FDAX-Trading-Strategie – 05.05. - 09.05.2025

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 300 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 6. Janu­ar 2025 bis zum 9. Mai 2025

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long341
Zwei­te Zone Long20
Ers­te Zone Short486
Zwei­te Zone Short9
Rever­sals14 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long3 
Set­up 1 Short7 
Set­up 2 Long11 
Set­up 2 Short11 
Set­up 3 Long10 
Set­up 4 Long11 
Set­up 4 Short402
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust 

Hin­weis: Zuwei­len wer­den bei einem Set­up nur 10 Punk­te Gewinn/Verlust erzielt. Die­se wer­den sta­tis­tisch nicht erfasst. Erst ab einem Ergeb­nis von 20 Punk­ten +/- wer­den die­se dokumentiert.

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Geduld ist also nicht nur eine Tugend im all­ge­mei­nen Leben, son­dern auch ein ent­schei­den­der Fak­tor für den Erfolg im Daytrading.

Han­dels­tag 5.5.25

Chart für heu­te den 5.5.25. Han­del der Zonen. Am kom­men­den Mitt­woch 20:00 USD-Zins­ent­schei­dung der Fed. bis dahin kann der Kurs bis zum All­zeit­hoch steigen.

Aktu­el­le Notie­run­gen der wich­tigs­ten CFDs

Der Erfolgs­fak­tor im DAX-Day­tra­ding: Dis­zi­pli­nier­ter Prozess

Day­tra­ding im DAX ist ein anspruchs­vol­les Unter­fan­gen, das weit mehr erfor­dert als nur tech­ni­sches Wis­sen oder Markt­kennt­nis. Im Zen­trum nach­hal­ti­gen Erfolgs steht ein klar defi­nier­ter, struk­tu­rier­ter Pro­zess – und die kom­pro­miss­lo­se Dis­zi­plin, die­sen kon­se­quent einzuhalten.

1. Der Pro­zess als Fundament

Ein Regel­werk dient als objek­ti­ve Ent­schei­dungs­grund­la­ge im hek­ti­schen Intra­day-Gesche­hen. Es umfasst:

  • Ein­stiegs­kri­te­ri­en 
  • Posi­ti­ons­grö­ßen­ma­nage­ment
  • Stop-Loss- und Take-Profit-Strategien
  • Uhr­zei­ten oder Markt­pha­sen, in denen gehan­delt wird
  • Kla­re Ausschlusskriterien

Die­ser Pro­zess wird vor dem Han­del geplant – nicht spon­tan wäh­rend­des­sen angepasst.

2. Die Her­aus­for­de­rung der Disziplin

Die größ­te Hür­de liegt nicht im Erstel­len des Regel­werks – son­dern im rigo­ro­sen Befol­gen, beson­ders unter Druck. Emo­tio­nen wie Gier, Angst oder Frus­tra­ti­on ver­lei­ten oft dazu, vom Plan abzu­wei­chen. Genau hier zeigt sich, wer sich als pro­fes­sio­nel­ler Trader entwickelt.

3. Bei­spiel: Short-Trade aus der ers­ten Aktionszone

Der Ein­stieg für die Short-Posi­ti­on an der ers­ten Akti­ons­zo­ne Short ist gemäß dem Regel­werk heu­te 100 Punk­te über dem Schluss­kurs vom Frei­tag um 22 Uhr bei 23.110 Punk­ten situ­iert. Dies ent­spricht einem Niveau von 23.210 Punk­ten – also bemer­kens­wer­te 162 Punk­te über dem heu­ti­gen Eröff­nungs­kurs um 8 Uhr. Es ist erstaun­lich, dass der Ger­man 40 / DAX so stark anstieg, obwohl zur glei­chen Zeit die wich­tigs­ten US-Märk­te (Majors) tief im Minus notierten.

Fünf Punk­te vor Errei­chen der Ein­stiegs­zo­ne Short wur­de ein Alarm gesetzt. Sobald die­ser aus­ge­löst wur­de, wur­de die vor­be­rei­te­te Stop-Sell-Limi­t­or­der bei 23.200 plat­ziert. Wie aus dem Chart zu erse­hen ist, wur­de die ers­te Akti­ons­zo­ne Short nach dem Alarm und der Stop-Sell-Order punkt­ge­nau erreicht und infol­ge­des­sen die Short-Posi­ti­on eröffnet.

Nach der Eröff­nung wur­de ein Alarm 50 Punk­te unter der Akti­ons­zo­ne gesetzt, um bei Errei­chen eine Gewinn­mit­nah­me von 40 Punk­ten aus­zu­lö­sen. Der Alarm wur­de tat­säch­lich akti­viert und die Posi­ti­on konn­te mit Gewinn geschlos­sen werden.

