FDAX-Trading-Strategie – 08.04. - 12.04.2024

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se seit August 2022 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 235 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 8. Janu­ar 2024 bis zum 12. April 2024

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long303
Zwei­te Zone Long5 
Stopp Loss Long erreicht1 
Ers­te Zone Short316
Zwei­te Zone Short81
Stopp Loss Short erreicht2 
Rever­sals3 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long0 
Set­up 1 Short0 
Set­up 2 Long5 
Set­up 2 Short13 
Set­up 3 Long12 
Set­up 4 Long12 
Set­up 4 Short111
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust0 
Teil­ver­lust3 

Pay-Off Ratio:

Das Pay-off-Ver­hält­nis im Day­tra­ding, ein­schließ­lich des Han­dels mit dem DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex), ist eine Leis­tungs­kenn­zahl, die ver­wen­det wird, um die Ren­ta­bi­li­tät einer Han­dels­stra­te­gie zu bewer­ten. Es wird berech­net, indem der durch­schnitt­li­che Gewinn der gewin­nen­den Trades durch den durch­schnitt­li­chen Ver­lust der ver­lie­ren­den Trades geteilt wird. Hier ist, wie es für das Day­tra­ding des DAX rele­vant ist:

Ver­ständ­nis des Pay-off-Ver­hält­nis­ses: Das Pay-off-Ver­hält­nis hilft Händ­lern, ihr Risi­ko-Ertrags-Ver­hält­nis zu ver­ste­hen. Ein höhe­res Ver­hält­nis zeigt an, dass die durch­schnitt­li­chen Gewin­ne grö­ßer sind als die durch­schnitt­li­chen Ver­lus­te, was ein Zei­chen für eine poten­zi­ell pro­fi­ta­ble Han­dels­stra­te­gie sein kann.

Anwen­dung auf DAX-Han­del: Für Day­trader des DAX, der für sei­ne Vola­ti­li­tät und Liqui­di­tät bekannt ist, ist das Pay-off-Ver­hält­nis ent­schei­dend. Die­se Händ­ler täti­gen oft meh­re­re Trades pro Tag und müs­sen schnell die Wirk­sam­keit ihrer Stra­te­gien bewerten.

Opti­mie­rung von Stra­te­gien: Durch die Ana­ly­se des Pay-off-Ver­hält­nis­ses kön­nen DAX-Day­trader ihre Stra­te­gien anpas­sen, um die Ren­ta­bi­li­tät zu ver­bes­sern. Sie könn­ten bei­spiels­wei­se beschlie­ßen, höhe­re Gewinn­zie­le anzu­stre­ben oder ihre zuläs­si­gen Ver­lus­te pro Trade zu reduzieren.

Risi­ko­ma­nage­ment: Das Pay-off-Ver­hält­nis ist auch ein wesent­li­cher Bestand­teil des Risi­ko­ma­nage­ments. Es hilft Händ­lern sicher­zu­stel­len, dass sie nicht kon­se­quent mehr bei ihren Ver­lustt­ra­des ver­lie­ren, als sie bei ihren Gewinnt­ra­des gewin­nen, was für die lang­fris­ti­ge Nach­hal­tig­keit im Han­del essen­zi­ell ist.

Um das Pay-off-Ver­hält­nis für den Day­tra­ding des DAX zu berech­nen, soll­ten Sie Ihre Trades ver­fol­gen, in Gewin­ne und Ver­lus­te kate­go­ri­sie­ren, den durch­schnitt­li­chen Gewinn und den durch­schnitt­li­chen Ver­lust berech­nen und dann den durch­schnitt­li­chen Gewinn durch den durch­schnitt­li­chen Ver­lust tei­len. Die­ses Ver­hält­nis bie­tet ein kla­res Bild von der Wirk­sam­keit der Han­dels­stra­te­gie und hilft, infor­mier­te Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, um die Han­dels­leis­tung am DAX zu verbessern.

Han­dels­tag 8.4.24

Han­del der Zonen

Trade Manage­ment

Ers­te Zone Short wur­de durch­ge­han­delt. Nach Umkehr­ker­ze wur­de Posi­ti­on Short eröff­net und die Short-Zonen angepasst.

Posi­ti­on Short an zwei­ter Zone eröff­net. Höhenluft!

Short-Posi­ti­on aus zwei­ter Zone mit Gewinn geschlossen.

Die WRB (WIDE RANGE BAR) ab 9h (Eröff­nung XETRA-HANDEL) deu­te­te auf einen Trend-Tag-Long hin und nach dem die Short­po­si­ti­on aus der zwei­ten Zone mit Gewinn geschlos­sen wer­den konn­te, war es rat­sam die Posi­ti­on aus der ers­ten Zone mit einem GS-Stopp zu schließen.

Stopp zur Gewinn­si­che­rung (GS)

Die­ser Stopp kommt nur dann zur Anwen­dung, wenn bereits Gewin­ne erzielt wur­den. Der GS-Stopp wird immer dann ein­ge­setzt, wenn nach Eröff­nung einer neu­en Posi­ti­on erkenn­bar ist, dass die Kurs­ent­wick­lung stark in die ande­re Rich­tung tendiert.

