FDAX-Trading-Strategie – 08.07. - 12.07.2024

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se seit August 2022 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 280 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 8. Janu­ar 2024 bis zum 12. Juli 2024

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long668
Zwei­te Zone Long161
Stopp Loss Long erreicht2 
Ers­te Zone Short6110
Zwei­te Zone Short102
Stopp Loss Short erreicht4 
Rever­sals9 1
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long3 
Set­up 1 Short4 
Set­up 2 Long9 1
Set­up 2 Short16 
Set­up 3 Long26 
Set­up 4 Long23 
Set­up 4 Short231
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust2 
Teil­ver­lust6 

Hin­weis: Zuwei­len wer­den bei einem Set­up nur 10 Punk­te Gewinn/Verlust erzielt. Die­se wer­den sta­tis­tisch nicht erfasst. Erst ab einem Ergeb­nis von 20 Punk­ten +/- wer­den die­se dokumentiert.

Day Tra­ding: Pla­nung und Vor­be­rei­tung für den Erfolg

Day Tra­ding ist ein anspruchs­vol­les und dyna­mi­sches Feld, das einen soli­den Plan, umfang­rei­che Vor­be­rei­tung und tie­fes Enga­ge­ment erfor­dert, um Exzel­lenz zu errei­chen. Die Rei­se kann durch ver­schie­de­ne Erfolgs­pha­sen dar­ge­stellt wer­den, die oft als "J-Kur­ve" visua­li­siert wer­den und die anfäng­li­chen Schwie­rig­kei­ten und den even­tua­len Erfolg bei beharr­li­cher Anstren­gung darstellen.

Grund­la­gen und Lern­pha­se (0-2.000 Stunden)

  • Bil­dung: Ver­ständ­nis der Markt­grund­la­gen, Han­dels­stra­te­gien, Risi­ko­ma­nage­ment und tech­ni­scher Analyse.
  • Simu­lier­tes Tra­ding: Üben in einem Demo­kon­to, um Ver­trau­en auf­zu­bau­en, ohne ech­tes Kapi­tal zu riskieren.
  • Erstel­lung eines Han­dels­plans: Defi­ni­ti­on von Zie­len, Risi­ko­to­le­ranz, bevor­zug­ten Märk­ten und Handelsstrategien.

Ers­te Trades und Anpas­sungs­pha­se (2.000-5.000 Stunden)

  • Start des Live-Han­dels: Über­gang zu einem Live-Kon­to mit klei­nem Kapi­tal und Erle­ben rea­ler Marktbedingungen.
  • Ler­nen aus Feh­lern: Auf­zeich­nung von Trades und Ana­ly­se von Gewin­nen und Ver­lus­ten zur Ver­bes­se­rung der Strategien.
  • Fokus auf Risi­ko­ma­nage­ment: Ent­wick­lung und Ver­fei­ne­rung von Risi­ko­ma­nage­ment-Tech­ni­ken zum Schutz des Kapitals.

Kom­pe­tenz- und Kon­sis­tenz­pha­se (5.000-8.000 Stunden)

  • Ver­fei­ne­rung der Stra­te­gien: Fein­ab­stim­mung der Han­dels­stra­te­gien basie­rend auf kon­sis­ten­ten Leistungsmetriken.
  • Kon­sis­tenz: Errei­chen regel­mä­ßi­ger Ren­ta­bi­li­tät und Redu­zie­rung signi­fi­kan­ter Verluste.
  • Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Beherr­schen der psy­cho­lo­gi­schen Aspek­te des Tra­dings, wie Dis­zi­plin und emo­tio­na­le Belastbarkeit.

