FDAX-Trading-Strategie – 31.03. - 04.04.2025

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 840 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 6. Janu­ar 2025 bis zum 4. April 2025

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long291
Zwei­te Zone Long18
Ers­te Zone Short325
Zwei­te Zone Short8
Rever­sals10 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long3 
Set­up 1 Short4 
Set­up 2 Long11 
Set­up 2 Short9 
Set­up 3 Long9 
Set­up 4 Long9 
Set­up 4 Short281
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust 

Hin­weis: Zuwei­len wer­den bei einem Set­up nur 10 Punk­te Gewinn/Verlust erzielt. Die­se wer­den sta­tis­tisch nicht erfasst. Erst ab einem Ergeb­nis von 20 Punk­ten +/- wer­den die­se dokumentiert.

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Geduld ist also nicht nur eine Tugend im all­ge­mei­nen Leben, son­dern auch ein ent­schei­den­der Fak­tor für den Erfolg im Daytrading.

1. Durch­schnitt­li­che Han­dels­span­ne des DAX (1. Jan. – 31. März 2025)

Im Zeit­raum vom 1. Janu­ar bis 22. März 2025 betrug die durch­schnitt­li­che täg­li­che Han­dels­span­ne (Dif­fe­renz zwi­schen Tages­hoch und Tages­tief) rund 260 Punk­te, was etwa 1,2 % des Index­stan­des ent­spricht. Die­se Infor­ma­ti­on ist wesent­lich für die Ein­tei­lung rea­lis­ti­scher Intraday-Zonen.


2. Stra­te­gie­kon­zept: Mean-Rever­si­on zum Eröff­nungs­kurs 8:00 Uhr (Ger­man 40 CFD)

Die ent­wi­ckel­te Stra­te­gie ori­en­tiert sich pri­mär am Eröff­nungs­kurs um 8:00 Uhr und am Schluss­kurs des Vor­tags um 22:00 Uhr. Sie nutzt defi­nier­te Zonen für Ein­stie­ge in Trend­rich­tung, falls der Markt sich klar vom Mit­tel­wert (Mean) ent­fernt – zum Bei­spiel vom Eröff­nungs­kurs um 8:00 Uhr oder vom Schluss­kurs um 22:00 Uhr.

Zonen­ein­tei­lung:

  • Zone 1 (Open-basiert): ±100 Punk­te vom 8:00-Uhr-Eröffnungskurs (Long oder Short-Einstieg)
  • Zone 2: +50 Punk­te zur ers­ten Zone
  • Stopp-Loss: Wei­te­re +35 Punkte
  • Gesamt­di­stanz ab 8:00 Uhr: 185 Punkte
  • Zone 1 (Schluss­kurs-basiert): ±100 Punk­te vom 22:00-Uhr-Schlusskurs
  • Zone 2: +50 Punk­te zur ers­ten Zone
  • Stopp-Loss: Wei­te­re +35 Punkte
  • Gesamt­di­stanz ab Schluss­kurs: 185 Punkte

Die­se Struk­tur wird nicht ver­scho­ben, son­dern gilt fest ab dem Eröff­nungs­kurs und in Rela­ti­on zum Schluss­kurs vom Vor­tag (22:00 Uhr).


3. Ein­fluss des Vor­ta­ges­schluss­kur­ses (22:00 Uhr) und Gaps

Der Schluss­kurs vom Vor­tag (22:00 Uhr) dient nicht nur zur Kon­text­be­wer­tung, son­dern bil­det einen zwei­ten Refe­renz­punkt für die Zonen­bil­dung. Abhän­gig davon, ob der Schluss­kurs über oder unter dem 8:00-Uhr-Eröffnungskurs liegt, wer­den auch Zonen ober­halb oder unter­halb des Schluss­kur­ses im Chart ein­ge­zeich­net – und ent­spre­chend aktiv gehandelt.

Bei­spiel:

  • Wenn der Markt mit einem Gap von 30 Punk­ten eröff­net und die­ses zuerst schließt, ist ein direk­ter Trend­lauf in eine Rich­tung (z. B. bis zum 185er-Stopp) weni­ger wahrscheinlich.
  • Denn: Ein Teil der Bewe­gung wur­de bereits für die Gegen­rich­tung "ver­braucht".

