DAX-Trading-Strategie – 09.02.- 13.02.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 800 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 5. Janu­ar 2026 bis zum 13. Febru­ar 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long141
Zwei­te Zone Long3
Ers­te Zone Short82
Zwei­te Zone Short2
Rever­sals1 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long3 
Set­up 1 Short7 
Set­up 2 Long7 
Set­up 2 Short1 
Set­up 3 Long1
Set­up 4 Long6
Set­up 4 Short11
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

DAX – Lang­zeit­be­trach­tung: Die „magi­schen“ 500 Punk­te im Aufwärtstrend

Wer im Tages­chart die Kurs­ent­wick­lung des DAX seit dem Jahr 2000 – also über einen Zeit­raum von rund 25 Jah­ren – betrach­tet, wird fest­stel­len, dass jedes neue All­zeit­hoch von etwa 500 Punk­ten auf Zeit immer wie­der ein­ge­fan­gen wur­de, meist sogar mehrfach.

Betrach­tet man spe­zi­ell die Kurs­ent­wick­lung seit Mai 2025, so zeigt sich, dass der DAX zwar bis zu sei­nem All­zeit­hoch bei rund 25.500 Punk­ten ins­ge­samt etwa 2.000 Punk­te gestie­gen ist. Inner­halb die­ser Auf­wärts­be­we­gung kam es jedoch auf den jewei­li­gen 500-Punk­te-Ebe­nen zu ins­ge­samt 16 Kor­rek­tu­ren von min­des­tens 500 Punk­ten oder ins­ge­samt 8.000 Punkten.

Dies lässt sich aus Sicht eines Day­trad­ers dahin­ge­hend nut­zen, dass man bei jedem neu­en Hoch im Abstand von 500 Punk­ten eine fes­te Short-Posi­ti­on eröff­net – mit einem Min­dest­ziel von 500 Punk­ten Gewinn. Long-Posi­tio­nen könn­ten dabei Intra­day sozu­sa­gen als „Joker“ gegen­läu­fig ein­ge­setzt werden.

Zusatz­re­geln zum Positionsmanagement

Sofern man eine Short-Posi­ti­on mit dem Ziel eines Gewinns eröff­net hat, sind zwei Din­ge noch wichtig:

  1. Eine Joker­po­si­ti­on Long soll stets klei­ner sein als die Short-Posi­ti­on. Dadurch wird erreicht, dass auch bei einer plötz­li­chen grö­ße­ren Kor­rek­tur der Gewinn der Short-Posi­ti­on immer grö­ßer ist als die noch offe­ne Long-Position.
  2. Mit Über­sicht und im Ein­klang der Long-Set­ups der DAX-Tra­ding-Stra­te­gie kann eine sich bereits im Gewinn befind­li­che Short-Posi­ti­on geschlos­sen und bei­spiels­wei­se 50 Punk­te höher wie­der eröff­net wer­den. So kann sich über meh­re­re Tage hin­weg – bis das eigent­li­che Gewinn­ziel erreicht wird – aus einem 500-Punk­te-Ziel effek­tiv auch ein Gewinn von bei­spiels­wei­se 800 Punk­ten entwickeln.

Han­dels­tag 09.02.2026 – Ger­man 40 / DAX

Der Schluss­kurs am 6.02.2026 um 22:00 Uhr lag bei 24.772 Punk­ten.
Der Eröff­nungs­kurs heu­te am 9.02.2026 um 8:00 Uhr notiert bei 24.814 Punkten.

Gap:
24.814 − 24.772 = +42 Punk­te (Up-Gap)

Der Han­del erfolgt regel­ba­siert im klas­si­schen Zonenmodus.

Der VDAX-NEW notiert bei 19 und liegt damit leicht unter dem Niveau vom Freitag.

