. Zone −100 Punkte unter dem Eröffnungskurs (25.353) / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Wichtiger Hinweis zur Zeitumstellung
Da in Europa bereits die Winterzeit gilt, in den USA jedoch erst ab dem 01.11.2026, verschieben sich die US-Handelszeiten vorübergehend um eine Stunde.
US-Wirtschaftsdaten um 13:30 Uhr statt 14:30 Uhr.
US-Börseneröffnung um 14:30 Uhr statt 15:30 Uhr.
Viel Erfolg!



Handelstag 28.10.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 27.10.2026 (22:00 Uhr): 25.606
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.508
→ Abwärts-Wide-Gap: −98 Punkte
Handel Wide-Gap und Zonen
DAX-CFD: im Minus
VDAX: 20
Short: 1. Zone am Schlusskurs von gestern (25.606) / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
Long: 1. Zone −100 Punkte unter dem Eröffnungskurs (25.508) / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Viel Erfolg!

Zusammenfassung Handelstag 28.10.2026 – DAX / German 40
Der heutige Handelstag stand im Zeichen der Zinsentscheidung der US-Notenbank (FED). Bereits im Vorfeld war weitgehend klar, dass die Leitzinsen unverändert bleiben würden.
Der German 40 eröffnete um 08:00 Uhr bei 25.508 Punkten mit einem Abwärts-Wide-Gap von 98 Punkten. Der VDAX lag bei 20 und signalisierte damit eine erhöhte Schwankungsbreite.
Bis etwa 13:00 Uhr bewegte sich der Kurs in einer relativ engen Handelsspanne. Anschließend setzte eine deutliche Aufwärtsbewegung ein, die zu einer positiven Erweiterung der Handelsspanne bis in den Bereich der morgendlichen Stopp-Loss-Zone führte.
Auch am Nachmittag blieb die Tendenz bis zur FED-Zinsentscheidung überwiegend aufwärtsgerichtet. Gegen 21:00 Uhr kam es zu einem außergewöhnlich starken Kurssprung von rund 200 Punkten, der anschließend wieder vollständig korrigiert wurde. Diese heftige Bewegung verdeutlichte die besondere Volatilität eines FED-Tages.
An der ersten Aktionszone Short konnten regelbasiert zwei Short-Positionen eröffnet und jeweils mit Gewinn geschlossen werden.
Obwohl sich der Kurs zunächst in einer engen Handelsspanne bewegte, boten die Rückläufe an die erste Short-Zone gute Handelsmöglichkeiten.
Am Nachmittag ergaben sich erneut zwei erfolgreiche Short-Einstiege nach Setup 2. Beide Positionen konnten mit Gewinn abgeschlossen werden.
Anschließend ging der Kurs in eine Seitwärtskonsolidierung über. Dabei bestand zunehmend die Gefahr eines Ausbruchs aus der Handelsspanne, zumal die FED-Zinsentscheidung näher rückte.
Aus diesem Grund wurde bis zum regulären Handelsende um 19:00 Uhr auf weitere Positionseröffnungen verzichtet.
Diese Entscheidung erwies sich angesichts der späteren heftigen Kursbewegungen als sinnvoll.
Der Handelstag zeigte erneut, dass auch bei einer insgesamt aufwärtsgerichteten Marktentwicklung erfolgreiche Short-Positionen möglich sind, sofern die Einstiege konsequent nach dem Regelwerk erfolgen.
Mit jeweils zwei gewinnbringenden Short-Positionen am Morgen und am Nachmittag war der Handelstag bereits erfolgreich abgeschlossen.
Die anschließende Seitwärtskonsolidierung und die bevorstehende FED-Zinsentscheidung erhöhten jedoch das Risiko weiterer Positionseröffnungen erheblich.
Eine wichtige Regel lautet: Bereits erzielte Gewinne müssen geschützt werden.
Nicht jede weitere Handelsmöglichkeit muss genutzt werden. Gerade an Tagen mit besonderen Ereignissen und erhöhter Volatilität ist es häufig sinnvoller, den Handel rechtzeitig zu beenden, anstatt bereits erzielte Gewinne durch zusätzliche Positionen wieder zu gefährden.
Die Stärke einer regelbasierten Handelsstrategie zeigt sich nicht nur darin, wann Positionen eröffnet werden, sondern ebenso darin, wann bewusst auf weitere Trades verzichtet wird.

Handelstag 29.10.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 28.10.2026 (22:00 Uhr): 25.727
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 25.743
→ Aufwärts-Gap: +16 Punkte
Handel der Zonen
DAX-CFD: unverändert
VDAX: 20
Short: 1. Zone +100 Punkte über dem Eröffnungskurs (25.743) / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
Long: 1. Zone −100 Punkte unter dem Schlusskurs von gestern (25.727) / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Viel Erfolg!