Fort­ge­schrit­te­ne und Exper­ten­pha­se (8.000-10.000 Stunden)

  • Ska­lie­rung: Schritt­wei­se Erhö­hung der Han­dels­grö­ßen und Ver­wal­tung grö­ße­rer Kapitalbeträge.
  • Erwei­ter­te Tech­ni­ken: Imple­men­tie­rung kom­ple­xer Stra­te­gien und Nut­zung fort­ge­schrit­te­ner Werk­zeu­ge und Indikatoren.
  • Men­to­ring und kon­ti­nu­ier­li­ches Ler­nen: Mög­li­cher­wei­se ande­re ment­orie­ren und kon­ti­nu­ier­lich ler­nen, um auf dem neu­es­ten Stand der Markt­ver­än­de­run­gen zu bleiben.

        Die J-Kur­ve des Trading-Erfolgs:

        Die J-Kur­ve ist ein Kon­zept, das die typi­sche Leis­tungs­ent­wick­lung eines Trad­ers über die Zeit beschreibt:

        1. Anfäng­li­che Begeis­te­rung: Zu Beginn kön­nen Trader Glück haben oder sich nach der ers­ten Aus­bil­dung und dem Demo­han­del über­mä­ßig selbst­be­wusst fühlen.
        2. Erkennt­nis und Kämp­fe: Sobald sie mit dem Live-Han­del begin­nen, set­zen die har­ten Rea­li­tä­ten des Mark­tes ein. Ver­lus­te und Feh­ler sind häu­fig, was zu einem Rück­gang des Ver­trau­ens und der Leis­tung führt.
        3. Beharr­lich­keit und Ler­nen: Durch kon­ti­nu­ier­li­che Anstren­gun­gen und das Ler­nen aus jedem Feh­ler begin­nen die Trader, ihre Fähig­kei­ten und Stra­te­gien zu ent­wi­ckeln und erho­len sich lang­sam von der anfäng­li­chen Flaute.
        4. Durch­bruch und Wachs­tum: Mit kon­ti­nu­ier­li­cher Pra­xis und Enga­ge­ment begin­nen Trader, kon­sis­ten­te Ergeb­nis­se zu sehen, was zu einer signi­fi­kan­ten Leis­tungs­ver­bes­se­rung führt.
        5. Exzel­lenz: Schließ­lich, mit etwa 10.000 Stun­den fokus­sier­ter Anstren­gung, errei­chen Trader ein hohes Maß an Beherr­schung und wer­den kon­stant pro­fi­ta­bel und hoch qualifiziert.

        Pla­nung für den Erfolg

        1. Kla­re Zie­le set­zen: Defi­nie­ren Sie, was Sie im Day Tra­ding errei­chen möch­ten, ein­schließ­lich finan­zi­el­ler Zie­le und per­sön­li­cher Meilensteine.
        2. Rou­ti­ne ent­wi­ckeln: Eta­blie­ren Sie eine täg­li­che Rou­ti­ne, die Markt­ana­ly­se, Stra­te­gie­über­prü­fung und Han­del­s­exe­ku­ti­on umfasst.
        3. Kon­ti­nu­ier­li­che Bil­dung: Blei­ben Sie auf dem Lau­fen­den über Markt­trends, neue Stra­te­gien und ver­bes­sern Sie kon­ti­nu­ier­lich Ihre Wissensbasis.
        4. Leis­tungs­über­prü­fung: Über­prü­fen Sie regel­mä­ßig Ihre Trades, füh­ren Sie ein Tra­ding-Tage­buch und ana­ly­sie­ren Sie Ihre Leis­tung, um Ver­bes­se­rungs­be­rei­che zu identifizieren.
        5. Risi­ko­ma­nage­ment: Prio­ri­sie­ren Sie stets den Kapi­tal­schutz durch robus­te Risikomanagement-Strategien.
        6. Gesund­heit und Wohl­be­fin­den: Pfle­gen Sie einen gesun­den Lebens­stil, um sicher­zu­stel­len, dass Sie men­tal und kör­per­lich fit sind, um den Stress des Tra­dings zu bewältigen.