Zonen­fest­le­gung

Short-Zonen (über dem Eröffnungskurs)

  • 1. Short-Zone:
    24.814 + 75 = 24.889
  • 2. Short-Zone:
    24.889 + 50 = 24.939
  • Stop-Loss Short:
    24.939 + 35 = 24.974

Long-Zonen (unter dem Schlusskurs

  • 1. Long-Zone:
    24.772 − 75 = 24.697
  • 2. Long-Zone:
    24.697 − 50 = 24.647
  • Stop-Loss Long:
    24.647 − 35 = 24.612

Han­del Ger­man 40 / DAX – Wide Ran­ge Bars (WRB)

Am Frei­tag und heu­te haben wir zwei wich­ti­ge Kurs­be­we­gun­gen ken­nen­ge­lernt, die wir auf­schrei­ben und ver­in­ner­li­chen sol­len. Im Fokus ste­hen dabei die Eröff­nungs­kur­se der wich­tigs­ten Märk­te, näm­lich der DAX um 09:00 Uhr und der DOW Jones um 15:30 Uhr. Die­se Zeit­punk­te sind beson­ders rele­vant, da es zur Markt­er­öff­nung häu­fig zu star­ken Impuls­be­we­gun­gen kommt.

Wir haben beob­ach­tet, dass der Kurs zur Eröff­nung mit einer Wide Ran­ge Bar (WRB) mit hohem Momen­tum star­tet. Die­se Bewe­gung ist Long aus­ge­rich­tet und läuft direkt in eine Akti­ons­zo­ne hinein.

Der zen­tra­le Lern­punkt dar­aus ist fol­gen­der: Wenn zur Eröff­nung eine Wide Ran­ge Bar mit hohem Momen­tum ent­steht und der Kurs bereits eine Akti­ons­zo­ne erreicht, soll­ten wir davon abse­hen, sofort eine Posi­ti­on zu eröff­nen. Der Grund dafür ist, dass der Kurs zunächst wei­ter bis zur zwei­ten Zone lau­fen kann.

Statt impul­siv zu han­deln, ist es wich­tig, struk­tu­riert vor­zu­ge­hen und Geduld zu bewah­ren. Wir war­ten ab, bis sich die 15-Minu­ten-Ker­ze voll­stän­dig aus­ge­bil­det hat. Erst danach bewer­ten wir die Reak­ti­on des Mark­tes an der Akti­ons­zo­ne mit der nöti­gen Über­sicht. Auf die­ser Grund­la­ge kann anschlie­ßend regel­ba­siert eine Posi­ti­on eröff­net werden.

Der Merk­satz dazu lau­tet: Eine WRB mit hohem Momen­tum in eine Akti­ons­zo­ne zur Eröff­nung han­delt man nicht sofort, son­dern war­tet zunächst den Abschluss der 15-Minu­ten-Ker­ze ab und ent­schei­det erst dann regelbasiert.

All­ge­mei­ne Lehr­schluss­fol­ge­rung für Beginner

Für Ein­stei­ger emp­fiehlt es sich, den Han­dels­an­satz von Beginn an klar struk­tu­riert und redu­ziert umzusetzen.

Im Mor­gen­han­del soll­te der Fokus zunächst aus­schließ­lich auf den zwei­ten Zonen lie­gen. Die­se stel­len erfah­rungs­ge­mäß die sta­tis­tisch sta­bils­ten Ein­stiegs­be­rei­che dar und bie­ten die größ­te Sicher­heit in der Umset­zung. Hier geht es nicht um Trade-Häu­fig­keit, son­dern um das sau­be­re Erler­nen von Zonen­lo­gik, Geduld und regel­kon­for­mer Positionsführung.

Gera­de für die Teil­neh­mer zeigt sich immer wie­der, dass die Pha­se bevor die zwei­ten Zonen erreicht wer­den, die hek­tischs­te ist – geprägt von zahl­rei­chen Bei­trä­gen, Fra­gen und Unsi­cher­hei­ten. Die­se Markt­pha­se ver­lei­tet häu­fig zu vor­schnel­len Ent­schei­dun­gen. Umso wich­ti­ger ist es, in die­ser Zeit bewusst abzu­war­ten und sich nicht zu vor­ei­li­gen Ein­stie­gen hin­rei­ßen zu lassen.

Beson­de­re Beach­tung ver­die­nen im Mor­gen­han­del zudem die Zonen­an­pas­sun­gen, die häu­fig bereits früh nach 09:00 Uhr erfor­der­lich wer­den. Gera­de sie kenn­zeich­nen die zugrun­de lie­gen­de Kurs­struk­tur beson­ders tref­fend und besit­zen erfah­rungs­ge­mäß eine hohe Zuver­läs­sig­keit für den wei­te­ren Handelserfolg.

