FDAX-Trading-Strategie – 15.01. - 19.01.2024

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Die DJIA FUT sind ein wich­ti­ger Indi­ka­tor für den FDAX-Han­del. Sie kön­nen daher beim Han­del nicht igno­riert wer­den. Ins­be­son­de­re wer­den die Notie­rungs­lü­cken (Gaps) um 8:00h und der Han­del am Nach­mit­tag von den DJIA FUT wei­test­ge­hend bestimmt. Es wird daher immer wie­der auf die DJIA FUT Bezug genommen.

Dazu betrach­ten wir die Pivot Points für den DOW

Pivot-Punk­te und ihre Anwen­dung auf den Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge (DOW)

1. Berech­nung von Pivot-Punk­ten: Die gän­gigs­te Metho­de zur Berech­nung von Pivot-Punk­ten für den DOW basiert auf den Höchst-, Tiefst- und Schluss­kur­sen der vor­he­ri­gen Han­dels­sit­zung. Die For­mel lautet:

Pivot-Punkt (PP)=Höchstkurs+Tiefstkurs+Schlusskurs3Pivot-Punkt (PP)=3Höchstkurs+Tiefstkurs+Schlusskurs

Die­se Berech­nung ergibt den zen­tra­len Pivot-Punkt, der den pri­mä­ren Fokus darstellt.

2. Unter­stüt­zungs- und Wider­stands­ni­veaus: Neben dem zen­tra­len Pivot-Punkt wer­den meh­re­re Ebe­nen der Unter­stüt­zung und des Wider­stands um die­sen Punkt her­um berech­net. Die­se wer­den übli­cher­wei­se als S1, S2, S3 (Unter­stüt­zungs­ebe­nen) und R1, R2, R3 (Wider­stands­ebe­nen) bezeich­net. Die For­meln für die ers­te Ebe­ne des Wider­stands und der Unter­stüt­zung sind:

R1=(2×PP)−TiefstkursR1=(2×PP)−Tiefstkurs S1=(2×PP)−HöchstkursS1=(2×PP)−Höchstkurs

Zusätz­li­che Ebe­nen wer­den mit Varia­tio­nen die­ser For­meln berechnet.

3. Inter­pre­ta­ti­on:

• Pivot-Punkt: Dies wird als neu­tra­ler Punkt ange­se­hen. Wenn der Markt über die­sem Punkt han­delt, ist dies ein Zei­chen für eine bul­li­sche Stim­mung, und wenn er dar­un­ter han­delt, für eine bärische.

• Unter­stüt­zungs­ebe­nen (S1, S2, S3): Dies sind Ebe­nen, auf denen der Preis mög­li­cher­wei­se auf einen Boden trifft und wie­der ansteigt. Händ­ler betrach­ten die­se Ebe­nen als poten­zi­el­le Kauf­punk­te oder Berei­che, um Stop-Loss-Orders zu platzieren.

• Wider­stands­ebe­nen (R1, R2, R3): Dies sind Ebe­nen, auf denen der Preis mög­li­cher­wei­se auf eine Decke trifft und zu fal­len beginnt. Händ­ler sehen die­se Ebe­nen oft als poten­zi­el­le Ver­kaufs­punk­te oder Berei­che, um Gewinn­mit­nah­men zu platzieren.

4. Zeit­rah­men: Obwohl tra­di­tio­nell auf Tages­da­ten berech­net, kön­nen Pivot-Punk­te für jeden Zeit­rah­men ange­passt wer­den, wie etwa wöchent­lich oder monat­lich, was für eine län­ger­fris­ti­ge Trend­ana­ly­se nütz­lich sein kann.

5. Ein­satz im Han­del: Pivot-Punk­te wer­den von Händ­lern ver­wen­det, um Ent­schei­dun­gen über Markt-Ein- und Aus­stiegs­punk­te zu tref­fen. Sie wer­den oft in Ver­bin­dung mit ande­ren Indi­ka­to­ren zur Bestä­ti­gung verwendet.

Den­ken Sie dar­an, dass Pivot-Punk­te zwar ein hilf­rei­ches Werk­zeug sind, aber nicht iso­liert ver­wen­det wer­den soll­ten. Sie sind am bes­ten als Teil einer umfas­sen­den Han­dels­stra­te­gie geeig­net, die auch ande­re For­men der tech­ni­schen Ana­ly­se und ein Ver­ständ­nis des brei­te­ren Markt­um­felds umfasst.

