DAX-Trading-Strategie – 22.06.- 26.06.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 6500 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 22. Janu­ar 2026 bis zum 26. Juni 2026 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long453
Zwei­te Zone Long12
Ers­te Zone Short5710
Zwei­te Zone Short182
Rever­sals8 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long10 
Set­up 1 Short9 
Set­up 2 Long19 
Set­up 2 Short251
Set­up 3 Long333
Set­up 4 Long38
Set­up 4 Short421
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust1 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 22.06.2026 – Ger­man 40 (DAX)

Der Han­dels­tag ver­lief ins­ge­samt har­mo­nisch und war von einer Aus­wei­tung der Han­dels­span­ne am Nach­mit­tag geprägt. Bereits am Vor­mit­tag erga­ben sich Han­dels­mög­lich­kei­ten auf bei­den Sei­ten des Marktes.

Am Mor­gen wur­de zunächst ein erfolg­rei­cher Short-Trade an der ers­ten Zone Short umge­setzt. Anschlie­ßend ergab sich ein Long-Ein­stieg an der ers­ten Zone Long. Grund­sätz­lich gilt, dass bei feh­len­dem Han­del unter­halb des Eröff­nungs­kur­ses zwi­schen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr an der ers­ten Zone zunächst das Auf­tre­ten einer signi­fi­kan­ten Umkehr­ker­ze abge­war­tet wird. Da jedoch bis zum Errei­chen der Akti­ons­zo­ne bereits eine zwi­schen­zeit­li­che Kor­rek­tur von rund 50 Punk­ten statt­ge­fun­den hat­te, konn­te in die­sem Fall auf die Bestä­ti­gung durch eine Umkehr­ker­ze ver­zich­tet werden.

Am Nach­mit­tag kam es zu einer Erwei­te­rung der Tra­ding Ran­ge. Dabei erga­ben sich zwei erfolg­rei­che Short-Trades nach dem Set­up 2 Short.

Fazit

Der Han­dels­tag zeig­te erneut, wie wich­tig es ist, die Markt­struk­tur fle­xi­bel zu inter­pre­tie­ren und nicht starr an ein­zel­nen Kri­te­ri­en fest­zu­hal­ten. Die zwi­schen­zeit­li­che Kor­rek­tur vor Errei­chen der Akti­ons­zo­ne lie­fer­te bereits genü­gend Ent­las­tung, sodass auf die zusätz­li­che Bestä­ti­gung durch eine Umkehr­ker­ze ver­zich­tet wer­den konn­te. Die erfolg­rei­chen Trades am Vor­mit­tag sowie die bei­den Short-Set­ups am Nach­mit­tag ver­deut­li­chen, dass ein dis­zi­pli­nier­ter und situa­ti­ons­an­ge­pass­ter Ansatz die Grund­la­ge für einen erfolg­rei­chen Han­del bil­det. Die Ran­ge­er­wei­te­rung am Nach­mit­tag bot zusätz­li­che Chan­cen und run­de­te einen ins­ge­samt har­mo­ni­schen Han­dels­tag ab.

Han­dels­tag 23.06.2026 – DAX / Ger­man 40

Ein Dop­pel-Gap ent­steht, wenn zwi­schen dem Schluss­kurs des DAX (18:00 Uhr) und dem spä­te­ren Schluss­kurs des Ger­man 40 (22:00 Uhr) bereits ein Unter­schied besteht und der Markt am nächs­ten Mor­gen mit einem wei­te­ren Gap in glei­cher Rich­tung eröffnet.

  • Schluss­kurs DAX (22.06.2026, 18:00 Uhr): 25.140
  • Schluss­kurs Ger­man 40 (22.06.2026, 22:00 Uhr): 25.090
  • Eröff­nung heu­te (23.06.2026, 08:00 Uhr): 24.885

:backhand_index_pointing_right: Damit ent­stand ein Dop­pel-Gap von ins­ge­samt 255 Punkten:

  • DAX-Schluss → Ger­man-40-Schluss: −50 Punkte
  • Ger­man-40-Schluss → Eröff­nung: −205 Punkte

Bei­de Gaps zei­gen nach unten. Es liegt somit ein Dop­pel-Gap in glei­cher Rich­tung vor.

