DAX-Trading-Strategie – 20.04.- 24.04.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 640 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 5. Janu­ar 2026 bis zum 24. April 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long302
Zwei­te Zone Long5
Ers­te Zone Short302
Zwei­te Zone Short142
Rever­sals6 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long7 
Set­up 1 Short9 
Set­up 2 Long10 
Set­up 2 Short141
Set­up 3 Long241
Set­up 4 Long24
Set­up 4 Short331
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Kurs­fo­kus vs. Tech­ni­sche Ana­ly­se – ein kla­rer Ansatz für DAX-Swing-Trader

Vie­le Dis­kus­sio­nen im Tra­ding begin­nen mit tech­ni­scher Ana­ly­se: Indi­ka­to­ren, For­ma­tio­nen, Trend­li­ni­en. Dreht man den Ansatz bewusst um, ent­steht ein deut­lich ein­fa­che­res – und oft effi­zi­en­te­res – Bild:

Nicht die Ana­ly­se steht im Mit­tel­punkt, son­dern der Kurs selbst.


Der Kurs als ein­zi­ge Wahr­heit
Wer den DAX rein über den Kurs betrach­tet, erkennt schnell:
• Seit 2000: ca. 8.000 → 25.500 Punk­te
• Gesamt­ge­winn: +17.500 Punk­te
• Schnitt: rund 2,7 Punk­te pro Han­dels­tag
Das ist die eine Sei­te. Die ande­re:
Nur die gro­ßen Kor­rek­tu­ren sum­mie­ren sich schon auf etwa 40.050 Punk­te.
Der Markt bewegt sich also stär­ker gegen den Trend als mit ihm.


Pra­xis­bei­spiel: April 2025 – April 2026
• Net­to­an­stieg: +2.000 Punk­te
• All­zeit­hoch: 25.500 Punk­te
• Aktu­ell: ca. 24.300 Punk­te
Die­se 2.000 Punk­te wur­den inner­halb der Bewe­gung voll­stän­dig korrigiert.


Struk­tur durch Kurs – die 500-Punk­te-Zonen
Ein Kurs­fo­kus-Trader denkt in Bewe­gun­gen:
• 500-Punk­te-Zonen
• 22 Kor­rek­tu­ren inner­halb eines Jah­res
22 × 500 = 11.000 Punk­te
Das bedeu­tet:
+2.000 Punk­te Trend
11.000 Punk­te Bewegung


Tech­ni­sche Ana­ly­se – nur ein Hilfs­mit­tel?
Der Kurs selbst ent­hält bereits alle Informationen


Der Vor­teil für Swing-Trader
• Weni­ger Kom­ple­xi­tät
• Wie­der­keh­ren­de Bewe­gungs­mus­ter
• Fokus: Stre­cke statt Inter­pre­ta­ti­on
Fazit
Nicht:
Wie ana­ly­sie­re ich den Markt?
Son­dern:
Wie bewegt er sich tat­säch­lich?
Der Gewinn ent­steht in der Bewegung.

Han­dels­tag 20.4.26

Han­dels­tag: 20.04.2026 – Ger­man 40 / DAX

Down Gap: −272 Punkte

CFDs: stark im Verlust

VDAX: wird nach Eröff­nung vor­aus­sicht­lich höher als am Frei­tag notieren

Unter die­sen Umstän­den kein regel­ba­sier­ter Han­del am Mor­gen
Geo­po­li­ti­sche Nach­rich­ten kön­nen zu sprung­haf­ten Bewe­gun­gen führen

Beob­ach­tung und Abwar­ten bis zum Nachmittag

Han­del am Nachmittag.

Set­up 1 Short.

Han­dels­tag 21.4.26
Dop­pel-Gap
Ein Dop­pel-Gap liegt vor, wenn der Ger­man 40 um 22:00 Uhr min­des­tens 20 Punk­te über oder unter dem XETRA-Schluss­kurs (18:00 Uhr) notiert und am Fol­ge­tag ein wei­te­res Gap in glei­cher Rich­tung ent­steht.
Die gesam­te Kurs­lü­cke muss dabei min­des­tens 120 Punk­te betra­gen.
Dop­pel-Gaps kön­nen ent­we­der geschlos­sen wer­den oder zu einer Trend­fort­set­zung füh­ren.
Eine Fort­set­zung ist beson­ders wahr­schein­lich, wenn der 22:00-Uhr-Schlusskurs nahe dem Tages­hoch bzw. -tief liegt und der Markt über Nacht in die­sel­be Rich­tung wei­ter­ge­han­delt wird.
Eine Gap-Schlie­ßung tritt häu­fig auf, wenn eine Über­trei­bung von mehr als 150 Punk­ten ent­steht, ohne dass kurs­re­le­van­te Nach­rich­ten vor­lie­gen.
Der Han­del beginnt ab 09:00 Uhr mit der XETRA-Eröff­nung.
Es erfolgt kein direk­ter Gap-Trade, son­dern ein struk­tu­rier­ter Zonen­han­del ab dem Eröff­nungs­kurs.
Die Zonen sind wie folgt defi­niert:
• Zone 1: ±100 Punk­te vom Eröff­nungs­kurs
• Zone 2: ±50 Punk­te hin­ter Zone 1
• Stopp-Loss: 35 Punkte

