Auswertung der DAX-Trading-Strategie vom 5. Januar bis zum 31. Juli 2026

Die vor­lie­gen­de Sta­tis­tik umfasst sämt­li­che nach dem Regel­werk doku­men­tier­ten Trades der DAX-Tra­ding-Stra­te­gie im Zeit­raum vom 5. Janu­ar bis zum 31. Juli 2026. Erfasst wur­den sowohl der mor­gend­li­che Han­del an den fest­ge­leg­ten Long- und Short-Zonen als auch die unter­schied­li­chen Set­ups des Nachmittagshandels.

Ins­ge­samt wur­den wäh­rend die­ses Zeit­raums 387 regel­ba­sier­te Trades doku­men­tiert. Davon ende­ten 370 Trades mit Gewinn und 17 Trades mit Ver­lust. Dar­aus ergibt sich eine gesam­te Tref­fer­quo­te von 95,6 %.

Die Sta­tis­tik beruht somit nicht auf weni­gen aus­ge­wähl­ten Bei­spie­len, son­dern auf einer umfang­rei­chen und fort­lau­fen­den Doku­men­ta­ti­on über einen Zeit­raum von fast sie­ben Monaten.

Gesamt­sta­tis­tik

Gesamt­zahl der Trades: 387

Gewinn-Trades: 370

Ver­lust-Trades: 17

Tref­fer­quo­te: 95,6 %

Gesamt­ergeb­nis:

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95,6 % Gewinn-Trades – 4,4 % Verlust-Trades

Die grü­nen Bal­ken ver­an­schau­li­chen den Anteil der Gewinn-Trades, der rote Bal­ken den Anteil der Ver­lust-Trades. Maß­geb­lich sind die jeweils ange­ge­be­nen exak­ten Zahlen.

Han­del am Morgen

Der Mor­gen­han­del basiert haupt­säch­lich auf den aus­ge­hend vom Eröff­nungs­kurs des Ger­man 40 berech­ne­ten ers­ten und zwei­ten Long- und Short-Zonen. Zusätz­lich wur­den die regel­ba­sier­ten Rever­sal-Trades bezie­hungs­wei­se Set­up 5 erfasst.

An der ers­ten Zone Long wur­den ins­ge­samt 59 Trades durch­ge­führt. Davon ende­ten 56 Trades mit Gewinn und 3 Trades mit Ver­lust. Die Tref­fer­quo­te beträgt 94,9 %.

Ers­te Zone Long:

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56 Gewinn-Trades – 3 Ver­lust-Trades – Tref­fer­quo­te 94,9 %

An der zwei­ten Zone Long wur­den 12 Trades durch­ge­führt. Sämt­li­che 12 Trades wur­den mit Gewinn abge­schlos­sen. Im aus­ge­wer­te­ten Zeit­raum ent­stand an die­ser Zone kein Ver­lust-Trade. Die Tref­fer­quo­te beträgt damit 100 %.

Zwei­te Zone Long:

🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩

12 Gewinn-Trades – kein Ver­lust-Trade – Tref­fer­quo­te 100 %

An der ers­ten Zone Short wur­den ins­ge­samt 76 Trades doku­men­tiert. Davon ende­ten 69 Trades mit Gewinn und 7 Trades mit Ver­lust. Die Tref­fer­quo­te beträgt 90,8 %. Die ers­te Zone Short war damit die am häu­figs­ten gehan­del­te ein­zel­ne Zone des Morgenhandels.

Ers­te Zone Short:

🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟥🟥

69 Gewinn-Trades – 7 Ver­lust-Trades – Tref­fer­quo­te 90,8 %

An der zwei­ten Zone Short wur­den ins­ge­samt 25 Trades durch­ge­führt. Davon ende­ten 23 Trades mit Gewinn und 2 Trades mit Ver­lust. Die Tref­fer­quo­te beträgt 92,0 %.

Zwei­te Zone Short:

🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟥🟥

23 Gewinn-Trades – 2 Ver­lust-Trades – Tref­fer­quo­te 92,0 %

Bei den Rever­sal-Trades bezie­hungs­wei­se Set­up 5 wur­den 9 Trades doku­men­tiert. Alle 9 Trades ende­ten mit Gewinn. Die Tref­fer­quo­te beträgt damit 100 %.

