DAX-Trading-Strategie – 20.07.- 24.07.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 530 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 22. Janu­ar 2026 bis zum 24. Juli 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long553
Zwei­te Zone Long12
Ers­te Zone Short657
Zwei­te Zone Short202
Rever­sals9 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long10 
Set­up 1 Short9 
Set­up 2 Long22 
Set­up 2 Short271
Set­up 3 Long383
Set­up 4 Long42
Set­up 4 Short461
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust1 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 20.07.2026

  • Schluss­kurs am 17.07.2026 (22:00 Uhr): 24.829
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 24.762 → Abwärts-Gap: −67 Punkte

👉 Auf­grund des Wide Gaps han­deln wir heu­te das Wide Gap und die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones: leicht im Minus
  • DAX-CFD: leicht im Minus
  • VDAX: 18

Han­del der Zonen

🔴 Short: 1. Zone am Schluss­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

🟢 Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 🚀

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 20.7.26

Markt­über­blick

Trotz eines deut­li­chen Abwärts-Gaps zum Han­dels­be­ginn zeig­te der DAX am Vor­mit­tag eine bemer­kens­wer­te Erho­lung und erreich­te bis zum Mit­tag ein kräf­ti­ges Tages­hoch. Im wei­te­ren Tages­ver­lauf setz­te jedoch eine eben­so deut­li­che Kor­rek­tur ein, die den Index bis an das Tages­tief zurück­führ­te. Der Han­dels­tag war damit geprägt von einer hohen Dyna­mik und bot auf bei­den Markt­sei­ten attrak­ti­ve Handelsmöglichkeiten.


Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Zu Beginn des Han­dels durch­kreuz­te der Kurs zunächst die ers­te Short-Linie, ohne dort ein Ein­stiegs­si­gnal zu lie­fern. Erst an der zwei­ten Short-Zone ergab sich ein regel­kon­for­mes Set­up, das erfolg­reich gehan­delt und mit Gewinn abge­schlos­sen wurde.

Anschlie­ßend erfolg­te ent­spre­chend den Han­dels­re­geln eine Zonen­an­pas­sung nach oben (sie­he Chart). Nach der Anpas­sung wur­de an der neu­en ers­ten Short-Zone erneut eine Posi­ti­on eröff­net. Die­se ent­wi­ckel­te sich zunächst gegen die Posi­ti­on und war nicht erfolgreich.

Dar­auf­hin wur­de an der zwei­ten Short-Zone eine wei­te­re Posi­ti­on eröff­net. Die anschlie­ßen­de Kor­rek­tur führ­te dazu, dass sowohl die­se Posi­ti­on als auch die zuvor eröff­ne­te Posi­ti­on erfolg­reich geschlos­sen wer­den konnten.

Ins­ge­samt konn­ten am Vor­mit­tag drei Short-Posi­tio­nen eröff­net und erfolg­reich abge­schlos­sen werden.

Han­del am Nachmittag

Wie in den ver­gan­ge­nen Han­dels­ta­gen wur­de zunächst die Eröff­nung der US-Bör­se um 15:30 Uhr abge­war­tet. Erst danach ergab sich ein regel­kon­for­mes Set­up 3, das erfolg­reich gehan­delt und mit Gewinn geschlos­sen wer­den konnte.


Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag ver­deut­lich­te ein­mal mehr die Bedeu­tung eines struk­tu­rier­ten und regel­ba­sier­ten Han­dels­sys­tems. Trotz des star­ken Rich­tungs­wech­sels zwi­schen Vor­mit­tag und Nach­mit­tag bot der Markt meh­re­re hoch­wer­ti­ge Ein­stiegs­mög­lich­kei­ten. Beson­ders die kon­se­quen­te Zonen­an­pas­sung nach der ers­ten erfolg­rei­chen Bewe­gung ermög­lich­te wei­te­re pro­fi­ta­ble Trades.

Eben­so wich­tig war das dis­zi­pli­nier­te Vor­ge­hen am Nach­mit­tag. Das bewuss­te Abwar­ten der US-Bör­sener­öff­nung ver­hin­der­te vor­ei­li­ge Ein­stie­ge und führ­te schließ­lich zu einem qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Set­up 3.

