DAX-Trading-Strategie – 05.01. - 09.01.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 490 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 5. Janu­ar 2026 bis zum 9. Janu­ar 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long1
Zwei­te Zone Long
Ers­te Zone Short4
Zwei­te Zone Short1
Rever­sals 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long 
Set­up 1 Short 
Set­up 2 Long 
Set­up 2 Short 
Set­up 3 Long5
Set­up 4 Long
Set­up 4 Short5
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Ver­län­ger­te -Han­dels­zei­ten Seit dem 1. Dezem­ber 2025 kön­nen Pri­vat­an­le­ger über das Xetra-Sys­tem der Deut­schen Bör­se deut­lich län­ger han­deln: Der neue „Exten­ded Xetra Retail Ser­vice“ ermög­licht Käu­fe und Ver­käu­fe zwi­schen 8:00 und 22:00 Uhr. Kon­kre­te Han­dels­zei­ten: • Pre-Tra­ding ab 7:00 Uhr (nicht für Pri­vat­an­le­ger zugäng­lich), • Früh­han­del von 8:00 bis 8:55 Uhr (neu für Pri­vat­an­le­ger), • Regu­lä­rer Haupt­han­del ab 9:00 Uhr, • Spät­han­del ab 17:35/17:40 Uhr bis 22:00 Uhr (neu für Privatanleger).

Han­dels­tag 05.01.26 – Ger­man 40 / DAX

Wide-Gap-Regel – Ger­man 40 / DAX

Aus­gangs­da­ten:

  • Schluss­kurs Frei­tag, 2.01.2026 (22:00 Uhr): 24.555 Punkte
  • Eröff­nung heu­te (8:00 Uhr): 24.645 Punkte
  • Gap: +90 Punk­te (Up-Gap)
  • VDAX-NEW: 15 (nied­ri­ge Volatilität)

➡️ Das Gap liegt über 70 Punk­ten und wird daher als Wide-Gap gehandelt.


Zonen­fest­le­gung

🔺 Long-Zonen (Wide-Gap-Logik)

Bei einem Up-Wide-Gap ist der Schluss­kurs des Vor­ta­ges die ers­te Long-Zone.

  • 1. Long-Zone: 24.555
  • 2. Long-Zone: 24.555 − 50 = 24.505
  • Stop-Loss Long: 24.505 − 35 = 24.470

🔻 Short-Zonen (klas­sisch ab Eröffnungskurs)

  • 1. Short-Zone: 24.645 + 75 = 24.720
  • 2. Short-Zone: 24.720 + 50 = 24.770
  • Stop-Loss Short: 24.770 + 35 = 24.805

Ein­ord­nung

  • Wide-Gap bestä­tigt (90 Punkte)
  • VDAX 15 → ruhi­ges Marktumfeld
  • Long-Sei­te wird prio­ri­siert am Schlusskurs,
  • Short-Sei­te bleibt klas­sisch über dem Eröffnungskurs.

For­mu­lar­be­ginn

Zusam­men­fas­sung

Der Han­dels­tag war von Beginn an außer­ge­wöhn­lich span­nend und zeig­te ein­mal mehr sehr deut­lich, dass Vor­an­nah­men oder ein vor­ge­fer­tig­ter Bias – in die­sem Fall ein Short-Bias auf­grund exter­ner The­men wie Vene­zue­la – kei­nen ver­läss­li­chen Mehr­wert für erfolg­rei­ches Tra­ding liefern.

Der Markt ver­hält sich unab­hän­gig von Erwar­tun­gen.
Statt zu pro­gnos­ti­zie­ren, las­sen wir den Kurs auf uns zukom­men und agie­ren kon­se­quent gemäß den klar defi­nier­ten, regel­ba­sier­ten Set­ups.
Nicht den­ken, nicht inter­pre­tie­ren – son­dern reagieren.


