FDAX-Trading-Strategie – 21.07. - 25.07.2025

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 730 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 6. Janu­ar 2025 bis zum 25. Juli 2025

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long691
Zwei­te Zone Long291
Ers­te Zone Short788
Zwei­te Zone Short19
Rever­sals15 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long5 
Set­up 1 Short9 
Set­up 2 Long16 
Set­up 2 Short14 
Set­up 3 Long22 2
Set­up 4 Long25 
Set­up 4 Short512
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust2 

Hin­weis: Zuwei­len wer­den bei einem Set­up nur 10 Punk­te Gewinn/Verlust erzielt. Die­se wer­den sta­tis­tisch nicht erfasst. Erst ab einem Ergeb­nis von 20 Punk­ten +/- wer­den die­se dokumentiert.

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Geduld ist also nicht nur eine Tugend im all­ge­mei­nen Leben, son­dern auch ein ent­schei­den­der Fak­tor für den Erfolg im Daytrading.

Han­dels­tag 21.7.25

Han­del der Zonen

Mor­gen­rou­ti­ne für die Markt­vor­be­rei­tung (Tra­ding-Set­up) um 8 Uhr für den Ger­man 40/DAX, und Ver­such dar­aus eine Ten­denz für die ers­te Han­dels­stun­de abzuleiten.

Vor­ge­hens­wei­se:

Schluss­kurs DAX vom Vor­tag überprüfen

Ges­tern Schluss bei 24.298

Heu­te um 8:00 Uhr Eröff­nung 66 Punk­te tie­fer
Also: Gap Down von 66 Punkten.

Dow Jones (CFDs) und Ger­man 40 (CFDs) vergleichen

Dow Jones steht im Plus (posi­tiv)

Ger­man 40 steht im Minus (nega­tiv)

VWAP in den Chart einfügen

VWAP als Ori­en­tie­rung, ob der Markt über oder unter dem volu­men­ge­wich­te­ten Durch­schnitt notiert.

Gesamt­bild bewerten

Sind die Bedin­gun­gen ins­ge­samt posi­tiv?
(Trotz Gap Down sind US-Märk­te stark und VWAP wird ggf. zurückerobert?)

Dann rech­nest du mit einem Anstieg bis zur ers­ten Zone (ver­mut­lich Wider­stands-/Ziel­be­reich).

Heu­te: alle Vor­aus­set­zun­gen für einen Kurs­an­stieg waren positiv.

Short vor der ers­ten Zone hat Gewinn­ziel erreicht.

VWAP steht für Volu­me Weigh­ted Avera­ge Pri­ce – auf Deutsch: volu­men­ge­wich­te­ter Durch­schnitts­preis. Es ist ein wich­ti­ger Indi­ka­tor im Tra­ding, vor allem im Intraday-Handel.

Was ist VWAP?

VWAP zeigt den durch­schnitt­li­chen Preis, zu dem ein Wert­pa­pier wäh­rend eines Han­dels­ta­ges gehan­delt wur­de, unter Berück­sich­ti­gung des Han­dels­vo­lu­mens. Er wird oft genutzt, um zu sehen, ob der aktu­el­le Preis im Ver­gleich zum durch­schnitt­li­chen Markt­preis „hoch“ oder „nied­rig“ ist.

 Preis: der gehan­del­te Preis in einem Zeit­raum (z. B. pro Minute)

Volu­men: wie vie­le Aktien/Kontrakte in die­sem Zeit­raum gehan­delt wurden

War­um ist VWAP wichtig?

Für Insti­tu­tio­nen: Sie ver­glei­chen ihre Kauf-/Ver­kaufs­prei­se mit dem VWAP, um zu sehen, ob sie „gut“ ein­ge­stie­gen sind.

Für Trader: VWAP dient als eine Art dyna­mi­sche Unter­stüt­zung oder Widerstand.

Preis > VWAP → bul­li­sche Tendenz

Preis < VWAP → bäri­sche Tendenz

Unter­schied zu einem Glei­ten­den Durch­schnitt (SMA/EMA)

VWAP wird jeden Tag am Han­dels­start zurück­ge­setzt (intra­day).

