FDAX-Trading-Strategie – 02.06. - 06.06.2025

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 1.000 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 6. Janu­ar 2025 bis zum 6. Juni 2025

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long481
Zwei­te Zone Long23
Ers­te Zone Short587
Zwei­te Zone Short15
Rever­sals15 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long3 
Set­up 1 Short7 
Set­up 2 Long16 
Set­up 2 Short11 
Set­up 3 Long14 
Set­up 4 Long14 
Set­up 4 Short432
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust 

Hin­weis: Zuwei­len wer­den bei einem Set­up nur 10 Punk­te Gewinn/Verlust erzielt. Die­se wer­den sta­tis­tisch nicht erfasst. Erst ab einem Ergeb­nis von 20 Punk­ten +/- wer­den die­se dokumentiert.

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Geduld ist also nicht nur eine Tugend im all­ge­mei­nen Leben, son­dern auch ein ent­schei­den­der Fak­tor für den Erfolg im Daytrading.

Han­dels­tag 2.6.25

Wide-Gap und Zonenhandel

Han­dels­tag 2. Juni 2025 – Zusammenfassung

Der heu­ti­ge Han­dels­tag war von star­ker Vola­ti­li­tät geprägt. Bereits zur Eröff­nung zeig­te sich eine Kurs­lü­cke (Gap) von 96 Punk­ten, die auf ein hohes Maß an Unsi­cher­heit hin­deu­te­te. Ab 08:00 Uhr kam es zu einer hef­ti­gen Kor­rek­tur­be­we­gung, die in einer Wide Ran­ge Bar mit 200 Punk­ten resultierte.

Markt­tech­ni­sche Beobachtungen

  • Die Set­ups des Regel­werks – sowohl am Mor­gen als auch vom Tages­tief aus am Nach­mit­tag – ver­lie­fen bil­der­buch­haft und boten kla­re Einstiegsmöglichkeiten.
  • Ins­ge­samt konn­te ein sat­ter Gewinn erzielt wer­den, nicht zuletzt durch kon­se­quen­te Umset­zung der Risikomanagement-Strategien.

US-Märk­te

  • Die US Major Futures (Dow Jones, S&P 500, Nasdaq) star­te­ten den Tag deut­lich im Minus, erhol­ten sich jedoch im Lau­fe des Nach­mit­tags merklich.
  • Die­se Ent­wick­lung führ­te zu einem wich­ti­gen Aspekt im Risi­ko­ma­nage­ment: der Seit­wärts­kon­so­li­die­rung auf Zeit (SK).

Seit­wärts­kon­so­li­die­rung auf Zeit (SK)

  • Eine SK ist eine Seit­wärts­be­we­gung, die meist am Tages­tief oder -hoch stattfindet.
  • Sie zeigt sich in einem Wech­sel­spiel von 15-Minu­ten-Ker­zen über einen Zeit­raum von ca. 60 bis 90 Minuten.
  • Nach Abschluss die­ser Kon­so­li­die­rung ist häu­fig mit einer Trend­fort­set­zung in Rich­tung des ursprüng­li­chen Tages­trends zu rech­nen – offe­ne Posi­tio­nen wer­den dann in der Regel glattgestellt.

Risi­ko­ma­nage­ment

  • Neben dem klas­si­schen Stop-Loss ent­hält das Regel­werk wei­te­re bewähr­te Maß­nah­men zur Kapi­tal­erhal­tung und Siche­rung der Tagesgewinne.
  • Die­se ergän­zen­den Instru­men­te tru­gen wesent­lich zum erfolg­rei­chen Tages­er­geb­nis bei.
    Ger­man 40 / DAX**
  • Im Gleich­klang mit den US-Futures konn­te auch der Ger­man 40 (DAX) am Nach­mit­tag zulegen.
  • Er schloss wie­der über der wich­ti­gen Bench­mark von 24.000 Punk­ten, was als tech­nisch posi­ti­ves Signal zu wer­ten ist.