        Fazit

        Erfolg im Day Tra­ding zu errei­chen ist ein Mara­thon, kein Sprint. Es erfor­dert einen struk­tu­rier­ten Ansatz, kon­ti­nu­ier­li­ches Ler­nen und ein erheb­li­ches Zeit-Enga­ge­ment. Durch das Ver­ständ­nis der ver­schie­de­nen Erfolgs­pha­sen und die Ein­hal­tung eines gut durch­dach­ten Plans kön­nen Trader die Her­aus­for­de­run­gen meis­tern und dar­auf hin­ar­bei­ten, lang­fris­tig erfolg­reich zu werden.

        Han­dels­tag 8.7.24

        Wide-Gap

        Der heu­ti­ge Han­del ist auch geprägt von der Wahl in Frankreich.

        Zunächst Hoff­nung, dass die Mari­ne le Pen nicht gewon­nen hat und dann Ernüch­te­rung es könn­te unter Mélen­chon noch schlim­mer für Euro­pa werden.

        Wah­len kön­nen einen erheb­li­chen Ein­fluss auf die Finanz­märk­te, ein­schließ­lich des DAX, haben. Dies liegt dar­an, dass poli­ti­sche Unsi­cher­hei­ten und Ände­run­gen der Regie­rungs­po­li­tik die wirt­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen beein­flus­sen kön­nen. Hier sind eini­ge spe­zi­fi­sche Punk­te, wie Wah­len den DAX beein­flus­sen können:

        • Poli­ti­sche Unsi­cher­heit: Vor den Wah­len kann Unsi­cher­heit über den Aus­gang zu einer erhöh­ten Vola­ti­li­tät auf den Märk­ten füh­ren. Händ­ler könn­ten vor­sich­tig sein und Posi­tio­nen redu­zie­ren oder absichern.
        • Wirt­schafts­po­li­tik: Unter­schied­li­che Par­tei­en haben oft unter­schied­li­che wirt­schafts­po­li­ti­sche Agen­den. Je nach­dem, wel­che Par­tei gewinnt, könn­ten sich die Erwar­tun­gen hin­sicht­lich Steu­ern, Regu­lie­rung, Staats­aus­ga­ben und ande­ren wirt­schaft­li­chen Fak­to­ren ändern.
        • Markt­stim­mung: Die Markt­re­ak­ti­on auf Wahl­er­geb­nis­se kann stark vari­ie­ren, abhän­gig von der Wahr­neh­mung der Markt­teil­neh­mer. Ein Wahl­sieg, der als posi­tiv für die Wirt­schaft und Unter­neh­men ange­se­hen wird, kann zu einem Anstieg der Akti­en­märk­te füh­ren, wäh­rend ein uner­war­te­tes oder uner­wünsch­tes Ergeb­nis zu einem Rück­gang füh­ren kann.
        • Inter­na­tio­na­le Aus­wir­kun­gen: Wah­len in gro­ßen Volks­wirt­schaf­ten wie Frank­reich kön­nen auch inter­na­tio­na­le Aus­wir­kun­gen haben. Ver­än­de­run­gen in der fran­zö­si­schen Poli­tik könn­ten sich auf die euro­päi­sche Wirt­schaft und somit auch auf den DAX aus­wir­ken, da vie­le deut­sche Unter­neh­men inter­na­tio­nal tätig sind.
        • Bei­spiel: Die gest­ri­ge fran­zö­si­sche Wahl könn­te Aus­wir­kun­gen auf den DAX haben, je nach­dem, ob die gewähl­te Regie­rung als wirt­schafts­freund­lich ange­se­hen wird oder ob sie neue Unsi­cher­hei­ten in die euro­päi­sche Poli­tik ein­bringt. Wenn die neue Regie­rung, als sta­bi­li­sie­rend und posi­tiv für das Wirt­schafts­wachs­tum ange­se­hen wird, könn­te dies den DAX posi­tiv beein­flus­sen. Umge­kehrt könn­te Unsi­cher­heit oder die Erwar­tung nach­tei­li­ger wirt­schaft­li­cher Maß­nah­men zu einer nega­ti­ven Reak­ti­on führen.

