DAX-Trading-Strategie – 01.06.- 05.06.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 310 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 5. Janu­ar 2026 bis zum 5. Juni 2026 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long403
Zwei­te Zone Long9
Ers­te Zone Short416
Zwei­te Zone Short142
Rever­sals8 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long10 
Set­up 1 Short9 
Set­up 2 Long16 
Set­up 2 Short211
Set­up 3 Long313
Set­up 4 Long31
Set­up 4 Short331
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust1 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 01.06.2026

  • Schluss­kurs am 29.05.2026 (22:00 Uhr): 25.051
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.131 → Auf­wärts-Gap: +80 Punkte

 Gehan­delt wird Wide Gap und die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: leicht im Plus
  • DAX-CFD: leicht im Plus
  • VDAX: 19

Han­del der Zonen

 Short: 1. Zone +75 Punk­te über Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

 Long: 1. Zone am Schluss­kurs von ges­tern / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 

Long und Short

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 01.06.2026 – DAX / Ger­man 40

Ein span­nen­der Han­dels­tag, erneut geprägt durch geo­po­li­ti­sche Nachrichten.

Han­del am Mor­gen:
Es konn­te sowohl an der ers­ten Long-Zone als auch an der ers­ten Short-Zone jeweils eine Posi­ti­on erfolg­reich eröff­net und geschlos­sen wer­den. Der Markt beweg­te sich zunächst nahe­zu per­fekt inner­halb der eta­blier­ten Zonen.

Han­del am Nach­mit­tag:
Gegen 14:30 Uhr notier­te der Kurs am Hoch der Tra­ding-Ran­ge. Eine geo­po­li­ti­sche Mel­dung führ­te anschlie­ßend zu einem star­ken Kurs­rück­gang von rund 400 Punk­ten und drück­te den Markt bis unter die Stopp-Loss-Zone.

Mit Set­up 4 Short konn­te die­se Bewe­gung erfolg­reich gehan­delt werden.

Am Tief der Tra­ding-Ran­ge setz­te anschlie­ßend eine Erho­lung ein. Mit Set­up 2 Long konn­ten dar­auf­hin drei Posi­tio­nen in Fol­ge eröff­net und jeweils mit Gewinn geschlos­sen werden.

  1. Ins­ge­samt erga­ben sich sechs erfolg­rei­che Trades an einem Handelstag.

Han­dels­tag 2.6.26

Dop­pel-Gap

Ein Dop­pel-Gap liegt vor, wenn der Ger­man 40 um 22:00 Uhr min­des­tens 20 Punk­te über oder unter dem XETRA-Schluss­kurs (18:00 Uhr) notiert und am Fol­ge­tag ein wei­te­res Gap in glei­cher Rich­tung ent­steht.
Die gesam­te Kurs­lü­cke muss dabei min­des­tens 120 Punk­te betragen.

Dop­pel-Gaps kön­nen ent­we­der geschlos­sen wer­den oder zu einer Trend­fort­set­zung füh­ren.
Eine Fort­set­zung ist beson­ders wahr­schein­lich, wenn der 22:00-Uhr-Schlusskurs nahe dem Tages­hoch bzw. -tief liegt und der Markt über Nacht in die­sel­be Rich­tung wei­ter­ge­han­delt wird.

Eine Gap-Schlie­ßung tritt häu­fig auf, wenn eine Über­trei­bung von mehr als 150 Punk­ten ent­steht, ohne dass kurs­re­le­van­te Nach­rich­ten vorliegen.

Der Han­del beginnt ab 09:00 Uhr mit der XETRA-Eröff­nung.
Es erfolgt kein direk­ter Gap-Trade, son­dern ein struk­tu­rier­ter Zonen­han­del ab dem Eröffnungskurs.

Die Zonen sind wie folgt definiert:

  • Zone 1: ±100 Punk­te vom Eröffnungskurs
  • Zone 2: ±50 Punk­te hin­ter Zone 1
  • Stopp-Loss: 35 Punkte

Check­lis­te – Doppel-Gap

  • Gap 22:00 vs. 18:00 ≥20 P
  • Zwei­tes Gap glei­cher Richtung
  • Gesamt­gap ≥120 P
  • 22:00-Close nahe Hoch/Tief
  • Over­night gleichgerichtet
  • Gap >150 P ohne News
  • Han­del ab 09:00
  • Kein Gap-Direkt­tra­de
  • Zone 1 ±100 P
  • Zone 2 +50 P
  • SL 35 P
  • Ein­stieg nur über Zonenlogik

Nach Zonen­an­pas­sung Gewinn­ziel mit Short-Posi­ti­on erreicht.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 02.06.2026 – DAX / Ger­man 40

Wie­der­um ein rasan­ter Han­dels­tag mit einer Tra­ding-Ran­ge von rund 300 Punkten.

Heu­te möch­ten wir die Wich­tig­keit einer Umkehr­ker­ze für den Han­del der Zonen darstellen.