Han­del am Morgen

Nach dem Eröff­nungs­kurs – und ins­be­son­de­re ab 09:00 Uhr mit der offi­zi­el­len DAX-Bör­sener­öff­nung – kann­te der Markt zunächst nur eine Rich­tung: nach oben.
Der Kurs durch­kreuz­te die ers­te Short-Zone ohne Umkehr­si­gnal, wes­halb dort kei­ne Posi­ti­on eröff­net wurde.

Erst nach­dem sich eine signi­fi­kan­te Umkehr­ker­ze gebil­det hat­te, wur­de mit deren Abschluss eine Short-Posi­ti­on eröff­net.
Die­se Posi­ti­on bil­de­te nun die ers­te Short-Zone, wor­auf­hin regel­ba­siert eine Zonen­an­pas­sung vor­ge­nom­men wurde.

Der Kurs stieg anschlie­ßend wei­ter an und lief kurz über die neu defi­nier­te zwei­te Short-Zone.
Nach dem Auf­tre­ten einer wei­te­ren Umkehr­ker­ze wur­de dort eine zwei­te Short-Posi­ti­on mit dop­pel­tem Ein­satz eröffnet.

Im wei­te­ren Ver­lauf lief der Markt deut­lich in den Gewinn. Infol­ge­des­sen konn­te zunächst die Posi­ti­on aus der ers­ten Zone geschlos­sen wer­den, spä­ter auch die zwei­te Position.


Han­del am Nachmittag

Nach der Eröff­nung des US-Mark­tes um 15:30 Uhr star­te­te der Dow Jones mit einem star­ken Impuls von rund 450 Punk­ten.
Der Ger­man 40 zog im Gleich­klang mit an und stieg erneut bis zum Tages­hoch, exakt in den Bereich, in dem Set­up 4 Short situ­iert ist.

Zu die­sem Zeit­punkt notier­ten sowohl der Dow Jones als auch der DAX bereits mit rund +1 % im Plus, wes­halb kein Han­del erfolgte.

Allen­falls ein kräf­ti­ges Rever­sal, initi­iert durch den Dow Jones, hät­te ein Set­up 5 Rever­sal Short ermög­licht.
Ein sol­ches Signal trat jedoch nicht auf.


Abschlie­ßen­de Bewertung

Es han­del­te sich um einen sehr inter­es­san­ten Han­dels­tag, der in die­ser Form eher sel­ten vorkommt.

Handelstag 06.01.2026 – German 40 / DAX

Aus­gangs­da­ten:

  • Schluss­kurs am 5.01.2026 (22:00 Uhr): 24.866 Punkte
  • Eröff­nungs­kurs am 6.01.2026 (8:00 Uhr): 24.921 Punkte
  • Gap: 24.921 − 24.866 = +55 Punk­te (Up-Gap)

Da das Gap unter 70 Punk­ten liegt, han­delt es sich nicht um ein Wide-Gap.
Es wird daher der nor­ma­le Zonen­han­del angewendet.


Zonen­fest­le­gung

🔻 Short-Zonen (über dem Eröffnungskurs)

  • 1. Short-Zone: 24.921 + 75 = 24.996
  • 2. Short-Zone: 24.996 + 50 = 25.046
  • Stop-Loss Short: 25.046 + 35 = 25.081

🔺 Long-Zonen (unter dem Schlusskurs)

  • 1. Long-Zone: 24.866 − 75 = 24.791
  • 2. Long-Zone: 24.791 − 50 = 24.741
  • Stop-Loss Long: 24.741 − 35 = 24.706

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 06.01.2026

Han­del am Morgen

Nach dem gest­ri­gen star­ken Auf­wärts­trend beweg­te sich der Ger­man 40 / DAX heu­te in einer sehr engen Tra­ding-Ran­ge. Die gesam­te Han­dels­span­ne betrug ledig­lich 120 Punkte.

Weder die Short- noch die Long-Zonen wur­den erreicht. Folg­lich kam es zu kei­nem Setup-Handel.


Han­del am Nachmittag

Am Tages­hoch wur­de Set­up 4 Short gleich zwei­mal regel­kon­form aus­ge­löst.
Rund 90 Punk­te unter dem Tages­hoch befand sich der Schluss­kurs des Vor­ta­ges (22:00 Uhr).