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wer­den die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: im Minus
  • DAX-CFD: stark im Minus (über 1 %)
  • VDAX: 16

Han­del der Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Long von der ers­ten und zwei­ten Aktionszone

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 23.06.2026 – Ger­man 40 (DAX)

Wie­der ein sehr inter­es­san­ter Han­dels­tag im Ger­man 40. Der Markt eröff­ne­te mit einem Abwärts-Gap von rund 255 Punk­ten und setz­te die Abwärts­be­we­gung zunächst um wei­te­re 150 Punk­te fort. Die­se Kurs­lü­cke wur­de als Über­trei­bung ein­ge­stuft. Im wei­te­ren Tages­ver­lauf bestä­tig­te sich die­se Ein­schät­zung: Der Markt erhol­te sich zur Mit­tags­zeit deut­lich und stieg bis zum Eröff­nungs­kurs zurück. Am Nach­mit­tag kam es sogar zu einer Range-Erweiterung.

Han­del am Morgen

Der Vor­mit­tag bot meh­re­re Long-Chan­cen. Zunächst wur­de eine Long-Posi­ti­on an der ers­ten Akti­ons­zo­ne eröff­net. Anschlie­ßend erga­ben sich sogar zwei wei­te­re erfolg­rei­che Long-Ein­stie­ge an der zwei­ten Zone, nach­dem die Über­trei­bung der Eröff­nungs­be­we­gung zuneh­mend abge­baut wurde.

Han­del am Nachmittag

Auf­grund der ange­spann­ten geo­po­li­ti­schen Lage und der häu­fig wider­sprüch­li­chen Nach­rich­ten­la­ge erwies es sich erneut als sinn­voll, die US-Bör­sener­öff­nung um 15:30 Uhr abzu­war­ten. Erst danach ent­stan­den kla­re Handelsmöglichkeiten.

Im wei­te­ren Ver­lauf konn­ten zwei­mal Short-Posi­tio­nen nach dem Set­up 4 Short eröff­net und jeweils erfolg­reich mit Gewinn geschlos­sen werden.

Fazit

Selbst nach vie­len Jah­ren der Doku­men­ta­ti­on und Aus­wer­tung ist es bemer­kens­wert, wie zuver­läs­sig regel­ba­sier­ter Han­del funk­tio­nie­ren kann. Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeig­te erneut, dass nicht Pro­gno­sen oder Nach­rich­ten die Grund­la­ge erfolg­rei­cher Ent­schei­dun­gen bil­den, son­dern das kon­se­quen­te Umset­zen eines klar defi­nier­ten Han­dels­plans. Ent­schei­dend für den lang­fris­ti­gen Erfolg sind dabei vor allem Geduld, Dis­zi­plin und die Bereit­schaft, auf hoch­wer­ti­ge Set­ups zu war­ten. Wer die­se Eigen­schaf­ten mit­bringt, kann auch in anspruchs­vol­len Markt­pha­sen kon­ti­nu­ier­lich pro­fi­ta­ble Han­dels­ent­schei­dun­gen treffen.

Han­dels­tag 24.06.2026 – DAX / Ger­man 40

  • Schluss­kurs am 23.06.2026 (22:00 Uhr): 24.898
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 24.917 → Auf­wärts-Gap: +19 Punkte

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wer­den die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: leicht im Minus
  • DAX-CFD: leicht im Minus
  • VDAX: 18

Han­del der Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Schluss­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 24.06.2026 – Ger­man 40 (DAX)

Der Han­dels­tag begann mit einer außer­ge­wöhn­lich star­ken Abwärts­be­we­gung. Nach der Bör­sener­öff­nung um 9:00 Uhr fiel der DAX direkt um rund 250 Punk­te. Aus­lö­ser war die Nach­richt, dass ein geplan­tes Fre­gat­ten­pro­jekt ein­ge­stellt wer­den soll­te. In der Fol­ge gerie­ten ins­be­son­de­re Rüs­tungs­wer­te unter Druck. Rhein­me­tall ver­lor rund 19 %, was die nega­ti­ve Markt­stim­mung zusätz­lich verstärkte.

Han­del am Morgen

Nach dem star­ken Kurs­rück­gang bil­de­te sich eine Umkehr­ker­ze im 15-Minu­ten-Chart. Die­se ent­stand jedoch unter­halb des vor­ge­se­he­nen Stop-Loss-Bereichs. Ein Long-Ein­stieg war daher mit erhöh­tem Risi­ko ver­bun­den. In einer sol­chen Situa­ti­on soll­te zunächst beob­ach­tet wer­den, ob die nach­fol­gen­de Ker­ze die begin­nen­de Sta­bi­li­sie­rung bestätigt.