Ein sel­te­ner Han­dels­tag. Tra­ding Ran­ge 600 Punk­te und kein Handel.

Han­dels­tag: 22.04.2026


Han­del der Zonen und Wide-Gap
Unter die­sen Markt­be­din­gun­gen gehen wir kein unvor­her­seh­ba­res Risi­ko ein Markt­um­feld: star­ke geo­po­li­ti­sche Ein­flüs­se, Tra­ding Ran­ge ges­tern ca. 600 Punk­te
VDAX: ca. 24, mög­lich über 25 nach Eröff­nung
Schluss­kurs (22h): 24 071 | Eröff­nung (8h): 24 318 → Up-Gap: +247
Long ers­te Zone: 24 071 (Schluss­kurs ges­tern 22h)
Long zwei­te Zone: 24 021 (−50)
Long Stop Loss: 23 986 (−85)
Short ers­te Zone: 24 518 (+200)
Short zwei­te Zone: 24 568 (+250)
Short Stop Loss: 24 603 (+285)
Hin­weis: Mor­gen­han­del in enger Ran­ge mög­lich, rele­van­te Nach­rich­ten am Nach­mit­tag, Risi­ko­re­duk­ti­on, dis­zi­pli­nier­tes Vorgehen


Han­dels­tag: 23.04.2026
Han­del der Zonen

Schluss­kurs (22h): 24 212 | Eröff­nung (8h): 24 005 → Down-Gap: −207
VDAX: 23

Distanz zu groß für klas­si­sches Wide-Gap, daher Zonen­han­del vom Eröffnungskurs

Short ers­te Zone: 24 105 (+100)
Short zwei­te Zone: 24 155 (+150)
Short Stop Loss: 24 190 (+185)

Long ers­te Zone: 23 905 (−100)
Long zwei­te Zone: 23 855 (−150)
Long Stop Loss: 23 820 (−185)

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 23.04.2026 – Ger­man 40 / DAX

Der Kurs­ver­lauf hat sich heu­te für das Regel­werk von sei­ner bes­ten Sei­te gezeigt.

Ins­ge­samt konn­ten zwei Trades am Mor­gen und fünf Trades am Nach­mit­tag umge­setzt werden.


Han­del am Morgen

Am Vor­mit­tag erga­ben sich zwei regel­kon­for­me Trades, die erfolg­reich abge­schlos­sen wer­den konnten.


Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag bot der Markt eine Viel­zahl an klar struk­tu­rier­ten Ein­stiegs­mög­lich­kei­ten, die kon­se­quent umge­setzt wurden.

Her­vor­zu­he­ben ist ins­be­son­de­re die Bewe­gung ab 18:45 Uhr:
Aus­ge­hend vom Dow Jones kam es zu einer dyna­mi­schen Kor­rek­tur, bei der inner­halb von drei 15-Minu­ten-Ker­zen rund 400 Punk­te zurück­ge­legt wurden.

Die­se Bewe­gung unter­streicht ein­mal mehr den star­ken Ein­fluss der US-Märk­te auf den DAX.


Markt­hin­weis

Die wei­ter­hin prä­sen­ten geo­po­li­ti­schen Nach­rich­ten sor­gen für ein erhöh­tes Maß an Vola­ti­li­tät und füh­ren regel­mä­ßig zu schnel­len, impul­si­ven Bewegungen.

Daher ist es von ent­schei­den­der Bedeu­tung, eine Posi­ti­ons­er­öff­nung aus­schließ­lich nach einer voll­stän­dig aus­ge­bil­de­ten Umkehr­ker­ze vorzunehmen.


Tages­be­wer­tung

Ein ins­ge­samt sehr erfolg­rei­cher Han­dels­tag, der zeigt, wie effek­tiv das Regel­werk in einem vola­ti­len Markt­um­feld funk­tio­niert, sofern es kon­se­quent und dis­zi­pli­niert ange­wen­det wird.


Han­dels­tag 24.4.26

Wide-Gap und Han­del der Zonen.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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