DAX-Trading-Strategie – 19.10.-30.10.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 330 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 22. Janu­ar 2026 bis zum 30. Okto­ber 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long1017
Zwei­te Zone Long241
Ers­te Zone Short999
Zwei­te Zone Short272
Rever­sals10 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long13 
Set­up 1 Short14 
Set­up 2 Long26 
Set­up 2 Short361
Set­up 3 Long533
Set­up 4 Long521
Set­up 4 Short731
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust3 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Handelstag 26.10.2026 – DAX / German 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 23.10.2026 (22:00 Uhr): 25.133

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.221

→ Auf­wärts-Wide-Gap: +88 Punkte

👉 Han­del Wide-Gap und Zonen

Markt­la­ge

DAX-CFD: im Plus

VDAX: 21

Han­del der Zonen

🔴 Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs (25.221) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

🟢 Long: 1. Zone am Schluss­kurs vom Frei­tag (25.133) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Wich­ti­ger Hin­weis zur Zeitumstellung

In Euro­pa wur­den die Uhren bereits am 25.10.2026 auf Win­ter­zeit umge­stellt. In den USA erfolgt die Zeit­um­stel­lung erst am 01.11.2026.

Daher begin­nen die wich­ti­gen US-Wirt­schafts­da­ten heu­te bereits um 13:30 Uhr statt um 14:30 Uhr unse­rer Zeit.

Auch die US-Bör­sener­öff­nung erfolgt vor­über­ge­hend bereits um 14:30 Uhr statt um 15:30 Uhr.

Viel Erfolg! 🚀

Han­dels­tag 26.10.2026 – Zusammenfassung

Der Han­dels­tag begann mit einem Auf­wärts­gap. Vom Eröff­nungs­kurs aus stieg der DAX bis über die Stopp-Loss-Zone. Am Nach­mit­tag kam es zu einer Ran­ge-Erwei­te­rung, obwohl der Dow Jones im Minus notierte.

Am Mor­gen wur­de zunächst kein Kurs unter dem Eröff­nungs­kurs gehan­delt. Nach der Durch­que­rung der ers­ten Short-Zone konn­te den­noch regel­ba­siert eine Short-Posi­ti­on eröff­net wer­den. Der Kurs stieg wei­ter. An der zwei­ten Zone bil­de­te sich eine Umkehr­ker­ze, wor­auf­hin auch dort regel­kon­form eine Short-Posi­ti­on eröff­net wur­de. Der anschlie­ßen­de Anstieg setz­te sich jedoch fort. Bei­de Posi­tio­nen wur­den an der Stopp-Loss-Zone mit Ver­lust geschlossen.

Damit wur­den erst­mals in die­sem Jahr bei­de Posi­tio­nen eines Han­dels­ta­ges mit Ver­lust beendet.

Am Nach­mit­tag erga­ben sich Short-Mög­lich­kei­ten mit Set­up 4 an der ers­ten und spä­ter auch an der zwei­ten Zone. Die­se Gewin­ne ver­rin­ger­ten den Ver­lust vom Vor­mit­tag. Ins­ge­samt blieb der Tag mit einem Ver­lust von 60 Punk­ten negativ.

Fazit: Der Han­dels­tag zeig­te, dass auch regel­kon­for­me Ein­stie­ge an bei­den Zonen an einem star­ken Auf­wärts­tag in den Stopp-Loss lau­fen kön­nen. Die Short-Trades am Nach­mit­tag konn­ten den Ver­lust redu­zie­ren, aber nicht voll­stän­dig ausgleichen.

Han­dels­tag 27.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 26.10.2026 (22:00 Uhr): 25.371

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.353

→ Abwärts-Gap: −18 Punkte

:backhand_index_pointing_right:Han­del der Zonen

Markt­la­ge

DAX-CFD: unver­än­dert

VDAX: 20

Han­del der Zonen

:red_circle:Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Schluss­kurs von ges­tern (25.371) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle:Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs (25.353) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Wich­ti­ger Hin­weis zur Zeitumstellung

Da in Euro­pa bereits die Win­ter­zeit gilt, in den USA jedoch erst ab dem 01.11.2026, ver­schie­ben sich die US-Han­dels­zei­ten vor­über­ge­hend um eine Stunde.

US-Wirt­schafts­da­ten um 13:30 Uhr statt 14:30 Uhr.

US-Bör­sener­öff­nung um 14:30 Uhr statt 15:30 Uhr.