Vom Hoch aus kor­ri­gier­te der Markt zunächst gemäß Set­up 4 Short. In der Fol­ge konn­ten am gest­ri­gen Schluss­kurs gemäß Set­up 3 Long zwei­mal Gewin­ne von jeweils 30 Punk­ten rea­li­siert werden.

Bemer­kens­wert ist, dass der Markt inner­halb einer engen Tra­ding-Ran­ge mit der Kom­bi­na­ti­on aus Set­up 4 Short und Set­up 3 Long den­noch sein „Füll­horn“ öff­ne­te.
Ins­ge­samt konn­te so ein Tages­ge­winn von 120 Punk­ten erzielt werden.

Der Day­trader strebt an, davon in der Regel etwa 50 % als rea­li­sier­ten Gewinn mitzunehmen.

Han­dels­tag 07.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Aus­gangs­da­ten:

  • Schluss­kurs am 6.01.2026 (22:00 Uhr): 24.965 Punkte
  • Eröff­nungs­kurs am 7.01.2026 (8:00 Uhr): 24.955 Punkte
  • Gap: 24.955 − 24.965 = −10 Punk­te (Down-Gap)
  • VDAX-NEW: 15 (nied­ri­ge Volatilität)

Hin­weis:
Zum ers­ten Mal nach drei Han­dels­ta­gen eröff­ne­te der Markt um 8:00 Uhr unter dem Schluss­kurs des Vor­ta­ges, wenn auch nur knapp.

Auf­grund des sehr klei­nen Gaps und der nied­ri­gen Vola­ti­li­tät erfolgt der Han­del im klas­si­schen Zonenmodus.


Zonen­fest­le­gung

🔺 Long-Zonen (unter dem Eröffnungskurs)

  • 1. Long-Zone:
    24.955 − 75 = 24.880
  • 2. Long-Zone:
    24.880 − 50 = 24.830
  • Stop-Loss Long:
    24.830 − 35 = 24.795

🔻 Short-Zonen (über dem Schlusskurs)

  • 1. Short-Zone:
    24.965 + 75 = 25.040
  • 2. Short-Zone:
    25.040 + 50 = 25.090
  • Stop-Loss Short:
    25.090 + 35 = 25.125

Han­dels­tag: 07.01.26
Über­schrift: Posi­ti­ons- und Risikomanagement

Heu­te war ein klar bul­li­scher Trendtag.

Es ist wich­tig und auf­schluss­reich, den bis­he­ri­gen Kurs­ver­lauf zu ana­ly­sie­ren. In die­sem Markt­um­feld gegen den Trend Short-Posi­tio­nen zu eröff­nen und dabei kei­nen Tages­ver­lust zu erlei­den, ist aus­schließ­lich einem kon­se­quen­ten Posi­ti­ons- und Risi­ko­ma­nage­ment zu verdanken.

Unter dem Eröff­nungs­kurs um 8:00 Uhr sowie auch zur DAX-Eröff­nung um 9:00 Uhr fand zwar Han­del statt, jedoch nicht unter­halb des Eröff­nungs­kur­ses. Dies deu­te­te bereits früh auf wei­ter stei­gen­de Kur­se hin. Im Tages­ver­lauf wur­den selbst kleins­te Kor­rek­tu­ren von den Bul­len sofort als Ein­stieg genutzt. Genau aus die­sem Grund konn­te der Kurs im wei­te­ren Ver­lauf um rund 200 Punk­te steigen.

Han­del am Morgen

In der Kon­se­quenz stieg der Kurs bis zur zwei­ten Short-Zone. Von dort aus folg­te zunächst eine Zwi­schen­kor­rek­tur mit einer Rever­sal-Ker­ze. Regel­ba­siert wird an die­ser Stel­le eine Short-Posi­ti­on mit einem Gewinn­ziel von 30 Punk­ten eröff­net. Der Ein­stieg lag dem­nach exakt bei 20.045,5. Dar­auf­hin fiel der Kurs wei­ter bis 20.014,5 – das ent­spricht exakt 31 Punk­ten.

