DAX-Trading-Strategie – 02.02.- 06.02.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 740 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 5. Janu­ar 2026 bis zum 6. Febru­ar 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long131
Zwei­te Zone Long1
Ers­te Zone Short61
Zwei­te Zone Short2
Rever­sals1 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long3 
Set­up 1 Short2 
Set­up 2 Long6 
Set­up 2 Short1 
Set­up 3 Long9
Set­up 4 Long6
Set­up 4 Short10
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 2.2.26

Heu­te haben wir ein Dop­pel-Gap down von 255 Punkten

Dop­pel-Gap
Ein Dop­pel-Gap liegt vor, wenn der Ger­man 40 um 22:00 Uhr min­des­tens 20 Punk­te über oder unter dem XETRA-Schluss­kurs (18:00 Uhr) notiert und am Fol­ge­tag ein wei­te­res Gap in glei­cher Rich­tung ent­steht.
Die gesam­te Kurs­lü­cke muss dabei min­des­tens 120 Punk­te betra­gen.
Dop­pel-Gaps kön­nen ent­we­der geschlos­sen wer­den oder zu einer Trend­fort­set­zung füh­ren.
Eine Fort­set­zung ist beson­ders wahr­schein­lich, wenn der 22:00-Uhr-Schlusskurs nahe dem Tages­hoch bzw. -tief liegt und der Markt über Nacht in die­sel­be Rich­tung wei­ter­ge­han­delt wird.
Eine Gap-Schlie­ßung tritt häu­fig auf, wenn eine Über­trei­bung von mehr als 150 Punk­ten ent­steht, ohne dass kurs­re­le­van­te Nach­rich­ten vor­lie­gen.
Der Han­del beginnt ab 09:00 Uhr mit der XETRA-Eröff­nung.
Es erfolgt kein direk­ter Gap-Trade, son­dern ein struk­tu­rier­ter Zonen­han­del ab dem Eröff­nungs­kurs.
Die Zonen sind wie folgt defi­niert:
• Zone 1: ±100 Punk­te vom Eröff­nungs­kurs
• Zone 2: ±50 Punk­te hin­ter Zone 1
• Stopp-Loss: 35 Punkte

Ers­te Zone wur­de durch­ge­han­delt. Auch an der zwei­ten Zone kei­ne Umkehr­ker­ze und somit kei­ne Eröff­nung der Short-Position

Bis zu Nach­mit­tag hat­ten sich die US CFDs vom Ver­lust in den Gewinn gedreht. Der DAX notier­te 1% im Plus. Somit erfolg­te auch am Nach­mit­tag kein Handel.

Han­dels­tag 3.2.26

  1. Wide-Gap Wide-Gaps sind Kurs­lü­cken zwi­schen dem Schluss­kurs des Vor­ta­ges (22:00 Uhr) und dem Eröff­nungs­kurs des Fol­ge­ta­ges (8:00 Uhr). Damit ein Wide-Gap vor­liegt, muss die Dif­fe­renz zwi­schen die­sen Kur­sen min­des­tens 70 Punk­te betra­gen. Liegt der VDAX-NEW über 20, sind min­des­tens 100 Punk­te erfor­der­lich. Gehan­delt wird nach dem Prin­zip Revers Gap Clo­se: Ziel ist es, von einer Umkehr­be­we­gung in Rich­tung des 8:00-Uhr-Eröffnungskurses zu pro­fi­tie­ren. Das Posi­ti­ons­ma­nage­ment erfolgt nach dem Prin­zip des Zonen­han­dels. Der Erst­ein­stieg erfolgt am Schluss­kurs des Vor­ta­ges (22:00 Uhr). Dies ist die ers­te Zone. Es folgt eine zwei­te Zone sowie der Stop-Loss. Bei sehr hoher Vola­ti­li­tät kann eine Anpas­sung der Zonen not­wen­dig sein.
  2. Check­lis­te – Wide-Gap (kom­pakt)
    ☐ Gap 22:00–08:00 ≥70 P
    ☐ Bei VDAX >20 ≥100 P
    ☐ Rever­sal-Gap-Clo­se-Set­up
    ☐ Ziel 08:00-Open
    ☐ Ers­te Zone = 22:00-Close
    ☐ Zwei­te Zone gesetzt
    ☐ SL gesetzt
    ☐ Zonen ggf. an Vola­ti­li­tät angepasst

Han­dels­tag 4.2.26

Long nach Umkehr­ker­ze und danach Zonenanpassung.