Rever­sals bezie­hungs­wei­se Set­up 5:

🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩

9 Gewinn-Trades – kein Ver­lust-Trade – Tref­fer­quo­te 100 %

Gesamt­ergeb­nis des Morgenhandels

Im Mor­gen­han­del wur­den ins­ge­samt 181 Trades durch­ge­führt. Davon ende­ten 169 Trades mit Gewinn und 12 Trades mit Ver­lust. Dar­aus ergibt sich eine Tref­fer­quo­te von 93,4 %.

Mor­gen­han­del insgesamt:

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169 Gewinn-Trades – 12 Ver­lust-Trades – Tref­fer­quo­te 93,4 %

Die Sta­tis­tik zeigt, dass sowohl die ers­ten als auch die zwei­ten Long- und Short-Zonen eine hohe Tref­fer­quo­te erziel­ten. Beson­ders erfolg­reich waren die zwei­te Zone Long sowie die Rever­sal-Trades bezie­hungs­wei­se Set­up 5. Bei­de Berei­che erreich­ten im aus­ge­wer­te­ten Zeit­raum eine Tref­fer­quo­te von 100 %.

Die meis­ten Mor­gent­ra­des wur­den an der ers­ten Zone Short durch­ge­führt. Mit ins­ge­samt 76 Trades stellt sie die größ­te ein­zel­ne Han­dels­grup­pe des Mor­gen­han­dels dar. Trotz der ver­gleichs­wei­se höhe­ren Anzahl von 7 Ver­lust-Trades wur­de auch hier noch eine Tref­fer­quo­te von 90,8 % erreicht.

Han­del am Nachmittag

Der Nach­mit­tags­han­del folgt eigen­stän­di­gen Set­ups der DAX-Tra­ding-Stra­te­gie. Berück­sich­tigt wer­den unter ande­rem die Ent­wick­lung der mor­gend­li­chen Han­dels­span­ne, die Lage des Kur­ses zum Schluss­kurs des Vor­ta­ges, die jewei­li­gen Tages­hochs und Tages­tiefs sowie die Eröff­nung und Bewe­gungs­rich­tung der US-Börsen.

Bei Set­up 1 Long wur­den 11 Trades durch­ge­führt. Alle 11 Trades ende­ten mit Gewinn. Die Tref­fer­quo­te beträgt 100 %.

Set­up 1 Long:

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11 Gewinn-Trades – kein Ver­lust-Trade – Tref­fer­quo­te 100 %

Bei Set­up 1 Short wur­den 9 Trades durch­ge­führt. Alle 9 Trades ende­ten mit Gewinn. Die Tref­fer­quo­te beträgt eben­falls 100 %.

Set­up 1 Short:

🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩

9 Gewinn-Trades – kein Ver­lust-Trade – Tref­fer­quo­te 100 %

Bei Set­up 2 Long wur­den 23 Trades doku­men­tiert. Sämt­li­che 23 Trades wur­den mit Gewinn abge­schlos­sen. Die Tref­fer­quo­te beträgt 100 %.

Set­up 2 Long:

🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩

23 Gewinn-Trades – kein Ver­lust-Trade – Tref­fer­quo­te 100 %

Bei Set­up 2 Short wur­den ins­ge­samt 32 Trades durch­ge­führt. Davon ende­ten 31 Trades mit Gewinn und ein Trade mit Ver­lust. Die Tref­fer­quo­te beträgt 96,9 %.

Set­up 2 Short:

🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟥

31 Gewinn-Trades – 1 Ver­lust-Trade – Tref­fer­quo­te 96,9 %

Bei Set­up 3 Long wur­den ins­ge­samt 42 Trades doku­men­tiert. Davon ende­ten 39 Trades mit Gewinn und 3 Trades mit Ver­lust. Die Tref­fer­quo­te beträgt 92,9 %.

Set­up 3 Long:

🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟥

39 Gewinn-Trades – 3 Ver­lust-Trades – Tref­fer­quo­te 92,9 %

Bei Set­up 4 Long wur­den 42 Trades durch­ge­führt. Sämt­li­che 42 Trades ende­ten mit Gewinn. Die Tref­fer­quo­te beträgt 100 %.

Set­up 4 Long:

🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩

42 Gewinn-Trades – kein Ver­lust-Trade – Tref­fer­quo­te 100 %

Bei Set­up 4 Short wur­den ins­ge­samt 47 Trades durch­ge­führt. Davon ende­ten 46 Trades mit Gewinn und ledig­lich ein Trade mit Ver­lust. Die Tref­fer­quo­te beträgt 97,9 %. Set­up 4 Short war damit das am häu­figs­ten gehan­del­te ein­zel­ne Set­up des Nachmittagshandels.

