DAX-Trading-Strategie – 27.04.- 30.04.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 255 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 5. Janu­ar 2026 bis zum 30. April 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long322
Zwei­te Zone Long7
Ers­te Zone Short304
Zwei­te Zone Short142
Rever­sals6 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long7 
Set­up 1 Short9 
Set­up 2 Long11 
Set­up 2 Short141
Set­up 3 Long251
Set­up 4 Long26
Set­up 4 Short341
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust1 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag: 27.04.2026
Han­del Wide-Gap und Zonen
VDAX: 23

Schluss­kurs (Frei­tag, 24.04.2026, 22h): 24 270 | Eröff­nung (27.04.2026, 8h): 24 167 → Down-Gap: −103 (Wide Gap)

Short ers­te Zone: 24 270 (Schluss­kurs Frei­tag)
Short zwei­te Zone: 24 320 (+50)
Short Stop Loss: 24 355 (+85)

Long ers­te Zone: 24 067 (−100)
Long zwei­te Zone: 24 017 (−150)
Long Stop Loss: 23 982 (−185)

Zur­zeit haben wir um 14:35 Uhr eine Dis­kre­panz zwi­schen den US-CFDs und dem DAX. Der DAX notiert deut­lich im Plus, wäh­rend die US-CFDs leicht im Minus lie­gen. Soll­ten die US-CFDs in den Gewinn dre­hen, ist auch mit einem wei­te­ren Anstieg der DAX-Notie­rung zu rechnen.

Set­up 4 Long

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 27.04.2026 – Ger­man 40 / DAX

Ein ech­ter Roller-Coaster-Tag.

Vom Eröff­nungs­kurs aus stieg der Markt zunächst rund 200 Punk­te, bevor er vom Tages­hoch aus etwa 300 Punk­te kor­ri­gier­te. Inner­halb die­ser aus­ge­präg­ten Tra­ding Ran­ge erga­ben sich ver­schie­de­ne Set­ups mit unter­schied­li­chen Ergebnissen.

Han­del am Morgen

An der ers­ten Short-Zone wur­de eine Posi­ti­on eröff­net. Die­se wur­de ent­we­der am Stop-Loss mit rund 90 Punk­ten geschlos­sen oder alter­na­tiv durch eine Gegen­po­si­ti­on Long abgesichert.

Wie bereits mehr­fach dar­ge­legt, füh­ren Teil­ver­lus­te am Mor­gen kei­nes­wegs auto­ma­tisch zu einem nega­ti­ven Tagesergebnis.

Kom­pakt her­vor­zu­he­ben:
Im lau­fen­den Jahr konn­te bis­lang kein Ver­lust­tag ver­zeich­net werden.


Han­del am Nachmittag

Am Tages­tief wur­de mit Set­up 4 Long eine Posi­ti­on eröff­net und mit Gewinn geschlossen.

Anschlie­ßend wur­de erneut eine Long-Posi­ti­on eröff­net, die zwar mehr­fach 20–25 Punk­te im Gewinn notier­te, jedoch gemäß der Risi­ko­ma­nage­ment-Regel „SK – Seit­wärts­kon­so­li­die­rung“ geschlos­sen wur­de. (sie­he Regelwerk)

Der Kurs kor­ri­gier­te dar­auf­hin weiter.

An der zwei­ten Zone von Set­up 4 Long wur­de anschlie­ßend regel­kon­form eine Posi­ti­on mit dop­pel­ter Kon­trakt­grö­ße eröff­net und mit Gewinn geschlossen.


Wich­ti­ger Hinweis

Wird eine Gegen­po­si­ti­on eröff­net, erfolgt das wei­te­re Manage­ment gezielt an den zwei­ten Zonen der Nach­mit­tags-Set­ups, um die best­mög­li­che Aus­gangs­la­ge für einen Aus­gleich bzw. Gesamt­ge­winn zu schaffen.