TP-Ziel erreicht.

Es gibt Kurs­kon­stel­la­tio­nen, bei denen der Betrach­ter im Nach­hin­ein fragt:

„War­um wur­de dort kei­ne Long-Posi­ti­on eröffnet?“

Im Set­up 4 um 17:15 Uhr (Ellip­se im Chart) war das tech­ni­sche Set­up zwar for­mal vor­han­den, der über­ge­ord­ne­te Kon­text sprach jedoch klar gegen einen Long-Trade.

Zu die­sem Zeit­punkt notier­te der Dow Jones am Tages­hoch, wäh­rend der DAX gleich­zei­tig am Tages­tief stand.

In so einer Situa­ti­on muss man sich nicht fra­gen, ob der DAX stei­gen kann, son­dern was pas­siert, wenn der Dow vom Tages­hoch korrigiert.

Die Erfah­rung zeigt eindeutig:

 Kor­ri­giert der Dow vom Tages­hoch, steigt der DAX nicht, son­dern wird in der Regel mit nach unten gezogen.

Genau aus die­sem Grund habe ich an die­ser Stel­le bewusst kei­ne Long-Posi­ti­on eröffnet.

Nicht das Set­up war das Pro­blem, son­dern die Intermarket-Konstellation.

Erst in der zwei­ten Zone, als sich die Gesamt­la­ge ent­spann­te und der Kon­text pass­te, ergab sich ein vali­der Long-Trade.

Bei­de Charts zusam­men zei­gen sehr deut­lich, war­um der ers­te Ein­stieg kein guter Trade gewe­sen wäre – und war­um der zwei­te es war.

der zwei­te Es gibt Kurs­kon­stel­la­tio­nen, bei denen der Betrach­ter im Nach­hin­ein fragt:

„War­um wur­de dort kei­ne Long-Posi­ti­on eröffnet?“

Han­dels­tag 05.02.2026

Der Schluss­kurs ges­tern um 22:00 Uhr lag bei 24.615 Punk­ten.
Der Eröff­nungs­kurs heu­te um 8:00 Uhr notiert bei 24.642 Punkten.

Gap: 24.642 − 24.615 = +27 Punk­te (Up-Gap)

Der VDAX-NEW notiert bei knapp 19 und hat damit wie­der zugelegt.

Hin­weis: Die Intra­day-Han­dels­span­nen waren in den letz­ten Tagen sehr breit.

Auf­grund des den­noch rela­tiv gerin­gen Gaps erhö­hen wir die ers­ten Zonen­ab­stän­de auf 100 Punkte.


Zonen­han­del

 Short-Zonen (über dem Eröffnungskurs)

  • 1. Short-Zone: 24.642 + 100 = 24.742
  • 2. Short-Zone: 24.742 + 50 = 24.792
  • Stop-Loss Short: 24.792 + 35 = 24.827

 Long-Zonen (unter dem Schlusskurs)

  • 1. Long-Zone: 24.615 − 100 = 24.515
  • 2. Long-Zone: 24.515 − 50 = 24.465
  • Stop-Loss Long: 24.465 − 35 = 24.430
  • Der Han­del erfolgt regel­kon­form unter Berück­sich­ti­gung der erhöh­ten Intraday-Volatilität.