Set­up 4 Short:

🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟥

46 Gewinn-Trades – 1 Ver­lust-Trade – Tref­fer­quo­te 97,9 %

Gesamt­ergeb­nis des Nachmittagshandels

Im Nach­mit­tags­han­del wur­den ins­ge­samt 206 Trades durch­ge­führt. Davon ende­ten 201 Trades mit Gewinn und ledig­lich 5 Trades mit Ver­lust. Dar­aus ergibt sich eine Tref­fer­quo­te von 97,6 %.

Nach­mit­tags­han­del insgesamt:

🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟥

201 Gewinn-Trades – 5 Ver­lust-Trades – Tref­fer­quo­te 97,6 %

Beson­ders auf­fäl­lig ist, dass Set­up 1 Long, Set­up 1 Short, Set­up 2 Long und Set­up 4 Long im gesam­ten aus­ge­wer­te­ten Zeit­raum kei­nen ein­zi­gen Ver­lust-Trade aufweisen.

Die meis­ten Trades des Nach­mit­tags­han­dels wur­den mit Set­up 4 Short durch­ge­führt. Von ins­ge­samt 47 Trades ende­ten 46 mit Gewinn und ledig­lich ein Trade mit Ver­lust. Dies ent­spricht einer Tref­fer­quo­te von 97,9 %.

Auch Set­up 3 Long wur­de mit ins­ge­samt 42 Trades häu­fig ein­ge­setzt. Davon ende­ten 39 Trades mit Gewinn und 3 Trades mit Ver­lust. Die Tref­fer­quo­te beträgt 92,9 %.

Ver­gleich zwi­schen Mor­gen- und Nachmittagshandel

Der Mor­gen­han­del erziel­te bei 181 Trades eine Tref­fer­quo­te von 93,4 %. Der Nach­mit­tags­han­del erreich­te bei 206 Trades eine Tref­fer­quo­te von 97,6 %.

Mor­gen­han­del:

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169 Gewin­ne – 12 Ver­lus­te – Tref­fer­quo­te 93,4 %

Nach­mit­tags­han­del:

🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟩🟥

201 Gewin­ne – 5 Ver­lus­te – Tref­fer­quo­te 97,6 %

Damit lag die Tref­fer­quo­te im Nach­mit­tags­han­del um 4,2 Pro­zent­punk­te über der Tref­fer­quo­te des Morgenhandels.

Von allen 387 doku­men­tier­ten Trades ent­fie­len 181 Trades bezie­hungs­wei­se 46,8 % auf den Mor­gen­han­del. Auf den Nach­mit­tags­han­del ent­fie­len 206 Trades bezie­hungs­wei­se 53,2 %.

Von den ins­ge­samt 370 Gewinn-Trades wur­den 169 am Mor­gen und 201 am Nach­mit­tag erzielt. Von den ins­ge­samt 17 Ver­lust-Trades ent­fie­len 12 auf den Mor­gen­han­del und ledig­lich 5 auf den Nachmittagshandel.

Die­se Ver­tei­lung zeigt, dass die Nach­mit­tags-Set­ups im aus­ge­wer­te­ten Zeit­raum nicht nur häu­fi­ger gehan­delt wur­den, son­dern ins­ge­samt auch eine höhe­re Tref­fer­quo­te erreichten.

Durch­schnitt­li­che Gewin­ne der ein­zel­nen Handelsbereiche

Im Mor­gen­han­del beträgt der durch­schnitt­li­che Gewinn an den ers­ten Long- und Short-Zonen etwa 30 bis 40 Punkte.

An den zwei­ten Long- und Short-Zonen wird der Ein­satz regel­ba­siert ver­dop­pelt. Dadurch ent­spricht das durch­schnitt­li­che Han­dels­er­geb­nis etwa 70 bis 80 Punkten.

Im Nach­mit­tags­han­del beträgt der durch­schnitt­li­che Gewinn eines erfolg­rei­chen Trades etwa 40 Punkte.