Viel Erfolg! :rocket:

Han­dels­tag 28.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 27.10.2026 (22:00 Uhr): 25.606

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.508

→ Abwärts-Wide-Gap: −98 Punkte

:backhand_index_pointing_right:Han­del Wide-Gap und Zonen

Markt­la­ge

DAX-CFD: im Minus

VDAX: 20

Han­del Wide-Gap und Zonen

:red_circle:Short: 1. Zone am Schluss­kurs von ges­tern (25.606) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle:Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs (25.508) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 28.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Der heu­ti­ge Han­dels­tag stand im Zei­chen der Zins­ent­schei­dung der US-Noten­bank (FED). Bereits im Vor­feld war weit­ge­hend klar, dass die Leit­zin­sen unver­än­dert blei­ben würden.

Der Ger­man 40 eröff­ne­te um 08:00 Uhr bei 25.508 Punk­ten mit einem Abwärts-Wide-Gap von 98 Punk­ten. Der VDAX lag bei 20 und signa­li­sier­te damit eine erhöh­te Schwankungsbreite.

Bis etwa 13:00 Uhr beweg­te sich der Kurs in einer rela­tiv engen Han­dels­span­ne. Anschlie­ßend setz­te eine deut­li­che Auf­wärts­be­we­gung ein, die zu einer posi­ti­ven Erwei­te­rung der Han­dels­span­ne bis in den Bereich der mor­gend­li­chen Stopp-Loss-Zone führte.

Auch am Nach­mit­tag blieb die Ten­denz bis zur FED-Zins­ent­schei­dung über­wie­gend auf­wärts­ge­rich­tet. Gegen 21:00 Uhr kam es zu einem außer­ge­wöhn­lich star­ken Kurs­sprung von rund 200 Punk­ten, der anschlie­ßend wie­der voll­stän­dig kor­ri­giert wur­de. Die­se hef­ti­ge Bewe­gung ver­deut­lich­te die beson­de­re Vola­ti­li­tät eines FED-Tages.

Han­del am Morgen

An der ers­ten Akti­ons­zo­ne Short konn­ten regel­ba­siert zwei Short-Posi­tio­nen eröff­net und jeweils mit Gewinn geschlos­sen werden.

Obwohl sich der Kurs zunächst in einer engen Han­dels­span­ne beweg­te, boten die Rück­läu­fe an die ers­te Short-Zone gute Handelsmöglichkeiten.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag erga­ben sich erneut zwei erfolg­rei­che Short-Ein­stie­ge nach Set­up 2. Bei­de Posi­tio­nen konn­ten mit Gewinn abge­schlos­sen werden.

Anschlie­ßend ging der Kurs in eine Seit­wärts­kon­so­li­die­rung über. Dabei bestand zuneh­mend die Gefahr eines Aus­bruchs aus der Han­dels­span­ne, zumal die FED-Zins­ent­schei­dung näher rückte.

Aus die­sem Grund wur­de bis zum regu­lä­ren Han­dels­en­de um 19:00 Uhr auf wei­te­re Posi­ti­ons­er­öff­nun­gen verzichtet.

Die­se Ent­schei­dung erwies sich ange­sichts der spä­te­ren hef­ti­gen Kurs­be­we­gun­gen als sinnvoll.

Fazit

Der Han­dels­tag zeig­te erneut, dass auch bei einer ins­ge­samt auf­wärts­ge­rich­te­ten Markt­ent­wick­lung erfolg­rei­che Short-Posi­tio­nen mög­lich sind, sofern die Ein­stie­ge kon­se­quent nach dem Regel­werk erfolgen.

Mit jeweils zwei gewinn­brin­gen­den Short-Posi­tio­nen am Mor­gen und am Nach­mit­tag war der Han­dels­tag bereits erfolg­reich abgeschlossen.

Die anschlie­ßen­de Seit­wärts­kon­so­li­die­rung und die bevor­ste­hen­de FED-Zins­ent­schei­dung erhöh­ten jedoch das Risi­ko wei­te­rer Posi­ti­ons­er­öff­nun­gen erheblich.

Eine wich­ti­ge Regel lau­tet: Bereits erziel­te Gewin­ne müs­sen geschützt werden.

Nicht jede wei­te­re Han­dels­mög­lich­keit muss genutzt wer­den. Gera­de an Tagen mit beson­de­ren Ereig­nis­sen und erhöh­ter Vola­ti­li­tät ist es häu­fig sinn­vol­ler, den Han­del recht­zei­tig zu been­den, anstatt bereits erziel­te Gewin­ne durch zusätz­li­che Posi­tio­nen wie­der zu gefährden.

Die Stär­ke einer regel­ba­sier­ten Han­dels­stra­te­gie zeigt sich nicht nur dar­in, wann Posi­tio­nen eröff­net wer­den, son­dern eben­so dar­in, wann bewusst auf wei­te­re Trades ver­zich­tet wird.