Der Nach­mit­tag kann – sofern es die per­sön­li­che Zeit erlaubt – bereits von Anfang an in den Han­dels­pro­zess ein­be­zo­gen wer­den. Unter Ein­be­zie­hung der US-Markt­füh­rung erge­ben sich hier die bekann­ten Set­ups, die struk­tu­riert und regel­ba­siert umge­setzt wer­den können.

Die­ses Vor­ge­hen schafft eine kla­re Lernstruktur:

  • mor­gens Kon­zen­tra­ti­on auf die zwei­ten Zonen
  • nach­mit­tags Umset­zung der eta­blier­ten Setups
  • schritt­wei­ser Auf­bau von Sicher­heit und Regelvertrauen

Ziel ist es nicht, mög­lichst vie­le Trades zu plat­zie­ren, son­dern das Regel­werk zunächst in den sichers­ten Markt­be­rei­chen zu ver­in­ner­li­chen und dar­auf auf­bau­end den Hand­lungs­rah­men zu erweitern.

Han­dels­tag 10.02.2026 – Ger­man 40 / DAX

Der Schluss­kurs ges­tern (9.02.2026) um 22:00 Uhr lag bei 25.026 Punk­ten.
Der Eröff­nungs­kurs heu­te am 10.02.2026 um 8:00 Uhr notiert bei 24.986 Punkten.

Gap: 24.986 − 25.026 = −40 Punk­te (Down-Gap)

Der VDAX-NEW notiert bei 18.

Der Han­del erfolgt im regel­ba­sier­ten Zonenmodus.


Zonen­fest­le­gung

:red_triangle_pointed_down: Short-Zonen (über dem Schlusskurs)

  • 1. Short-Zone:
    25.026 + 75 = 25.101
  • 2. Short-Zone:
    25.101 + 50 = 25.151
  • Stop-Loss Short:
    25.151 + 35 = 25.186

:red_triangle_pointed_up: Long-Zonen (unter dem Eröffnungskurs)

  • 1. Long-Zone:
    24.986 − 75 = 24.911
  • 2. Long-Zone:
    24.911 − 50 = 24.861
  • Stop-Loss Long:
    24.861 − 35 = 24.826

Der Han­del erfolgt regel­kon­form über die defi­nier­ten Zonen auf bei­den Seiten.

Übung macht den Meister

Schu­lungs­un­ter­la­ge – Chart­pra­xis & Augenschulung


1. Ein­lei­tung

Wer gele­gent­lich etwas mehr Zeit hat, dem emp­feh­le ich, fol­gen­de Übun­gen direkt im Chart zu prak­ti­zie­ren – idea­ler­wei­se aus­ge­hend von einem mar­kan­ten Tief oder Hoch. Vor­aus­set­zung ist ein Umkehr-Chart ohne bzw. mit nur sehr gerin­gem Docht.

Sie­he dazu mei­nen Chart.

Wer die­se Übun­gen regel­mä­ßig wie­der­holt, ent­wi­ckelt Geduld, schult sein Auge und wird lang­fris­tig Erfolg erleben.


2. Ziel der Übung

  • Schu­lung der Geduld
  • Trai­ning der visu­el­len Wahrnehmung
  • Erken­nen von Marktstrukturen
  • Iden­ti­fi­ka­ti­on von Umkehrpunkten
  • Auf­bau von Entscheidungssicherheit

3. Vor­aus­set­zun­gen

Für eine effek­ti­ve Durchführung:

  • Umkehr-Chart ver­wen­den
  • Ker­zen ohne oder mit nur gerin­gem Docht
  • Mar­kan­tes Tief oder Hoch als Ausgangspunkt
  • Kla­re, ruhi­ge Chartstruktur
  • Fokus ohne Trading-Ablenkung

4. Durch­füh­rung der Übung

  1. Mar­kan­tes Tief oder Hoch festlegen
  2. Chart ab die­sem Punkt neu analysieren
  3. Ker­zen­ent­wick­lung Schritt für Schritt verfolgen
  4. Struk­tur­be­we­gun­gen beobachten
  5. Mög­li­che Umkehr­si­gna­le markieren
  6. Gedul­dig Bestä­ti­gun­gen abwarten
  7. Bewe­gungs­qua­li­tät vergleichen