Bei­spiel:

  • Wenn der Markt mit einem Gap von 30 Punk­ten star­tet und die­se zuerst schließt, ist ein direk­ter Trend­lauf in eine Rich­tung (z. B. bis zum 185er-Stopp) weni­ger wahrscheinlich.
  • Denn: Ein Teil der Bewe­gung wur­de bereits für die Gegen­rich­tung "ver­braucht".

4. Sta­tis­ti­sche Ana­ly­se: Wie oft wird der Stopp (185 Punk­te) bis 13 Uhr erreicht?

Grund­an­nah­me: Der Markt läuft ab 8:00 Uhr in eine Rich­tung, ohne wesent­li­che Umkehr.

Basie­rend auf einer rea­lis­ti­schen Daten­si­mu­la­ti­on (100 Handelstage):

Ereig­nisWahr­schein­lich­keit
Stopp (185 Punk­te) wird erreicht36 %
Zone 1 (100 Punk­te) erreicht, aber Stopp nicht getroffen42 %
Umkehr nach 100 Punkten62 %

Dar­aus ergibt sich: Der Stopp wird nur in etwa einem Drit­tel der Fäl­le bis 13:00 Uhr erreicht, wenn der Markt ab 8:00 Uhr ein­sei­tig läuft. Wenn jedoch zuvor eine Gegen­be­we­gung erfolgt – zum Bei­spiel ein Gap von 30 Punk­ten in Rich­tung des Vor­tags­schlus­ses geschlos­sen wird – dann müss­te der Markt ins­ge­samt 215 Punk­te in Sum­me (30 Punk­te Gegen­lauf + 185 Punk­te in Trend­rich­tung) absol­vie­ren, um den Stopp zu errei­chen. Dadurch sinkt die Wahr­schein­lich­keit erheb­lich, dass der Stopp bis 13:00 Uhr noch aus­ge­löst wird. In über 40 % der Fäl­le kommt es zwar zur Bewe­gung in Zone 1, aber der Markt kehrt vor­her um. Das bestä­tigt die Bedeu­tung des Mean-Reversion-Ansatzes.


5. Intra­day-Span­nen­aus­schöp­fung bis 13:00 Uhr (DAX & Dow Jones)

Eine Ana­ly­se zur Fra­ge, wie viel Pro­zent der Tages­ran­ge typi­scher­wei­se bis 13:00 Uhr bereits aus­ge­schöpft ist:

IndexØ Aus­schöp­fung der Tages­ran­ge bis 13 Uhr
DAX65–75 %
Dow Jones55–65 %

Die­se Daten zei­gen, dass der Groß­teil der Tages­vo­la­ti­li­tät bereits vor dem Nach­mit­tag erfolgt. Das unter­stützt die Gül­tig­keit von Stra­te­gien, die sich am Vor­mit­tag ori­en­tie­ren – ins­be­son­de­re bis 13:00 Uhr.

Hin­weis: Der Dow Jones gilt als bedeu­ten­der glo­ba­ler Leit­in­dex und beein­flusst häu­fig die kurz­fris­ti­ge Rich­tung euro­päi­scher Märk­te – ins­be­son­de­re den DAX. Eine enge Beob­ach­tung sei­ner Vor­bör­se (ab 13:00 Uhr MEZ) kann des­halb zusätz­li­che Hin­wei­se für das ver­blei­ben­de Tages­po­ten­zi­al liefern.

IndexØ Aus­schöp­fung der Tages­ran­ge bis 13 Uhr
DAX65–75 %
S&P 50060–70 %
Dow Jones55–65 %
NASDAQ 10065–75 %

Dies bedeu­tet, dass der Groß­teil der Tages­vo­la­ti­li­tät bereits vor dem Nach­mit­tag erfolgt. Das unter­stützt die Gül­tig­keit von Stra­te­gien, die sich am Vor­mit­tag ori­en­tie­ren – ins­be­son­de­re bis 13:00 Uhr.

Am Nach­mit­tag wird jedoch eben­falls aktiv gehan­delt – ins­be­son­de­re, wenn sich ab 14:30 Uhr mit der US-Vor­bör­se eine Tra­ding-Ran­ge-Expan­si­on ergibt. In sol­chen Fäl­len wer­den häu­fig neue Hochs oder Tiefs im Ver­gleich zur Vor­mit­tags­ran­ge gebildet.

Daher ist eine ergän­zen­de Sta­tis­tik zur Expan­si­on vom Tages­hoch oder Tages­tief bis 14:30 Uhr von hoher Bedeu­tung für die Ein­schät­zung der Nach­mit­tags­vo­la­ti­li­tät und poten­zi­el­ler Anschlussbewegungen.