        Für Day Trader ist es wich­tig, die­se Fak­to­ren im Auge zu behal­ten und ihre Stra­te­gien ent­spre­chend anzu­pas­sen, um von Markt­be­we­gun­gen zu pro­fi­tie­ren oder Risi­ken zu minimieren.

        Ver­lus­te durch Stopp Loss haben zu 80% gemein­sam, dass der Eröff­nungs­kurs um 8:00h nicht oder nur gering­fü­gig dar­un­ter oder dar­über gehan­delt wird.

        Es ist immer wich­tig dar­auf zu ach­ten ob zwi­schen 8-9h der Kurs über oder unter dem Eröff­nungs­kurs gehan­delt wurde.

        Ist dies nicht der Fall, dann Ein­stieg Long/Short nur mit einer Bestä­ti­gung eröff­nen. Eine 15M Ker­ze soll­te unter/über der Vor­he­ri­gen Ker­ze schließen.

        Ist dies in der Nähe des Stopp-Loss der Fall, dann wird der Ein­stieg wir ein Rever­sal gehan­delt und die Zonen angepasst.

        Han­del am Nachmittag

        Die enge Kor­re­la­ti­on zwi­schen dem DAX/FDAX und dem Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge (DOW) am Nach­mit­tag ist ein inter­es­san­tes Phä­no­men und lässt sich auf meh­re­re Fak­to­ren zurück­füh­ren. Hier sind die wesent­li­chen Gründe:

        1. Über­schnei­dung der Han­dels­zei­ten
          Der DAX/FDAX hat eine bedeu­ten­de Über­schnei­dung mit den US-Märk­ten. Der DOW star­tet sei­nen Han­del um 15:30 Uhr MEZ. Vor­bör­se um 14:30h
        2. Wirt­schaft­li­che Ver­flech­tun­gen
          Die USA und Deutsch­land sind wirt­schaft­lich eng mit­ein­an­der ver­bun­den. Vie­le der größ­ten Unter­neh­men im DAX sind glo­bal tätig und stark von der Wirt­schafts­la­ge in den USA abhän­gig. Posi­ti­ve oder nega­ti­ve Ent­wick­lun­gen in den USA wir­ken sich oft direkt auf die Erwar­tun­gen und den Akti­en­kurs die­ser Unter­neh­men aus. Dies führt dazu, dass der DAX auf Nach­rich­ten und Bewe­gun­gen im DOW reagiert.
        3. Psy­cho­lo­gi­sche und Markts­en­ti­ment-Fak­to­ren
          Anle­ger welt­weit beob­ach­ten die Bewe­gun­gen gro­ßer Märk­te wie dem DOW, um Trends und Stim­mun­gen zu erken­nen. Da der DOW ein pro­mi­nen­ter Indi­ka­tor für die Stim­mung in den USA ist, fol­gen euro­päi­sche Anle­ger oft den Ent­wick­lun­gen im DOW, beson­ders wenn sie den Han­dels­be­ginn in den USA sehen. Dies führt zu einer Anpas­sung der Posi­tio­nen in euro­päi­schen Märk­ten wie dem DAX.
        4. Arbi­tra­ge und Han­dels­stra­te­gien
          Pro­fes­sio­nel­le Händ­ler und algo­rith­mi­sche Han­dels­pro­gram­me nut­zen die Kor­re­la­tio­nen zwi­schen ver­schie­de­nen Märk­ten für Arbi­tra­ge-Mög­lich­kei­ten. Wenn der DOW in eine bestimm­te Rich­tung geht, pas­sen Händ­ler ihre Posi­tio­nen im DAX an, um von der erwar­te­ten Bewe­gung zu pro­fi­tie­ren. Dies ver­stärkt die Kor­re­la­ti­on zwi­schen den bei­den Indi­zes wäh­rend der Überschneidungszeit.
        5. Makro­öko­no­mi­sche und poli­ti­sche Fak­to­ren
          Glo­ba­le makro­öko­no­mi­sche Ereig­nis­se und poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen, ins­be­son­de­re sol­che, die die USA betref­fen, haben oft weit­rei­chen­de Aus­wir­kun­gen. Wenn zum Bei­spiel wich­ti­ge Wirt­schafts­kenn­zah­len in den USA ver­öf­fent­licht wer­den oder poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den, reagie­ren sowohl der DOW als auch der DAX/FDAX häu­fig syn­chron, da bei­de Märk­te die­se Infor­ma­tio­nen gleich­zei­tig verarbeiten.
        6. Dol­lar-Effek­te
          Der Wert des US-Dol­lars beein­flusst auch die deut­schen Expor­teu­re stark, da vie­le DAX-Unter­neh­men stark vom Export in den US-Markt abhän­gen. Ver­än­de­run­gen im DOW kön­nen oft den Dol­lar beein­flus­sen, was wie­der­um Rück­wir­kun­gen auf den DAX/FDAX hat.