Das ist ein sehr gutes Bei­spiel für einen funk­tio­nie­ren­den und dis­zi­pli­niert umge­setz­ten Pro­zess im DAX-Day­tra­ding – vor­aus­ge­setzt, der Pro­zess wur­de kon­se­quent umgesetzt.

Fazit

Ein dis­zi­pli­nier­ter Pro­zess ist kei­ne Ein­schrän­kung, son­dern die Vor­aus­set­zung für Frei­heit im Tra­ding: Frei­heit von impul­si­ven Feh­lern, Frei­heit von destruk­ti­ven Emo­tio­nen. Wer den Plan ach­tet, han­delt mit Klar­heit – und erhöht die Chan­cen auf lang­fris­ti­gen Erfolg im DAX-Day­tra­ding erheblich.

Seit­wärts Kon­so­li­die­rung auf Zeit (SK)

Eine Kon­so­li­die­rung auf Zeit ist eine Seit­wärts­be­we­gung und fin­det gewöhn­lich am Tages­tief-hoch mit sich abwech­seln­den 15M Ker­zen über einen Zeit­raum von 60-90 Minu­ten statt. Danach ist davon aus­zu­ge­hen, dass sich der Tages­trend in glei­cher Rich­tung fort­setzt und eine noch offe­ne Posi­ti­on wird glattgestellt.

Han­dels­tag 6.5.25

Han­del der Zonen

Kor­rek­tur ab der Nähe dem Allzeithoch.

Rever­sal

Han­dels­tag 7.5.25

US-Zins­ent­schei­dung

Letz­te Ergeb­nis­se.  Aktu­ell 4,50% Pro­gno­se 4,50%

Die Fede­ral Reser­ve (Fed) wird über die Rich­tung ihres geld­po­li­ti­schen Kur­ses ent­schei­den. Die Noten­bank besteht aus aus dem Board of Gover­nors, zwölf regio­na­len Fede­ral Reser­ve Ban­ken, dem Fede­ral Open Mar­ket Com­mit­tee (FOMC), einer Viel­zahl von Mit­glieds­ban­ken und ande­ren Insti­tu­tio­nen. Unter der Bewer­tung der wirt­schaft­li­chen und mone­tä­ren Ent­wick­lung erlässt der Fed-Rat Beschlüs­se über geld­po­li­ti­sche Zie­le, Leit­zin­sen sowie Leit­li­ni­en zur Umset­zung die­ser Beschlüs­se. Das vor­ran­gi­ge Ziel der Fed ist die Gewähr­leis­tung von Preis­sta­bi­li­tät und Voll­be­schäf­ti­gung. Indem die Zen­tral­bank die Zin­sen erhöht oder senkt, ver­sucht sie, die Infla­ti­on zu sen­ken bzw. zu erhö­hen. Wenn die Noten­bank die Zin­sen erhöht, führt das auf den Devi­sen­märk­ten in der Regel zu einem stei­gen­den Kurs des US-Dol­lar (USD). Umge­kehrt sinkt der Kurs des US-Dol­lar (USD),

16. Nach­rich­ten­ab­hän­gi­ge Positionseröffnungen

Im Vor­feld wich­ti­ger Ver­öf­fent­li­chun­gen wie US-Arbeits­markt-Bericht und FED/EZB Zins­ent­schei­dun­gen kommt es regel­mä­ßig zu Kurs­ge­win­nen. Oft auch aus der zwei­ten Zone Long.  Das Fede­ral Open Mar­ket Com­mit­tee trifft sich regu­lär acht Mal in einem Kalen­der­jahr. Es wird nach Eröff­nung um 8:00h eine Long Posi­ti­on eröff­net sofern die DOW FUTURES (DJIA FUT) und auch der FDAX nicht im Ver­lust notieren.

Trade Manage­ment: Bei­spiel für 20:00 USA Zins­ent­schei­dung der FED

Nach Gewinn von 40-50 Punk­ten je nach Zonen­brei­te erfolgt eine Gewinn­mit­nah­me (TP) von 50% der Kon­trak­te. Wei­te­re 50% wer­den kurz vor 20:00h glattgestellt.

Bei einem Kurs­rück­set­zer wird die Anfangs­po­si­ti­on um 50% auf­ge­stockt und bei Gewinn wer­den wie­der­um 50% glattgestellt.

Kor­ri­giert der Kurs in die zwei­te Zone wird eine Posi­ti­on Long verdoppelt.

Chart­tech­nisch erfolgt für die­sen Tag kei­ne Unter­tei­lung in Vor- und Nach­mit­tag. Posi­ti­ons­er­öff­nun­gen kön­nen, wie aus dem Chart ersicht­lich, erfolgen:

Tages­zu­sam­men­fas­sung – Han­dels­tag 07.05.2025 (Zins­ent­scheid der Fed um 20:00 MEZ)

Der heu­ti­ge Han­dels­tag stand im Zei­chen der mit Span­nung erwar­te­ten Zins­ent­schei­dung der US-Noten­bank (Fed), bei der der Leit­zins erwar­tungs­ge­mäß unver­än­dert bei 4,5 % blieb.

