FDAX-Trading-Strategie – 15.12. - 19.12.2025

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 430 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 6. Janu­ar 2025 bis zum 19. Dezem­ber 2025

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long1306
Zwei­te Zone Long493
Ers­te Zone Short9711
Zwei­te Zone Short29
Rever­sals22 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long8 
Set­up 1 Short18 
Set­up 2 Long28 
Set­up 2 Short38 
Set­up 3 Long512
Set­up 4 Long451
Set­up 4 Short822
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust1 
Teil­ver­lust5 

Hin­weis: Zuwei­len wer­den bei einem Set­up nur 10 Punk­te Gewinn/Verlust erzielt. Die­se wer­den sta­tis­tisch nicht erfasst. Erst ab einem Ergeb­nis von 20 Punk­ten +/- wer­den die­se dokumentiert.

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 15.12.2025 – Ger­man 40 / DAX

Markt­über­blick:
Der Ger­man 40 schloss am Frei­tag, 12.12.2025, um 22:00 Uhr bei 24.236 Punk­ten.
Der DAX schloss am sel­ben Tag um 18:00 Uhr bei 24.186 Punkten.

Heu­te, am 15.12.2025 um 8:00 Uhr, eröff­ne­te der Ger­man 40 bei 24.299 Punk­ten.
Alle CFD-Futures (USA & DAX) notie­ren im Plus.
Der VDAX-NEW liegt bei 15,7 und signa­li­siert eine sehr nied­ri­ge Volatilität.


:bar_chart: Gap-Ein­ord­nung (Dop­pel-Gap)

  • Gap 1 (DAX 18h → Ger­man 40 22h):
    24.236 − 24.186 = +50 Punkte
  • Gap 2 (Ger­man 40 22h → Eröff­nung 8h):
    24.299 − 24.236 = +63 Punkte

:right_arrow: Gesamt­be­we­gung über Nacht: +113 Punk­te
:right_arrow: Ein­ord­nung: Doppel-Gap

Auf­grund die­ser Kon­stel­la­ti­on wird das Dop­pel-Gap gemäß Regel­werk gehan­delt.
Die Zonen wer­den ab dem Eröff­nungs­kurs (24.299) definiert.


:red_triangle_pointed_down: Short-Zonen (ab Eröff­nungs­kurs)

ZoneBerech­nungKurs
1. Short-Zone24.299 + 10024.399
2. Short-Zone24.399 + 5024.449
Stop-Loss24.449 + 3524.484

:red_triangle_pointed_up: Long-Zonen (invers)

ZoneBerech­nungKurs
1. Long-Zone24.299 − 10024.199
2. Long-Zone24.199 − 5024.149
Stop-Loss24.149 − 3524.114

:1234: Referenzkurse

Zeit­punktBeschrei­bungKurs
18:00 (12.12.)DAX-Clo­se24.186
22:00 (12.12.)Ger­man-40-Clo­se24.236
08:00 (15.12.)Eröff­nung24.299

Markt­la­ge:

  • CFDs USA & DAX: positiv
  • VDAX-NEW 15,7 → ruhi­ger Markt
  • Jah­res­end­ty­pi­sches Umfeld: nied­ri­ge Vola­ti­li­tät, leicht stei­gen­de Tendenz

Erklä­rung – Han­del Set­up 1 und Break-even-Regel

Der Han­del am Nach­mit­tag erfolg­te mit Set­up 1 Long.
Set­up 1 ist nicht an eine Zone gebun­den, son­dern wird nach einer Umkehr­ker­ze gehan­delt und kommt zum Ein­satz, wenn der Markt nach 14:30 Uhr die bestehen­de Tra­ding Ran­ge ausweitet.

Im heu­ti­gen Han­del erwei­ter­te der Markt die Ran­ge nach unten. Der Long-Ein­stieg erfolg­te nach Aus­bil­dung einer 15-Minu­ten-Umkehr­ker­ze.
Es erfolg­te eine Gewinn­mit­nah­me von 30 Punk­ten.
Anschlie­ßend kor­ri­gier­te der Kurs bis zur vor­he­ri­gen Umkehrkerze.

Nach dem Erst­ein­stieg wird grund­sätz­lich eine zwei­te Zone defi­niert.
Die­se liegt 50 Punk­te vom Erst­ein­stieg ent­fernt, mit wei­te­ren 35 Punk­ten Abstand für den Stop-Loss.

Es erfolg­te eine wei­te­re Eröff­nung an der ers­ten Zone, die jedoch bis zur zwei­ten Zone in den Ver­lust lief.
Dar­auf­hin wur­de an der zwei­ten Zone eine Posi­ti­on mit dop­pel­tem Ein­satz eröff­net.
Die­se Posi­ti­on lief bis zu 30 Punk­te in den Gewinn und wur­de zusam­men mit der Ver­lust­po­si­ti­on aus der ers­ten Zone glatt­ge­stellt, wodurch der Trade auf Break-even been­det wurde.