VWAP berück­sich­tigt das Han­dels­vo­lu­men, der nor­ma­le Durch­schnitt nicht.

Er eig­net sich nur für den Intra­day-Han­del. Für meh­re­re Tage gibt es Ancho­red VWAP.

Nach Alarm zur Gewinn­mit­nah­me erneut 40 Punk­te erzielt.

Ein gemüt­li­cher Han­dels­tag mit zwei erfolg­rei­chen Short­po­si­tio­nen am Mor­gen und zwei Long Posi­tio­nen am Nachmittag.

Han­dels­tag 22.7.25

Han­del der Zonen

Han­del am Nachmittag

Set­up 4 Long

Han­del am Nach­mit­tag Es ergab sich ein wei­te­rer Ein­stieg Long und dies­mal von der zwei­ten Zone Set­up 4. Zu die­sem Zeit­punkt notier­te der DAX zwar +1% im Minus jedoch der DOW leicht im Plus. Es ist eine posi­ti­ve Kor­re­la­ti­on, die zum Ein­stieg Long berechtigt.

Han­dels­tag 23.7.25


Chart für heu­te mit einem Dop­pel-Gap.
Das Zoll­ab­kom­men USA-Japan hat über Nacht den Kurs­an­stieg ver­ur­sacht. Han­dels­be­ginn um 9h. Bei Unsi­cher­heit Ent­hal­tung bis zum Nachmittag.

Ein­stieg:

  • Chart­tech­ni­sche Bestä­ti­gung erfor­der­lich: Bul­lish: Ein­stieg Long unter dem Eröff­nungs­kurs oder bei einem Aus­bruch über das Hoch zwi­schen 8:00–9:00 Uhr. 
    • Bea­rish: Ein­stieg Short über dem Eröff­nungs­kurs oder bei einem Aus­bruch unter das Tief zwi­schen 8:00–9:00 Uhr.

Han­del am Nachmittag

Set­up 4 Long

Finan­cial Times: EU and USA clo­se to a 15% deal !

Han­dels­tag 24.7.25

Han­del der Zonen

Rucki Zucki im Gewinn von der ers­ten Zone Long.

Erneut Gewinn­ziel erreicht.

Han­dels­tag 24.07.2025

Der heu­ti­ge Han­dels­tag begann mit einer aus­ge­präg­ten Reak­ti­on auf die ers­te defi­nier­te Long-Akti­ons­zo­ne. Das Gewinn­ziel von 40 Punk­ten wur­de drei­mal in Fol­ge erreicht – eine sel­te­ne, aber mar­kan­te Sequenz, wie sie nur weni­ge Male im Jahr vorkommt.

Im Anschluss dar­an setz­te eine deut­li­che Kor­rek­tur ein, die sich chart­tech­nisch durch suk­zes­siv tie­fe­re Hochs ab der ers­ten Long-Zone erken­nen ließ – ein kla­res Zei­chen nach­las­sen­der Auf­wärts­dy­na­mik. Ver­stärkt wur­de die­se Ent­wick­lung durch den star­ken Impuls des Vor­tags, der auf Gerüch­te über eine Zoll-Eini­gung zwi­schen den USA und der EU zurück­ging und inner­halb weni­ger Minu­ten rund 300 Punk­te Bewe­gung auslöste.

Am Nach­mit­tag ergab sich um 14:45 Uhr ein wei­te­rer Long-Ein­stieg, der zunächst rund 20 Punk­te im Plus lag. Regel­ge­mäß wur­de die Posi­ti­on anschlie­ßend mit einem Stopp-Loss auf Ein­stands­ni­veau abge­si­chert und dort neu­tra­li­siert. In der Fol­ge wur­de die Zonen­ein­tei­lung ange­passt. Aus der neu­en Struk­tur konn­ten Long-Posi­tio­nen aus der ers­ten und spä­ter auch der zwei­ten Zone erfolg­reich eröff­net und jeweils mit Gewinn geschlos­sen werden.

