DAX-Trading-Strategie – 04.05.- 08.05.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 130 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 5. Janu­ar 2026 bis zum 8. Mai 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long332
Zwei­te Zone Long7
Ers­te Zone Short315
Zwei­te Zone Short142
Rever­sals8 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long8 
Set­up 1 Short9 
Set­up 2 Long11 
Set­up 2 Short141
Set­up 3 Long251
Set­up 4 Long27
Set­up 4 Short341
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust1 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 4.5.26

Han­del der Zonen

Gap ent­spricht nicht ganz einem Wide-Gap. Han­del Long mit Umkehr­ker­ze im ein­ge­zeich­ne­ten Recht­eck mög­lich. Viel Erfolg.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 04.05.2026 – Ger­man 40 / DAX
Han­del am Mor­gen
Der Kurs beweg­te sich von 08:00 bis etwa 12:00 Uhr in einer sehr engen Tra­ding Ran­ge von rund 100 Punk­ten.
Eine geo­po­li­ti­sche Mel­dung führ­te anschlie­ßend ab etwa 12:00 Uhr zu einer dyna­mi­schen Bewe­gung, bei der der Kurs rund 250 Punk­te fiel.
Nach einer anschlie­ßen­den Erho­lung konn­te an der ers­ten Long-Zone regel­kon­form eine Long-Posi­ti­on eröff­net und mit einem Gewinn von 50 Punk­ten geschlos­sen werden.

Han­del am Nach­mit­tag
Mit der Eröff­nung der US-Bör­se setz­te sich die Schwä­che fort, und der Markt kor­ri­gier­te ins­ge­samt rund 500 Punk­te.
Unter die­sen Bedin­gun­gen erga­ben sich kei­ne regel­kon­for­men Ein­stiegs­mög­lich­kei­ten, sodass am Nach­mit­tag kei­ne Posi­tio­nen eröff­net wurden.

Tages­be­wer­tung
Ein durch Nach­rich­ten gepräg­ter Han­dels­tag mit zunächst enger Ran­ge und anschlie­ßend star­ken Impuls­be­we­gun­gen.
Der Mor­gen bot eine kla­re Chan­ce, wäh­rend am Nach­mit­tag kon­se­quent auf Trades ver­zich­tet wur­de – ein Bei­spiel für dis­zi­pli­nier­ten, regel­ba­sier­ten Handel.

Abschlie­ßen­de Bemer­kung
Es ist oft scha­de, dass man an sol­chen star­ken Bewe­gun­gen nicht voll­stän­dig par­ti­zi­piert.
Noch wich­ti­ger ist jedoch, nur die Trades zu han­deln, die dem Regel­werk ent­spre­chen und damit lang­fris­tig kon­stant pro­fi­ta­bel zu bleiben.

Han­dels­tag 05.05.2026
Schluss­kurs 04.05. (22:00 Uhr): 23.913
Eröff­nung 05.05.: 23.965 → Auf­wärts-Gap: +52 Punkte

Markt­la­ge
US-CFDs: leicht im Plus
DAX-CFDs: leicht im Minus
VDAX: 24

Han­del der Zonen
:red_circle: Short (über Eröff­nung):
+100 / +50 / SL +35
:green_circle: Long (unter Schluss­kurs):
−100 / −50 / SL −35
Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 05.05.2026 – Ger­man 40 / DAX
Die aktu­el­le geo­po­li­ti­sche Situa­ti­on, geprägt von sich stän­dig abwech­seln­den Bad News / Good News, führt der­zeit zu einer Häu­fung von Trend­ta­gen.
Nach dem gest­ri­gen Short-Trend­tag ent­wi­ckel­te sich der Markt heu­te klar in die Gegen­rich­tung. Der DAX schloss mit einem Plus von rund 410 Punk­ten (+1,71 %).

Han­del am Mor­gen
Am Vor­mit­tag wur­de an der ers­ten Short-Zone regel­kon­form eine Posi­ti­on eröff­net, die jedoch mit rund 90 Punk­ten Ver­lust im Stop-Loss geschlos­sen wur­de.
Rück­bli­ckend hät­te die­ser Ver­lust durch die Anwen­dung der sel­te­nen, aber wich­ti­gen Regel
„kein Ein­stieg ohne Umkehr­ker­ze bei dyna­mi­scher Gegen­be­we­gung“ ver­mie­den wer­den können.

Regel­text
14. Auch durch spä­te­re Positionseröffnung

Notiert der Kurs inmit­ten einer Zone und erfolgt eine hef­ti­ge Gegen­be­we­gung, die inner­halb von 3–4 15-Minu­ten-Ker­zen die ers­te gegen­über­lie­gen­de Zone erreicht,
wird dort zunächst kei­ne Posi­ti­on eröff­net. Kein Ein­stieg ohne kla­re Umkehrkerze.