Han­dels­tag 16.12.25

Vor­tei­le der Day Trader mit einem kla­ren Regelwerk

Der Markt schul­det uns kei­ne Erklä­rung.
Er kün­digt nichts an und recht­fer­tigt nichts.

Der Preis bewegt sich – und irgend­wann erreicht er einen Punkt, der in unse­rem Regel­werk defi­niert ist.
Erst dort han­deln wir.

Wir ver­su­chen nicht, die Zukunft zu erra­ten.
Wir inter­pre­tie­ren nicht mehr als nötig.
Wir reagie­ren auf das, was ist, nicht auf das, was sein könnte.

Indi­ka­to­ren, Mus­ter und Pro­jek­tio­nen sind Ver­su­che, Ord­nung zu schaf­fen.
Unser Ansatz ist ein­fa­cher:
Der Preis selbst trägt alle Informationen.

Ein Chart – ohne viel „Spa­ghet­ti“- ist kein Man­gel, son­dern Klar­heit.
Weni­ger Den­ken, mehr Wahr­neh­men.
Regeln statt Meinungen.

Wir han­deln nicht den Markt.
Wir han­deln unse­re Reak­ti­on auf ihn.

Han­dels­tag 17.12.2025 – Ger­man 40 / DAX

Markt­über­blick:
Der Ger­man 40 schloss am 16.12.2025 um 22:00 Uhr mit 24.121 Punk­ten.
Heu­te Mor­gen, am 17.12.2025 um 8:00 Uhr, eröff­ne­te der Markt bei 24.129 Punk­ten,
was einem Up-Gap von 8 Punk­ten entspricht.

Der VDAX-NEW notiert bei 15 und signa­li­siert wei­ter­hin eine sehr nied­ri­ge Vola­ti­li­tät.
Die CFD-Futures (inkl. US-Märk­te) notie­ren weit­ge­hend unver­än­dert (even).


:triangular_ruler: Zonenhandel

Auf­grund der gerin­gen Vola­ti­li­tät und des klei­nen Gaps erfolgt heu­te ein klas­si­scher Zonenhandel.

:red_triangle_pointed_down: Short-Setup

(über dem Eröffnungskurs)

Beschrei­bungBerech­nungKurs
1. Short-Zone24.129 + 7524.204
2. Short-Zone24.204 + 5024.254
Stop-Loss24.254 + 3524.289

:red_triangle_pointed_up: Long-Setup

(unter dem Schlusskurs)

Beschrei­bungBerech­nungKurs
1. Long-Zone24.121 − 7524.046
2. Long-Zone24.046 − 5023.996
Stop-Loss23.996 − 3523.961

:1234: Referenzkurse

Zeit­punktBeschrei­bungKurs
22:00 (16.12.)Schluss­kurs Ger­man 4024.121
08:00 (17.12.)Eröff­nung Ger­man 4024.129

:right_arrow: Gap: +8 Punk­te
:right_arrow: VDAX-NEW: 15 (sehr nied­rig)
:right_arrow: Markt­la­ge: ruhig, seit­wärts bis leicht positiv

Seit­wärts-Kon­so­li­die­rung auf Zeit (SK)
Defi­ni­ti­on
•Eine Kon­so­li­die­rung auf Zeit ist eine Seit­wärts­be­we­gung am Tages­tief oder Tages­hoch.
•Sie zeigt sich gewöhn­lich durch sich abwech­seln­de 15-Minu­ten-Ker­zen über einen Zeit­raum von 60 bis 90 Minu­ten.
Han­dels­re­gel
•Nach Abschluss die­ser Seit­wärts­pha­se ist mit einer Fort­set­zung des Tages­trends in glei­cher Rich­tung zu rechnen.

Handelstag 18.12.2025

Ger­man 40 CFD / DAX

  • Schluss­kurs ges­tern (17.12., 22:00 Uhr): 23.886
  • Eröff­nung heu­te (18.12., 08:00 Uhr): 23.929

Gap:

  • +43 Punk­te

Zonen­han­del

Short-Zonen (über Eröff­nungs­kurs 23.929)

  • Ers­te Short-Zone: +75 Punk­te → 24.004
  • Zwei­te Short-Zone: +50 Punk­te → 24.054
  • Stop-Loss: +35 Punk­te → 24.089

Long-Zonen (unter Schluss­kurs von ges­tern 23.886)

  • Ers­te Long-Zone: −75 Punk­te → 23.811
  • Zwei­te Long-Zone: −50 Punk­te → 23.761
  • Stop-Loss: −35 Punk­te → 23.726

Wei­te­re Angaben

  • VDAX: 15,85
  • DAX Clo­se ges­tern (18:00 Uhr): 23.960
  • CFDs: DAX und Dow Jones leicht im Minus

Trend­tag-Hin­weis

Es gibt Tage, die klar dar­auf hin­deu­ten, dass sich ein Trend­tag anbahnt.
An sol­chen Tagen soll­te nicht gegen den Mean gehan­delt werden.