5. Check­lis­te

Vor der Übung

☐ Chart geöff­net
☐ Umkehr-Chart ein­ge­stellt
☐ Doch­te gering / sau­be­rer Ver­lauf
☐ Pas­sen­de Zeit­ein­heit gewählt
☐ Mar­kan­tes Tief oder Hoch bestimmt


Wäh­rend der Übung

☐ Ker­zen ein­zeln betrach­tet
☐ Markt­struk­tur ana­ly­siert
☐ Trend­rich­tung erkannt
☐ Kor­rek­tu­ren beob­ach­tet
☐ Umkehr­punk­te mar­kiert
☐ Gedul­dig gewar­tet
☐ Kei­ne vor­schnel­len Ent­schei­dun­gen getroffen


Nach der Übung

☐ Ana­ly­se über­prüft
☐ Erkennt­nis­se notiert
☐ Feh­ler reflek­tiert
☐ Chart gespei­chert / Screen­shot erstellt
☐ Nächs­te Übung geplant


6. Trai­nings­ef­fekt

Bei regel­mä­ßi­ger Wiederholung:

  • wächst die Geduld
  • ver­bes­sert sich das Auge
  • steigt die Strukturklarheit
  • erhöht sich die Handlungssicherheit

Leit­satz: Übung macht den Meister.

Mög­li­cher Han­del am Nachmittag

Gewinn von der zwei­ten Zone

Han­dels­tag 11.02.2026 – Ger­man 40 / DAX

Der Schluss­kurs am 10.02.2026 um 22:00 Uhr lag bei 24.989 Punk­ten.
Der Eröff­nungs­kurs heu­te am 11.02.2026 um 8:00 Uhr notiert bei 25.028 Punkten.

Gap:
25.028 − 24.989 = +39 Punk­te (Up-Gap)

Der VDAX-NEW notiert bei 18.

Der Han­del erfolgt regel­ba­siert im klas­si­schen Zonenmodus.


Zonen­fest­le­gung

:red_triangle_pointed_down: Short-Zonen (über dem Eröffnungskurs)

  • 1. Short-Zone:
    25.028 + 75 = 25.103
  • 2. Short-Zone:
    25.103 + 50 = 25.153
  • Stop-Loss Short:
    25.153 + 35 = 25.188

:red_triangle_pointed_up: Long-Zonen (unter dem Schlusskurs)

  • 1. Long-Zone:
    24.989 − 75 = 24.914
  • 2. Long-Zone:
    24.914 − 50 = 24.864
  • Stop-Loss Long:
    24.864 − 35 = 24.829

Der Han­del erfolgt regel­kon­form über die defi­nier­ten Zonen auf bei­den Seiten.

Posi­ti­on Long an der ers­ten Zone eröffnet.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 11.02.2026 – Ger­man 40 / DAX

Han­del am Morgen

Nach einem regel­ba­sier­ten Ein­stieg kommt es im Han­del­s­all­tag immer wie­der vor, dass eine Posi­ti­on zunächst 20+ Punk­te im Gewinn notiert und anschlie­ßend wie­der in Rich­tung Ein­stieg zurückläuft.

Gera­de für weni­ger erfah­re­ne Teil­neh­mer wirkt die­se Markt­re­ak­ti­on häu­fig irri­tie­rend oder wird vor­schnell als Fehl­ein­stieg inter­pre­tiert. Tat­säch­lich han­delt es sich jedoch um ein voll­kom­men typi­sches Kurs­ver­hal­ten inner­halb einer lau­fen­den Zonen- oder Setup-Struktur.

Zu genau die­ser Situa­ti­on ent­hält das Regel­werk einen kla­ren Handlungsleitfaden:


Umgang mit bereits erziel­ten Buchgewinnen

Befin­det sich eine Posi­ti­on bereits min­des­tens 20 Punk­te oder mehr im Gewinn, soll­te sie nicht wie­der in den Ver­lust zurück­lau­fen gelas­sen werden.

Kommt es zu einem deut­li­chen Nach­las­sen der Dyna­mik oder zu einer erkenn­ba­ren Gegen­be­we­gung, kann die Posi­ti­on manu­ell geschlos­sen werden.