Zwi­schen 8:00 und 9:00 Uhr wur­de der Eröff­nungs­kurs nicht unter­schrit­ten. Regel­ba­siert muss an der ers­ten Short-Zone eine Umkehr­ker­ze min­des­tens 10 Punk­te unter der Akti­ons­zo­ne schlie­ßen, bevor eine Short-Posi­ti­on eröff­net wer­den kann. Dies geschah zunächst nicht.

Der Kurs durch­quer­te auch die zwei­te Short-Zone und stieg sogar über den nor­ma­len Stopp-Loss-Bereich hin­aus. Erst dort begann eine Kor­rek­tur. Es bil­de­te sich eine signi­fi­kan­te Umkehr­ker­ze im 15-Minu­ten-Chart. An die­ser Stel­le erfolg­te der Short-Ein­stieg und die Zonen wur­den ent­spre­chend angepasst.

Von dort aus konn­ten zwei Short-Posi­tio­nen eröff­net und jeweils mit Gewinn geschlos­sen werden.

Anschlie­ßend kor­ri­gier­te der Markt bis in den Nach­mit­tag hin­ein um rund 300 Punkte.

Erst nach einer wei­te­ren signi­fi­kan­ten Umkehr­ker­ze wur­de eine Long-Posi­ti­on eröff­net und mit Gewinn geschlos­sen. Spä­ter folg­te sogar ein wei­te­rer erfolg­rei­cher Long-Trade von der zwei­ten Long-Zone.

Hin­weis:
Am Nach­mit­tag wur­de dort, wo sich das Set­up 4 Long befin­det, kei­ne Posi­ti­on eröff­net. Der Ein­stieg erfolg­te erst dar­un­ter. Es han­del­te sich daher um ein Set­up 1 Long.

Fazit

Die Umkehr­ker­ze bleibt eines der wich­tigs­ten Ele­men­te des Han­dels­sys­tems. Geduld beim War­ten auf die Bestä­ti­gung ver­hin­der­te vor­ei­li­ge Ein­stie­ge und ermög­lich­te ins­ge­samt vier erfolg­rei­che Trades – zwei am Mor­gen und zwei am Nachmittag. 

Han­dels­tag 03.06.2026

  • Schluss­kurs am 02.06.2026 (22:00 Uhr): 25.100
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.041 → Abwärts-Gap: −59 Punkte

 Gehan­delt wer­den die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: leicht im Minus
  • DAX-CFD: leicht im Plus
  • VDAX: 19

Han­del der Zonen

 Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Schluss­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

 Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 

Nach Anpas­sung der Zonen wur­de die Long-Posi­ti­on aus der ers­ten Long-Zone ausgestoppt.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 03.06.2026 – DAX / Ger­man 40

Erneu­te Span­nun­gen und Kämp­fe in der Regi­on um die Stra­ße von Hor­mus sorg­ten für Ver­un­si­che­rung an den Finanz­märk­ten. Die geo­po­li­ti­schen Risi­ken belas­te­ten die Stim­mung der Anle­ger und führ­ten zu erhöh­ter Volatilität.

Auch der DAX geriet unter Druck und schloss den Han­dels­tag mit einem Minus von 1,31 %.

Han­del am Mor­gen:
Der Markt kor­ri­gier­te zunächst über die ers­te und zwei­te Akti­ons­zo­ne Long hin­aus bis in den Bereich des Stopp-Loss. Regel­kon­form wur­de gedul­dig auf eine Umkehr­ker­ze gewar­tet. Nach deren Aus­bil­dung wur­de eine Long-Posi­ti­on eröff­net und die Zonen regel­ba­siert angepasst.

Lei­der setz­te sich die erwar­te­te Auf­wärts­be­we­gung nicht fort, sodass die Long-Posi­ti­on aus der ers­ten Zone am Stopp-Loss geschlos­sen wurde.

Beim anschlie­ßen­den Rück­lauf wur­de die ange­pass­te zwei­te Akti­ons­zo­ne Long direkt durch­quert, sodass kein wei­te­rer Ein­stieg erfolg­te und dadurch ein zusätz­li­cher Ver­lust ver­mie­den wer­den konnte.

Han­del am Nach­mit­tag:
Kein Han­del, da der DAX bereits mehr als 1 % im Minus notierte.

Fazit

Nicht jeder Han­dels­tag endet mit einem Gewinn. Ent­schei­dend ist, die Regeln kon­se­quent ein­zu­hal­ten und Ver­lus­te zu begren­zen. Die Dis­zi­plin, auf Bestä­ti­gungs­si­gna­le zu war­ten und auf wei­te­re Ein­stie­ge zu ver­zich­ten, ver­hin­der­te an die­sem Tag grö­ße­re Verluste. 

Han­dels­tag 04.06.2026

  • Schluss­kurs am 03.06.2026 (22:00 Uhr): 24.729
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 24.760 → Auf­wärts-Gap: +31 Punkte

 Gehan­delt wer­den die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: leicht im Plus
  • DAX-CFD: leicht im Plus
  • VDAX: 19

Han­del der Zonen

 Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

 Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Schluss­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 

Short nach Umkehr­ker­ze und Anpas­sung der Zonen.

