FDAX-Trading-Strategie – 08.09. - 12.09.2025

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 510 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 6. Janu­ar 2025 bis zum 12. Sep­tem­ber 2025

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long863
Zwei­te Zone Long372
Ers­te Zone Short729
Zwei­te Zone Short23
Rever­sals15 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long5 
Set­up 1 Short11 
Set­up 2 Long19 
Set­up 2 Short22 
Set­up 3 Long27 2
Set­up 4 Long33 1
Set­up 4 Short602
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust1 
Teil­ver­lust4 

Hin­weis: Zuwei­len wer­den bei einem Set­up nur 10 Punk­te Gewinn/Verlust erzielt. Die­se wer­den sta­tis­tisch nicht erfasst. Erst ab einem Ergeb­nis von 20 Punk­ten +/- wer­den die­se dokumentiert.

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

The Magic of Thin­king Big und die Kraft des Zinseszinseffekts

„Ener­gy, not time, is the fun­da­men­tal cur­ren­cy of high per­for­mance.“
(„Ener­gie, nicht Zeit, ist die eigent­li­che Wäh­rung von Spit­zen­leis­tung.“)
— Jim Loehr & Tony Schwartz, The Power of Full Engagement

Die­se Aus­sa­ge macht deut­lich: Wer im Tra­ding Höchst­leis­tun­gen erzie­len will, muss vor allem sei­ne Ener­gie, sei­nen Fokus und sei­ne Dis­zi­plin mana­gen – nicht bloß die Zeit vor dem Bildschirm.

Genau hier setzt auch David J. Schwartz mit sei­nem Klas­si­ker The Magic of Thin­king Big an. Groß zu den­ken bedeu­tet, den Hori­zont weit über den ein­zel­nen Han­dels­tag hin­aus aus­zu­rich­ten. Es heißt, Tra­ding als ska­lier­ba­res Geschäft, als erlern­ba­re Fähig­keit und als lang­fris­ti­ges Frei­heits­werk­zeug zu sehen.

Die meis­ten Trader betre­ten den Markt mit klei­nen Zie­len. Sie möch­ten ein biss­chen dazu­ver­die­nen, die lau­fen­den Kos­ten decken oder schnell einen Gewinn mit­neh­men. Auf den ers­ten Blick wirkt das ver­nünf­tig. In Wahr­heit ist es jedoch eine Fal­le. Wer klein denkt, bleibt im kurz­fris­ti­gen Rau­schen gefan­gen, sieht nur das heu­ti­ge Ergeb­nis und ver­passt die eigent­li­che Chan­ce, die im Tra­ding steckt.

Die Magie beginnt, wenn man den Mut hat, Thin­king Big zu prak­ti­zie­ren. Das heißt nicht, mit über­gro­ßen Posi­tio­nen zu zocken oder das Kon­to in weni­gen Tagen zu ver­dop­peln. Es bedeu­tet viel­mehr, das Gan­ze über Jah­re zu sehen: Tra­ding als ska­lier­ba­res Geschäft, als Fähig­keit, die sich mit Übung ver­fei­nert, und als Werk­zeug, um Frei­heit und Unab­hän­gig­keit zu schaffen.

Die­ses Mind­set ver­än­dert die Psy­cho­lo­gie. Ver­lus­te ver­lie­ren an Schär­fe, weil sie im gro­ßen Bild nur klei­ne Rück­schlä­ge dar­stel­len. Geduld wird selbst­ver­ständ­lich, denn man weiß: Wachs­tum ent­steht über Zeit. Und klei­ne Gewin­ne erschei­nen plötz­lich wert­voll, weil sie zu Bau­stei­nen für die Zukunft wer­den. Der Trader, der Thin­king Big lebt, fragt nicht: „Was habe ich heu­te ver­dient?“, son­dern: „Was ent­steht dar­aus, wenn ich fünf Jah­re dis­zi­pli­niert bleibe?“


Vom Ein­stieg mit meh­re­ren Kon­trak­ten zum Wachstum

Ein prak­ti­sches Bei­spiel macht es greif­bar: Ein Trader star­tet mit 5.000 € Kapi­tal und han­delt den Ger­man 40 (DAX). Da ein CFD-Kon­trakt etwa 1.200 € Mar­gin erfor­dert, kann er ver­ant­wor­tungs­voll gleich mit zwei bis drei Kon­trak­ten begin­nen. Der Rest des Kapi­tals bleibt als Puf­fer für Schwankungen.