        War­um ande­re US-Indi­zes nicht die­sel­be Kor­re­la­ti­on zeigen:

        Ande­re US-Indi­zes wie der NASDAQ oder der S&P 500 zei­gen oft nicht die glei­che star­ke Kor­re­la­ti­on zum DAX/FDAX. Dafür gibt es meh­re­re Gründe:

        • Unter­schied­li­che Bran­chen­zu­sam­men­set­zung: Der NASDAQ ist stark auf Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men fokus­siert, wäh­rend der DAX eine brei­te­re Mischung von Indus­trien reprä­sen­tiert. Der DOW umfasst 30 der größ­ten und bedeu­tends­ten Unter­neh­men der USA und hat eine ähn­li­che brei­te Indus­trie­ab­de­ckung wie der DAX. Daher ist der DAX stär­ker mit dem DOW kor­re­liert als mit dem tech­no­lo­gie­las­ti­gen NASDAQ.
        • Index­grö­ße und Metho­dik: Der S&P 500 reprä­sen­tiert eine viel grö­ße­re Anzahl von Unter­neh­men als der DOW, was ihn zu einem brei­te­ren Maß­stab für den gesam­ten US-Akti­en­markt macht. Der DAX, der nur 40 Unter­neh­men umfasst, hat eher eine ver­gleich­ba­re Struk­tur mit dem DOW, der eben­falls eine selek­ti­ve und oft indus­tria­li­sier­te Zusam­men­set­zung hat.
        • Han­dels­vo­lu­men und Liqui­di­tät: Der DOW, als einer der bekann­tes­ten und ältes­ten Indi­zes, wird stark beob­ach­tet und gehan­delt, was bedeu­tet, dass sei­ne Bewe­gun­gen oft schnel­ler und direk­ter auf glo­ba­le Markt­teil­neh­mer wirken.

        Fazit

        Die enge Kor­re­la­ti­on zwi­schen dem DAX7FDAX und dem DOW am Nach­mit­tag ist das Ergeb­nis einer Kom­bi­na­ti­on von Han­dels­zei­ten­über­schnei­dun­gen, wirt­schaft­li­chen Ver­flech­tun­gen, Markt­stim­mun­gen, Arbi­tra­ge­mög­lich­kei­ten und glo­ba­len makro­öko­no­mi­schen Ein­flüs­sen. Ande­re US-Indi­zes wie der NASDAQ und der S&P 500 zei­gen nicht die­sel­be Kor­re­la­ti­on auf­grund unter­schied­li­cher Bran­chen­fo­kus­se und Indexmethodiken.

        Die­se Dyna­mik zeigt die kom­ple­xe Ver­flech­tung glo­ba­ler Märk­te und wie regio­na­le Bewe­gun­gen schnell zu glo­ba­len Reak­tio­nen füh­ren können.

        Han­dels­tag 9.7.24

        Han­del der Zonen

        Posi­ti­on an der ers­ten Zone Long eröff­net. Gewinn 40 Punkte.