Wer den­noch unmit­tel­bar ein­ge­stie­gen ist, muss­te einen Ver­lust von rund 90 Punk­ten hin­neh­men. Die­ses Ergeb­nis wird kon­se­quent doku­men­tiert und dient als wich­ti­ger Hin­weis für zukünf­ti­ge ver­gleich­ba­re Markt­si­tua­tio­nen. Nicht jede Umkehr­ker­ze bie­tet auto­ma­tisch ein hoch­wer­ti­ges Set­up. Beson­ders nach außer­ge­wöhn­lich star­ken Nach­rich­ten­be­we­gun­gen ist zusätz­li­che Vor­sicht geboten.

Han­del am Nachmittag

Mit der Eröff­nung der US-Bör­sen um 15:30 Uhr erhielt der Markt Unter­stüt­zung vom Dow Jones. Am Tages­tief konn­te die Akti­ons­li­nie für das Set­up 4 Long ein­ge­zeich­net wer­den. Der anschlie­ßen­de Kurs­ver­lauf war von meh­re­ren Schwan­kun­gen geprägt, wodurch sich wie­der­holt Han­dels­mög­lich­kei­ten ergaben.

Ins­ge­samt konn­ten vier erfolg­rei­che Gewin­ne mit dem Set­up 4 Long erzielt werden.

Fazit

Der Han­dels­tag zeig­te erneut, wie wich­tig die kon­se­quen­te Ein­hal­tung der Han­dels­re­geln ist. Der Ver­lust am Mor­gen gehört eben­so zur Doku­men­ta­ti­on wie die erfolg­rei­chen Trades am Nach­mit­tag. Gera­de die­se objek­ti­ve Erfas­sung aller Ergeb­nis­se ermög­licht es, Mus­ter zu erken­nen und die Qua­li­tät zukünf­ti­ger Ent­schei­dun­gen zu verbessern.

Lang­fris­ti­ger Erfolg ent­steht nicht dadurch, Ver­lus­te zu ver­mei­den, son­dern dadurch, Regeln kon­se­quent umzu­set­zen, aus Feh­lern zu ler­nen und gedul­dig auf hoch­wer­ti­ge Set­ups zu war­ten. Die vier erfolg­rei­chen Long-Trades am Nach­mit­tag ver­deut­lich­ten, dass sich Geduld und Dis­zi­plin häu­fig aus­zah­len, selbst nach­dem der Han­dels­tag zunächst schwie­rig begon­nen hatte.

Han­dels­tag 25.06.2026 – DAX / Ger­man 40

  • Schluss­kurs am 24.06.2026 (22:00 Uhr): 24.682
  • Eröff­nung heu­te (08:00 Uhr): 24.755 → Auf­wärts-Gap: +73 Punkte

:backhand_index_pointing_right: Gehan­delt wird Wide Gap und die Zonen.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: leicht im Plus
  • DAX-CFD: leicht im Plus
  • VDAX: 17

Han­del Wide-Gap und Zonen

:red_circle: Short: 1. Zone +75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

:green_circle: Long: 1. Zone am Schluss­kurs von ges­tern / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! :rocket:

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 25.06.2026 – Ger­man 40 (DAX)

Kein Zwei­fel: Trend­ta­ge sind für einen Mean-Rever­si­on-Ansatz nicht ein­fach zu han­deln. Auf den star­ken Short-Trend des Vor­ta­ges folg­te heu­te ein eben­so aus­ge­präg­ter Long-Trend. Dabei spiel­ten erneut Ein­zel­ak­ti­en eine ent­schei­den­de Rol­le. Wäh­rend ges­tern Rhein­me­tall mit rund 20 % deut­lich unter Druck stand, sorg­te heu­te Bay­er nach einem posi­ti­ven Gerichts­ur­teil in den USA mit einem Kurs­an­stieg von rund 20 % für einen wich­ti­gen posi­ti­ven Impuls im DAX.