Bis 14:30 Uhr, zur Eröff­nung der US-Vor­bör­se, erfolg­te kein wei­te­rer Einstieg.

Han­del am Nachmittag

Die Set­up-4-Short­li­nie notier­te bei 25.080,7. Ein Short-Ein­stieg erfolg­te 10 Punk­te dar­un­ter bei 25.070,7. Der Kurs kor­ri­gier­te anschlie­ßend bis 25.036,9, was einem Bewe­gungs­aus­maß von 33,8 Punk­ten ent­spricht. Danach erfolg­te kein wei­te­rer Ein­stieg für Set­up 4 Short.

Der Kurs stieg jedoch wei­ter und über­schritt anschlie­ßend das Set­up 1 Short. Set­up 1 Short wird akti­viert, wenn an Set­up 4 kei­ne wei­te­re Short-Posi­ti­on eröff­net wur­de. Es liegt somit 50 Punk­te dar­über bei 25.130,7.
Wir fuh­ren fort: 10 Punk­te dar­un­ter bei 25.120,7 wur­de eine wei­te­re Short-Posi­ti­on eröff­net. Die­se lief kurz in den Gewinn und wur­de anschlie­ßend mit dem GS-Stopp glattgestellt.

16. Stopp zur Gewinn­si­che­rung (GS)
Grund­satz

  • Der Gewinn­si­che­rungs-Stopp (GS) kommt nur dann zur Anwen­dung, wenn bereits ein Gewinn erzielt wurde.
  • Ziel ist es, bestehen­de Gewin­ne zu schüt­zen und die­se nicht wie­der aus der Hand zu geben.

Han­dels­tag 08.01.26

Der Kurs mit einem Eröff­nungs-Gap von 59 Punk­ten unter dem Schluss­kurs ist wie­der eine chart­tech­ni­sche Her­aus­for­de­rung. Wir han­deln die Zonen. Ergibt sich in der obe­ren Hälf­te vom Schluss­kurs bis zur ers­ten Zone Short eine Mög­lich­keit zur Eröff­nung einer Posi­ti­on, dann wird die­se nach einer Umkehr­ker­ze wahr­ge­nom­men und pas­sen die Short­zo­nen an.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag – Ger­man 40 / DAX

Der Eröff­nungs­kurs notier­te 59 Punk­te unter dem Schluss­kurs des Vor­ta­ges. Den­noch setz­te der Markt sofort ohne vor­he­ri­gen Han­del unter dem Eröff­nungs­kurs nach oben an.

Ins­be­son­de­re ab 09:00 Uhr mit der DAX-Bör­sener­öff­nung beschleu­nig­te sich die Bewe­gung deut­lich. Der Kurs stieg um rund 180 Punk­te und lief direkt in die ers­te Short-Zone hinein.

Regel­ba­siert wur­de dort eine Short-Posi­ti­on eröff­net und ein Gewinn von 30 Punk­ten rea­li­siert.
Mit etwas mehr Geduld hät­te die­ser Trade auch deut­lich höher aus­fal­len kön­nen, da der Kurs anschlie­ßend wie­der bis zum Eröff­nungs­kurs korrigierte.

Ins­ge­samt ent­wi­ckel­te sich der Tag zu einem ruhi­gen und pro­fi­ta­blen Han­dels­tag – ohne Hektik.

Han­del am Nachmittag

Mit der Eröff­nung des US-Mark­tes stieg der DAX-Kurs erneut an und lief wie­der bis in den Bereich des Schluss­kur­ses des Vor­ta­ges.
In die­sem Bereich ist Set­up 3 Long situ­iert, wodurch zwei­mal eine Long-Posi­ti­on eröff­net und jeweils erfolg­reich geschlos­sen wer­den konnte.

Anschlie­ßend stieg der Kurs noch leicht wei­ter, erreich­te jedoch nicht mehr das Tages­hoch vom Morgen.