1 Long und Zonenanpassung

Han­del am Nachmittag

Set­up 1 Long

Han­dels­tag 6.2.26

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 06.02.2026 – Ger­man 40 / DAX


Der heu­ti­ge Trend Tag lässt sich nur im Zusam­men­spiel mit der Ent­wick­lung des Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge voll­stän­dig ver­ste­hen.
Nach drei vor­an­ge­gan­ge­nen Ver­lust­ta­gen notier­ten die Dow-CFDs heu­te Mor­gen um 08:00 Uhr noch leicht im Minus. Im wei­te­ren Ver­lauf setz­te jedoch eine ste­ti­ge Auf­wärts­be­we­gung ein, die sich bis zur US-Bör­sener­öff­nung um 15:30 Uhr fort­setz­te.
Mit Beginn der US-Ses­si­on ent­stand unmit­tel­bar ein dyna­mi­scher Impuls von rund 400 Punk­ten im Dow Jones. Unter­stützt wur­de die­se Bewe­gung durch die Ver­öf­fent­li­chung eines posi­ti­ven Sen­ti­ment-Indi­ka­tors – dem Ver­brau­cher­ver­trau­en der Uni­ver­si­ty of Michi­gan, des­sen Daten erfah­rungs­ge­mäß einen spür­ba­ren Ein­fluss auf die kurz­fris­ti­ge Markt­stim­mung aus­üben.
Im wei­te­ren Ver­lauf des Nach­mit­tags stieg der Dow Jones um rund 2,5 % an und erreich­te in der Spit­ze das abso­lu­te All­zeit­hoch von 50.000 Punk­ten.
Han­del im Ger­man 40 / DAX
Es war fol­ge­rich­tig, dass der DAX die­se Bewe­gung spie­gel­te und eben­falls deut­lich anstieg.
Bereits vor 14:30 Uhr konn­te nach dem Auf­tre­ten einer Umkehr­ker­ze an der ers­ten Short-Zone noch eine Short-Posi­ti­on eröff­net und mit Gewinn geschlos­sen wer­den.
Nach dem Impuls des Dow Jones um 15:30 Uhr folg­te kurz­fris­tig eine Mini-Kor­rek­tur von rund 100 Punk­ten, wovon der Ger­man 40 über Set­up 2 pro­fi­tier­te.
Unmit­tel­bar danach stieg der Markt wie­der im Tan­dem mit dem Dow Jones an und lief zurück bis in den Bereich des Set­up 2.
Eine erneu­te Posi­ti­ons­er­öff­nung ver­bot sich jedoch – ins­be­son­de­re vor dem Hin­ter­grund, dass sowohl DAX als auch Dow Jones bereits deut­lich über +1 % notier­ten.
Wer den­noch ein­stieg, muss­te die Posi­ti­on kur­ze Zeit spä­ter über den GS-Stopp mit einem klei­nen Ver­lust schlie­ßen.
Nach­trag
Im Nach­hin­ein muss fest­ge­stellt wer­den, dass in den akti­ven Fra­gen und Ant­wor­ten im Forum der Blick auf die Kurs­ent­wick­lung des Dow Jones nicht in dem Maße berück­sich­tigt wur­de, wie es für die Tages­struk­tur erfor­der­lich gewe­sen wäre.
Gera­de an aus­ge­präg­ten Trend­ta­gen bleibt die Füh­rung des US-Mark­tes der ent­schei­den­de Referenzfaktor

Lehr­schluss­fol­ge­rung
Der Han­dels­tag ver­deut­licht ein­mal mehr, dass aus­ge­präg­te Trend­be­we­gun­gen im Ger­man 40 / DAX nur im Kon­text der Füh­rung durch den Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge voll­stän­dig zu ver­ste­hen und regel­kon­form zu han­deln sind.
Ins­be­son­de­re an Tagen mit dyna­mi­schen US-Impul­sen gilt:
Der euro­päi­sche Markt reagiert nicht iso­liert, son­dern bewegt sich über­wie­gend im Tan­dem mit dem US-Leit­in­dex.
Frü­he Gegen­po­si­tio­nie­run­gen gegen einen lau­fen­den US-Trend besit­zen daher nur begrenz­tes Poten­zi­al und erfor­dern ein strikt dis­zi­pli­nier­tes Manage­ment.
Die zen­tra­le Erkennt­nis lau­tet somit:
Die kon­se­quen­te Ein­be­zie­hung der Dow-Struk­tur ist inte­gra­ler Bestand­teil des Regel­werks und ent­schei­dend für die Qua­li­tät der Handelsentscheidungen.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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