Hin­weis

Wird zwi­schen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr weder der Eröff­nungs­kurs des Vor­ta­ges über­schrit­ten noch der Eröff­nungs­kurs des aktu­el­len Tages unter­schrit­ten, wird die Stop-Linie häu­fig sehr schnell erreicht. Des­halb ist es wich­tig, eine Posi­ti­on erst nach Aus­bil­dung einer signi­fi­kan­ten Umkehr­ker­ze zu eröff­nen. Zusätz­lich soll­te beob­ach­tet wer­den, ob die fol­gen­de Ker­ze die begin­nen­de Umkehr bestä­tigt. Erst die­se Bestä­ti­gung erhöht die Wahr­schein­lich­keit eines erfolg­rei­chen Einstiegs.

Han­del am Morgen

Am Vor­mit­tag wur­de nach einer signi­fi­kan­ten Umkehr­ker­ze eine Posi­ti­on eröff­net. Eine nach­hal­ti­ge Fort­set­zung der Gegen­be­we­gung blieb jedoch aus. Regel­ba­siert wur­de die Posi­ti­on des­halb spä­tes­tens um 14:30 Uhr mit einem klei­nen Ver­lust geschlos­sen. Auch sol­che Trades gehö­ren kon­se­quent zum Han­dels­plan und wer­den ent­spre­chend dokumentiert.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag kam es zu einer deut­li­chen Ran­ge-Erwei­te­rung. Erst nach einer wei­te­ren aus­ge­präg­ten Umkehr­ker­ze ergab sich ein Short-Ein­stieg nach dem Set­up 4 Short. Die­se Posi­ti­on konn­te erfolg­reich mit Gewinn geschlos­sen wer­den. Anschlie­ßend setz­te der DAX sei­nen Anstieg fort und notier­te mit mehr als 1 % im Plus. Auf­grund die­ser star­ken Trend­be­we­gung erga­ben sich kei­ne wei­te­ren Handelsmöglichkeiten.

Fazit

Der heu­ti­ge Han­dels­tag zeig­te erneut, dass Trend­ta­ge für einen Mean-Rever­si­on-Ansatz beson­de­re Anfor­de­run­gen stel­len. Nicht jeder Ein­stieg führt unmit­tel­bar zum Erfolg, wes­halb eine kon­se­quen­te Ver­lust­be­gren­zung unver­zicht­bar ist. Gleich­zei­tig wur­de deut­lich, dass Geduld belohnt wird. Wer dis­zi­pli­niert auf ein hoch­wer­ti­ges Set­up war­tet und den Han­dels­plan kon­se­quent umsetzt, erhält häu­fig im wei­te­ren Tages­ver­lauf eine zwei­te Chan­ce. Trotz eines Ver­lustt­ra­des am Vor­mit­tag konn­te der Han­dels­tag durch den erfolg­rei­chen Short-Trade am Nach­mit­tag ins­ge­samt mit einem klei­nen Gewinn abge­schlos­sen wer­den. Dies bestä­tigt ein­mal mehr, dass lang­fris­ti­ger Erfolg nicht durch ein­zel­ne Trades, son­dern durch kon­se­quent regel­ba­sier­tes Han­deln entsteht.

Han­dels­tag 26.06.2026 – DAX / Ger­man 40

Ein Dop­pel-Gap ent­steht, wenn zwi­schen dem Schluss­kurs des DAX (18:00 Uhr) und dem spä­te­ren Schluss­kurs des Ger­man 40 (22:00 Uhr) bereits ein Unter­schied besteht und der Markt am nächs­ten Mor­gen mit einem wei­te­ren Gap in glei­cher Rich­tung eröffnet.

  • Schluss­kurs DAX (25.06.2026, 18:00 Uhr): 24.995
  • Schluss­kurs Ger­man 40 (25.06.2026, 22:00 Uhr): 24.960
  • Eröff­nung heu­te (26.06.2026, 08:00 Uhr): 24.780

👉 Damit ent­stand ein Dop­pel-Gap von ins­ge­samt 215 Punkten:

  • DAX-Schluss → Ger­man-40-Schluss: −35 Punkte
  • Ger­man-40-Schluss → Eröff­nung: −180 Punkte

Bei­de Gaps zei­gen nach unten. Es liegt somit ein Dop­pel-Gap in glei­cher Rich­tung vor.

👉 Gehan­delt wer­den die Zonen des Doppel-Gaps.