Mit zwei Kon­trak­ten sind monat­lich unge­fähr 800–1.200 € Gewinn mög­lich, mit drei Kon­trak­ten bereits 1.200–1.800 €. Wich­tig ist: Die Gewin­ne wer­den nicht ent­nom­men, son­dern im Kon­to belas­sen. Dadurch wächst das Kapi­tal und eröff­net den Weg für die nächs­ten Stufen.

So könn­te ein Stu­fen­plan aus­se­hen – und genau so lässt er sich mit mei­ner erprob­ten Tra­ding-Stra­te­gie kon­se­quent umsetzen:

  • Kon­to­stand 5.000 € → 2 Kon­trak­te → Reser­ve ca. 2.600 € → Gewinn 800–1.200 € / Monat
  • Kon­to­stand 7.000 € → 3 Kon­trak­te → Reser­ve ca. 3.400 € → Gewinn 1.200–1.800 € / Monat
  • Kon­to­stand 10.000 € → 5 Kon­trak­te → Reser­ve ca. 4.000 € → Gewinn 2.500 €+ / Monat
  • Kon­to­stand 15.000 € → 7 Kon­trak­te → Reser­ve ca. 6.600 € → Gewinn 3.500–4.000 € / Monat
  • Kon­to­stand 30.000 € → 10 Kon­trak­te → Reser­ve ca. 18.000 € → Gewinn 5.000 €+ / Monat

Mit jedem Schritt wächst die Schlag­kraft des Trad­ers, ohne dass er sei­ne Stra­te­gie ändern muss. Es sind die glei­chen Set­ups, die glei­chen Rou­ti­nen, die glei­che Dis­zi­plin – aber die Wir­kung ver­stärkt sich, weil die Posi­ti­ons­grö­ße steigt.


Die Zeit­ach­se des Wachstums

Rech­net man die Gewinn­span­nen rea­lis­tisch durch, ergibt sich eine kon­sis­ten­te Zeitachse:

  • 5.000 € → 7.000 € (2 → 3 Kon­trak­te): ca. 2–3 Monate
  • 7.000 € → 10.000 € (3 → 5 Kon­trak­te): ca. 2–3 Monate
  • 10.000 € → 15.000 € (5 → 7 Kon­trak­te): ca. 2–3 Monate
  • 15.000 € → 30.000 € (7 → 10 Kon­trak­te): ca. 4 Monate

Damit ist der kom­plet­te Weg von 5.000 € auf 30.000 € Kapi­tal in etwa 10–12 Mona­ten erreich­bar – vor­aus­ge­setzt, man han­delt dis­zi­pli­niert, kon­se­quent und ohne vor­zei­ti­ge Entnahmen.


Die stil­le Kraft des Compounding

Das ist der Zin­ses­zins­ef­fekt im Tra­ding: Gewin­ne erhö­hen das Kon­to, mehr Kapi­tal erlaubt grö­ße­re Posi­ti­ons­grö­ßen, grö­ße­re Posi­tio­nen erzeu­gen grö­ße­re Gewin­ne – und die­ser Kreis­lauf setzt sich immer wei­ter fort.

Die Stra­te­gie selbst bleibt unver­än­dert. Was sich ver­än­dert, ist nur die Posi­ti­ons­grö­ße – und damit der Hebel auf das bereits erar­bei­te­te Wis­sen. Der Klein­den­ker sieht 1.000 € Monats­ge­winn und sagt: „Das ist zu wenig.“ Der Groß­den­ker erkennt dar­in den Schlüs­sel: Heu­te 1.000 €, mor­gen 2.500 €, spä­ter 5.000 € oder mehr – nicht durch Glück oder Leicht­sinn, son­dern durch Dis­zi­plin, Geduld und das Den­ken in gro­ßen Zeiträumen.