Die­se Wer­te ver­deut­li­chen, dass nicht nur die Tref­fer­quo­te, son­dern auch der durch­schnitt­li­che Punkt­ge­winn der ein­zel­nen Han­dels­be­rei­che berück­sich­tigt wer­den muss. Beson­ders die zwei­ten Zonen des Mor­gen­han­dels besit­zen durch den regel­ba­sier­ten dop­pel­ten Ein­satz ein erhöh­tes Ertragspotenzial.

War­um erst­mals mehr Trades am Nach­mit­tag als am Mor­gen entstanden

Bemer­kens­wert ist, dass im aus­ge­wer­te­ten Zeit­raum erst­mals mehr Trades am Nach­mit­tag als am Mor­gen durch­ge­führt wur­den. Den 181 Mor­gent­ra­des ste­hen 206 Nach­mit­tagst­ra­des gegenüber.

Eine wesent­li­che Ursa­che dafür dürf­te die beson­de­re Markt­ent­wick­lung im ers­ten Halb­jahr 2026 gewe­sen sein. Der DAX beweg­te sich wie­der­holt auf his­to­ri­schen Höchst­stän­den und zeig­te gleich­zei­tig unge­wöhn­lich gro­ße Intra­day-Schwan­kun­gen. Die­se aus­ge­dehn­ten Tra­ding-Ran­ges waren am Vor­mit­tag häu­fig noch nicht voll­stän­dig aus­ge­schöpft und eröff­ne­ten mit Beginn der US-Vor­bör­se sowie nach der Eröff­nung der Wall Street zusätz­li­che Handelsmöglichkeiten.

Hin­zu kamen geo­po­li­ti­sche Unsi­cher­hei­ten, ins­be­son­de­re die Span­nun­gen rund um die Stra­ße von Hor­mus. Wich­ti­ge poli­ti­sche und wirt­schaft­li­che Nach­rich­ten wur­den viel­fach erst am Nach­mit­tag ver­öf­fent­licht. Dadurch nahm die Vola­ti­li­tät mit dem Beginn des US-Han­dels deut­lich zu, wäh­rend sich der DAX am Vor­mit­tag teil­wei­se noch inner­halb einer ver­gleichs­wei­se engen Han­dels­span­ne bewegte.

Der Nach­mit­tags­han­del wird weit­ge­hend von den Dow-Jones-Futures und der Eröff­nung der US-Bör­sen bestimmt. Ab 15:30 Uhr ent­ste­hen häu­fig dyna­mi­sche Bewe­gun­gen, Ran­ge-Erwei­te­run­gen und Gegen­be­we­gun­gen von den Tages­hochs oder Tages­tiefs. Dadurch erga­ben sich im unter­such­ten Zeit­raum beson­ders vie­le regel­ba­sier­te Ein­stiegs­mög­lich­kei­ten für die Set­ups 1 bis 4.

Dies erklärt, wes­halb sich der Han­dels­schwer­punkt erst­mals auf den Nach­mit­tag ver­la­ger­te. Wäh­rend am Mor­gen 181 Trades mit einer Tref­fer­quo­te von 93,4 % doku­men­tiert wur­den, ent­stan­den am Nach­mit­tag 206 Trades mit einer Tref­fer­quo­te von 97,6 %.

Die­se Ent­wick­lung ist beson­ders inter­es­sant für Händ­ler, die weni­ger Zeit zur Ver­fü­gung haben und sich aus­schließ­lich auf den Nach­mit­tags­han­del kon­zen­trie­ren möch­ten. Sie müs­sen nicht bereits am Mor­gen selbst gehan­delt haben, müs­sen jedoch den bis­he­ri­gen Tages­ver­lauf und alle maß­geb­li­chen Lini­en des Regel­werks kennen.

Auf­grund der hohen Tref­fer­quo­te könn­te ein aus­schließ­lich am Nach­mit­tag han­deln­der Trader außer­dem erwä­gen, das für den Han­del vor­ge­se­he­ne Kapi­tal gezielt auf die­se Set­ups zu kon­zen­trie­ren. Eine Erhö­hung des Ein­sat­zes darf jedoch nur im Rah­men eines vor­her fest­ge­leg­ten Risi­ko- und Kapi­tal­ma­nage­ments erfolgen.

Beson­der­heit des Regel­werks: der posi­ti­ve Stop-Loss

Ein beson­de­res Allein­stel­lungs­merk­mal der DAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist der soge­nann­te posi­ti­ve Stop-Loss im Nachmittagshandel.