Vor­mit­tags­han­del – Regel­ba­sier­ter Ein­stieg und Break-even-Management

Bereits am Mor­gen ergab sich ein regel­ba­sier­ter Ein­stieg:
Wenn um 8:00 Uhr MEZ die wich­tigs­ten Futures (DOW, DAX) im Plus notie­ren, ist laut Regel­werk eine Long-Posi­ti­on erlaubt.
Die­se wur­de eröff­net, jedoch zeig­te der DAX (Ger­man 40) nach dem Ein­stieg anhal­ten­de Schwä­che. Er notier­te kon­stant unter dem Eröff­nungs­kurs und bil­de­te tie­fe­re Tiefs – ein tech­ni­sches Warnsignal.

Dank des fest­ge­leg­ten Risi­ko­ma­nage­ments kam es zu einer Break-even-Ent­schei­dung durch eine situa­ti­ve Reak­ti­on (sie­he Regel­werk).
In der Fol­ge wur­de eine zwei­te Long-Posi­ti­on aus der soge­nann­ten zwei­ten Zone eröff­net – mit dop­pel­ter Stück­zahl gegen­über der ers­ten Posi­ti­on.
Durch eine tech­ni­sche Gegen­be­we­gung von etwa 30 Punk­ten konn­te der Durch­schnitts­preis bei­der Posi­tio­nen aus­ge­gli­chen und bei­de Trades mit Break-even geschlos­sen wer­den (sie­he Chart).

Nach­mit­tags­han­del – Rever­sal-Mus­ter zur US-Eröffnung

Am Nach­mit­tag bot sich eine wei­te­re Han­dels­mög­lich­keit:
Beson­ders rele­vant war die Eröff­nung des DOW Jones um 15:30 Uhr MEZ.
An Fed-Tagen zeigt sich hier häu­fig ein wie­der­keh­ren­des Mus­ter: Notiert der DOW zur US-Eröff­nung im Minus, kommt es oft zu einem Rever­sal in den ers­ten Minuten.

Die­ses Ver­hal­ten bestä­tig­te sich auch heu­te. Ein situa­ti­ver Long-Ein­stieg auf Basis die­ses Mus­ters führ­te zu einem kla­ren Kurs­an­stieg – bis zum Schluss­kurs des DAX vom Vor­tag.
Im Bereich die­ses Kurs­ni­veaus erfolg­te eine Teil­ge­winn­mit­nah­me. Die ver­blei­ben­de Rest­po­si­ti­on wur­de vor der Fed-Zins­be­kannt­ga­be voll­stän­dig geschlos­sen, um kein offe­nes Risi­ko zu halten.

Spät­han­del – Rever­sal nach der FOMC-Pressekonferenz

Eine über Jah­re hin­weg gewon­ne­ne, wich­ti­ge Erkennt­nis wur­de auch an die­sem Tag erneut bestä­tigt:
Notiert der DOW nach der Ver­öf­fent­li­chung der Zins­ent­schei­dung zunächst im Minus, erfolgt nach der anschlie­ßen­den Pres­se­kon­fe­renz des Offen­markt­aus­schus­ses der Fede­ral Reser­ve (FOMC) häu­fig eine Erho­lung durch ein Reversal.

Die­se Bewe­gung konn­te auch am heu­ti­gen Tag genutzt wer­den. Ein geziel­ter Ein­stieg nach dem ers­ten Rück­set­zer führ­te zu einer sta­bi­len Auf­wärts­be­we­gung, wodurch der Han­dels­tag schließ­lich deut­lich posi­tiv abge­schlos­sen wer­den konn­te – trotz anfäng­li­cher Schwäche.


Fazit:
Der Tag bot ein brei­tes Spek­trum an markt­tech­ni­schen Mus­tern – von regel­ba­sier­tem Mor­gen­han­del über situa­ti­ve US-Rever­sals bis hin zur bewähr­ten FOMC-Reak­ti­on. Durch kon­se­quen­te Regel­an­wen­dung, Erfah­rung und akti­ves Risi­ko­ma­nage­ment wur­de der Han­dels­tag **struk­tu­riert, dis­zi­pli­niert und mit soli­dem Gewinn abgeschlossen

Guten Mor­gen. Chart für heu­te den 8.5.25 

Wide-Gap und Han­del der Zonen

Bei einer offen­sicht­li­chen Trend­fort­set­zung möch­te ich zum Ein­stieg Short zuerst eine voll­stän­dig abge­schlos­se­ne 15 M Umkehr­ker­ze sehen und auch noch, wenn es gegen Mit­tag geht, den DOW mit einbeziehen.

 Han­del am Nachmittag

Han­dels­tag 9.5.25

Han­del der Zonen.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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