DAX-Trading-Strategie – 06.07.- 10.07.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 160 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 22. Janu­ar 2026 bis zum 10. Juli 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long483
Zwei­te Zone Long12
Ers­te Zone Short607
Zwei­te Zone Short182
Rever­sals8 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long10 
Set­up 1 Short9 
Set­up 2 Long21 
Set­up 2 Short251
Set­up 3 Long343
Set­up 4 Long41
Set­up 4 Short441
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust1 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 06.07.26

Markt­über­blick

Der Han­dels­tag ver­lief ins­ge­samt sehr har­mo­nisch und tech­nisch sau­ber. Der DAX beweg­te sich inner­halb sei­ner Tages­ran­ge und reagier­te prä­zi­se an den defi­nier­ten Han­dels­zo­nen. Sowohl die Hochs als auch die Tiefs boten kla­re Han­dels­mög­lich­kei­ten. Zum Han­dels­schluss notier­te der Markt wie­der etwa in der Mit­te der Tages­ran­ge, ohne einen nach­hal­ti­gen Aus­bruch nach oben oder unten.


Han­dels­rück­blick DAX

Der Han­del am Mor­gen bot an der ers­ten Han­dels­zo­ne eine erfolg­rei­che Short-Posi­ti­on . Der Markt reagier­te wie erwar­tet an der Wider­stands­zo­ne und lie­fer­te ein sau­be­res Short-Set­up, das eine gute Abwärts­be­we­gung ermöglichte.

Am Nach­mit­tag erreich­te der DAX den unte­ren Bereich der Tages­ran­ge. Dort ent­stand mit dem Set­up 4 Long ein kla­res Long-Signal am Tages­tief. Die anschlie­ßen­de Erho­lung bestä­tig­te erneut die Bedeu­tung der Han­dels­zo­nen und führ­te den Markt zurück in Rich­tung Range-Mitte.


Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag war ein Mus­ter­bei­spiel für dis­zi­pli­nier­tes Tra­ding inner­halb einer Seit­wärts­ran­ge. Sowohl die Short-Chan­ce am Mor­gen als auch das Long-Set­up am Nach­mit­tag ent­stan­den exakt an den zuvor defi­nier­ten Han­dels­zo­nen. Wer gedul­dig auf die Signa­le war­te­te und kon­se­quent nach Plan han­del­te, konn­te auf bei­den Markt­sei­ten erfolg­rei­che Trades umsetzen.

Merk­satz des Tages:
In einer Ran­ge haben Geduld und das prä­zi­se Han­deln an den Schlüs­sel­zo­nen den größ­ten Vor­teil. Nicht der Markt bestimmt den Ein­stieg – son­dern das bestä­tig­te Setup.

Han­dels­tag 07.07.2026

  • Schluss­kurs am 06.07.2026 (22:00 Uhr): 25.820
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.765 → Abwärts-Gap: −55 Punkte

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wer­den die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: leicht im Plus
  • DAX-CFD: im Minus
  • VDAX: 16

Han­del der Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Schluss­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 07.07.26

Markt­über­blick

Der heu­ti­ge Han­del ent­wi­ckel­te sich zu einem aus­ge­präg­ten Short-Trend­tag . Trotz eines Long-Set­ups am Vor­mit­tag domi­nier­te im wei­te­ren Tages­ver­lauf die Abwärts­be­we­gung. Der Markt zeig­te ein­drucks­voll, wie wich­tig es ist, Han­dels­re­geln kon­se­quent ein­zu­hal­ten und Zeit­fil­ter zu beachten.


Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Zunächst erreich­te der DAX die ers­te Long-Zone , die durch einen Alarm signa­li­siert wur­de. Anschlie­ßend wur­de eben­falls per Alarm die Long-Posi­ti­on eröffnet.

Nach dem Ein­stieg ent­wi­ckel­te sich der Markt zunächst gegen die Posi­ti­on, sodass die­se zwi­schen­zeit­lich im Ver­lust lag. Im wei­te­ren Ver­lauf erreich­te der Kurs die zwei­te Long-Zone . Zu die­sem Zeit­punkt war es jedoch bereits 13:00 Uhr . Nach den Han­dels­re­geln wer­den nach die­ser Uhr­zeit kei­ne neu­en Long-Posi­tio­nen mehr an der zwei­ten Long-Zone eröff­net. Die­se Regel wur­de kon­se­quent eingehalten.

Kurz vor 14:30 Uhr sorg­te eine kräf­ti­ge Impuls­ker­ze für eine deut­li­che Gegen­be­we­gung. Dadurch konn­te der zuvor ent­stan­de­ne Ver­lust nahe­zu voll­stän­dig aus­ge­gli­chen wer­den. Die Long-Posi­ti­on aus der ers­ten Zone wur­de anschlie­ßend plan­mä­ßig geschlossen.