Zusammenfassung Handelstag 29.10.2026 – DAX / German 40
Ein Handelstag der Entkopplung – Disconnect zwischen DAX und Wall Street
Der heutige Handelstag war durch eine bemerkenswerte Entwicklung gekennzeichnet: Während der DAX um 1,31 % zulegte, schlossen die amerikanischen Aktienindizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq im Minus.
Eine solche gegenläufige Kursentwicklung wird an der Börse häufig als Disconnect oder Entkopplung bezeichnet.
Normalerweise besteht zwischen dem DAX und dem Dow Jones eine relativ enge Verbindung. Insbesondere nach der Eröffnung der Wall Street um 15:30 Uhr orientiert sich der DAX häufig an der Entwicklung des Dow Jones. Für unsere DAX-Trading-Strategie ist der Dow Jones deshalb ein besonders wichtiger Orientierungsfaktor beim Handel am Nachmittag.
Gelegentlich kommt es jedoch vor, dass sich beide Märkte deutlich unterschiedlich entwickeln.
Warum entstehen solche Entkopplungen?
Die Ursachen können vielfältig sein. Unterschiedliche Branchengewichtungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Während der amerikanische Aktienmarkt stark von großen Technologieunternehmen beeinflusst wird, haben im DAX beispielsweise Industrie-, Automobil-, Versicherungs- und Chemieunternehmen ein größeres Gewicht.
Auch unterschiedliche Unternehmensnachrichten, Quartalsergebnisse, Wechselkursbewegungen und die Erwartungen an die weitere Zinsentwicklung können dazu führen, dass sich die europäischen und amerikanischen Aktienmärkte zeitweise in entgegengesetzte Richtungen bewegen.
Hinzu kommen Kapitalverschiebungen zwischen Regionen und Branchen. Anleger können beispielsweise amerikanische Aktien verkaufen und gleichzeitig europäische Aktien kaufen.
Solche deutlichen Entkopplungen sind zwar vergleichsweise selten, gehören aber zum normalen Börsengeschehen.
Was bedeutet das für unsere DAX-Trading-Strategie?
Gerade beim Handel am Nachmittag spielt die Entwicklung des Dow Jones eine wichtige Rolle. Seine Kursrichtung und seine prozentuale Veränderung liefern uns wertvolle Hinweise auf die allgemeine Marktstimmung.
Ein Disconnect zeigt jedoch, dass der DAX auch dann weiter steigen kann, wenn der Dow Jones fällt, oder umgekehrt.
Deshalb darf die Entwicklung des Dow Jones niemals isoliert betrachtet werden. Entscheidend bleiben die tatsächlichen Kursbewegungen des German 40 und die im Regelwerk festgelegten Handelsbedingungen.
Der Dow Jones ist ein wichtiger Orientierungsfaktor unserer Nachmittagsstrategie, aber kein Ersatz für die eigenen Handelssignale des DAX.
Am Morgen wurde an der ersten Aktionszone Short regelbasiert eine Short-Position eröffnet. Nachdem sich die Position zunächst im Gewinn befand, kam die 20-Punkte-Regel zur Anwendung. Die Position wurde entsprechend dieser Regel geschlossen, um zu verhindern, dass aus einem bereits erzielten Buchgewinn noch ein Verlust entsteht.
Gerade dieser Handelstag bietet eine gute Gelegenheit, auf eine besonders wichtige Bestimmung unseres Regelwerks hinzuweisen.
Die 20-Punkte-Regel und der anschließende Neueinstieg
Die 20-Punkte-Regel schützt davor, dass eine bereits im Gewinn liegende Position wieder in einen Verlust gerät.
Wird eine Position nach dieser Regel geschlossen, darf eine neue Short-Position erst oberhalb des vorherigen Einstiegskurses und eine neue Long-Position erst unterhalb des vorherigen Einstiegskurses eröffnet werden.
Der erneute Einstieg sollte erst nach der Bildung einer entsprechenden 15-Minuten-Umkehrkerze erfolgen.
Der tatsächliche neue Einstiegskurs wird anschließend zur neuen ersten Aktionszone. Von diesem Kurs aus werden die zweite Aktionszone und der Stop-Loss entsprechend dem Regelwerk neu angepasst.
Genau diese Situation trat am heutigen Vormittag ein.
Nach der Bildung einer 15-Minuten-Umkehrkerze ergab sich die Möglichkeit eines erneuten Short-Einstiegs. Der neue Einstiegskurs wurde zur ersten Aktionszone, woraufhin die zweite Aktionszone und der Stop-Loss entsprechend angepasst wurden.
Im weiteren Handelsverlauf konnten zwei Short-Positionen erfolgreich mit Gewinn geschlossen werden.
Damit zeigte sich erneut, wie wichtig die konsequente Anwendung der 20-Punkte-Regel und der anschließenden Zonenanpassung ist. Die erste Position wurde rechtzeitig abgesichert, und die weiteren Einstiege erfolgten auf Grundlage der neu festgelegten Aktionszonen.
Am Nachmittag zeigte sich die bereits beschriebene ungewöhnliche Entkopplung zwischen dem DAX und dem Dow Jones besonders deutlich.
Während der Dow Jones im Minus notierte, setzte der DAX seine positive Kursentwicklung fort und verzeichnete schließlich einen Tagesgewinn von 1,31 %.
Diese gegenläufige Entwicklung erschwerte die Einschätzung der weiteren Kursbewegungen. Hinzu kam, dass der DAX mit einem Plus von mehr als 1 % bereits einen wichtigen Risikofilter unserer Nachmittagsstrategie erreichte.
Aufgrund der positiven DAX-Notierung von über 1 % und des deutlich sichtbaren Disconnects zum Dow Jones wurde deshalb konsequent auf den Nachmittagshandel verzichtet.
Damit wurden die am Morgen erzielten Gewinne nicht durch zusätzliche Positionen gefährdet.
Der Handelstag vom 29.10.2026 verdeutlicht gleich mehrere wichtige Grundsätze unserer DAX-Trading-Strategie.
Am Morgen zeigte sich der praktische Nutzen der 20-Punkte-Regel. Eine bereits im Gewinn liegende Position wurde rechtzeitig geschlossen. Nach einer entsprechenden Umkehrkerze und der anschließenden Zonenanpassung konnten zwei weitere Short-Positionen erfolgreich abgeschlossen werden.
Am Nachmittag stand dagegen nicht die Suche nach weiteren Handelsmöglichkeiten im Vordergrund, sondern die konsequente Beachtung unserer Risikofilter.
Der ungewöhnliche Disconnect zwischen DAX und Dow Jones sowie der DAX-Anstieg von über 1 % waren deutliche Gründe, auf weitere Positionseröffnungen zu verzichten.
Ein erfolgreicher Handelstag zeichnet sich nicht durch möglichst viele Trades aus, sondern durch die konsequente Anwendung des Regelwerks.
Die 20-Punkte-Regel schützt bereits erzielte Buchgewinne, die Zonenanpassung ermöglicht neue regelbasierte Einstiege, und die Nachmittagsfilter verhindern unnötige Risiken.
Gewinne zu erzielen ist wichtig. Bereits erzielte Gewinne zu sichern und rechtzeitig auf weitere Trades zu verzichten, ist ebenso ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie.