Han­del am Nach­mit­tag
Am Nach­mit­tag notier­te der DAX bereits über 1 % im Plus.
Unter die­sen Bedin­gun­gen wur­de regel­kon­form kein wei­te­rer Han­del betrieben.

Fazit
Ein schwie­ri­ger Trend­tag für eine Mean-Rever­si­on-Stra­te­gie.
Der ein­zi­ge Ver­lust ent­stand durch das Nicht­be­ach­ten einer sel­te­nen, aber klar defi­nier­ten Regel.
Posi­tiv her­vor­zu­he­ben ist jedoch, dass das Regel­werk ins­ge­samt vor wei­te­ren Risi­ken geschützt hat, indem am Nach­mit­tag kon­se­quent auf Trades ver­zich­tet wur­de.
Leh­re des Tages:
Auch sel­te­ne Regeln sind Teil des Sys­tems – ihre kon­se­quen­te Anwen­dung ent­schei­det über die Qua­li­tät der Ergebnisse.

Han­dels­tag 6.5.26

Dop­pel-Gap Han­del der Zonen. Sie­he Chart.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 06.05.2026 – Ger­man 40 / DAX

Der DAX setzt sei­nen Höhen­flug wei­ter fort und notiert inzwi­schen nur noch rund 500 Punk­te unter dem Allzeithoch.

Han­del am Morgen

Am Vor­mit­tag konn­te an der ers­ten Short-Zone regel­kon­form eine Posi­ti­on eröff­net und mit Gewinn geschlos­sen werden.

Bemer­kens­wert war ins­be­son­de­re der star­ke Impuls ab 10:45 Uhr, bei dem der Markt inner­halb kur­zer Zeit nahe­zu 300 Punk­te zurücklegte.

Mit ent­spre­chen­dem Geschick kön­nen in sol­chen Bewe­gun­gen inner­halb weni­ger Minu­ten durch Scal­ping wie­der­holt Gewin­ne erzielt werden.

Im wei­te­ren Ver­lauf bil­de­ten sich zudem zwei Rever­sals.
Die­se Set­ups set­zen jedoch vor­aus, dass sie sich:

am jewei­li­gen Tages­hoch,
deut­lich außer­halb der nor­ma­len Set­ups,
sowie nach einer signi­fi­kan­ten Umkehrkerze

aus­bil­den.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag wur­de kein Han­del betrieben.

Zum einen notier­ten sowohl DAX als auch Dow Jones bereits über 1 % im Plus, zum ande­ren wur­de kein regel­ba­sier­tes Set­up ausgebildet.

Fazit

Ein wei­te­rer star­ker Trend­tag in einem wei­ter­hin dyna­mi­schen Marktumfeld.

Gera­de in sol­chen Pha­sen zeigt sich, dass nicht die Anzahl der Trades ent­schei­dend ist, son­dern die Qua­li­tät der Ein­stie­ge und die Dis­zi­plin, nur regel­kon­for­me Set­ups zu handeln.

Das Regel­werk schützt dabei nicht nur vor unnö­ti­gen Ver­lus­ten, son­dern hilft auch, in star­ken Trend­pha­sen die Kon­trol­le über das Risi­ko zu behalten.

Han­dels­tag 07.05.2026

  • Schluss­kurs 06.05.: 24.950
  • Eröff­nung 07.05.: 24.929 → Abwärts-Gap: −21 Punkte

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: leicht im Plus
  • Ger­man 40: leicht im Minus
  • VDAX: 21

Han­del der Zonen

:red_circle: Short über Eröff­nung: +100 / +50 / SL +35
:green_circle: Long unter Schluss­kurs: −100 / −50 / SL −35

Viel Erfolg beim Trading! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 07.05.2026 – Ger­man 40 / DAX

Zur­zeit ist der Han­del geprägt von sich abwech­seln­den Trend­ta­gen Long und Short. Ins­be­son­de­re die Nach­mit­ta­ge mit der Eröff­nung der US-Bör­se sor­gen regel­mä­ßig für erhöh­te Vola­ti­li­tät und dyna­mi­sche Bewegungen.


Han­del am Morgen

Bis zur US-Bör­sener­öff­nung ent­wi­ckel­te sich der Han­del als typi­scher Insi­de Day.

Für den Nach­mit­tag kamen ins­ge­samt drei Set­ups infra­ge, von denen jedoch kei­nes zu einer tat­säch­li­chen Posi­ti­ons­er­öff­nung führte.