Tages­be­wer­tung

Ein vola­ti­ler und anspruchs­vol­ler Han­dels­tag, der jedoch erneut zeigt, dass ein kon­se­quent ange­wand­tes Regel­werk auch bei star­ken Schwan­kun­gen zu einem posi­ti­ven Gesamt­ergeb­nis füh­ren kann.

Han­dels­tag 28.4.26

Han­del der Zonen

Han­dels­tag 29.4.26

  1. Fed-Zins­ent­schei­dung Pro­gno­se 3,75% unverändert
  2. Wide-Gap und Han­del der Zonen

Han­del am Nachmittag

Im Tan­dem mit dem Dow Jones setz­te sich die Kor­rek­tur fort, und der DAX fiel unter die mor­gend­li­che Stop-Loss-Linie.

Auf die­sem Niveau wer­den mit Set­up 2 Long Posi­tio­nen eröff­net, sofern sich – wie am heu­ti­gen Tag – eine mar­kan­te Umkehr­ker­ze ausbildet.

  • Beim ers­ten Ein­stieg konn­te ein Gewinn rea­li­siert werden.
  • Beim zwei­ten Anlauf von unten bil­de­te sich erneut eine Umkehr­ker­ze. Die Posi­ti­on lief etwa 20 Punk­te in den Gewinn, wur­de jedoch gemäß der Risi­ko­ma­nage­ment-Regel „Stopp zur Gewinn­si­che­rung (GS)” geschlos­sen (sie­he Regel­werk).

Im Anschluss wur­de der Han­del für den Nach­mit­tag bewusst eingestellt.


Tages­be­wer­tung

Die FED-Zins­ent­schei­dung bestä­tig­te die Pro­gno­se – der Zins­satz blieb unverändert.

Trotz der aus­ge­präg­ten Kor­rek­tur konn­te durch kon­se­quent regel­ba­sier­tes Han­deln erneut ein posi­ti­ves Tages­er­geb­nis erzielt werden.

Ein wei­te­res Bei­spiel dafür, dass das Regel­werk nicht nur in Trend­pha­sen, son­dern auch in nach­rich­ten­ge­trie­be­nen Markt­be­we­gun­gen zuver­läs­sig funktioniert.

Han­dels­tag 30.4.26

Dop­pel-Gap Teil­schlie­ßung möglich.

Han­del am Mor­gen. Ver­lust nach Anpas­sung der Zonen.

Han­dels­tag 30.04.2026 – DAX / Ger­man 40

Der Kurs eröff­ne­te mit einem Abwärts-Gap von 266 Punk­ten, berech­net vom DAX-Schluss­kurs (ca. 17:30–18:00 Uhr). Da der Schluss­kurs des Ger­man 40 um 22:00 Uhr dar­un­ter lag, ent­stand ein Doppel-Gap.

Nach der Eröff­nung um 9:00 Uhr gab es zunächst nur eine Rich­tung: auf­wärts in Rich­tung Gap-Schlie­ßung. Der Kurs durch­quer­te dabei bei­de Short-Zonen.

Erst ober­halb der Stopp-Loss-Linie ergab sich nach einer Umkehr­ker­ze eine Mög­lich­keit für eine Short-Posi­ti­on mit ange­pass­ten Zonen. Die­ser Trade führ­te jedoch zu einem Ver­lust von −90 Punk­ten, da der Markt wei­ter anstieg – ins­be­son­de­re bis zur US-Eröff­nung um 15:30 Uhr.

Nach einer wei­te­ren Umkehr­ker­ze wur­de mit Set­up 4 eine zwei­te Short-Posi­ti­on eröff­net, die einen Gewinn von +40 Punk­ten brachte.

Da auch der Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge wei­ter stieg, wur­den kei­ne wei­te­ren Trades eingegangen.

Ins­ge­samt stieg der Markt vom Eröff­nungs­kurs um 8:00 Uhr bei 23.688 Punk­ten bis zum Schluss­kurs um 22:00 Uhr bei 24.285 Punk­ten um: 👉 +597 Punkte

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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