Han­dels­tag 3.6.25

Wide-Gap und Han­del der Zonen

Han­dels­tag 4.6.25

Han­del der Zonen

Zwei­mal Gewinn von der ers­ten Zone und zwei­mal von der zwei­ten Zone Short.

Eine sehr erfolg­rei­cher Handelstag

Han­dels­tag 5.6.25

Han­del der Zonen

14:15h EZB-Zin­send­schei­dung

Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) wird über die Rich­tung ihres geld­po­li­ti­schen Kur­ses ent­schei­den. Die Noten­bank besteht aus sechs Mit­glie­dern des Direk­to­ri­ums und den Prä­si­den­ten der der 19 Mit­glied­staa­ten des Euro­raums. Unter der Bewer­tung der wirt­schaft­li­chen und mone­tä­ren Ent­wick­lung erlässt der EZB-Rat Beschlüs­se über geld­po­li­ti­sche Zie­le, Leit­zin­sen sowie Leit­li­ni­en zur Umset­zung die­ser Beschlüs­se. Das vor­ran­gi­ge Ziel der EZB ist die Gewähr­leis­tung von Preis­sta­bi­li­tät. Indem die Zen­tral­bank die Zin­sen erhöht oder senkt, ver­sucht sie, die Infla­ti­on zu sen­ken bzw. zu erhö­hen. Wenn die Noten­bank die Zin­sen erhöht, führt das auf den Devi­sen­märk­ten in der Regel zu einem stei­gen­den Kurs des Euro (EUR). Umge­kehrt sinkt der Kurs des Euro (EUR), wenn die Zen­tral­bank die Zin­sen senkt.

Han­dels­tag 6.6.25

US-Arbeits­lo­sen­quo­te

Ten­denz Long

Die Arbeits­lo­sen­quo­te beschreibt den pro­zen­tua­len Anteil der regis­trier­ten Arbeits­lo­sen an der Erwerbs­be­völ­ke­rung in den USA. Steigt die Zahl, dann gilt dies als Hin­weis auf eine Ver­schlech­te­rung am Arbeits­markt und damit sin­ken­den Kon­sum­aus­ga­ben. Fällt sie dage­gen, so gilt dies als Indiz für einen sich erho­len­den Arbeits­markt und damit stei­gen­den Kon­sum­aus­ga­ben. Wenn die Arbeits­lo­sen­quo­te höher als erwar­tet aus­fällt, führt das auf den Devi­sen­märk­ten in der Regel zu einem sin­ken­den Kurs des US-Dol­lars (USD). Umge­kehrt steigt der Kurs des US-Dol­lars (USD), wenn die Ana­lys­ten­schät­zun­gen bes­ser als erwar­tet ausfallen.

Trade Manage­ment: US-Arbeitsmarktbericht

Es wer­den bis 14:30h Long Posi­tio­nen gehan­delt. Der Ein­stieg unter­liegt stren­gen Kriterien:

Sofor­ti­ger Ein­stieg Long um 8:00h wenn DOW-Futures und FDAX posi­tiv notie­ren und auch stei­gen­der Kurs über dem Clo­se vom DAX (XETRA) um 17:30h Vortag.

Sind die­se Vor­aus­set­zun­gen nicht gege­ben, dann zuerst Eröff­nung der Bör­se um 9:00h und Long Umkehr­ker­ze abwar­ten. Die­ser Ein­stieg ist dann die ers­te Zone Long.

Teil­ge­win­ne (TP) zum Bei­spiel mit 30-50 Punk­ten, je nach Vola­ti­li­tät, kön­nen auch rea­li­siert wer­den. Bei Rück­set­zer kann Auf­sto­ckung erfol­gen. An zwei­ter Zone Long Ver­dopp­lung der Position.

Kein Han­del die­ses Set­ups, wenn der VDAX-NEW über 30 notiert und wenn ein Dop­pel-Gap oder Wide-Gap in Shor­trich­tung vorliegt.

Der DAX notier­te den gan­zen Mor­gen im Minus, wäh­rend die US-Futures im Plus notier­ten. Immer­hin 40 Punk­te Gewinn von der ers­ten Zone Long.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


Veröffentlicht am

von