Han­dels­tag 29.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 28.10.2026 (22:00 Uhr): 25.727

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.743

→ Auf­wärts-Gap: +16 Punkte

:backhand_index_pointing_right:Han­del der Zonen

Markt­la­ge

DAX-CFD: unver­än­dert

VDAX: 20

Han­del der Zonen

:red_circle:Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs (25.743) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle:Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Schluss­kurs von ges­tern (25.727) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te dar­un­ter
Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 29.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Ein Han­dels­tag der Ent­kopp­lung – Dis­con­nect zwi­schen DAX und Wall Street

Der heu­ti­ge Han­dels­tag war durch eine bemer­kens­wer­te Ent­wick­lung gekenn­zeich­net: Wäh­rend der DAX um 1,31 % zuleg­te, schlos­sen die ame­ri­ka­ni­schen Akti­en­in­di­zes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq im Minus.

Eine sol­che gegen­läu­fi­ge Kurs­ent­wick­lung wird an der Bör­se häu­fig als Dis­con­nect oder Ent­kopp­lung bezeichnet.

Nor­ma­ler­wei­se besteht zwi­schen dem DAX und dem Dow Jones eine rela­tiv enge Ver­bin­dung. Ins­be­son­de­re nach der Eröff­nung der Wall Street um 15:30 Uhr ori­en­tiert sich der DAX häu­fig an der Ent­wick­lung des Dow Jones. Für unse­re DAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist der Dow Jones des­halb ein beson­ders wich­ti­ger Ori­en­tie­rungs­fak­tor beim Han­del am Nachmittag.

Gele­gent­lich kommt es jedoch vor, dass sich bei­de Märk­te deut­lich unter­schied­lich entwickeln.

War­um ent­ste­hen sol­che Entkopplungen?

Die Ursa­chen kön­nen viel­fäl­tig sein. Unter­schied­li­che Bran­chen­ge­wich­tun­gen spie­len dabei eine wich­ti­ge Rol­le. Wäh­rend der ame­ri­ka­ni­sche Akti­en­markt stark von gro­ßen Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men beein­flusst wird, haben im DAX bei­spiels­wei­se Indus­trie-, Auto­mo­bil-, Ver­si­che­rungs- und Che­mie­un­ter­neh­men ein grö­ße­res Gewicht.

Auch unter­schied­li­che Unter­neh­mens­nach­rich­ten, Quar­tals­er­geb­nis­se, Wech­sel­kurs­be­we­gun­gen und die Erwar­tun­gen an die wei­te­re Zins­ent­wick­lung kön­nen dazu füh­ren, dass sich die euro­päi­schen und ame­ri­ka­ni­schen Akti­en­märk­te zeit­wei­se in ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tun­gen bewegen.

Hin­zu kom­men Kapi­tal­ver­schie­bun­gen zwi­schen Regio­nen und Bran­chen. Anle­ger kön­nen bei­spiels­wei­se ame­ri­ka­ni­sche Akti­en ver­kau­fen und gleich­zei­tig euro­päi­sche Akti­en kaufen.

Sol­che deut­li­chen Ent­kopp­lun­gen sind zwar ver­gleichs­wei­se sel­ten, gehö­ren aber zum nor­ma­len Börsengeschehen.

Was bedeu­tet das für unse­re DAX-Trading-Strategie?

Gera­de beim Han­del am Nach­mit­tag spielt die Ent­wick­lung des Dow Jones eine wich­ti­ge Rol­le. Sei­ne Kurs­rich­tung und sei­ne pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung lie­fern uns wert­vol­le Hin­wei­se auf die all­ge­mei­ne Marktstimmung.

Ein Dis­con­nect zeigt jedoch, dass der DAX auch dann wei­ter stei­gen kann, wenn der Dow Jones fällt, oder umgekehrt.

Des­halb darf die Ent­wick­lung des Dow Jones nie­mals iso­liert betrach­tet wer­den. Ent­schei­dend blei­ben die tat­säch­li­chen Kurs­be­we­gun­gen des Ger­man 40 und die im Regel­werk fest­ge­leg­ten Handelsbedingungen.

Der Dow Jones ist ein wich­ti­ger Ori­en­tie­rungs­fak­tor unse­rer Nach­mit­tags­stra­te­gie, aber kein Ersatz für die eige­nen Han­dels­si­gna­le des DAX.