Ins­ge­samt konn­ten vier Posi­tio­nen erfolg­reich gehan­delt wer­den – drei Short-Posi­tio­nen am Vor­mit­tag und eine wei­te­re Posi­ti­on am Nach­mit­tag. Der Han­dels­tag zeigt ein­drucks­voll, dass Geduld, kon­se­quen­te Anwen­dung der Han­dels­re­geln und die fle­xi­ble Anpas­sung der Han­dels­zo­nen ent­schei­den­de Erfolgs­fak­to­ren einer pro­fes­sio­nel­len Tra­ding­stra­te­gie sind.

Merk­satz des Tages:
Erfolg­rei­ches Tra­ding bedeu­tet nicht, den Markt vor­her­zu­sa­gen, son­dern sich kon­se­quent an einen klar defi­nier­ten Han­dels­plan anzu­pas­sen. Wer sei­ne Zonen dis­zi­pli­niert ver­wal­tet und auf hoch­wer­ti­ge Set­ups war­tet, wird auch an dyna­mi­schen Han­dels­ta­gen belohnt.

Han­dels­tag 21.07.2026

  • Schluss­kurs am 20.07.2026 (22:00 Uhr): 24.705
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 24.858 → Auf­wärts-Gap: +153 Punkte

 Der Kurs hat über Nacht deut­lich zuge­legt. Es hat sich somit ein Auf­wärts-Wide-Gap von über 100 Punk­ten gebil­det. Daher han­deln wir heu­te die Zonen aus­ge­hend vom Eröffnungskurs.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones: leicht im Plus
  • DAX-CFD: leicht im Plus
  • VDAX: 18

Han­del der Zonen

 Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

 Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 

Short von der ers­ten Zone

Set­up 4 Long

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 21.07.2026

Trotz der anhal­ten­den geo­po­li­ti­schen Span­nun­gen – ins­be­son­de­re im Zusam­men­hang mit dem Krieg zwi­schen Russ­land und der Ukrai­ne sowie den Kon­flik­ten im Nahen Osten – ori­en­tiert sich der DAX wei­ter­hin an der psy­cho­lo­gisch wich­ti­gen Mar­ke von 25.000 Punk­ten. Posi­ti­ve ZEW-Kon­junk­tur­er­war­tun­gen für Deutsch­land sowie ein freund­li­cher US-Markt sorg­ten heu­te für zusätz­li­chen Rücken­wind und führ­ten letzt­lich zu einem Trend­tag auf der Long-Seite.

Han­del am Morgen

Am Vor­mit­tag konn­te an der ers­ten Short-Zone regel­ba­siert eine Posi­ti­on eröff­net und erfolg­reich mit Gewinn geschlos­sen werden.

Han­del am Nachmittag

Mit der Eröff­nung der US-Bör­se ent­wi­ckel­te sich der Markt aus­ge­spro­chen dyna­misch. Über Set­up 4 konn­te am Tages­tief eine Long-Posi­ti­on eröff­net und erfolg­reich geschlos­sen wer­den. Ab etwa 15:50 Uhr kann­te der DAX anschlie­ßend prak­tisch nur noch eine Rich­tung – nach oben. Auf­grund der star­ken Trend­be­we­gung erga­ben sich nach dem Regel­werk kei­ne wei­te­ren Einstiegsmöglichkeiten.

Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeig­te erneut, dass sich der Markt häu­fig stär­ker an wirt­schaft­li­chen Erwar­tun­gen und der Liqui­di­tät ori­en­tiert als an geo­po­li­ti­schen Schlag­zei­len. Ein sau­be­rer Trend­tag bie­tet zwar oft eine deut­li­che Kurs­be­we­gung, führt jedoch nach dem ers­ten Ein­stieg häu­fig zu kei­nen wei­te­ren regel­kon­for­men Han­dels­mög­lich­kei­ten. Geduld und kon­se­quen­te Ein­hal­tung des Regel­werks blei­ben daher auch an sol­chen Tagen der Schlüs­sel zum Erfolg.

