FDAX-Trading-Strategie – 24.03. - 28.03.2025

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 420 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 6. Janu­ar 2025 bis zum 28. März 2025

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long281
Zwei­te Zone Long16
Ers­te Zone Short284
Zwei­te Zone Short7
Rever­sals9 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long 
Set­up 1 Short4 
Set­up 2 Long6 
Set­up 2 Short8 
Set­up 3 Long9 
Set­up 4 Long4 
Set­up 4 Short271
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust 

Hin­weis: Zuwei­len wer­den bei einem Set­up nur 10 Punk­te Gewinn/Verlust erzielt. Die­se wer­den sta­tis­tisch nicht erfasst. Erst ab einem Ergeb­nis von 20 Punk­ten +/- wer­den die­se dokumentiert.

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Geduld ist also nicht nur eine Tugend im all­ge­mei­nen Leben, son­dern auch ein ent­schei­den­der Fak­tor für den Erfolg im Daytrading.

Han­dels­tag 24.3.25

Wide-Gap und Han­del der Zonen

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag – 24.03.2025

Der heu­ti­ge Han­dels­tag war geprägt von hoher Vola­ti­li­tät mit einer Han­dels­span­ne von 326 Punk­ten – ein span­nen­der und erfolg­rei­cher Tag.

Vor­bör­se & Eröff­nung: Durch die posi­ti­ve Vor­ga­be des DOW in der Nacht stie­gen die Ger­man 40 CFDs bereits vor­börs­lich um 123 Punk­te an und eröff­ne­ten um 8:00 Uhr mit einem Wide Gap.

Mor­gen­ses­si­on: Direkt nach der Eröff­nung stieg der Kurs rasant bis zur ers­ten Short-Zone, die regel­kon­form 100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs lag.
→ Short-Posi­ti­on wur­de eröff­net und zügig mit Gewinn geschlos­sen.
Im Anschluss setz­te eine Kor­rek­tur­be­we­gung ein, die wie­der­um genutzt wur­de, um ein bul­li­sches Rever­sal zu han­deln. Auch die­se Long-Posi­ti­on wur­de erfolg­reich abgeschlossen.

Nach­mit­tags­ses­si­on: Bis etwa 14:00 Uhr fiel der Kurs zur chart­tech­nisch plat­zier­ten Stopp-Loss-Linie.
→ Gemäß Set­up 2 wur­de eine Long-Posi­ti­on eröff­net und erneut mit Gewinn geschlos­sen.
Spä­ter tes­te­te der Markt die­se Linie noch­mals (mit Unter­stüt­zung des DOW), was eine wei­te­re erfolg­rei­che Long-Posi­ti­on ermöglichte.

Fazit:

2 erfolg­rei­che Trades am Vormittag

2 erfolg­rei­che Trades am Nachmittag

Ein sehr erfolg­rei­cher und dis­zi­pli­niert umge­setz­ter Han­dels­tag mit kla­rer Struk­tur und hoher Trefferquote.

Han­dels­tag 25.3.25

Han­del der Zonen

Erstaun­li­cher Anstieg DAX. Zwei­te Short­po­si­ti­on von der ers­ten Zone wur­de mit Stopp-Loss und Ver­lust geschlos­sen. An der zwei­ten Zone Short wur­de kei­ne Posi­ti­on eröffnet.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag – 25.03.2025
Han­dels­span­ne:
Die Tages­ran­ge betrug 360 Punk­te und lag damit deut­lich über dem Durch­schnitt von 260 Punk­ten seit Jah­res­be­ginn 2025.

Eröff­nungs­kurs & Markt­ten­denz:
Beson­ders auf­fäl­lig war, dass kein Han­del unter­halb des Eröff­nungs­kur­ses statt­fand – ein kla­res Zei­chen für einen Trend­tag Long. In sol­chen Sze­na­ri­en wer­den Short-Akti­ons­zo­nen sowie deren Stopp-Loss-Mar­ken oft schnell erreicht.