Han­dels­tag 15.1.24

US-Fei­er­tag Mar­tin Luther King

Deut­sche Wirt­schaft schrumpft 2023 um 0,3 Pro­zent. Die deut­sche Wirt­schaft ist 2023 in eine Rezes­si­on gerutscht. Laut einer ers­ten Schät­zung des Sta­tis­ti­schen Bun­des­amts sank das Brut­to­in­lands­pro­dukt gegen­über dem Vor­jahr um 0,3 Prozent.

Sol­che Mel­dun­gen müs­sen wir berück­sich­ti­gen, ins­be­son­de­re heu­te ohne die US-Bör­se. Die Über­nacht­be­we­gung war über­trie­ben und eine Kor­rek­tur somit kei­ne Überraschung.

Dop­pel-Gap Short

Ein sol­ches liegt vor, wenn der FDAX zum Bei­spiel um 22:00h min­des­tens 10 Punk­te über oder unter dem Schlusskurs/Auktion des Xetra-DAX notiert und am Fol­ge­tag mit einem wei­te­ren Gap in glei­cher Rich­tung eröff­net (um bei­spiel­wei­se zusätz­li­che 60 Punk­te). Ins­ge­samt muss die Lücke min­des­tens 70 Punk­te betra­gen um als Dop­pel-Gap zu gelten.

Han­dels­tag 16.1.24

Wide-Gap

Han­del am Morgen

Long von der zwei­ten Zone und drei­mal von der ers­ten Zone

Han­del am Nachmittag

Set­up 4 Short

Han­dels­tag 17.1.24

Dop­pel-Gap Long

Han­del am Nach­mit­tag Set­up 4 Short und Long

Han­dels­tag 18.1.24

Han­del der Zonen

Visua­li­sie­rung der Tra­ding Ran­ge (täg­li­chen DAX-Handelsspanne)

Basie­rend auf einer VDAX-NEW-Notie­rung um die 15 kann man mor­gens mit einer Span­ne von unge­fähr 100 Punk­ten rechnen.

Wir zeich­nen im Chart jeweils das aktu­el­le Tief und Hoch ein. Dies gibt und die Vor­stel­lung, wie­weit der Kurs in bei­de Rich­tun­gen lau­fen kann.

Erklä­rung Positions-Management

Han­del am Morgen

  1. Der Eröff­nungs­kurs wur­de kaum unter­han­delt. Vor­sicht mit Shorts
  2. Eine Posi­ti­on, die bereits in Rich­tung Gewinn­mit­nah­me 20 Punk­te erreicht hat, las­sen wir nicht in den Ver­lust lau­fen und set­zen daher einen Stopp zum Eröffnungskurs.

Wird dar­auf­hin eine neue Posi­ti­on eröff­net, so muss die­se unter der Akti­ons­li­nie für Long und über der Akti­ons­zo­ne für Short eröff­net wer­den. Vor­teil­haft ist eine 5M Engul­fing Umkehr­ker­ze. Somit wird ver­hin­dert, dass wir gegen den Trend handeln.

Die­se Umkehr­ker­ze hat sich bis 13h nicht for­miert. Nach dem Regel­werk kein Han­del zwi­schen 13-14:45h

Han­del am Nachmittag

Die DOW FUTURES eröff­ne­ten um 14:30h schwach

3. Inter­pre­ta­ti­on:

• Pivot-Punkt: Dies wird als neu­tra­ler Punkt ange­se­hen. Wenn der Markt über die­sem Punkt han­delt, ist dies ein Zei­chen für eine bul­li­sche Stim­mung, und wenn er dar­un­ter han­delt, für eine bärische.

Die­se Kurs­ver­lauf erlaub­te uns zwei­mal eine Set­up 2 Short­po­si­ti­on zu eröffnen.

Ab 18;30h setz­te der DOW zur Erho­lung an und somit auch die DAX CFDs bzw. auch der FDAX mit Tageshoch.

Somit kann der Betrach­ter Situa­tio­nen gut ein­schät­zen und ent­spre­chend agie­ren oder auf den Hän­den sit­zen bleiben.

Han­dels­tag 19.1.24

Han­del der Zonen

Ers­te Zone Short erfüllt

Das Herz aller Din­ge für den deut­schen Markt ist der DAX. Die­ser schloss ges­tern mit 16567 Punk­ten und notier­te bis jetzt mit einem Hoch von 100 Punkten.

Wenn wir also das Chart­bild betrach­ten, dann wur­de der Eröff­nungs­kurs der CFDs um 8h nicht unter­han­delt und es kom­men Zwei­fel auf, ob sich ein Ein­stieg an der ers­ten Zone Short lohnt.

Im Zusam­men­hang mit der geschil­der­ten DAX-Notie­rung, war der Ein­stieg Short nach eini­gem Abwar­ten korrekt.

Zwei­mal Short

Frei­tag kein Han­del am Nachmittag

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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