Eine anschlie­ßen­de Neu­eröff­nung soll­te nicht auf dem ursprüng­li­chen Ein­stiegs­ni­veau erfol­gen, son­dern struk­tu­rell bes­ser posi­tio­niert sein.

Bevor­zugt erfolgt eine erneu­te Positionseröffnung:

  • für Short-Posi­tio­nen ober­halb der jewei­li­gen Aktionszone,
  • für Long-Posi­tio­nen unter­halb der jewei­li­gen Aktionszone.

Dadurch wird sicher­ge­stellt, dass ein neu­er Trade wie­der ein sau­be­res Chan­ce-Risi­ko-Ver­hält­nis auf­weist und nicht aus einer lau­fen­den Kor­rek­tur her­aus erzwun­gen wird.


Pra­xis­bei­spiel – heu­ti­ger Morgenhandel

Genau die­se beschrie­be­ne Situa­ti­on ergab sich heu­te Mor­gen nach dem regel­ba­sier­ten Ein­stieg an der ers­ten Zone Long.

Die Posi­ti­on notier­te zunächst im Gewinn, wur­de jedoch im wei­te­ren Ver­lauf glatt­ge­stellt, da die Markt­dy­na­mik deut­lich nach­ließ und eine inten­si­ve­re Gegen­be­we­gung einsetzte.

Der Kurs kor­ri­gier­te anschlie­ßend sehr hef­tig wei­ter, sodass eine neue Long-Posi­ti­on regel­kon­form erst an der zwei­ten Zone eröff­net wurde.

Damit wur­de die zwei­te Zone zur ers­ten Zone, wor­auf­hin eine Zonen­an­pas­sung vor­ge­nom­men wur­de. Dabei wur­den die Mar­ken struk­tur­gleich neu definiert:

  • zwei­te Zone im Abstand von 50 Punkten,
  • Stop-Loss wei­te­re 35 Punk­te darunter.

Von die­ser nun ange­pass­ten Zonen­struk­tur konn­ten in der Fol­ge zwei­mal Posi­tio­nen eröff­net und jeweils mit Gewinn geschlos­sen werden.


Wich­ti­ge Anmerkung

Obwohl im Regel­werk pro Posi­ti­on in der Regel ein Gewinn von 30–40 Punk­ten ange­strebt wird, kann es sinn­voll sein, nach einem rea­li­sier­ten Gewinn eine wei­te­re Posi­ti­on mit Trai­ling-Stopp im Markt zu belassen.

Auf die­se Wei­se besteht die Mög­lich­keit, von einer fort­ge­setz­ten Bewe­gung zu pro­fi­tie­ren und einen höhe­ren Zusatz­ge­winn zu erzie­len, ohne das bereits erziel­te Ergeb­nis zu gefährden.


Han­del am Nachmittag

Um 14:30 Uhr wur­de in den USA der US-Arbeits­markt­be­richt veröffentlicht.

Obwohl die Daten ins­ge­samt posi­tiv aus­fie­len, reagier­te der Dow Jones zunächst mit einer deut­li­chen Kor­rek­tur, die sich unmit­tel­bar auch auf den Ger­man 40 / DAX übertrug.

Posi­ti­ve Arbeits­markt­da­ten signa­li­sie­ren eine robus­te Wirt­schaft, redu­zie­ren jedoch gleich­zei­tig die Erwar­tung kurz­fris­ti­ger Zins­sen­kun­gen durch die FED. Damit fällt ein wich­ti­ger Unter­stüt­zungs­fak­tor für die Akti­en­märk­te weg.

Durch die­se Kor­rek­tur konn­te am Tages­tief mit Set­up 2 eine Long-Posi­ti­on eröff­net und mit Gewinn geschlos­sen werden.


Tages­be­wer­tung

Ein ins­ge­samt hek­ti­scher Han­dels­tag, der jedoch auf­grund des struk­tu­rier­ten Posi­ti­ons­ma­nage­ments inner­halb des Regel­werks den­noch posi­tiv abge­schlos­sen wer­den konnte.