Han­dels­tag 22.07.2026

  • Schluss­kurs ges­tern (22:00 Uhr): 25.069
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.052 → Abwärts-Gap: −17 Punkte

 Gehan­delt wer­den die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones: leicht im Minus
  • DAX-CFD: im Plus
  • VDAX: 17

Han­del der Zonen

 Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Schluss­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

 Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 

Fine Tuning nach der Umkehrkerze

Wie aus dem bei­gefüg­ten 15-Minu­ten-Chart ersicht­lich, konn­te nach der Umkehr­ker­ze an der ers­ten Short-Zone regel­ba­siert eine Short-Posi­ti­on eröff­net werden.

Nach der DAX-Eröff­nung um 9:00 Uhr zeig­te der Markt jedoch nur noch eine ein­deu­ti­ge Auf­wärts­ten­denz. Die unmit­tel­bar nach der Umkehr­ker­ze erwar­te­te Kor­rek­tur setz­te nicht ein.

In einer sol­chen Situa­ti­on kann es sinn­voll sein, vor dem end­gül­ti­gen Ein­stieg einen kur­zen Blick auf einen 2-Minu­ten-Chart zu wer­fen. Ziel ist es nicht, das Ein­stiegs­si­gnal zu erset­zen, son­dern zu über­prü­fen, ob die Umkehr­ker­ze zunächst wenigs­tens eine kurz­fris­ti­ge Fort­set­zung in Trend­rich­tung zeigt. Fehlt bereits die­se ers­te Bestä­ti­gung, erhöht sich das Risi­ko, dass die Umkehr­ker­ze sofort wie­der vom Markt neu­tra­li­siert wird.

Im vor­lie­gen­den Bei­spiel war auf dem 2-Minu­ten-Chart kei­ne anfäng­li­che Fort­set­zung der Abwärts­be­we­gung zu erken­nen. Statt­des­sen setz­te der Markt sei­nen Anstieg unmit­tel­bar fort.

Fazit:
Der 2-Minu­ten-Chart stellt kein eigen­stän­di­ges Han­dels­si­gnal dar und ersetzt nie­mals die Regeln des 15-Minu­ten-Charts. Er kann jedoch als Fine Tuning die­nen, um unmit­tel­bar nach einer Umkehr­ker­ze die Wahr­schein­lich­keit einer ers­ten Kor­rek­tur­be­we­gung bes­ser ein­zu­schät­zen. Bleibt die­se Bestä­ti­gung aus, kann es sinn­voll sein, mit dem Ein­stieg abzu­war­ten oder die Posi­ti­ons­grö­ße vor­sich­ti­ger zu wäh­len. Dies ist kei­ne Regel des Sys­tems, son­dern eine optio­na­le Ent­schei­dungs­hil­fe für erfah­re­ne Trader.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 22.7.26

Markt­über­blick

Der heu­ti­ge Han­dels­tag ver­lief aus­ge­spro­chen inter­es­sant und bot zahl­rei­che pro­fi­ta­ble Han­dels­mög­lich­kei­ten. Der DAX beweg­te sich den gesam­ten Vor­mit­tag inner­halb der defi­nier­ten Tra­ding-Ran­ge zwi­schen den Long- und Short-Zonen. Gleich­zei­tig war erkenn­bar, dass der Markt sei­nen über­ge­ord­ne­ten Auf­wärts­trend wei­ter­hin fort­setz­te und Rück­set­zer kon­se­quent zum Kauf genutzt wurden.

Am Nach­mit­tag ergab sich kein regel­kon­for­mes Set­up, sodass kein wei­te­rer Han­del stattfand.


Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Aus­ge­hend von der Eröff­nung kor­ri­gier­te der DAX zunächst bis zur ers­ten Long-Zone. Nach der Aus­bil­dung einer regel­kon­for­men Umkehr­ker­ze konn­ten dort zwei Long-Posi­tio­nen eröff­net und jeweils mit Gewinn geschlos­sen werden.

