DAX-Trading-Strategie – 19.01. - 23.01.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 360 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 5. Janu­ar 2026 bis zum 23. Janu­ar 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long7
Zwei­te Zone Long1
Ers­te Zone Short51
Zwei­te Zone Short1
Rever­sals 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long 
Set­up 1 Short1 
Set­up 2 Long2 
Set­up 2 Short 
Set­up 3 Long8
Set­up 4 Long3
Set­up 4 Short10
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Ver­län­ger­te -Han­dels­zei­ten Seit dem 1. Dezem­ber 2025 kön­nen Pri­vat­an­le­ger über das Xetra-Sys­tem der Deut­schen Bör­se deut­lich län­ger han­deln: Der neue „Exten­ded Xetra Retail Ser­vice“ ermög­licht Käu­fe und Ver­käu­fe zwi­schen 8:00 und 22:00 Uhr. Kon­kre­te Han­dels­zei­ten: • Pre-Tra­ding ab 7:00 Uhr (nicht für Pri­vat­an­le­ger zugäng­lich), • Früh­han­del von 8:00 bis 8:55 Uhr (neu für Pri­vat­an­le­ger), • Regu­lä­rer Haupt­han­del ab 9:00 Uhr, • Spät­han­del ab 17:35/17:40 Uhr bis 22:00 Uhr (neu für Privatanleger).

Han­dels­tag 19.1.26

Han­dels­tag 19.01.2026 – Ger­man 40 / DAX Heu­te eröff­net der Markt mit einem außer­ge­wöhn­lich gro­ßen Down-Gap von rund 379 Punk­ten. Per Defi­ni­ti­on des Regel­werks wird ein sol­ches Mons­ter-Gap nicht am Mor­gen gehan­delt. Teil­neh­mer, die die­sen Han­dels­an­satz bereits län­ger ver­fol­gen, ken­nen die­se Art der Kurs­ent­wick­lung und die damit ver­bun­de­ne erhöh­te Unsi­cher­heit in der Anfangs­pha­se. Hin­zu kommt, dass in den USA heu­te ein Fei­er­tag ist und dort kein regu­lä­rer Bör­sen­han­del statt­fin­det, auch wenn die Dow-Futures eben­falls nega­tiv reagie­ren. Vor die­sem Hin­ter­grund bleibt abzu­war­ten, wie sich die wei­te­re Nach­rich­ten­la­ge ent­wi­ckelt. Soll­ten poli­ti­sche Aus­sa­gen oder Maß­nah­men kurz­fris­tig ange­passt wer­den, kann es eben­so schnell zu einer Gegen­be­we­gung kom­men. Aus die­sem Grund ver­zich­te ich heu­te auf einen akti­ven Han­del und beob­ach­te zunächst die wei­te­ren Entwicklungen.

Mons­ter-Gap von über 300 Punk­te. Kein Han­del heute.

Han­dels­tag 20.01.2026 – Ger­man 40 (DAX)

Der Markt wird der­zeit mit unge­wöhn­li­chen Dro­hun­gen kon­fron­tiert.
Aus die­sem Grund gehen wir kein zusätz­li­ches Risi­ko ein.

Der VDAX notiert aktu­ell knapp unter 20 Punk­ten und kann im Ver­lauf des Tages anstei­gen, was auf eine zuneh­men­de Unsi­cher­heit im Markt­um­feld hindeutet.

Das Wide-Gap-Sze­na­rio liegt bei 140 Punk­ten als ers­te Short-Zone.
Die ers­te Long-Zone befin­det sich 150 Punk­te unter dem Eröffnungskurs.

Kon­rad Ade­nau­er sag­te stets: „Kei­ne Expe­ri­men­te.“
Für vie­le Markt­teil­neh­mer ist eine sol­che Situa­ti­on neu und lehr­reich, sie auf­merk­sam zu beobachten.

Tages­mot­to: Beob­ach­ten ist auch eine Position.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 20.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Han­del am Morgen

Die Eröff­nung erfolg­te 140 Punk­te unter dem Schluss­kurs des Vor­ta­ges (22:00 Uhr). In der Fol­ge kor­ri­gier­te der Kurs wei­te­re 210 Punk­te nach unten, bevor über­haupt eine Long-Posi­ti­on eröff­net wer­den konnte.