        Han­del am Nach­mit­tag. Bit­te beachten:

        Posi­ti­ons­er­öff­nung in Über­ein­stim­mung mit DJIA FUTURES (DJIA FUT)

        Auf­grund der hohen Intra­day-Kor­re­la­ti­on DJIA Fut/FDAX sind die DJIA Fut der wich­tigs­te Indi­ka­tor für die FDAX-Stra­te­gie und über­neh­men eine Führungsfunktion.

        Vor­börs­lich extre­me Notie­run­gen der DJIA Fut füh­ren um 8:00h unwei­ger­lich zu einer wei­ten Kurslücke.

        Auch wenn der FDAX bis zur US-Bör­sener­öff­nung um 15.30h zuwei­len ein Eigen­le­ben hat, so folgt der FDAX danach skla­visch den DJIA Fut.

        Han­dels­tag 10.7.24

        Han­del der Zonen

        Posi­ti­on Short an der ers­ten Zone eröffnet.

        Alarm für Gewinn­mit­nah­me aus­ge­löst. TP 40 Punkte.

        Heu­te hat­ten wir wie­der­um kei­nen Han­del unter dem Eröff­nungs­kurs. Ges­tern über dem Eröffnungskurs-

        Die bedeu­tet immer höchs­te Vorsicht.

        Zwan­zig Pro­zent aller Han­dels­ta­ge haben ent­we­der kei­nen Han­del unter/über dem Eröff­nungs­kurs oder die ers­te Zone wird mit einer WRB (Wide Ran­ge Bar) durchgehandelt.

        Für die­se Kurs­be­we­gun­gen wer­de ich bis zum Ende der Woche eine kom­pak­te Regel definieren.

        Wird die­se dann beher­zigt, dann gibt es kaum noch Verlusttage.

        Kein Han­del am Nach­mit­tag DAX notiert über 1% im Plus

        Han­dels­tag 11.7.24

        Han­del der Zonen

        14:30h US-VPI

        Der Ver­brau­cher­preis­in­dex (VPI) wird anhand eines Waren­korbs berech­net, der Güter und Dienst­leis­tun­gen eines Durch­schnitts­haus­halts in den USA umfasst. Dar­aus ergibt sich der Ver­brau­cher­preis­in­dex, der als Schlüs­sel­grö­ße für das Ver­hal­ten des Kon­su­men­ten und der Infla­ti­on gilt. Dar­über hin­aus gilt die Teue­rungs­ra­te als Richt­schnur für die aller­meis­ten Zen­tral­ban­ken, deren Pri­mär­ziel dar­in besteht, Preis­sta­bi­li­tät zu gewähr­leis­ten. Wenn der Ver­brau­cher­preis­in­dex (VPI) höher als erwar­tet aus­fällt, führt das auf den Devi­sen­märk­ten in der Regel zu einem stei­gen­den Kurs des US-Dol­lar (USD). Umge­kehrt sinkt der Kurs des US-Dol­lar (USD), wenn die Ana­lys­ten­schät­zun­gen deut­lich ver­fehlt werden.

        Posi­ti­on an der ers­ten Zone Short eröff­net und mit 40 Punk­ten Gewinn geschlossen.

        Han­del am Nachmittag

        14:30 h USA VPI mit einem Impuls und nach­fol­gen­der Kor­rek­tur von 130 Punkten.

        Die Infla­ti­on in den USA flaut spür­bar ab und nährt die Hoff­nung der Finanz­märk­te auf eine Zins­wen­de im Sep­tem­ber. Die Teue­rungs­ra­te sank im Juni über­ra­schend deut­lich auf 3,0 Pro­zent von 3,3 Pro­zent im Mai.

        Ein­stieg Set­up 3 nach der Kor­rek­tur mit 40 Punk­ten Gewinn.

        Han­dels­tag 12.7.24

        Han­del der Zonen

        Posi­ti­on Short an ers­ter Zone eröff­net und mit 40 Punk­ten Gewinn geschlossen.

        Erneut Posi­ti­on an der ers­ten Zone Short eröff­net und mit 40 Punk­ten Gewinn geschlossen.

        Frei­tag­nach­mit­tag kein Han­del ab 13.00h

        Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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