Anschlie­ßend stieg der Markt bis zur ers­ten Short-Zone. Die dort eröff­ne­te Short-Posi­ti­on ent­wi­ckel­te sich zunächst nicht wie erwar­tet. Nach­dem sie zwi­schen­zeit­lich bereits rund 20 Punk­te im Gewinn notier­te und anschlie­ßend wie­der zurück­lief, wur­de sie durch den Gewinn­si­che­rungs-Stop (GS-Stop) ohne Ver­lust beendet.

Zuvor hat­te der Markt bereits zwei­mal die zwei­te Short-Zone erreicht. Bei­de dort eröff­ne­ten Short-Posi­tio­nen konn­ten erfolg­reich gehan­delt und mit Gewinn geschlos­sen werden.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag ent­stand kein regel­kon­for­mes Set­up. Ent­spre­chend den Regeln des Han­dels­sys­tems wur­de auf einen Ein­stieg verzichtet.


Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag bestä­tig­te erneut die hohe Aus­sa­ge­kraft der Han­dels­zo­nen inner­halb einer intak­ten Tra­ding-Ran­ge. Ins­ge­samt konn­ten vier Posi­tio­nen mit Gewinn abge­schlos­sen wer­den. Eine wei­te­re Posi­ti­on wur­de durch den Gewinn­si­che­rungs-Stop abge­si­chert, nach­dem sie bereits deut­lich im Gewinn gele­gen hat­te. Dadurch konn­te ver­hin­dert wer­den, dass ein bereits erziel­ter Buch­ge­winn wie­der in einen Ver­lust überging.

Eben­so wich­tig war die Ent­schei­dung, am Nach­mit­tag nicht zu han­deln. Obwohl der DAX sei­ne Auf­wärts­ten­denz fort­setz­te, ergab sich kein regel­kon­for­mes Ein­stiegs­si­gnal. Das kon­se­quen­te War­ten auf hoch­wer­ti­ge Set­ups ist ein wesent­li­cher Bestand­teil der Stra­te­gie und trägt ent­schei­dend zum lang­fris­ti­gen Erfolg bei.

Merk­satz des Tages:
Nicht jeder Markt­im­puls muss gehan­delt wer­den. Dau­er­haf­ter Erfolg ent­steht durch kon­se­quen­te Regel­be­fol­gung, pro­fes­sio­nel­les Gewinn­ma­nage­ment und die Geduld, nur die bes­ten Set­ups zu handeln.

Han­dels­tag 23.07.2026

  • Schluss­kurs ges­tern (22:00 Uhr): 25.148
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 25.043 → Abwärts-Gap: −105 Punkte

 Auf­grund des Abwärts-Wide-Gaps han­deln wir heu­te das Wide Gap und die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones: leicht im Minus
  • DAX-CFD: im Minus
  • VDAX: 17

Han­del Wide Gap und Zonen

 Short: 1. Zone am Schluss­kurs von ges­tern / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

 Long: 1. Zone 100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs von heu­te / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 

Long von der ers­ten Zone

Aktu­el­le Situation

DAX notiert minus 1%

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 23.7.26

Markt­über­blick

Der heu­ti­ge Han­dels­tag war von einer deut­li­chen Schwä­che des DAX geprägt. Der Index ver­lor im Tages­ver­lauf mehr als 1,5 %, wäh­rend der VDAX wie­der über die Mar­ke von 20 Punk­ten anstieg und damit auf eine stei­gen­de Unsi­cher­heit der Markt­teil­neh­mer hinwies.

Bereits zum Han­dels­be­ginn ent­stand ein Abwärts-Gap von 105 Punk­ten. Am Vor­mit­tag beweg­te sich der DAX zunächst in einer rela­tiv engen Tra­ding-Ran­ge zwi­schen dem Eröff­nungs­kurs und der ers­ten Long-Zone. Erst nach der Eröff­nung der US-Vor­bör­se um 14:30 Uhr setz­te sich die Abwärts­be­we­gung deut­lich fort und führ­te den Markt wei­ter nach unten.


Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Nach dem Rück­gang bis zur ers­ten Long-Zone bil­de­te sich eine regel­kon­for­me Umkehr­ker­ze. Die dar­aus eröff­ne­te Long-Posi­ti­on konn­te erfolg­reich gehan­delt und mit Gewinn geschlos­sen werden.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag wur­de kei­ne Posi­ti­on eröff­net. Mit einem Tages­ver­lust von mehr als 1 % sowie einem VDAX über 20 ent­spra­chen die Markt­be­din­gun­gen nicht mehr den bevor­zug­ten Vor­aus­set­zun­gen der Han­dels­stra­te­gie. Des­halb wur­de kon­se­quent auf einen Ein­stieg verzichtet.


Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag bestä­tig­te erneut, wie wich­tig es ist, neben den Ein­stiegs­si­gna­len auch das über­ge­ord­ne­te Markt­um­feld zu berück­sich­ti­gen. Der erfolg­rei­che Long-Trade am Vor­mit­tag konn­te trotz des schwa­chen Gesamt­mark­tes regel­kon­form umge­setzt wer­den. Am Nach­mit­tag über­wo­gen dage­gen die Risi­ken. Der deut­li­che Kurs­rück­gang, der Anstieg des VDAX sowie die Fort­set­zung der Abwärts­be­we­gung nach der US-Vor­bör­sener­öff­nung spra­chen gegen wei­te­re Positionen.

Der bewuss­te Ver­zicht auf einen Han­del am Nach­mit­tag war daher eben­so rich­tig wie der erfolg­rei­che Long-Trade am Vor­mit­tag. Dis­zi­plin bedeu­tet nicht nur, gute Set­ups zu han­deln, son­dern auch auf Trades zu ver­zich­ten, wenn die Markt­be­din­gun­gen dage­gen sprechen.

Merk­satz des Tages:
Ein guter Trader erkennt nicht nur Chan­cen, son­dern auch Situa­tio­nen, in denen Kapi­tal­erhalt Vor­rang hat. Wer in schwie­ri­gen Markt­pha­sen kon­se­quent auf hoch­wer­ti­ge Set­ups war­tet, han­delt lang­fris­tig erfolgreicher.

Han­dels­tag 24.07.2026

  • Schluss­kurs ges­tern (22:00 Uhr): 24.745
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 24.761 → Auf­wärts-Gap: +16 Punkte

 Gehan­delt wer­den die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones: leicht im Plus
  • DAX-CFD: im Plus
  • VDAX: 20

Han­del der Zonen

 Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

 Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Schluss­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 

Han­dels­rück­blick DAX

Han­del am Morgen

Bereits kurz nach Han­dels­be­ginn ent­wi­ckel­te sich eine dyna­mi­sche Auf­wärts­be­we­gung. Auf­grund der Markt­struk­tur ergab sich jedoch kein regel­kon­for­mes Ein­stiegs­si­gnal nach den Vor­ga­ben der Han­dels­stra­te­gie. Des­halb wur­de bewusst auf eine Posi­ti­ons­er­öff­nung verzichtet.

Han­del am Nachmittag

Auch am Nach­mit­tag wur­de kei­ne Posi­ti­on eröff­net. Der DAX notier­te bereits mehr als 1,5 % im Plus. Unter die­sen Markt­be­din­gun­gen sieht das Regel­werk kei­ne neu­en Posi­tio­nen mehr vor. Des­halb wur­de kon­se­quent auf einen Ein­stieg verzichtet.


Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 24.7.26

Markt­über­blick

Wie bereits mehr­fach in den ver­gan­ge­nen Tagen und Wochen zu beob­ach­ten war, wird die wich­ti­ge Bench­mark von 25.000 Punk­ten vom Markt immer wie­der erfolg­reich zurück­er­obert. So auch heu­te: Nach dem kräf­ti­gen Abwärts­trend des Vor­ta­ges setz­te bereits ab 9:00 Uhr ein dyna­mi­scher Auf­wärts­im­puls von rund 150 Punk­ten ein, der die Rich­tung für den gesam­ten Han­dels­tag vorgab.

Damit bestä­tig­te sich erneut die Bedeu­tung der Mar­ke von 25.000 Punk­ten als wich­ti­ge Ori­en­tie­rungs- und Gleich­ge­wichts­zo­ne des Mark­tes. Rück­schlä­ge unter die­se Mar­ke wer­den der­zeit immer wie­der zügig aufgeholt.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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