Ein Long-Ein­stieg war aus­schließ­lich nach dem Auf­tre­ten einer signi­fi­kan­ten Umkehr­ker­ze mög­lich. Die­se bil­de­te sich gegen 11:00 Uhr in Form eines Hammer-Candlesticks.

Damit ent­stand die ers­te Long-Zone, wor­auf­hin eine regel­kon­for­me Zonen­an­pas­sung für Long-Posi­tio­nen vor­ge­nom­men wurde:

zwei­te Long-Zone: 50 Punk­te unter­halb der ers­ten Zone

Stop-Loss: 35 Punk­te unter­halb der zwei­ten Zone

Für die Long-Posi­ti­on aus der ers­ten Zone konn­te ein Gewinn von 30 Punk­ten rea­li­siert werden.

In der Fol­ge kor­ri­gier­te der Kurs erneut. An der ers­ten Zone wur­de kei­ne wei­te­re Long-Posi­ti­on eröff­net, da bei einer der­art hohen Markt­dy­na­mik ein Long-Ein­stieg nur mit einer bestä­tig­ten Umkehr­ker­ze ober­halb der ers­ten Zone erfol­gen darf.

Der Kurs kor­ri­gier­te anschlie­ßend über die zwei­te Zone hin­aus. Nach dem Auf­tre­ten einer sub­stan­zi­el­len Umkehr­ker­ze wur­de dort eine Long-Posi­ti­on mit dop­pel­tem Ein­satz eröff­net.
Zu die­sem Zeit­punkt war es gera­de 13:00 Uhr, den­noch lässt sich ein der­art kla­res Kurs­mus­ter nicht ignorieren.

Der Markt stieg anschlie­ßend deut­lich an und notier­te weit über der ers­ten Zone, wodurch ein Gewinn von 60 Punk­ten erzielt wer­den konn­te.
An der ers­ten Zone wur­de jedoch kei­ne neue Posi­ti­on mehr eröffnet.

Zusam­men­fas­sung

Ein hef­ti­ger Abver­kauf am Mor­gen, kom­bi­niert mit regel­kon­for­mer Umset­zung und viel Geduld, führ­te trotz der star­ken Dyna­mik zu einem posi­ti­ven Handelsergebnis.

Han­dels­tag 21.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Aus­gangs­da­ten:

Schluss­kurs am 20.01.2026 (22:00 Uhr): 24.590 Punkte

Eröff­nungs­kurs am 21.01.2026 (8:00 Uhr): 24.649 Punkte

Gap: 24.649 − 24.590 = +59 Punk­te (Up-Gap)

VDAX-NEW: 20 (erhöh­te Volatilität)

Da das Gap unter­halb der Wide-Gap-Schwel­le liegt, erfolgt der Han­del im klas­si­schen Zonenmodus.

Zonen­fest­le­gung
 Short-Zonen (über dem Eröffnungskurs)

  1. Short-Zone:
    24.649 + 100 = 24.749
  2. Short-Zone:
    24.749 + 50 = 24.799

Stop-Loss Short:
24.799 + 35 = 24.834

 Long-Zonen (unter dem Schlusskurs)

  1. Long-Zone:
    24.590 − 100 = 24.490
  2. Long-Zone:
    24.490 − 50 = 24.440

Stop-Loss Long:
24.440 − 35 = 24.405

Hin­weis

Um 14:30 Uhr wird Mr. Trump eine Rede in Davos hal­ten.
Im Anschluss, mit der Eröff­nung der US-Bör­sen, kann es zu erhöh­ter Vola­ti­li­tät und wei­te­ren Kurs­be­we­gun­gen kommen.

Der Han­del erfolgt regel­kon­form über die defi­nier­ten Zonen auf bei­den Seiten.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 21.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Der Han­dels­tag stand ganz im Zei­chen der erwar­te­ten Rede des US-Prä­si­den­ten Donald Trump in Davos um 14:30 Uhr. Vie­le Markt­teil­neh­mer agier­ten im Vor­feld zurück­hal­tend, was sich deut­lich in der Kurs­ent­wick­lung widerspiegelte.