Han­dels­tag 25.7.25
Han­del der Zonen
10h ifo-Geschäfts­kli­ma­in­dex

Der vom Münch­ner ifo-Insti­tut für Wirt­schafts­for­schung e.V. erho­be­ne Ifo-Geschäfts­kli­ma­in­dex gilt als einer der wich­tigs­ten Früh­in­di­ka­to­ren für die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in Deutsch­land. Beim Ifo-Index wer­den monat­lich mehr als 7.000 Unter­neh­men aus Han­del, Bau- und Indus­trie zu ihrer Ein­schät­zung der kon­junk­tu­rel­len Lage befragt. Steigt der Index­wert, dann gilt dies als Hin­weis auf eine Bes­se­rung der wirt­schaft­li­chen Lage und damit stei­gen­dem Wirt­schafts­wachs­tum. Fällt er dage­gen, so gilt dies als Indiz für eine sich abschwä­chen­de Kon­junk­tur. Wenn der Ifo-Geschäfts­kli­ma­in­dex höher als erwar­tet aus­fällt, führt das auf den Devi­sen­märk­ten in der Regel zu einem stei­gen­den Kurs des Euro (EUR). Umge­kehrt sinkt der Kurs des Euro (EUR), wenn die Ana­lys­ten­schät­zun­gen deut­lich ver­fehlt werden

CFD-Ana­ly­se Ger­man 40 – 25.07.2025: Han­del am Morgen

1. Kurs­ent­wick­lung über Nacht:
Wie jeden Mor­gen ana­ly­sie­ren wir zunächst die Kurs­be­we­gung zwi­schen dem Schluss­kurs am Vor­abend und dem Eröff­nungs­kurs am nächs­ten Morgen.

  • Schluss­kurs (24.07.2025, 22:00 Uhr): 24.246 Punk­te – notier­te am Tagestief.
  • Eröff­nungs­kurs (25.07.2025, 08:00 Uhr): 24.217 Punk­te – noch­mals tiefer.

2. Inter­pre­ta­ti­on:
Der Kurs fiel über Nacht wei­ter, was auf eine anhal­ten­de Markt­schwä­che und eine bäri­sche Ten­denz hin­deu­tet. Das Ver­hal­ten zeigt feh­len­des Kauf­in­ter­es­se auf dem aktu­el­len Niveau und signa­li­siert poten­zi­el­len wei­te­ren Abga­be­druck im frü­hen Handel.


CFD-Ana­ly­se Ger­man 40 – 25.07.2025: Vormittagsentwicklung

3. 5-Minu­ten-Chart­ana­ly­se und Zonenhandel:

Nach der schwa­chen Eröff­nung iden­ti­fi­zier­ten wir zwei vor­läu­fi­ge Akti­ons­zo­nen im Chart.

  • Ers­te Akti­ons­zo­ne (Long):
    Die­se Zone wur­de direkt durch­ge­han­delt, ohne eine bestä­ti­gen­de Umkehr­ker­ze zu lie­fern. Ein Ein­stieg war daher nicht gerechtfertigt.
  • Zwei­te Akti­ons­zo­ne (Long):
    Erst hier zeig­te sich eine bul­li­sche Umkehr­ker­ze im 5-Minu­ten-Chart, die als Ein­stiegs­si­gnal genutzt wur­de.→ Ein­stieg erfolg­te Long mit kla­rer Kerzenbestätigung.

4. Zonen­er­wei­te­rung und Risikomanagement:

  • Die ursprüng­li­che Ein­stiegs­zo­ne wird nach dem Durch­bruch zur neu­en ers­ten Long-Zone umdefiniert.
  • Von dort aus wur­de eine zwei­te Long-Zone 50 Punk­te höher eingezeichnet.
  • Der Stop-Loss wur­de 35 Punk­te unter­halb der zwei­ten Zone gesetzt, um das Risi­ko tech­nisch sinn­voll abzusichern.

5. Trade-Ergeb­nis und wei­te­re Beobachtung:

  • Aus der nun gül­ti­gen ers­ten Long-Zone konn­ten zwei Teil­ver­käu­fe mit jeweils +30 Punk­ten Gewinn rea­li­siert werden.
  • Die wei­te­re Ent­wick­lung bleibt abzu­war­ten und wird anhand der Reak­ti­on auf die nächs­te rele­van­te Zone bzw. Kurs­mus­ter bewertet.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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