6. Ein­fluss von Gap-Clo­se-Sze­na­ri­en auf die Wahrscheinlichkeit

Wenn z. B. ein Gap von 30 Punk­ten zuerst geschlos­sen wird, muss der Markt ins­ge­samt 215 Punk­te lau­fen (30 in Gegen­rich­tung + 185 zum Stopp), um die glei­che Wir­kung zu erzie­len. Dies redu­ziert die Wahr­schein­lich­keit, dass der Stopp bis 13:00 Uhr noch erreicht wird.


Fazit

Die Stra­te­gie ist klar struk­tu­riert, mit einem sta­tis­tisch gut begrün­de­ten Zonen­mo­dell. Sie zeigt vor allem bei Nicht-Trend­ta­gen hohe Sta­bi­li­tät und erlaubt eine objek­ti­ve Ein­schät­zung des Risi­kos durch Kom­bi­na­ti­on aus Preis­be­we­gung, Gap-Betrach­tung und Reak­ti­ons­ver­hal­ten ab 8:00 Uhr.

Eine Erwei­te­rung um Reak­ti­on auf Umkehr­ker­zen, Zeit­fil­ter oder adap­ti­ve Stopp­ver­klei­ne­rung könn­te als nächs­ter Opti­mie­rungs­schritt folgen.

Han­dels­tag 31.3.25

Wide-Gap und Han­del der Zonen

Kein Han­del am Morgen

Han­del am Nachmittag

Set­up 2 Long

Han­dels­tag 1.4.25

Han­del der Zonen.

Alarm zur Gewinn­mit­nah­me für Short aus der ers­ten Zone ausgelöst.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag – 01.04.2025

  • Han­dels­span­ne:
    Der Markt lie­fer­te heu­te eine span­nen­de Intra­day-Han­dels­span­ne von 345 Punk­ten, gemes­sen ab dem Eröff­nungs­kurs um 8:00 Uhr.
    Zum Ver­gleich: Die durch­schnitt­li­che Span­ne seit Jah­res­be­ginn liegt bei 270 Punk­ten.
    Bereits in der ers­ten Han­dels­stun­de deu­te­te sich ein mög­li­cher Trend­tag Long an – der Kurs blieb durch­ge­hend ober­halb des Eröff­nungs­kur­ses, was auf anhal­ten­de Kauf­dy­na­mik hindeutete.

Han­del am Vormittag:

  • Wich­tig vor­ab:
    Wenn der Kurs nur in eine Rich­tung läuft, ist es logisch, dass Stopp-Loss-Mar­ken auf der Gegen­sei­te schnell erreicht wer­den.
    Daher hat­te ich bereits in einem Arti­kel am Wochen­en­de dar­auf hin­ge­wie­sen, dass man unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen ab 9:00 Uhr in Rich­tung der Akti­ons­zo­nen han­deln sollte.
  • Die ers­te Akti­ons­zo­ne Short wur­de zügig erreicht.
    → Es konn­te regel­kon­form eine Short­po­si­ti­on mit Gewinn eröff­net und abge­schlos­sen werden.
  • Im wei­te­ren Ver­lauf des Morgens:
    • Wur­de eine wei­te­re Short­po­si­ti­on eröffnet,
    • sowie eine zusätz­li­che an der zwei­ten Akti­ons­zo­ne Short.
      → Bei­de Posi­tio­nen wur­den mit Ver­lust geschlossen.
  • Nach dem Errei­chen des Tages­hochs kam es zu einer deut­li­chen Kor­rek­tur­be­we­gung.
    Auf dem Weg nach unten konn­ten meh­re­re Long-Posi­tio­nen eröff­net und mit Gewinn geschlos­sen werden.
  • Das Tages­tief wur­de im wei­te­ren Ver­lauf des Tages nicht erneut erreicht.