Han­del am Nachmittag

Set­up 2 Short

Han­dels­tag 9.4.24

Han­del der Zonen

Trade Manage­ment

Ein­ge­lei­tet mit einer WRB (Wide Ran­ge Bar), begin­nend um 9h, wur­de die ers­te Zone Long durch­ge­han­delt. Nach Umkehr­ker­ze wur­de Posi­ti­on Short eröff­net und die Short-Zonen angepasst.

Han­del am Nachmittag

Set­up 2 Long

Han­dels­tag 10.4.24

Dop­pel-Gap

Han­del beginnt ab 9h

Trade Manage­ment

Bei Dop­pel-Gaps unter­schei­den wir in Up-Gaps und Down-Gaps, und zwar je nach­dem ob der Eröff­nungs­kurs über/unter dem Schluss­kurs DAX 17:30h Vor­tag notiert. Dop­pel-Gaps kön­nen sowohl schlie­ßen und auch die initia­le Trend­rich­tung fortsetzen.

Ab 8h waren die US CFDs nie im Minus.

14:30h US-Ver­brau­cher­preis­in­dex (VPI)

Um 20:00 US FOMC Sitzungsprotokoll

Ges­tern Abend ab 21.15 WRB und Han­del über Nacht positiv.

Han­del am Nachmittag

Rever­sal Long

Han­dels­tag 11.4.24

Han­del der Zonen

um 14:15 Zins­ent­schei­dung der EZB (dürf­te sich nichts ändern)

Fünf (5) Minu­ten Chart

Sequenz der Eröff­nung einer Posi­ti­on an der ers­ten und zwei­ten Zone mit Anpas­sung der Zonen.  Hope for the best.

SK-STOP

Seit­wärts Kon­so­li­die­rung auf Zeit (SK)

Eine Kon­so­li­die­rung auf Zeit ist eine Seit­wärts­be­we­gung und fin­det gewöhn­lich am Tages­tief-hoch mit sich abwech­seln­den 15M Ker­zen über einen Zeit­raum von 60-90 Minu­ten statt. Danach ist davon aus­zu­ge­hen, dass sich der Tages­trend in glei­cher Rich­tung fort­setzt und eine noch offe­ne Posi­ti­on wird glattgestellt.

Die sichers­ten Gewin­ne wer­den nach­mit­tags am Hoch und Tief der Tra­ding-Ran­ge erzielt.

  1. Heu­te um 14:30h begin­nend mit einer Wide Ran­ge Bar
  2. Nach einem Rever­sal am Tief der Tra­ding Range

Han­dels­tag 12.4.24

Dop­pel-Gap Han­del beginnt ab 9h Zonen wer­den dann angepasst.

Bei Dop­pel-Gaps unter­schei­den wir in Up-Gaps und Down-Gaps, und zwar je nach­dem ob der Eröff­nungs­kurs über/unter dem Schluss­kurs DAX 17:30h Vor­tag notiert. Dop­pel-Gaps kön­nen sowohl schlie­ßen und auch die initia­le Trend­rich­tung fortsetzen.

Nach dem Rever­sal ges­tern Nach­mit­tag zeich­net sich eine Fort­set­zung ab.

Emp­feh­lung:

Short an der zwei­ten Zone und Long unter dem Clo­se von ges­tern Abend 22h. Auf mög­li­che WRB ab 9h achten.

VPI um 8:00h unverändert

Der Ver­brau­cher­preis­in­dex (VPI) wird anhand eines Waren­korbs berech­net, der Güter und Dienst­leis­tun­gen eines Durch­schnitts­haus­halts in Deutsch­land umfasst. Dar­aus ergibt sich der Ver­brau­cher­preis­in­dex, der als Schlüs­sel­grö­ße für das Ver­hal­ten des Kon­su­men­ten und der Infla­ti­on gilt. Dar­über hin­aus gilt die Teue­rungs­ra­te als Richt­schnur für die aller­meis­ten Zen­tral­ban­ken, deren Pri­mär­ziel dar­in besteht, Preis­sta­bi­li­tät zu gewähr­leis­ten. Wenn der Ver­brau­cher­preis­in­dex (VPI) höher als erwar­tet aus­fällt, führt das auf den Devi­sen­märk­ten in der Regel zu einem stei­gen­den Kurs des Euro (EUR). Umge­kehrt sinkt der Kurs des Euro (EUR), wenn die Ana­lys­ten­schät­zun­gen deut­lich ver­fehlt werden.

Posi­ti­on Short nach Alarm eröff­net. Zonen angepasst.

Posi­ti­on aus ers­ter Zone Short mit Gewinn geschlossen

In die­sem Wochen­be­richt wur­de auf die WRB (Wide Ran­ge Bars) aus­führ­lich Bezug genommen)

Die­se Woche haben die WRB wesent­lich die Kur­se und auch Ergeb­nis­se beeinflusst.

Es ist daher ange­bracht das Regel­werk wie folgt zu ergänzen:

„Sofern ab 9:00h eine WRB die ers­te Zone, Long oder Short, durch­han­delt, dann wer­den die Zonen ange­passt. Die zwei­ten Zonen, Long oder Short, wer­den zu ers­ten Zonen.“

Damit wird das Risi­ko Manage­ment und somit das Ergeb­nis verbessert.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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