Handelstag 30.10.2026 – DAX / German 40
Schlusskurs German 40 am 29.10.2026 (22:00 Uhr): 26.082
Eröffnung heute (08:00 Uhr): 26.009
→ Abwärts-Wide-Gap: −73 Punkte
Handel Wide-Gap und Zonen
DAX-CFD: leicht im Minus
VDAX: 19
Short: 1. Zone am Schlusskurs von gestern (26.082) / 2. Zone +50 Punkte darüber / SL +35 Punkte darüber
Long: 1. Zone −75 Punkte unter dem Eröffnungskurs (26.009) / 2. Zone −50 Punkte darunter / SL −35 Punkte darunter
Der VDAX notiert bei 19. Damit liegen die ersten Aktionszonen näher an den jeweiligen Referenzkursen als bei einem VDAX von 20 oder höher.
Der DAX notiert jedoch über der Marke von 26.000 Punkten, was auf eine möglicherweise größere Handelsspanne hindeutet.
Daher sollten wir heute bei Positionseröffnungen an den ersten Aktionszonen besonders vorsichtig sein und eventuell eine bestätigte 15-Minuten-Umkehrkerze abwarten. Solche Anpassungen an die jeweilige Marktsituation sind zuweilen notwendig. Viel Erfolg!

Erste Zone Long


Nicht nur die Einstiege, auch die Gesamtlage zählt
Auch ein gutes Regelwerk garantiert keine Gewinne, wenn zu häufig gehandelt und die Gesamtlage außer Acht gelassen wird. Gewinne aus mehreren Wochen können durch wenige Verlusttage wieder aufgezehrt werden. Besonders am Nachmittag sollte der DAX nicht isoliert betrachtet werden: Die Entwicklung des Dow Jones muss in die Einschätzung einbezogen werden.
Der Handelstag vom 29.10.2026 zeigt, warum das wichtig ist. Die DAX-CFDs stiegen am Nachmittag bei dünnem Handelsvolumen, obwohl sich der US-Markt anders entwickelte. Heute hat der US-Markt seine Korrektur fortgesetzt. Nach dem gestrigen Anstieg des DAX bei geringem Volumen kommt es mit Sicherheit auch beim DAX zu einer starken Korrektur.
An solchen Tagen reicht es nicht, nur auf die Einstiegszonen zu achten. Entscheidend ist auch, ob die Bewegung durch die Gesamtlage gestützt wird. Wer weiterhandelt, ohne den DAX mit dem Dow Jones und dem Handelsvolumen zu vergleichen, riskiert, bereits erzielte Gewinne wieder abzugeben. Manchmal gehört es deshalb zur Disziplin, auf einen weiteren Einstieg zu verzichten und die Gewinne zu schützen.


Es gibt lediglich zwei Schlüssel zum Erfolg im Handel: Erstens die Entwicklung einer Handelsstrategie mit einem Marktvorteil und zweitens die Entwicklung der Fähigkeit, diese Strategie konsequent umzusetzen.
Autor: Georg Mindermann, Jahrgang 1939, wohnhaft in Spanien Hobby Trader und Golfer, kein Coach