Han­del am Morgen

Am Mor­gen wur­de an der ers­ten Akti­ons­zo­ne Short regel­ba­siert eine Short-Posi­ti­on eröff­net. Nach­dem sich die Posi­ti­on zunächst im Gewinn befand, kam die 20-Punk­te-Regel zur Anwen­dung. Die Posi­ti­on wur­de ent­spre­chend die­ser Regel geschlos­sen, um zu ver­hin­dern, dass aus einem bereits erziel­ten Buch­ge­winn noch ein Ver­lust entsteht.

Gera­de die­ser Han­dels­tag bie­tet eine gute Gele­gen­heit, auf eine beson­ders wich­ti­ge Bestim­mung unse­res Regel­werks hinzuweisen.

Die 20-Punk­te-Regel und der anschlie­ßen­de Neueinstieg

Die 20-Punk­te-Regel schützt davor, dass eine bereits im Gewinn lie­gen­de Posi­ti­on wie­der in einen Ver­lust gerät.

Wird eine Posi­ti­on nach die­ser Regel geschlos­sen, darf eine neue Short-Posi­ti­on erst ober­halb des vor­he­ri­gen Ein­stiegs­kur­ses und eine neue Long-Posi­ti­on erst unter­halb des vor­he­ri­gen Ein­stiegs­kur­ses eröff­net werden.

Der erneu­te Ein­stieg soll­te erst nach der Bil­dung einer ent­spre­chen­den 15-Minu­ten-Umkehr­ker­ze erfolgen.

Der tat­säch­li­che neue Ein­stiegs­kurs wird anschlie­ßend zur neu­en ers­ten Akti­ons­zo­ne. Von die­sem Kurs aus wer­den die zwei­te Akti­ons­zo­ne und der Stop-Loss ent­spre­chend dem Regel­werk neu angepasst.

Genau die­se Situa­ti­on trat am heu­ti­gen Vor­mit­tag ein.

Nach der Bil­dung einer 15-Minu­ten-Umkehr­ker­ze ergab sich die Mög­lich­keit eines erneu­ten Short-Ein­stiegs. Der neue Ein­stiegs­kurs wur­de zur ers­ten Akti­ons­zo­ne, wor­auf­hin die zwei­te Akti­ons­zo­ne und der Stop-Loss ent­spre­chend ange­passt wurden.

Im wei­te­ren Han­dels­ver­lauf konn­ten zwei Short-Posi­tio­nen erfolg­reich mit Gewinn geschlos­sen werden.

Damit zeig­te sich erneut, wie wich­tig die kon­se­quen­te Anwen­dung der 20-Punk­te-Regel und der anschlie­ßen­den Zonen­an­pas­sung ist. Die ers­te Posi­ti­on wur­de recht­zei­tig abge­si­chert, und die wei­te­ren Ein­stie­ge erfolg­ten auf Grund­la­ge der neu fest­ge­leg­ten Aktionszonen.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag zeig­te sich die bereits beschrie­be­ne unge­wöhn­li­che Ent­kopp­lung zwi­schen dem DAX und dem Dow Jones beson­ders deutlich.

Wäh­rend der Dow Jones im Minus notier­te, setz­te der DAX sei­ne posi­ti­ve Kurs­ent­wick­lung fort und ver­zeich­ne­te schließ­lich einen Tages­ge­winn von 1,31 %.

Die­se gegen­läu­fi­ge Ent­wick­lung erschwer­te die Ein­schät­zung der wei­te­ren Kurs­be­we­gun­gen. Hin­zu kam, dass der DAX mit einem Plus von mehr als 1 % bereits einen wich­ti­gen Risi­ko­fil­ter unse­rer Nach­mit­tags­stra­te­gie erreichte.

Auf­grund der posi­ti­ven DAX-Notie­rung von über 1 % und des deut­lich sicht­ba­ren Dis­con­nects zum Dow Jones wur­de des­halb kon­se­quent auf den Nach­mit­tags­han­del verzichtet.

Damit wur­den die am Mor­gen erziel­ten Gewin­ne nicht durch zusätz­li­che Posi­tio­nen gefährdet.

Fazit

Der Han­dels­tag vom 29.10.2026 ver­deut­licht gleich meh­re­re wich­ti­ge Grund­sät­ze unse­rer DAX-Trading-Strategie.

Am Mor­gen zeig­te sich der prak­ti­sche Nut­zen der 20-Punk­te-Regel. Eine bereits im Gewinn lie­gen­de Posi­ti­on wur­de recht­zei­tig geschlos­sen. Nach einer ent­spre­chen­den Umkehr­ker­ze und der anschlie­ßen­den Zonen­an­pas­sung konn­ten zwei wei­te­re Short-Posi­tio­nen erfolg­reich abge­schlos­sen werden.