So ent­steht aus einem unschein­ba­ren Start­ka­pi­tal, aus klei­nen monat­li­chen Erfol­gen und aus der kon­se­quen­ten Anwen­dung von Thin­king Big und Com­poun­ding über die Mona­te hin­weg etwas Außer­ge­wöhn­li­ches: ein lang­fris­ti­ger Frei­heits­mo­tor – und mit mei­ner Tra­ding-Stra­te­gie am Ger­man 40 (DAX) ist die­ser Weg rea­lis­tisch und erreichbar.


Abbil­dung: Kapi­tal­wachs­tum am Ger­man 40 (DAX)

Abbil­dung: Kapi­tal­wachs­tum am Ger­man 40 (DAX) durch Com­poun­ding.
Die Kur­ve zeigt den Weg von 5.000 € Start­ka­pi­tal über die Stu­fen 7.000 €, 10.000 €, 15.000 € bis hin zu 30.000 € in etwa 10–12 Mona­ten. Grund­la­ge sind dis­zi­pli­nier­te Gewin­ne von durch­schnitt­lich 800–1.200 € pro Monat mit zwei Kon­trak­ten, die kon­se­quent im Kon­to belas­sen und für die Erhö­hung der Kon­trakt­zahl genutzt werden.

Han­dels­tag 8.9.25

Han­del der Zonen

Han­dels­tag 08.09.2025 – Han­del am Morgen


Ein außer­or­dent­lich erfolg­rei­cher und den­noch gelas­se­ner Trading-Tag.

Eröff­nung:
Zwi­schen 8:00 und 9:00 Uhr wur­de der Eröff­nungs­kurs nicht unter­schrit­ten. Regel­ba­siert hät­te daher ein Short-Ein­stieg an der ers­ten Zone erfol­gen müs­sen, sofern der Kurs von oben auf die Akti­ons­li­nie trifft und eine 15M-Ker­ze dar­un­ter schließt. Dies war jedoch nicht der Fall.

Auf­stieg zur zwei­ten Zone:
Statt­des­sen stieg der Kurs wei­ter bis über die zwei­te Akti­ons­zo­ne. Dort bil­de­te sich eine 15M-Umkehr­ker­ze, wor­auf­hin eine Short-Posi­ti­on mit dop­pel­ter Posi­ti­ons­grö­ße eröff­net wurde.

Kor­rek­tur­be­we­gung:
Die­se Short-Posi­ti­on kor­ri­gier­te den Kurs bis unter die ers­te Zone und lief direkt in den Gewinn. An die­ser Stel­le wur­de eine wei­te­re Short-Posi­ti­on eröffnet.

Glatt­stel­lung:
Auch die­se zwei­te Posi­ti­on wur­de regel­kon­form mit Gewinn glatt­ge­stellt. (sie­he Chart-Dokumentation)

Fazit:
Der Tag ver­lief regel­ba­siert, struk­tu­riert und brach­te durch die kon­se­quen­te Anwen­dung der Zonen­stra­te­gie deut­li­che Gewin­ne, ohne hek­ti­sches Ein­grei­fen zu erfordern.

Han­del am Nach­mit­tag
Set­up 2 Short

Han­dels­tag 9.9.25

Han­del der Zonen

Han­dels­tag 09.09.2025 – Han­del am Morgen

Im Vor­wort der Tra­ding-Stra­te­gie heißt es: „Zuwei­len ent­schei­det der Com­mon Sen­se.“
Ges­tern hat­te ich aus­führ­lich dar­ge­stellt, war­um die Posi­ti­on an der ers­ten Zone erst eröff­net wur­de, nach­dem eine 15M-Umkehr­ker­ze unter­halb der Akti­ons­li­nie schloss.

Heu­te wur­de zwar eben­falls zwi­schen 8:00 und 9:00 Uhr der Eröff­nungs­kurs nicht unter­schrit­ten.
Der Unter­schied zu ges­tern bestand jedoch dar­in, dass der Eröff­nungs­kurs über dem Schluss­kurs vom Vor­tag (22:00 Uhr) lag und die Distanz bis zur ers­ten Short-Zone nur 75 Punk­te betrug.