Heu­te war so ein Tag.
Der Markt deu­tet dar­auf hin, dass bis zum Jah­res­en­de noch­mals über der Bench­mark von 24.000 gehan­delt wer­den könn­te.
Bereits heu­te nahm der Markt dafür Anlauf und star­te­te mit einem Up-Gap nach dem Ver­lust­tag von gestern.

Bereits ges­tern wur­de dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der Kurs die wich­ti­gen Bench­marks von 48.000 im DOW und 24.000 im DAX unter­schrit­ten hat­te.
Es bedurf­te dabei kei­ner beson­de­ren Argu­men­te, um davon aus­zu­ge­hen, dass die­se Bench­marks sai­so­nal bedingt zum Jah­res­en­de rela­tiv schnell wie­der zurück­er­obert wer­den könnten.

Sol­che Tage wur­den frü­her als Trend­ta­ge im Regel­text bezeich­net und auch so gehan­delt – heu­te erkennt man sie über die DOW-/DAX-Logik. Das bedeu­tet nicht, dass es ins­be­son­de­re am Nach­mit­tag, ein­ge­lei­tet durch den DOW, kein par­ti­el­les Rever­sal geben kann.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 18.12.25

Der Han­dels­tag begann mit einem Up-Gap. Ab der DAX-Eröff­nung um 9:00 Uhr kann­te der Markt nur eine Rich­tung: nach oben. Ins­ge­samt leg­te der Kurs rund 320 Punk­te zu.

Nach der gest­ri­gen Kor­rek­tur zeig­te sich ein klas­si­scher Trend­tag. Beson­ders wich­tig war die Rück­erobe­rung der Bench­mark bei 24.000 Punk­ten, die dem Markt zusätz­li­ches Momen­tum verlieh.

Die ers­te Short-Zone lag bei 24.000 Punk­ten und war damit bereits von Beginn an sehr ungüns­tig für eine Short-Posi­ti­on. Wur­de die­se den­noch gehan­delt, muss­te sie regel­ba­siert um 14:30 Uhr im Ver­lust geschlos­sen werden.

Am Stop-Loss-Niveau lag das Set­up 2 Short. Zu die­sem Zeit­punkt notier­ten alle wich­ti­gen CFDs (US-Indi­zes und DAX) deut­lich im Plus. Wer den­noch eine Posi­ti­on eröff­ne­te, muss­te die­se kurz dar­auf wie­der zum Ein­stands­kurs schließen.

Mit der Eröff­nung der US-Bör­se um 15:30 Uhr setz­te der Kurs sei­ne Höhen­fahrt wei­ter fort.

Wie so oft kor­ri­gier­te der Dow Jones kurz­fris­tig, wodurch mit dem Set­up 5 Short zwei­mal ein Gewinn erzielt wer­den konnte.

Abschluss:
Sai­so­nal beein­flusst kann der Kurs bis zum Jah­res­en­de wei­ter stei­gen. Ob dabei das bis­he­ri­ge All­zeit­hoch noch ein­mal erreicht wird, bleibt abzuwarten.

Han­dels­tag 19.12.25

Han­del der Zonen

TP 30 Punk­te erzielt / Spread von 4 Punk­ten berück­sich­tigt. Genau: Ein­stieg Short mit Stop-Sell Order bei 24.214 und TP bei 24.180

Trade-Manage­ment für Short-Posi­tio­nen im Ger­man 40 / DAX

Sofern unter­halb des Eröff­nungs­kur­ses um 08:00 Uhr zwi­schen 08:00 und 09:00 Uhr kein Han­del statt­ge­fun­den hat, da kei­ne geschlos­se­ne grü­ne 15-Minu­ten-Ker­ze ent­stan­den ist, und dann die Akti­ons­li­nie erreicht wird, dann muss der Kurs die Akti­ons­li­nie durch­que­ren.

Die Akti­ons­li­nie liegt 75 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs.

Nach dem Durch­que­ren der Akti­ons­li­nie und einem anschlie­ßen­den Rück­lauf wird eine Short-Posi­ti­on 10 Punk­te unter­halb der Akti­ons­li­nie eröffnet.

Bis jetzt konn­ten nach die­sem Prin­zip zwei­mal jeweils 30 Punk­te Gewinn erzielt.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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