1. Set­up 3

Wie aus dem Chart zu erken­nen ist, erfolg­te kein Ein­stieg 10 Punk­te über dem Schluss­kurs des Vortages.


2. Set­up 4

Der Kurs kor­ri­gier­te anschlie­ßend bis zum Set­up 4 Long.

Die­ser Bewe­gung ging eine Wide Ran­ge Bar (WRB) voraus.


Wide Ran­ge Bar (WRB)

Eine Wide Ran­ge Bar (WRB) ist eine Ker­ze, die deut­lich grö­ßer ist als die vor­he­ri­gen Ker­zen. Sie signa­li­siert star­ke Dyna­mik sowie aggres­si­ves Kauf- oder Verkaufsverhalten.

  • Eine bul­li­sche WRB zeigt star­ken Kauf­druck; häu­fig steigt der Kurs anschlie­ßend weiter.
  • Eine bäri­sche WRB zeigt star­ken Ver­kaufs­druck; häu­fig fällt der Kurs danach weiter.

Die ers­te star­ke WRB erzeugt oft erheb­li­ches Momen­tum, wodurch sich der Markt zunächst wei­ter in die­sel­be Rich­tung bewegt. Dar­aus kann ein neu­er Trend entstehen.

Beson­ders aus­sa­ge­kräf­tig sind WRBs, wenn sie:

  • mit hohem Volu­men auftreten
  • und wich­ti­ge Unter­stüt­zungs- oder Wider­stands­zo­nen durchbrechen.

Regel­hin­weis

Nach einer nor­ma­len Ran­ge-Bar im Anschluss an eine WRB — die grund­sätz­lich zunächst als Momen­tum mit Fort­set­zung betrach­tet wird — soll­te der Kurs für einen Long-Ein­stieg von unten kom­mend ober­halb schließen.

Für Short-Set­ups gilt dies ent­spre­chend invers.


3. Set­up 2 Long

Nach wei­te­rer Kor­rek­tur wur­de schließ­lich der am Mor­gen defi­nier­te Stop-Loss-Bereich erreicht.

Hier greift ein zusätz­li­cher Fil­ter des Regelwerks:

Notiert der DAX zu die­sem Zeit­punkt bereits bei rund minus 1 %, erfolgt kein wei­te­rer Handel.

Die­ser Fil­ter dient dazu, in bereits stark über­dehn­ten Markt­pha­sen kei­ne zusätz­li­chen Risi­ken einzugehen.


Fazit

Abwech­seln­de Trend­ta­ge sind für den Mean-Rever­si­on-Day­tra­ding-Han­del nicht ein­fach und daher auch nicht beson­ders profitabel.

Wich­tig ist jedoch, dass das Regel­werk auch in sol­chen Markt­pha­sen kei­ne grö­ße­ren Ver­lus­te zulässt.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 08.05.2026
Han­del am Morgen

Nach dem gest­ri­gen Abwärts­trend­tag ent­wi­ckel­te sich am Vor­mit­tag ledig­lich eine sehr gerin­ge Tra­ding Ran­ge, ohne dass es zu regel­kon­for­men Ein­stie­gen an den defi­nier­ten Zonen kam.

Daher erfolg­te am Mor­gen kein Handel.

Han­del am Nachmittag

Wie häu­fig zu beob­ach­ten, kam es erst mit der Eröff­nung der US-Bör­se zu einer Rangeerweiterung.

Zunächst konn­te mit Set­up 4 Long gehan­delt wer­den. Anschlie­ßend ergab sich zusätz­lich ein Ein­stieg mit Set­up 1 Long.

Bei­de Trades zusam­men führ­ten noch zu einem Gesamtgewinn.

Wochen­be­wer­tung

Mit rund 130 Punk­ten Wochen­ge­winn fiel das Ergeb­nis zwar ver­gleichs­wei­se gering aus, den­noch bleibt festzuhalten:

Seit vie­len Jah­ren konn­te kein Wochen­ver­lust ver­zeich­net werden.

Fazit

Nicht jede Markt­pha­se bie­tet idea­le Bedin­gun­gen für einen Mean-Rever­si­on-Han­del. Ent­schei­dend ist jedoch nicht die Höhe ein­zel­ner Wochen­ge­win­ne, son­dern die lang­fris­ti­ge Sta­bi­li­tät des Regelwerks.

Auch in schwie­ri­gen Markt­pha­sen zeigt sich erneut die wich­tigs­te Stär­ke der Strategie:

Kon­se­quen­tes Risi­ko­ma­nage­ment ver­hin­dert grö­ße­re Ver­lus­te und sorgt lang­fris­tig für sta­bi­le Ergebnisse.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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