Am Nach­mit­tag stand dage­gen nicht die Suche nach wei­te­ren Han­dels­mög­lich­kei­ten im Vor­der­grund, son­dern die kon­se­quen­te Beach­tung unse­rer Risikofilter.

Der unge­wöhn­li­che Dis­con­nect zwi­schen DAX und Dow Jones sowie der DAX-Anstieg von über 1 % waren deut­li­che Grün­de, auf wei­te­re Posi­ti­ons­er­öff­nun­gen zu verzichten.

Ein erfolg­rei­cher Han­dels­tag zeich­net sich nicht durch mög­lichst vie­le Trades aus, son­dern durch die kon­se­quen­te Anwen­dung des Regelwerks.

Die 20-Punk­te-Regel schützt bereits erziel­te Buch­ge­win­ne, die Zonen­an­pas­sung ermög­licht neue regel­ba­sier­te Ein­stie­ge, und die Nach­mit­tags­fil­ter ver­hin­dern unnö­ti­ge Risiken.

Gewin­ne zu erzie­len ist wich­tig. Bereits erziel­te Gewin­ne zu sichern und recht­zei­tig auf wei­te­re Trades zu ver­zich­ten, ist eben­so ein wesent­li­cher Bestand­teil unse­rer Strategie.

Han­dels­tag 30.10.2026 – DAX / Ger­man 40

Schluss­kurs Ger­man 40 am 29.10.2026 (22:00 Uhr): 26.082

Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 26.009

→ Abwärts-Wide-Gap: −73 Punkte

:backhand_index_pointing_right:Han­del Wide-Gap und Zonen

Markt­la­ge

DAX-CFD: leicht im Minus

VDAX: 19

Han­del Wide-Gap und Zonen

:red_circle:Short: 1. Zone am Schluss­kurs von ges­tern (26.082) / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle:Long: 1. Zone −75 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs (26.009) / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Wich­ti­ger Hinweis

Der VDAX notiert bei 19. Damit lie­gen die ers­ten Akti­ons­zo­nen näher an den jewei­li­gen Refe­renz­kur­sen als bei einem VDAX von 20 oder höher.

Der DAX notiert jedoch über der Mar­ke von 26.000 Punk­ten, was auf eine mög­li­cher­wei­se grö­ße­re Han­dels­span­ne hindeutet.

Daher soll­ten wir heu­te bei Posi­ti­ons­er­öff­nun­gen an den ers­ten Akti­ons­zo­nen beson­ders vor­sich­tig sein und even­tu­ell eine bestä­tig­te 15-Minu­ten-Umkehr­ker­ze abwar­ten. Sol­che Anpas­sun­gen an die jewei­li­ge Markt­si­tua­ti­on sind zuwei­len not­wen­dig. Viel Erfolg!

Ers­te Zone Long

Nicht nur die Ein­stie­ge, auch die Gesamt­la­ge zählt

Auch ein gutes Regel­werk garan­tiert kei­ne Gewin­ne, wenn zu häu­fig gehan­delt und die Gesamt­la­ge außer Acht gelas­sen wird. Gewin­ne aus meh­re­ren Wochen kön­nen durch weni­ge Ver­lust­ta­ge wie­der auf­ge­zehrt wer­den. Beson­ders am Nach­mit­tag soll­te der DAX nicht iso­liert betrach­tet wer­den: Die Ent­wick­lung des Dow Jones muss in die Ein­schät­zung ein­be­zo­gen werden.

Der Han­dels­tag vom 29.10.2026 zeigt, war­um das wich­tig ist. Die DAX-CFDs stie­gen am Nach­mit­tag bei dün­nem Han­dels­vo­lu­men, obwohl sich der US-Markt anders ent­wi­ckel­te. Heu­te hat der US-Markt sei­ne Kor­rek­tur fort­ge­setzt. Nach dem gest­ri­gen Anstieg des DAX bei gerin­gem Volu­men kommt es mit Sicher­heit auch beim DAX zu einer star­ken Korrektur.

An sol­chen Tagen reicht es nicht, nur auf die Ein­stiegs­zo­nen zu ach­ten. Ent­schei­dend ist auch, ob die Bewe­gung durch die Gesamt­la­ge gestützt wird. Wer wei­ter­han­delt, ohne den DAX mit dem Dow Jones und dem Han­dels­vo­lu­men zu ver­glei­chen, ris­kiert, bereits erziel­te Gewin­ne wie­der abzu­ge­ben. Manch­mal gehört es des­halb zur Dis­zi­plin, auf einen wei­te­ren Ein­stieg zu ver­zich­ten und die Gewin­ne zu schützen.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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