Heu­te hin­ge­gen eröff­ne­te der Kurs um 8:00 Uhr 53 Punk­te unter dem Vor­ta­ges­schluss, wodurch die Ran­ge bis zur ers­ten Short-Zone auf 130 Punk­te anwuchs.

Der Com­mon Sen­se dik­tier­te daher, dass nach der ers­ten 15M-Umkehr­ker­ze eine Short-Posi­ti­on eröff­net wer­den konn­te.
Die­se Posi­ti­on lief unmit­tel­bar nach Eröff­nung in die Gewinn­zo­ne und bestä­tig­te damit erneut die Regel, nur auf kla­re Signa­le zu reagieren.

Anschlie­ßend wur­de an der ers­ten Zone Long regel­ba­siert eine neue Long-Posi­ti­on eröffnet.

Hin­weis – Fle­xi­bi­li­tät im CRV
Gewin­ne kön­nen über die initia­le Ziel­li­nie hin­aus wei­ter­lau­fen. Des­halb wur­de die Posi­ti­on nicht sofort glatt­ge­stellt, son­dern mit Blick auf die grö­ße­re Markt­über­sicht fle­xi­bel geführt. So las­sen sich Gewin­ne opti­mie­ren, wäh­rend gleich­zei­tig das Chan­ce-Risi­ko-Ver­hält­nis gewahrt bleibt.

Fazit:
Der Han­dels­tag zeig­te, dass Regel­werk und gesun­der Men­schen­ver­stand sich opti­mal ergän­zen: Geduld bis zur Umkehr­ker­ze, die Beach­tung der erwei­ter­ten Ran­ge, die regel­ba­sier­te Long-Eröff­nung und die Fle­xi­bi­li­tät in der Gewinn­mit­nah­me führ­ten zu einem siche­ren Gewinn ohne unnö­ti­ges Risiko.

Posi­ti­on Long von der ers­ten Zone Long mit Gewinn glattgestellt.

Han­del am Nachmittag

Set­up 4 Long

Han­dels­tag 10.9.25

Han­del der Zonen

Ers­te Posi­ti­on Long Gewinn­ziel erfüllt.

Set­up 4 Long mit Ver­lust geschlossen.

Han­dels­tag 11.9.25
Han­del der Zonen

Um 14:15h Zins­ent­schei­dung der EZB. Eine Ände­rung des Zins­sat­zes von 2,15% wird nicht erwartet.

Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) wird über die Rich­tung ihres geld­po­li­ti­schen Kur­ses ent­schei­den. Die Noten­bank besteht aus sechs Mit­glie­dern des Direk­to­ri­ums und den Prä­si­den­ten der der 19 Mit­glied­staa­ten des Euro­raums. Unter der Bewer­tung der wirt­schaft­li­chen und mone­tä­ren Ent­wick­lung erlässt der EZB-Rat Beschlüs­se über geld­po­li­ti­sche Zie­le, Leit­zin­sen sowie Leit­li­ni­en zur Umset­zung die­ser Beschlüs­se. Das vor­ran­gi­ge Ziel der EZB ist die Gewähr­leis­tung von Preis­sta­bi­li­tät. Indem die Zen­tral­bank die Zin­sen erhöht oder senkt, ver­sucht sie, die Infla­ti­on zu sen­ken bzw. zu erhö­hen. Wenn die Noten­bank die Zin­sen erhöht, führt das auf den Devi­sen­märk­ten in der Regel zu einem stei­gen­den Kurs des Euro (EUR). Umge­kehrt sinkt der Kurs des Euro (EUR), wenn die Zen­tral­bank die Zin­sen senkt.

Pro­fi­ta­bler Han­del am Nachmittag

Drei­mal Set­up 4 Short davon ein­mal mit dop­pel­tem Ein­satz von der zwei­ten Akti­ons­zo­ne Short.

Han­dels­tag 12.8.25

Han­del der Zonen

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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