Han­del am Nachmittag

Der Han­del beginnt grund­sätz­lich wie­der um 14:45 Uhr , sofern die Kurs­ent­wick­lung einen Ein­stieg zulässt. Befin­det sich der Kurs zu die­sem Zeit­punkt jedoch bereits an oder unter­halb der zwei­ten Long-Zone, wird grund­sätz­lich die US-Bör­sener­öff­nung um 15:30 Uhr abgewartet.

Genau die­ses Sze­na­rio trat heu­te ein. Die US-Eröff­nung ver­lief deut­lich nega­tiv und lös­te eine wei­te­re kräf­ti­ge Abwärts­be­we­gung aus. Gleich­zei­tig notier­te auch der DAX wei­ter­hin mit mehr als 1 % im Minus . Unter die­sen Bedin­gun­gen ergab sich kein regel­kon­for­mes Set­up mehr, sodass bewusst auf einen Ein­stieg am Nach­mit­tag ver­zich­tet wurde.


Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag war ein gutes Bei­spiel dafür, dass Kapi­tal­erhalt genau­so wich­tig ist wie Gewin­ner zu erzie­len . Die Long-Posi­ti­on vom Vor­mit­tag konn­te durch kon­se­quen­tes Posi­ti­ons­ma­nage­ment nahe­zu ohne Ver­lust been­det wer­den. Noch wich­ti­ger war jedoch die Ent­schei­dung, am Nach­mit­tag trotz der star­ken Kurs­be­we­gun­gen nicht zu han­deln. Der Markt befand sich in einem kla­ren Short-Trend und bot nach den fest­ge­leg­ten Regeln kein qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Set­up mehr.

Die größ­te Stär­ke lag heu­te nicht im Ein­stieg, son­dern im bewuss­ten Nicht-Han­deln . Geduld und Dis­zi­plin ver­hin­der­ten unnö­ti­ge Ver­lus­te und bestä­tig­ten ein­mal mehr, dass erfolg­rei­che Trader nur dann han­deln, wenn der Markt die Vor­aus­set­zun­gen ihres Sys­tems erfüllt.

Merk­satz des Tages:
Nicht jeder Han­dels­tag muss mit einem Trade enden. Wer sei­nen Han­dels­plan kon­se­quent ein­hält und in unge­eig­ne­ten Markt­pha­sen auf einen Ein­stieg ver­zich­tet, schützt sein Kapi­tal und schafft die Grund­la­ge für lang­fris­ti­gen Erfolg.

 Ers­te Zone Posi­ti­on Long eröffnet.

Han­dels­tag 08.07.2026

  • Schluss­kurs am 07.07.2026 (22:00 Uhr): 25.468
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.413 → Abwärts-Gap: −55 Punkte

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wer­den die Zonen.

Hin­weis

Die geo­po­li­ti­sche Lage rund um die Stra­ße von Hor­mus hat sich erneut ver­schlech­tert. Daher ist heu­te mit einer Zunah­me der Vola­ti­li­tät und stär­ke­ren Kurs­schwan­kun­gen zu rechnen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: im Minus
  • DAX-CFD: im Minus
  • VDAX: 17

Han­del der Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Ohne signi­fi­kan­te Umkehr­ker­ze kein Ein­stieg Long.

Han­dels­tag 09.07.2026

  • Schluss­kurs ges­tern (22:00 Uhr): 25.015
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.107 → Auf­wärts-Gap: +92 Punkte

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wird Wide Gap und die Zonen .

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones: im Plus
  • DAX-CFD: im Plus
  • VDAX: 21

Han­del Wide Gap und Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone am Schluss­kurs von ges­tern / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Ein Long-Ein­stieg an der ers­ten Unter­stüt­zungs­zo­ne ist nur dann inter­es­sant, wenn die Markt­struk­tur dafür spricht. Der über­ge­ord­ne­te Trend soll­te dabei immer berück­sich­tigt wer­den (z. B. anhand des EMA 200 oder der Marktstruktur).

Dabei spielt auch die Grö­ße der Umkehr­ker­ze im Ver­hält­nis zur Zonen­brei­te eine wich­ti­ge Rol­le. Eine Umkehr­ker­ze, die nur etwa 10–20 % der Zonen­brei­te ein­nimmt, lässt der Unter­stüt­zungs­zo­ne noch genü­gend Spiel­raum und ist deut­lich unkritischer.

Anders sieht es aus, wenn die Umkehr­ker­ze bereits 50 % oder mehr der Zonen­brei­te aus­macht. Das ist ein Hin­weis auf eine deut­lich höhe­re Dyna­mik inner­halb der Zone und erhöht das Risi­ko, dass die Unter­stüt­zung nicht hält. Befin­det sich der Markt zusätz­lich im über­ge­ord­ne­ten Abwärts­trend , soll­te auf einen Long-Ein­stieg in der Regel ver­zich­tet werden.