Zwei­mal Short

Han­del am Nachmittag

Set­up 4 Short

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 04.06.2026 – DAX / Ger­man 40

Ein außer­ge­wöhn­li­cher Han­dels­tag, der ein­drucks­voll zeig­te, wie stark die Märk­te der­zeit von Nach­rich­ten beein­flusst werden.

Ges­tern domi­nier­ten Mel­dun­gen über zuneh­men­de Kampf­hand­lun­gen und geo­po­li­ti­sche Span­nun­gen, was zu deut­li­chem Abwärts­druck führ­te. Heu­te sorg­ten dage­gen ver­söhn­li­che­re Töne und posi­ti­ve Nach­rich­ten („Sweet Talk“) für eine deut­lich freund­li­che­re Marktstimmung.

Han­del am Mor­gen:
Nach einer regel­ba­sier­ten Zonen­an­pas­sung konn­ten zwei Short-Posi­tio­nen eröff­net und erfolg­reich gehan­delt werden.

Han­del am Nach­mit­tag:
Am Hoch der Tra­ding-Ran­ge ergab sich mit Set­up 4 Short eine wei­te­re Han­dels­mög­lich­keit, die eben­falls genutzt wurde.

Fazit

Auch an nach­rich­ten­ge­trie­be­nen Han­dels­ta­gen bleibt ein klar defi­nier­tes Regel­werk ent­schei­dend. Wer dis­zi­pli­niert auf sei­ne Set­ups war­tet und die Zonen kon­se­quent han­delt, kann unab­hän­gig von der Nach­rich­ten­la­ge pro­fi­ta­ble Chan­cen nutzen. 

Han­dels­tag 05.06.2026

  • Schluss­kurs am 04.06.2026 (22:00 Uhr): 24.940
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 24.825 → Abwärts-Gap: −115 Punkte

 Gehan­delt wird Wide Gap und die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: leicht im Plus
  • DAX-CFD: leicht im Minus
  • VDAX: 19

 Heu­te um 14:30 Uhr wer­den die US-Arbeits­markt­da­ten veröffentlicht.

Die Vor­aus­set­zun­gen für eine direk­te Long-Posi­ti­on um 08:00 Uhr oder 09:00 Uhr sind der­zeit nicht erfüllt. Die Mög­lich­keit für eine Long-Posi­ti­on ober­halb des Eröff­nungs­kur­ses besteht jedoch weiterhin.

Han­del der Zonen

 Short: 1. Zone am Schluss­kurs von ges­tern / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

 Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 05.06.2026 – DAX / Ger­man 40

US-Arbeits­markt­be­richt = Dow-Tag

Der heu­ti­ge Han­dels­tag bleibt bewusst unbewertet.

Han­del am Mor­gen:
Sowohl Long- als auch Short-Trades waren inner­halb der defi­nier­ten Zonen möglich.

Han­del am Nach­mit­tag:
Kein Han­del.

Statt­des­sen rich­tet sich der Blick auf den US-Arbeits­markt­be­richt, der tra­di­tio­nell am ers­ten Frei­tag eines Monats um 14:30 Uhr ver­öf­fent­licht wird. Die­ser Bericht zählt zu den wich­tigs­ten Früh­in­di­ka­to­ren für die zukünf­ti­ge Geld­po­li­tik der US-Noten­bank und macht die­sen Tag häu­fig zu einem ech­ten Dow-Tag.

Die Erwar­tun­gen lagen bei einer Abschwä­chung des Arbeits­mark­tes und ent­spre­chend weni­ger neu geschaf­fe­nen Stel­len. Tat­säch­lich fie­len die Arbeits­markt­da­ten jedoch deut­lich stär­ker aus als erwartet.

Beson­ders inter­es­sant war dabei das schein­ba­re Para­do­xon: Gute Nach­rich­ten für die Wirt­schaft führ­ten nicht auto­ma­tisch zu stei­gen­den Kur­sen. Star­ke Arbeits­markt­da­ten erhö­hen die Wahr­schein­lich­keit, dass die US-Noten­bank an höhe­ren Zin­sen fest­hält oder mög­li­che Zins­sen­kun­gen ver­schiebt. Genau die­se Über­le­gung führ­te nach der Ver­öf­fent­li­chung zu einer Kurskorrektur.

Der Markt reagier­te somit nicht auf die aktu­el­len Zah­len allein, son­dern auf deren mög­li­che Aus­wir­kun­gen auf die zukünf­ti­ge Geld­po­li­tik der FED.

Fazit

Der Markt han­delt nicht die Erwar­tun­gen, son­dern die Rea­li­tät. Und manch­mal bedeu­ten bes­se­re Wirt­schafts­da­ten kurz­fris­tig Gegen­wind für die Akti­en­märk­te. Gera­de an Tagen mit wich­ti­gen Wirt­schafts­da­ten lohnt es sich daher, die Markt­re­ak­ti­on abzu­war­ten und nicht nur die Schlag­zei­len zu betrachten. 

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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