Ab 09:00 Uhr geriet der DAX unter Druck und kor­ri­gier­te im wei­te­ren Ver­lauf um rund 300 Punk­te. Auf­grund die­ser Dyna­mik ergab sich kein regel­kon­for­mer Long-Ein­stieg im Vormittagshandel.

Mit Beginn der Rede erklär­te Prä­si­dent Trump, dass im Zusam­men­hang mit Grön­land kei­ne Anwen­dung von Gewalt vor­ge­se­hen sei. Die­se Aus­sa­ge führ­te unmit­tel­bar zu einer kräf­ti­gen Erho­lungs­be­we­gung, die den Markt bis in den Bereich des Schluss­kur­ses des Vor­ta­ges zurückführte.

Im Ver­lauf die­ser Bewe­gung konn­te regel­ba­siert mit Set­up 2 Long eine Posi­ti­on eröff­net wer­den. Der Trade wur­de erfolg­reich abge­schlos­sen und erziel­te einen Gewinn von 70 Punkten.

Das Set­up 2 Long ist sys­te­ma­tisch an der Stop-Loss-Linie des Mor­gens posi­tio­niert. Sta­tis­tisch betrach­tet tre­ten an die­ser Stel­le kei­ne Ver­lust­si­tua­tio­nen auf, wes­halb die­se Linie inner­halb des Regel­werks auch als posi­ti­ver Stop-Loss bezeich­net wird.

Auf eine wei­te­re Posi­ti­ons­er­öff­nung mit­tels Set­up 3 ober­halb des Schluss­kur­ses des Vor­ta­ges wur­de bewusst verzichtet.

Tages­be­wer­tung

Der Han­dels­tag zeig­te ein­drucks­voll, wie stark poli­ti­sche Aus­sa­gen kurz­fris­ti­ge Markt­be­we­gun­gen aus­lö­sen kön­nen. Ent­schei­dend war jedoch nicht die Erwar­tung der Rede, son­dern die kon­se­quen­te Umset­zung des Regel­werks nach dem tat­säch­li­chen Impuls.

Der kon­trol­lier­te Ein­stieg, das sau­be­re Posi­ti­ons­ma­nage­ment sowie der bewuss­te Ver­zicht auf zusätz­li­che Trades unter­strei­chen die Dis­zi­plin und Struk­tur des Handelsansatzes.

Ins­ge­samt ein ruhi­ger, struk­tu­rier­ter und erfolg­rei­cher Han­dels­tag, bei dem Geduld und Regel­kon­for­mi­tät klar im Vordergrund

Day­tra­ding German40 / DAX – Pro­zess, Geduld und inne­re Ruhe

Ein Regel­werk bringt Struk­tur.
Geduld bringt Ver­trau­en.
Und zusam­men brin­gen sie etwas, das vie­le im Tra­ding nie errei­chen: inne­re Ruhe.

Wenn der Pro­zess klar ist, muss nichts mehr erzwun­gen wer­den.
Kein Hin­ter­her­lau­fen.
Kein Recht-haben-Wol­len.
Kein Kampf mit dem Markt.

Man weiß, was man tut –
und genau­so, was man bewusst nicht tut.

Geduld befrie­det den Pro­zess.
Sie nimmt Druck raus.
Sie beru­higt den Kopf.

Dann fühlt sich auch ein Ver­lust anders an.
Nicht wie ein Feh­ler –
son­dern wie ein sau­ber aus­ge­führ­ter Teil des Weges.

Der Markt darf kom­men oder nicht.
Der Pro­zess steht.

Und genau dort beginnt ech­tes Tra­ding:
Wenn man nicht mehr gegen den Markt arbei­tet –
son­dern mit sich selbst im Rei­nen ist.