Faust­re­gel:

  • Umkehr­ker­ze 10–20 % der Zonen­brei­te → grund­sätz­lich akzeptabel.
  • Umkehr­ker­ze ab 50 % der Zonen­brei­te → deut­li­cher Warnhinweis.
  • Abwärts­trend + Umkehr­ker­ze ≥ 50 % der Zonen­brei­te → Long-Set­up mög­lichst vermeiden.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 09.07.26

Markt­über­blick

Der heu­ti­ge Han­dels­tag war geprägt von den sich im Tages­ver­lauf stän­dig ändern­den Nach­rich­ten zum Iran-Kon­flikt. Die­se führ­ten immer wie­der zu kurz­fris­ti­gen Rich­tungs­wech­seln und stell­ten die Mean-Rever­si­on-Stra­te­gie auf eine beson­de­re Bewäh­rungs­pro­be. Gera­de an sol­chen Tagen ist es ent­schei­dend, die Han­dels­re­geln kon­se­quent ein­zu­hal­ten und sich nicht von den Nach­rich­ten zu spon­ta­nen Ent­schei­dun­gen ver­lei­ten zu lassen.


Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Der DAX kor­ri­gier­te bereits am Vor­mit­tag bis unter die vor­ge­se­he­ne Stop-Loss-Linie. Den­noch wur­de kei­ne Long-Posi­ti­on eröff­net, da die Ein­stiegs­vor­aus­set­zun­gen nicht erfüllt waren.

An der ers­ten Long-Zone betrug die Umkehr­ker­ze bereits rund 50 % der gesam­ten Zonen­ran­ge . Nach den Regeln des Han­dels­sys­tems wird unter die­sen Bedin­gun­gen kein Ein­stieg vor­ge­nom­men, da das Chan­ce-Risi­ko-Ver­hält­nis nicht mehr aus­rei­chend ist. Die anschlie­ßen­de Kurs­ent­wick­lung bestä­tig­te die­se Regel eindrucksvoll.

An der zwei­ten Long-Zone bil­de­te sich zunächst kei­ne Umkehr­ker­ze. Erst unter­halb der Stop-Loss-Linie ent­stand ein ent­spre­chen­des Umkehr­si­gnal. Auch die­ses wur­de kon­se­quent nicht gehandelt.

Regel:
Bil­det sich vor dem geplan­ten Ein­stieg bereits eine Umkehr­ker­ze außer­halb des vor­ge­se­he­nen Stop-Loss – unter­halb des Stop-Loss bei einem Long-Set­up bezie­hungs­wei­se ober­halb des Stop-Loss bei einem Short-Set­up –, gilt das Set­up als ungül­tig und es erfolgt kein Einstieg.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag ergab sich mit Set­up 3 Long ein regel­kon­for­mes Ein­stiegs­si­gnal, das erfolg­reich umge­setzt wer­den konnte.

Im wei­te­ren Ver­lauf wur­de am obe­ren Bereich der Tages­ran­ge ein Short-Set­up 4 gehan­delt. Da sich der Markt anschlie­ßend ledig­lich seit­wärts beweg­te und kein Abwärts­im­puls ent­stand, wur­de die Posi­ti­on kon­se­quent zum Break-even geschlossen.


Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeig­te erneut, dass nicht die Anzahl der Trades, son­dern die kon­se­quen­te Ein­hal­tung der Han­dels­re­geln über den lang­fris­ti­gen Erfolg ent­schei­det . Gera­de an nach­rich­ten­ge­trie­be­nen Tagen ent­ste­hen häu­fig schein­bar attrak­ti­ve Ein­stie­ge, die sich bei genau­er Betrach­tung jedoch nicht mit dem Han­dels­sys­tem ver­ein­ba­ren lassen.

Der erfolg­rei­che Long-Trade am Nach­mit­tag und der dis­zi­pli­nier­te Break-even-Aus­stieg im Short ver­deut­li­chen, dass kon­se­quen­tes Risi­ko­ma­nage­ment eben­so wich­tig ist wie ein guter Ein­stieg. Die bewusst aus­ge­las­se­nen Long-Set­ups am Vor­mit­tag bestä­tig­ten ein­mal mehr den Wert klar defi­nier­ter Regeln.

Merk­satz des Tages:
Nach­rich­ten bewe­gen den Markt – Regeln schüt­zen den Trader. Wer nur gül­ti­ge Set­ups han­delt und ungül­ti­ge kon­se­quent aus­lässt, schafft die Grund­la­ge für dau­er­haft erfolg­rei­ches Trading.

Han­dels­tag 10.07.2026

  • Schluss­kurs am 09.07.2026 (22:00 Uhr): 25.125
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.079 → Abwärts-Gap: −46 Punkte

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wer­den die Zonen.

Hin­weis

Der Markt eröff­ne­te mit einem mode­ra­ten Abwärts-Gap von 46 Punk­ten . Es liegt kein Wide Gap vor, sodass die Zonen nach den Stan­dard­re­geln gehan­delt werden.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: unverändert
  • DAX-CFD: unver­än­dert
  • VDAX: 18
  • Der EMA 200 ver­läuft knapp über dem Eröff­nungs­kurs und kann im Tages­ver­lauf als wich­ti­ger Wider­stand bezie­hungs­wei­se Ori­en­tie­rung für die Trend­rich­tung dienen.

Han­del der Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Schluss­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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