Han­dels­tag 12.2.26

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 12.02.2026 – Ger­man 40 / DAX

Ein Han­dels­tag wie eine Ach­ter­bahn­fahrt – geprägt von star­ken Impuls­be­we­gun­gen und eben­so dyna­mi­schen Gegenkorrekturen.

Han­del am Morgen**

Der Eröff­nungs­kurs um 08:00 Uhr lag 123 Punk­te über dem Schluss­kurs des Vor­ta­ges – es ent­stand somit ein kla­res Up-Gap.

Unmit­tel­bar nach der Eröff­nung setz­te sich die Auf­wärts­be­we­gung wei­ter fort. Der Markt leg­te noch­mals rund 250 Punk­te zu.

An der ers­ten Short-Zone konn­te regel­ba­siert eine Short-Posi­ti­on eröff­net und mit Gewinn geschlos­sen werden.

Eine zwei­te Short-Posi­ti­on ent­wi­ckel­te sich jedoch nicht wie erwar­tet und lief in den Ver­lust, sodass für den Mor­gen­han­del ins­ge­samt ein Ver­lust von 60 Punk­ten ver­bucht wer­den musste.

Han­del am Nachmittag**

Am Nach­mit­tag kam es zu einer deut­li­chen Kor­rek­tur­be­we­gung von rund 410 Punkten.

Aus­lö­ser war eine fun­da­men­ta­le Nach­richt aus den USA:

„Die US-Ver­käu­fe bestehen­der Wohn­im­mo­bi­li­en fie­len auf den nied­rigs­ten Stand seit über zwei Jahren.“

Die­se Mel­dung belas­te­te kurz­fris­tig die Markt­stim­mung und führ­te zu einer ent­spre­chen­den Gegen­be­we­gung sowohl im Dow Jones als auch im Ger­man 40 / DAX.

Um 15:30 Uhr konn­te im Zuge der ein­set­zen­den Dyna­mik eine Short-Posi­ti­on eröff­net wer­den, die die gesam­te Kor­rek­tur­be­we­gung beglei­te­te – auch mit der Inten­ti­on, den Ver­lust aus dem Mor­gen­han­del auszugleichen.

Nach dem Auf­tre­ten der ers­ten Umkehr­ker­ze wur­de die Posi­ti­on schließ­lich mit einem hohen Gewinn von 300 Punk­ten geschlossen.

Im Anschluss sta­bi­li­sier­te sich der Markt etwas. In die­ser Pha­se konn­ten mit Set­up 3 (immer Long) noch zwei­mal Posi­tio­nen eröff­net und jeweils 30 Punk­te Gewinn erzielt werden.

Tages­be­wer­tung**

Ein äußerst dyna­mi­scher Han­dels­tag mit star­ken Rich­tungs­wech­seln, der jedoch durch kon­se­quen­te Set­up-Umset­zung und struk­tu­rier­tes Posi­ti­ons­ma­nage­ment ins­ge­samt deut­lich posi­tiv abge­schlos­sen wer­den konnte.

Han­dels­tag 13.02.2026 – Ger­man 40 / DAX

Der Schluss­kurs am 12.02.2026 um 22:00 Uhr lag bei 24.892 Punk­ten.
Der Eröff­nungs­kurs heu­te am 13.02.2026 um 8:00 Uhr notiert bei 24.845 Punkten.

Gap:
24.845 − 24.892 = −47 Punk­te (Down-Gap)

Der VDAX-NEW notiert bei 20.
Die US-CFDs notie­ren leicht im Minus.

Zonen­fest­le­gung**

:red_triangle_pointed_down: Short-Zonen (über dem Schlusskurs)

  • 1. Short-Zone:
    24.892 + 100 = 24.992
  • 2. Short-Zone:
    24.992 + 50 = 25.042
  • Stop-Loss Short:
    25.042 + 35 = 25.077

:red_triangle_pointed_up: Long-Zonen (unter dem Eröffnungskurs)

  • 1. Long-Zone:
    24.845 − 100 = 24.745
  • 2. Long-Zone:
    24.745 − 50 = 24.695
  • Stop-Loss Long:
    24.695 − 35 = 24.660

Der Han­del erfolgt regel­kon­form über die defi­nier­ten Zonen auf bei­den Seiten.

Han­del am Nach­mit­tag Set­up 1 Short

Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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