Han­dels­tag 22.1.26

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 22.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Nach meh­re­ren Tagen geprägt von Unsi­cher­heit, erhöh­ter Vola­ti­li­tät, wei­ten Gaps und aus­ge­dehn­ten Tra­ding-Ran­ges zeig­te sich der Markt heu­te wie­der deut­lich ruhi­ger. Der Han­del ver­lief erneut struk­tu­riert inner­halb klar defi­nier­ter Zonen.

Han­del am Morgen

An der ers­ten Short-Zone konn­te mit Geduld und Über­sicht eine Short-Posi­ti­on eröff­net und mit Gewinn geschlos­sen werden.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag erga­ben sich meh­re­re sau­be­re Han­dels­mög­lich­kei­ten.
Sowohl am Tief als auch am Hoch der Tra­ding-Ran­ge konn­ten mit Set­up 4 Long sowie Set­up 4 Short erfolg­rei­che Posi­tio­nen eröff­net werden.

Zusätz­lich konn­ten inner­halb der Ran­ge mit Set­up 3 zwei wei­te­re Gewin­ne erzielt werden.

Tages­be­wer­tung

Ins­ge­samt erga­ben sich fünf Gewinnt­ra­des, davon vier im Nach­mit­tags­han­del.
Ein der­ar­ti­ges Ergeb­nis ist nur durch ein klar defi­nier­tes Regel­werk mit struk­tu­rier­ter Umset­zung und hoher sta­tis­ti­scher Gewinn­erwar­tung möglich.

Wie immer steht dabei nicht der ein­zel­ne Trade im Vor­der­grund, son­dern der kon­se­quen­te Han­dels­pro­zess in Ver­bin­dung mit der not­wen­di­gen Geduld, denn nur ein kon­se­quent ein­ge­hal­te­ner Han­dels­pro­zess in Ver­bin­dung mit der nöti­gen Geduld ermög­licht es, die sta­tis­ti­schen Vor­tei­le des Regel­werks dau­er­haft umzusetzen.

Han­dels­tag 23.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Aus­gangs­da­ten:

Schluss­kurs am 22.01.2026 (22:00 Uhr): 24.827 Punkte

Eröff­nungs­kurs am 23.01.2026 (8:00 Uhr): 24.859 Punkte

Gap: 24.859 − 24.827 = +32 Punk­te (Up-Gap)

VDAX-NEW: 17 (mode­ra­te Volatilität)

Da das Gap unter­halb der Wide-Gap-Schwel­le liegt, erfolgt der Han­del im klas­si­schen Zonenmodus.

Zonen­fest­le­gung
 Short-Zonen (über dem Eröffnungskurs)

  1. Short-Zone:
    24.859 + 75 = 24.934
  2. Short-Zone:
    24.934 + 50 = 24.984

Stop-Loss Short:
24.984 + 35 = 25.019

 Long-Zonen (unter dem Schlusskurs)

  1. Long-Zone:
    24.827 − 75 = 24.752
  2. Long-Zone:
    24.752 − 50 = 24.702

Stop-Loss Long:
24.702 − 35 = 24.667

Der Han­del erfolgt regel­kon­form über die defi­nier­ten Zonen auf bei­den Seiten.

Han­del am Nachmittag

Set­up 4 Long

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 23.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Han­del am Morgen

Der Kurs beweg­te sich ledig­lich rund 50 Punk­te unter- und ober­halb des Eröff­nungs­kur­ses. Die­se eng begrenz­ten Hoch- und Tief­kur­se bil­de­ten ein idea­les Kurs­mus­ter für den spä­te­ren Han­del am Nachmittag.

Han­del am Nachmittag

Am Tages­tief wur­de regel­ba­siert ein Set­up 4 Long gehan­delt.
Im wei­te­ren Ver­lauf klet­ter­te der Kurs ohne aus­ge­präg­te Umkehr­ker­ze leicht über das Hoch des Mor­gens hinaus.

In die­sem Bereich konn­ten anschlie­ßend zwei­mal Short-Posi­tio­nen eröff­net und jeweils mit Gewinn geschlos­sen werden.

Tages­be­wer­tung

Ein Han­dels­tag mit sehr sau­be­rer Struk­tur und einem gelun­ge­nen Abschluss zum Wochenende.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzu­set­zen. Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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