Markt­la­ge

  • CFD Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: im Minus
  • DAX-CFD: im Minus
  • VDAX: 17

Han­del der Zonen

🔴 Short: 1. Zone +100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone +50 Punk­te dar­über / SL +35 Punk­te darüber

🟢 Long: 1. Zone −100 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs / 2. Zone −50 Punk­te dar­un­ter / SL −35 Punk­te darunter

Viel Erfolg! 🚀

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 26.06.2026 – Ger­man 40 (DAX)

Der Han­dels­tag begann mit einem Dop­pel-Gap. Dadurch lagen die ers­ten Akti­ons­zo­nen Long und Short jeweils rund 100 Punk­te vom Eröff­nungs­kurs ent­fernt. Inner­halb die­ser Zonen beweg­te sich der Markt zunächst in einer aus­ge­gli­che­nen Han­dels­span­ne. Am Nach­mit­tag kam es schließ­lich zu einer Ran­ge-Erwei­te­rung unter das Tagestief.

Han­del am Morgen

Da zwi­schen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr unter dem Eröff­nungs­kurs kein Han­del statt­fand, gilt für einen Ein­stieg an der ers­ten Akti­ons­zo­ne Short die Regel, dass sich zunächst eine signi­fi­kan­te Umkehr­ker­ze aus­bil­den muss.

Aus­ge­hend vom Eröff­nungs­kurs stieg der DAX zunächst rund 100 Punk­te bis zur ers­ten Zone Short. Dort ent­stand eine kräf­ti­ge Impuls­ker­ze mit einem lan­gen unte­ren Docht. Die­se Ker­ze allein stell­te jedoch noch kein Ein­stiegs­si­gnal dar, da der lan­ge unte­re Docht dar­auf hin­wies, dass der Markt wei­ter­hin Kauf­in­ter­es­se zeig­te und der Kurs zunächst wei­ter stei­gen konnte.

Tat­säch­lich setz­te der DAX sei­ne Auf­wärts­be­we­gung zunächst fort. Erst nach einer erneu­ten Kor­rek­tur wur­de die Short-Posi­ti­on regel­ba­siert eröff­net und anschlie­ßend erfolg­reich mit Gewinn geschlossen.

Im wei­te­ren Ver­lauf kor­ri­gier­te der DAX vom Tages­hoch rund 200 Punk­te bis zur ers­ten Akti­ons­zo­ne Long. Dort wur­de eine Long-Posi­ti­on eröff­net. Da sich jedoch kei­ne nach­hal­ti­ge Auf­wärts­be­we­gung ent­wi­ckel­te, wur­de die Posi­ti­on regel­ba­siert vor 14:30 Uhr zum Break-even geschlossen.

Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag kam es zu einer Ran­ge-Erwei­te­rung unter das Tages­tief. An der mor­gend­li­chen Stop-Loss-Linie wur­de die Akti­ons­li­nie für das Set­up 2 Long ein­ge­zeich­net. Die Stop-Loss-Linie des Vor­mit­tags fun­gier­te nun als posi­ti­ve Stop-Loss-Linie. In die­sem Bereich konn­ten zwei Long-Posi­tio­nen eröff­net und jeweils erfolg­reich mit Gewinn geschlos­sen werden.

Fazit

Der Han­dels­tag zeig­te erneut, dass Geduld und das kon­se­quen­te Ein­hal­ten der Han­dels­re­geln ent­schei­dend für den lang­fris­ti­gen Erfolg sind. Eine mar­kan­te Impuls­ker­ze allein genügt nicht für einen Ein­stieg. Erst wenn sich die Markt­be­we­gung bestä­tigt und die Vor­aus­set­zun­gen des Han­dels­plans erfüllt sind, ent­steht ein hoch­wer­ti­ges Set­up. Der Break-even-Aus­stieg am Vor­mit­tag begrenz­te das Risi­ko kon­se­quent, wäh­rend die bei­den erfolg­rei­chen Long-Trades am Nach­mit­tag den Han­dels­tag ins­ge­samt zu einem erfolg­rei­chen Abschluss der Han­dels­wo­che mach­ten. Auch die­ser Han­dels­tag bestä­tig­te erneut, dass regel­ba­sier­ter Han­del und dis­zi­pli­nier­tes War­ten auf die rich­ti­gen Markt­be­din­gun­gen lang­fris­tig den Unter­schied ausmachen.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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