Bei Set­up 2 Long oder Set­up 2 Short kann die Stop-Loss-Linie eines am Mor­gen aus­ge­stopp­ten Trades am Nach­mit­tag zu einer neu­en regel­ba­sier­ten Ein­stiegs­li­nie werden.

Wur­de bei­spiels­wei­se eine Long-Posi­ti­on am Mor­gen aus­ge­stoppt und ent­wi­ckelt sich der Markt anschlie­ßend wei­ter abwärts, kann die frü­he­re Stop-Loss-Linie spä­ter als Ein­stieg für einen neu­en Short-Trade in Trend­rich­tung dienen.

Umge­kehrt kann die Stop-Loss-Linie einer am Mor­gen aus­ge­stopp­ten Short-Posi­ti­on bei einem anschlie­ßend stei­gen­den Markt als Ein­stiegs­li­nie für einen neu­en Long-Trade genutzt werden.

Der Stop-Loss begrenzt damit zunächst den Ver­lust des Mor­gent­ra­des. Gleich­zei­tig kann die­sel­be Linie am Nach­mit­tag eine neue und eigen­stän­di­ge Han­dels­mög­lich­keit eröffnen.

Der am Mor­gen ent­stan­de­ne Ver­lust kann dadurch teil­wei­se oder voll­stän­dig aus­ge­gli­chen wer­den. Bei einer ent­spre­chend star­ken Bewe­gung kann aus der gesam­ten Han­dels­fol­ge sogar noch ein posi­ti­ves Tages­er­geb­nis entstehen.

Der posi­ti­ve Stop-Loss bedeu­tet aller­dings nicht, dass ein Ver­lust-Trade nach­träg­lich in einen Gewinn-Trade umge­wan­delt wird. Der Mor­gen­tra­de bleibt ein abge­schlos­se­ner Ver­lust. Am Nach­mit­tag ent­steht viel­mehr ein neu­er und eigen­stän­di­ger regel­ba­sier­ter Trade in die nun bestä­tig­te Trendrichtung.

Die­se sys­te­ma­ti­sche Wei­ter­ver­wen­dung der mor­gend­li­chen Stop-Loss-Linie ver­bin­det Risi­ko­be­gren­zung und Trend­fol­ge mit­ein­an­der und stellt eine beson­de­re Stär­ke des Regel­werks dar.

Beson­de­rer Hin­weis für Händ­ler, die nur am Nach­mit­tag handeln

Die Sta­tis­tik ist ins­be­son­de­re auch für Händ­ler inter­es­sant, die aus beruf­li­chen oder zeit­li­chen Grün­den am Vor­mit­tag nicht am Markt teil­neh­men können.

Der Nach­mit­tags­han­del stellt inner­halb der DAX-Tra­ding-Stra­te­gie einen eigen­stän­di­gen Han­dels­ab­schnitt dar. Von ins­ge­samt 206 Trades am Nach­mit­tag wur­den 201 mit Gewinn und ledig­lich 5 mit Ver­lust abge­schlos­sen. Dies ent­spricht einer Tref­fer­quo­te von 97,6 %. Der durch­schnitt­li­che Gewinn eines erfolg­rei­chen Nach­mit­tagst­ra­des beträgt etwa 40 Punkte.

Die Set­ups 1 bis 4 ermög­li­chen es daher, die Stra­te­gie auch aus­schließ­lich am Nach­mit­tag anzu­wen­den. Es ist nicht erfor­der­lich, bereits am Mor­gen selbst eine Posi­ti­on gehan­delt zu haben.

Der Nach­mit­tags­händ­ler muss jedoch den bis­he­ri­gen Tages­ver­lauf, die mor­gend­li­che Han­dels­span­ne, den Eröff­nungs­kurs, den Schluss­kurs des Vor­ta­ges, das Tages­hoch und Tages­tief sowie die maß­geb­li­chen Lini­en des Regel­werks ken­nen und kor­rekt in sei­nem Chart einzeichnen.

Der eigent­li­che Nach­mit­tags­han­del beginnt mit der Vor­be­rei­tung auf die Eröff­nung der US-Bör­sen. Beson­ders ab 15:30 Uhr ent­ste­hen häu­fig kla­re und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Han­dels­mög­lich­kei­ten. Dabei wer­den die Ent­wick­lung und die Bewe­gungs­rich­tung des Dow Jones bezie­hungs­wei­se der US-Futures berücksichtigt.