Han­del am Nachmittag:

  • Ein Blick auf die drei gro­ßen US-Futures (Dow Jones, Nasdaq, S&P 500) zeig­te bis 14:30 Uhr durch­weg nega­ti­ve Vorzeichen.
  • Aus der Erfah­rung her­aus: Wenn die US-Futures vor der Bör­sener­öff­nung ins Plus dre­hen, folgt oft auch eine posi­ti­ve Bewe­gung im DAX.
  • Ab 16:15 Uhr bil­de­ten sowohl der Dow Jones als auch der DAX eine deut­lich erkenn­ba­re Long-Umkehr­ker­ze, was einen tech­nisch sau­be­ren Ein­stieg Long ermöglichte.
  • Dar­auf­hin folgten:
    • Drei Wide Ran­ge Bars
    • Ein neu­es Tages­hoch in bei­den Indizes
  • Im wei­te­ren Ver­lauf konn­ten zwei Set­ups regel­kon­form und mit Erfolg gehan­delt werden:
    • Set­up 4
    • Set­up 2

Tages­bi­lanz:

  • Vor­mit­tag:
    Zwar ent­stan­den Ver­lus­te durch zwei Short­po­si­tio­nen, doch durch die erfolg­rei­chen Long-Trades nach der Kor­rek­tur vom Tages­hoch wur­de ins­ge­samt ein guter Gewinn erzielt.
  • Nach­mit­tag:
    Wei­te­re Gewin­ne durch die Long-Umkehr-Set­ups (Set­up 4 & Set­up 2) sorg­ten für ein sta­bi­les Tagesplus.
  • Gesamt­ergeb­nis:
    Ein sehr erfolg­rei­cher Han­dels­tag, sofern dis­zi­pli­niert und regel­ba­siert gehan­delt wurde.

Wich­ti­ge Erkenntnisse:

  • Geduld ist essen­zi­ell – ins­be­son­de­re bei Short­po­si­tio­nen:
    Es ist wich­tig, auf eine voll­stän­dig aus­ge­bil­de­te 15-Minu­ten-Umkehr­ker­ze zu war­ten, bevor man gegen den Trend handelt.
  • Die US-Vor­bör­se lie­fert häu­fig ent­schei­den­de Hin­wei­se auf die Nach­mit­tags­ent­wick­lung im DAX.
  • Wer sich heu­te an das Regel­werk gehal­ten hat, konn­te sowohl am Vor­mit­tag als auch am Nach­mit­tag pro­fi­ta­bel und struk­tu­riert handeln.

Han­dels­tag 2.4.25

Han­del der Zonen.

Die Ankün­di­gung von US-Prä­si­dent Donald Trump, heu­te um 21:00 Uhr deut­scher Zeit neue "rezi­pro­ke Zöl­le" ein­zu­füh­ren, hat bereits erheb­li­che Unru­he an den Finanz­märk­ten aus­ge­löst. Die­se Zöl­le, von Trump als "Libe­ra­ti­on Day" bezeich­net, zie­len dar­auf ab, die Han­dels­be­din­gun­gen für die USA zu ver­bes­sern, indem sie Import­zöl­le ande­rer Län­der spiegeln. 

Ange­sichts die­ser bevor­ste­hen­den Maß­nah­men war es stra­te­gisch sinn­voll, bereits heu­te Mor­gen um 9:00 Uhr eine klei­ne Short-Posi­ti­on in Rich­tung der iden­ti­fi­zier­ten Zonen zu eröff­nen, von wo aus nor­ma­ler­wei­se Posi­tio­nen Short oder Long zum Mean gehan­delt wer­den, um poten­zi­el­le Markt­re­ak­tio­nen zu anti­zi­pie­ren. Ich habe in der letz­ten Zeit des Öfte­ren dar­auf hin­ge­wie­sen, dass, wenn zwi­schen 8:00 und 9:00 Uhr – wie heu­te – nicht über dem Eröff­nungs­kurs gehan­delt wird und zusätz­lich bedeu­ten­de poli­ti­sche Ankün­di­gun­gen bevor­ste­hen, eine Short-Posi­ti­on mit begrenz­tem Risi­ko ange­bracht sein kann.

Heu­te Nach­mit­tag, mit der Eröff­nung der US-Bör­sen um 15:30 Uhr MESZ, ist mit erhöh­ter Vola­ti­li­tät zu rech­nen, da die Märk­te auf die bevor­ste­hen­de Ankün­di­gung reagie­ren werden.

Bit­te beach­ten Sie, dass Han­dels­ent­schei­dun­gen stets mit Risi­ken ver­bun­den sind und indi­vi­du­el­le Markt­ana­ly­sen sowie ein sorg­fäl­ti­ges Risi­ko­ma­nage­ment unerlässlich.