Abschlie­ßen­de Einschätzung

Ich gehe davon aus, dass sich der Markt aktu­ell kon­so­li­diert und mög­li­cher­wei­se in eine Seit­wärts­be­we­gung über­geht, bevor eine signi­fi­kan­te Kor­rek­tur ein­setzt.
Dies ist mei­ne per­sön­li­che Ein­schät­zung – gestützt auf 60 Jah­re Marktbeobachtung.

Han­dels­tag 09.01.26

  1. Ver­öf­fent­li­chung der US- Arbeitsdaten

Die Zahl der Beschäf­tig­ten außer­halb der Land­wirt­schaft (Non­farm Pay­rolls) beschreibt die monat­li­che Ver­än­de­rung der Beschäf­tig­ten­zahl ohne Ange­stell­te in der Land­wirt­schaft und ist die wich­tigs­te und aus­sa­ge­kräf­ti­ge Kenn­zahl unter den US-Wirt­schafts­in­di­ka­to­ren. Der US-Arbeits­markt­be­richt wird jeden ers­ten Frei­tag des Monats vom US-Arbeits­mi­nis­te­ri­um ver­öf­fent­licht und besteht aus zwei Umfra­gen - der Unter­neh­mens- und der Haus­halts­um­fra­ge. Das Stel­len­wachs­tum außer­halb der Land­wirt­schaft ist in der Unter­neh­mens­um­fra­ge zu fin­den. Steigt das Job­wachs­tum, dann gilt dies als Hin­weis auf eine Bes­se­rung am Arbeits­markt und damit stei­gen­den Kon­sum­aus­ga­ben. Fällt es dage­gen, so gilt dies als Indiz für einen sich abschwä­chen­den Arbeits­markt und damit sin­ken­den Kon­sum­aus­ga­ben. Wenn der NFP höher als erwar­tet aus­fällt, führt das auf den Devi­sen­märk­ten in der Regel zu einem stei­gen­den Kurs des US-Dol­lar (USD). Umge­kehrt sinkt der Kurs des US-Dol­lar (USD), wenn die Ana­lys­ten­schät­zun­gen deut­lich ver­fehlt werden.

Trade Manage­ment: US-Arbeitsmarktbericht

Es wer­den bis 14:30h Long Posi­tio­nen gehan­delt. Der Ein­stieg unter­liegt stren­gen Kriterien:

Sofor­ti­ger Ein­stieg Long um 8:00h wenn DOW-Futures und FDAX posi­tiv notie­ren und auch stei­gen­der Kurs über dem Clo­se vom DAX (XETRA) um 17:30h Vortag.

Sind die­se Vor­aus­set­zun­gen nicht gege­ben, dann zuerst Eröff­nung der Bör­se um 9:00h und Long Umkehr­ker­ze abwar­ten. Die­ser Ein­stieg ist dann die ers­te Zone Long.

Teil­ge­win­ne (TP) zum Bei­spiel mit 30-50 Punk­ten, je nach Vola­ti­li­tät, kön­nen auch rea­li­siert wer­den. Bei Rück­set­zer kann Auf­sto­ckung erfol­gen. An zwei­ter Zone Long Ver­dopp­lung der Position.

Han­dels­tag 09.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Han­del am Morgen

Heu­te wur­den die monat­li­chen US-Arbeits­markt­da­ten als Set­up Long gehan­delt.
Regel­ba­siert wur­de nach dem Auf­tre­ten einer Umkehr­ker­ze eine Long-Posi­ti­on eröff­net.
Dar­auf­hin wur­de eine Zonen­an­pas­sung vorgenommen.

Bereits vor der Ver­öf­fent­li­chung der Daten konn­ten Teil­ge­win­ne rea­li­siert wer­den (sie­he Chart).


Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag wur­den sowohl Set­up 4 Short als auch Set­up 3 (immer Long) erfolg­reich gehandelt.


Abschlie­ßen­de Bewertung

Ins­ge­samt war es ein pro­fi­ta­bler Han­dels­tag, der ins­be­son­de­re am Mor­gen viel Geduld erforderte.


Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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