Eine beson­de­re Bedeu­tung besitzt Set­up 2. Die Stop-Loss-Linie eines am Mor­gen aus­ge­stopp­ten Trades kann am Nach­mit­tag als Ein­stiegs­li­nie für einen neu­en Trade in Trend­rich­tung dienen.

Auch ein Händ­ler, der den ursprüng­li­chen Mor­gen­tra­de selbst nicht aus­ge­führt hat, kann die­se Linie regel­ba­siert für den Nach­mit­tags­han­del ver­wen­den, sofern der Tages­ver­lauf nach­voll­zo­gen und die betref­fen­de Linie kor­rekt in den Chart ein­ge­tra­gen wurde.

Damit bie­tet die Stra­te­gie auch Händ­lern, die aus­schließ­lich am Nach­mit­tag Zeit haben, ein eigen­stän­di­ges, klar struk­tu­rier­tes und sta­tis­tisch erfolg­rei­ches Han­dels­mo­dell. Die Tref­fer­quo­te von 97,6 % unter­streicht den beson­de­ren Wert der Nachmittags-Setups.

Aus­sa­ge­kraft der Statistik

Die hohe Tref­fer­quo­te beruht nicht auf weni­gen ein­zel­nen oder nach­träg­lich aus­ge­wähl­ten Trades. Mit ins­ge­samt 387 doku­men­tier­ten Trades liegt eine brei­te Daten­ba­sis über einen Zeit­raum von nahe­zu sie­ben Mona­ten vor.

Die Sta­tis­tik erfasst unter­schied­li­che Markt­si­tua­tio­nen, ver­schie­de­ne Vola­ti­li­täts­pha­sen sowie den Mor­gen- und Nach­mit­tags­han­del. Dabei wer­den sowohl Gewinn-Trades als auch Ver­lust-Trades berücksichtigt.

Die Ergeb­nis­se machen deut­lich, dass der Mor­gen- und Nach­mit­tags­han­del zwei eigen­stän­di­ge, aber auf­ein­an­der abge­stimm­te Bestand­tei­le der Stra­te­gie darstellen.

Die Sta­tis­tik zeigt außer­dem, wel­che Zonen und Set­ups beson­ders häu­fig gehan­delt wur­den, wie sich die Tref­fer­quo­ten ver­tei­len und in wel­chen Han­dels­be­rei­chen die Ver­lust-Trades auftraten.

Risi­ko­hin­weis und rich­ti­ge Einordnung

Eine Tref­fer­quo­te von 95,6 % ist ein außer­ge­wöhn­lich star­kes Ergeb­nis. Sie darf den­noch nicht iso­liert betrach­tet werden.

Für die voll­stän­di­ge Beur­tei­lung einer Han­dels­stra­te­gie sind neben der Tref­fer­quo­te auch die durch­schnitt­li­che Höhe der Gewin­ne und Ver­lus­te, der maxi­ma­le Tages­ver­lust, mög­li­che Ver­lust­se­ri­en, der Draw­down und das ein­ge­setz­te Risi­ko je Trade von Bedeutung.

Auch eine Han­dels­stra­te­gie mit einer sehr hohen Tref­fer­quo­te kann zeit­wei­se Ver­lust-Trades oder meh­re­re schwie­ri­ge Han­dels­ta­ge hin­ter­ein­an­der verzeichnen.

Die doku­men­tier­ten Ergeb­nis­se der Ver­gan­gen­heit stel­len des­halb kei­ne Garan­tie für zukünf­ti­ge Gewin­ne dar.

Die vor­ge­stell­te Stra­te­gie besitzt ein hohes Ertrags­po­ten­zi­al. Bei kon­se­quen­ter Anwen­dung des Regel­werks lässt sie sich ruhig und ohne Hek­tik umset­zen. Da die Stra­te­gie jedoch auch dis­kre­tio­nä­re Ele­men­te ent­hält, ist eine Prä­senz in der Nähe der Tra­ding-Platt­form unerlässlich.

Fazit

Die Han­dels­sta­tis­tik vom 5. Janu­ar bis zum 31. Juli 2026 bestä­tigt die hohe Sta­bi­li­tät der DAX-Trading-Strategie.

Von ins­ge­samt 387 doku­men­tier­ten Trades wur­den 370 mit Gewinn und ledig­lich 17 mit Ver­lust abge­schlos­sen. Dar­aus ergibt sich eine gesam­te Tref­fer­quo­te von 95,6 %.