Erwei­te­rung durch Intraday-Zonenhandel:

Da die­ser Zonen­han­del – mor­gens oder auch mit After­noon-Set­ups – sehr pro­fi­ta­bel ist und sich das in der Sta­tis­tik klar wider­spie­gelt, kön­nen die Akti­ons­zo­nen auch für wei­te­re Intra­day-Trades genutzt werden.

Dabei wird nicht nur der Rück­lauf gehan­delt, son­dern es ist auch mög­lich, Long- oder Short-Trades in Rich­tung der Zonen zu plat­zie­ren – denn dort „muss“ der Kurs hin, um das ursprüng­li­che Set­up auszulösen.

Das eröff­net eine zwei­te Ebe­ne im Regelwerk:

Pro­ak­ti­ves Tra­ding in Rich­tung Zone

Reak­ti­ves Tra­ding beim Errei­chen der Zone (klas­si­sches Mean-Reversion-Setup)

Han­del am Nachmittag

Set­up 4 Long

Han­dels­tag 3.4.25

Mons­ter-Gap von 581 Punk­ten.
Kein Han­del am Morgen.

Mög­li­cher Han­del am Nach­mit­tag, Set­up 4 oder 1 Long

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag – 03.04.2025
Eröff­nung & Markt­um­feld:
Die Unsi­cher­heit, aus­ge­löst durch eine Ankün­di­gung des US-Prä­si­den­ten am Vor­abend, zeig­te sich direkt zum Han­dels­start:
Der Markt eröff­ne­te mit einem Down-Gap von 581 Punk­ten – ein deut­li­ches Zei­chen für die extre­me Ner­vo­si­tät unter den Marktteilnehmern.

Mons­ter-Gap laut Regel­werk:
Im Regel­werk wird ein Gap von über 300 Punk­ten als „Mons­ter-Gap“ klas­si­fi­ziert.
In sol­chen Fäl­len ist am Vor­mit­tag kein akti­ver Han­del vor­ge­se­hen, ins­be­son­de­re nicht vor der US-Bör­sener­öff­nung.
Ziel ist es, die erhöh­te Vola­ti­li­tät zu mei­den und nicht in unbe­re­chen­ba­re Markt­re­ak­tio­nen hin­ein­ge­zo­gen zu werden.

Han­del am Nach­mit­tag:
Lang­jäh­ri­ge Erfah­rung & Sta­tis­tik:
Nach einem Mons­ter-Gap kommt es am Nach­mit­tag häu­fig zu einer Ran­ge-Erwei­te­rung vom Tages­tief aus, was durch Beob­ach­tun­gen über vie­le Jah­re hin­weg sta­tis­tisch gut belegt ist.

Ein­fluss der US-Märk­te:
Die Bewe­gung wird regel­mä­ßig vom Dow Jones getrie­ben, des­sen Impul­se auch die CFDs auf den DAX (Ger­man 40) stark beeinflussen.

Regel­werks-Set­ups:
Heu­te konn­ten mehr­fach die Set­ups 1 und 4 regel­kon­form gehan­delt und mit Gewinn abge­schlos­sen wer­den.
Die­se Set­ups tre­ten an sol­chen Tagen beson­ders zuver­läs­sig auf – wich­tig ist, dass sie nach dem Regel­werk umge­setzt werden.

Tages­en­de & Fazit:
Nach 20:00 Uhr wur­de kein wei­te­rer Han­del mehr durch­ge­führt, was dem Ver­hal­ten an klas­si­schen „Mons­ter-Gap-Tagen“ entspricht.

Der Markt neigt an sol­chen Tagen dazu, nahe dem Tages­tief zu schlie­ßen, wodurch sich wei­te­re Set­ups am Abend meist nicht mehr lohnen.

Fazit:
Ein beson­de­rer Tag, an dem Dis­zi­plin, Regel­kennt­nis und Zurück­hal­tung am Vor­mit­tag sowie geziel­te Akti­vi­tät am Nach­mit­tag zu einem erfolg­rei­chen Ergeb­nis geführt haben.

Han­dels­tag 4.4.25

Um den Han­del an der ers­ten und zwei­ten Zone zu erken­nen, muss man den 3M Chart dazunehmen.

Mög­li­cher Han­del am Nach­mit­tag. Frei­tag­nach­mit­tag, daher kei­ne Bewertung.

Was ein VDAX von 32 aus­macht.  Mög­lich waren inner­halb zwei Stun­den vier­mal 100 Punk­te mit Set­up 4 Long

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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