Short-Ver­su­che & Kursreaktion:

Ers­te Akti­ons­zo­ne Short:
Regel­kon­for­mer Ein­stieg, kurz­fris­ti­ger Gewinn möglich.

IFO-Geschäfts­kli­ma­in­dex (10 Uhr):
Die Ver­öf­fent­li­chung fiel posi­ti­ver als erwar­tet aus – der DAX reagier­te mit einem deut­li­chen Anstieg.

Zwei­ter Ver­such an ers­ter Zone Short:
Eine neue Short­po­si­ti­on wur­de eröff­net, geriet jedoch schnell in den Verlust.

Zwei­te Akti­ons­zo­ne Short:
Kei­ne neue Posi­ti­on wur­de eröff­net – gemäß Regel­werk. Das bewahr­te vor grö­ße­ren Ver­lus­ten, da die Posi­ti­on aus der ers­ten Zone mit Ver­lust aus­ge­stoppt wurde.

Tages­bi­lanz:

Vor­mit­tag: Ver­lust von 50 Punkten.

Nach­mit­tag: Aus­gleich durch Short-Set­up 2, der Ver­lust konn­te voll­stän­dig kom­pen­siert werden.

Fazit & wich­ti­ge Erkenntnisse:

Ver­lus­te am Vor­mit­tag wer­den häu­fig am Nach­mit­tag durch zuver­läs­si­ge­re Set­ups ausgeglichen.

Der Ein­stieg an der zwei­ten Akti­ons­zo­ne muss unbe­dingt regel­kon­form erfol­gen – das schützt effek­tiv vor unnö­ti­gen Verlusten.

Han­dels­tag 26.3.25

Ein­stieg Long nach Reversal

Aktu­el­le Situa­ti­on Tief, tiefer

Der heu­ti­ge Han­dels­tag war erneut geprägt von außer­ge­wöhn­lich hoher Vola­ti­li­tät. Mit einer Han­dels­span­ne von 565 Punk­ten lag sie deut­lich über der durch­schnitt­li­chen Tages­ran­ge von rund 260 Punk­ten seit Jahresbeginn.

Gera­de in sol­chen Pha­sen zeigt sich, wie robust und anpas­sungs­fä­hig das Regel­werk der DAX_TRADING-STRATEGIE ist. Trotz die­ser star­ken Markt­dy­na­mik konn­ten pro­fi­ta­ble Set­ups regel­kon­form umge­setzt werden.

Mor­gen­ses­si­on:

Der Tag begann mit einem Rever­sal-Set­up, das prä­zi­se nach den Vor­ga­ben aus­ge­führt wur­de. Trotz des vola­ti­len Kurs­ver­hal­tens lie­fer­te die­ses Set­up einen kla­ren Ein­stieg und konn­te mit Gewinn abge­schlos­sen werden.

Nach­mit­tags­ses­si­on:

Am Tages­tief bot sich ein klas­si­sches Set­up 1, das erneut nach den Regeln gehan­delt wur­de. Auch hier konn­te ein erfolg­rei­cher Long-Trade mit Gewinn rea­li­siert werden.

Ich möch­te erneut beto­nen, wie ent­schei­dend die prä­zi­se Anwen­dung des Regel­werks ist – ins­be­son­de­re bei der Eröff­nung einer Posi­ti­on. Gera­de an Tagen mit extre­mer Vola­ti­li­tät zeigt sich, wie wir­kungs­voll kla­re Struk­tur, Dis­zi­plin und Regel­kon­for­mi­tät im Tra­ding-All­tag sind.

Fazit:

Ein lehr­rei­cher und erfolg­rei­cher Tag, der deut­lich macht: Vola­ti­li­tät ist kei­ne Gefahr – son­dern eine Chan­ce, wenn sie mit einem ver­läss­li­chen Sys­tem begeg­net wird.

Han­dels­tag 27.3.25

Rever­sal

Han­del am Nachmittag

Zwei­mal Set­up 4 Short erfüllt

Han­dels­tag 28.3.25

Chart für heu­te. WIDE-GAP und Han­del der Zonen.

Ers­te Zone Long erfüllt.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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