Der Mor­gen­han­del erreich­te mit 169 Gewinn-Trades und 12 Ver­lust-Trades eine Tref­fer­quo­te von 93,4 %. Der Nach­mit­tags­han­del erziel­te mit 201 Gewinn-Trades und ledig­lich 5 Ver­lust-Trades eine Tref­fer­quo­te von 97,6 %.

Beson­ders erfolg­reich waren die zwei­te Zone Long, die Rever­sal-Trades bezie­hungs­wei­se Set­up 5 sowie die Nach­mit­tags-Set­ups 1 Long, 1 Short, 2 Long und 4 Long. Die­se Han­dels­be­rei­che erreich­ten im aus­ge­wer­te­ten Zeit­raum jeweils eine Tref­fer­quo­te von 100 %.

Die Ergeb­nis­se zei­gen, dass das Regel­werk sowohl im mor­gend­li­chen Zonen­han­del als auch bei den eigen­stän­di­gen Nach­mit­tags-Set­ups erfolg­reich ange­wen­det wer­den konnte.

Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist der posi­ti­ve Stop-Loss bei Set­up 2 Long oder Short. Dabei kann die Stop-Loss-Linie eines aus­ge­stopp­ten Mor­gent­ra­des am Nach­mit­tag als Ein­stiegs­li­nie für einen neu­en regel­ba­sier­ten Trade in Trend­rich­tung dienen.

Die Ver­bin­dung aus kla­ren Han­dels­re­geln, kon­kre­ten Ein­stiegs­zo­nen, eigen­stän­di­gen Nach­mit­tags-Set­ups, kon­se­quen­ter Risi­ko­be­gren­zung und fort­lau­fen­der sta­tis­ti­scher Doku­men­ta­ti­on bil­det die Grund­la­ge für die hohe Nach­voll­zieh­bar­keit der Strategie.

Die Aus­wer­tung zeigt außer­dem, dass die Stra­te­gie nicht nur für Händ­ler geeig­net ist, die den Markt wäh­rend des gesam­ten Tages beob­ach­ten. Mit 206 doku­men­tier­ten Trades und einer Tref­fer­quo­te von 97,6 % bie­tet ins­be­son­de­re der Nach­mit­tags­han­del auch für zeit­lich ein­ge­schränk­te Händ­ler ein eigen­stän­di­ges und klar defi­nier­tes Handelskonzept.

Anmer­kung zum geplan­ten Lehr- und Arbeitsbuch

Für das geplan­te Lehr- und Arbeits­buch stellt die­se fort­lau­fen­de Sta­tis­tik einen wesent­li­chen Mehr­wert dar.

Die ein­zel­nen Set­ups sol­len dar­in nicht nur theo­re­tisch erklärt wer­den. Sie wer­den anhand tat­säch­lich doku­men­tier­ter Han­dels­ta­ge, kon­kre­ter Ori­gi­nal­charts sowie der dazu­ge­hö­ri­gen Gewinn- und Ver­lust­sta­tis­tik nach­voll­zieh­bar dargestellt.

Zu jedem Set­up kön­nen die Anzahl der Trades, die Gewinn- und Ver­lust-Trades, die Tref­fer­quo­te, die durch­schnitt­li­chen Punkt­ge­win­ne und typi­sche Feh­ler erläu­tert werden.

Anhand der Ori­gi­nal­charts lässt sich anschlie­ßend zei­gen, wes­halb ein Ein­stieg regel­kon­form war, wann kein Trade eröff­net wer­den durf­te und wie die Posi­ti­on nach dem Ein­stieg geführt wurde.

Der Leser erhält dadurch nicht nur ein abs­trak­tes Regel­werk, son­dern ein pra­xis­ori­en­tier­tes Lehr- und Arbeits­buch mit einer fort­lau­fen­den, über­prüf­ba­ren und nach­voll­zieh­ba­ren Handelsdokumentation.

Das beson­de­re Allein­stel­lungs­merk­mal besteht in der Ver­bin­dung aus einem klar defi­nier­ten Regel­werk, einer mehr­jäh­ri­gen wöchent­li­chen Doku­men­ta­ti­on, kon­kre­ten Ori­gi­nal­charts, einer fort­lau­fen­den Sta­tis­tik der regel­ba­sier­ten Trades sowie dem ergän­zen­den CFD-Compound-Modell.


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