DAX-Trading-Strategie – 26.01. - 30.01.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 360 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 5. Janu­ar 2026 bis zum 30. Janu­ar 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long101
Zwei­te Zone Long1
Ers­te Zone Short51
Zwei­te Zone Short1
Rever­sals1 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long 
Set­up 1 Short2 
Set­up 2 Long3 
Set­up 2 Short 
Set­up 3 Long9
Set­up 4 Long3
Set­up 4 Short10
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

War­um jeder DAX-Trader die Zusam­men­hän­ge zum USA-Markt ver­ste­hen muss

Wer den DAX (GER40) im Day­tra­ding han­delt, muss eines akzeptieren:

Der DAX ist heu­te kein rein deut­scher Markt mehr.
Ein gro­ßer Teil des Han­dels­vo­lu­mens stammt von inter­na­tio­na­len, über­wie­gend USA-markt­ori­en­tier­ten Inves­to­ren, Fonds, Algo­rith­men und Futures-Händ­lern.
Des­halb reagiert der DAX intra­day häu­fig stär­ker auf den USA-Markt als auf euro­päi­sche Nach­rich­ten.
Im Day­tra­ding han­delt der DAX vor allem Erwar­tun­gen an den USA-Markt.


Rol­le der USA-Futures
Bereits vor der US-Bör­sener­öff­nung geben die USA-Futures (S&P 500, Dow Jones, Nasdaq) die Rich­tung vor.
Der DAX läuft die­sen Erwar­tun­gen oft vor­aus und neigt dabei zu Über­trei­bun­gen.
Bewegt sich der DAX ohne Bestä­ti­gung der USA-Futures, ist dies ein wich­ti­ges Warnsignal.


USA-Vor­bör­se und Wirt­schafts­da­ten
Ab 14:30 Uhr beein­flus­sen US-Wirt­schafts­da­ten direkt die Futures — und damit sofort auch den DAX, obwohl der Kas­sa­markt in den USA noch geschlos­sen ist.
Die­se Bewe­gun­gen spie­geln häu­fig nur die ers­te Markt­re­ak­ti­on wider und sind nicht immer nachhaltig.


USA-Eröff­nung (15:30 Uhr)
Mit der Eröff­nung des USA-Mark­tes kommt das ent­schei­den­de Volu­men in den Markt.
Sehr häu­fig zeigt sich hier die tat­säch­li­che Tages­rich­tung:
• vor­he­ri­ge Über­trei­bun­gen wer­den kor­ri­giert
• oder bestehen­de Bewe­gun­gen wer­den bestä­tigt
Für DAX-Trader ist die­ser Zeit­punkt einer der wich­tigs­ten des gesam­ten Handelstags.


Han­del bis 22:00 Uhr
Nach der USA-Eröff­nung folgt der DAX größ­ten­teils den Bewe­gun­gen der US-Indi­zes.
Eige­ne Impul­se sind sel­ten — der Markt reagiert über­wie­gend auf den USA-Markt.


Fazit für DAX-Trader
• Der DAX ist stark vom USA-Markt abhän­gig
• USA-Futures sind im Intra­day ent­schei­den­der als natio­na­le Fak­to­ren
• Der Markt han­delt Erwar­tun­gen, nicht Fak­ten
• Über­trei­bun­gen gehö­ren zum Tages­ge­schäft
• Diver­gen­zen zwi­schen DAX und USA-Märk­ten sind wich­ti­ge Warn­si­gna­le
Wer die­se Zusam­men­hän­ge igno­riert, han­delt häu­fig gegen den Markt.
Wer sie ver­steht und akzep­tiert, passt sei­nen Han­del ent­spre­chend an.
Im Day­tra­ding wird der DAX nicht allein in Frank­furt ent­schie­den — son­dern in enger Ver­bin­dung mit dem USA-Markt.

Han­dels­tag 26.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Aus­gangs­da­ten:

  • Schluss­kurs am 23.01.2026 (22:00 Uhr): 24.887 Punkte
  • Eröff­nungs­kurs am 26.01.2026 (8:00 Uhr): 24.838 Punkte
  • Gap: 24.838 − 24.887 = −49 Punk­te (Down-Gap)
  • VDAX-NEW: 17 (mode­ra­te Volatilität)

Da das Gap unter­halb der Wide-Gap-Schwel­le liegt, erfolgt der Han­del im klas­si­schen Zonenmodus.


Zonen­fest­le­gung

 Short-Zonen (über dem Schlusskurs)

  • 1. Short-Zone:
    24.887 + 75 = 24.962
  • 2. Short-Zone:
    24.962 + 50 = 25.012
  • Stop-Loss Short:
    25.012 + 35 = 25.047

 Long-Zonen (unter dem Eröffnungskurs)

  • 1. Long-Zone:
    24.838 − 75 = 24.763
  • 2. Long-Zone:
    24.763 − 50 = 24.713
  • Stop-Loss Long:
    24.713 − 35 = 24.678

Der Han­del erfolgt regel­kon­form über die defi­nier­ten Zonen auf bei­den Seiten.

Han­del am Nach­mit­tag. War­ten auf 15:30h US-Börseneröffnung

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 26.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Der Han­dels­tag begann nach dem Wochen­en­de um 00:00 Uhr mit einem Down-Gap von rund 200 Punk­ten, aus­ge­löst durch die Vor­ga­ben des Dow Jones.

In der Fol­ge setz­te eine kräf­ti­ge Erho­lungs­be­we­gung ein, in deren Ver­lauf der Markt im Tages­ver­lauf rund 300 Punk­te zule­gen konn­te. Die Tages­struk­tur ent­sprach damit zunächst einem aus­ge­präg­ten Erho­lungs­tag nach dem Wochenend-Gap.

Im wei­te­ren Ver­lauf zeig­te der Markt jedoch typi­sche Merk­ma­le eines Trend­ta­ges Long.
Ein zen­tra­les Kenn­zei­chen hier­für war das Auf­tre­ten von Set­up 1 Short am Tageshoch.

Set­up 1 Long bzw. Short ent­steht grund­sätz­lich am Tief oder Hoch der Tages­ran­ge und ist ein kla­res Merk­mal dafür, dass der Markt trend­ar­tig gehan­delt wird und Gegen­be­we­gun­gen nur begrenz­tes Poten­zi­al besitzen.

Die Short-Posi­ti­on am Tages­hoch konn­te regel­kon­form mit 30 Punk­ten Gewinn geschlos­sen wer­den.
Anschlie­ßend setz­te sich die Auf­wärts­be­we­gung erneut fort – ein Ver­hal­ten, das sowohl für **Trend­ta­ge Long als auch für star­ke Erho­lungs­ta­ge typisch ist („buy the dip“) **.

Auf wei­te­re Short-Posi­tio­nen wur­de bewusst ver­zich­tet, da an Tagen mit die­ser Markt­struk­tur Gegen­be­we­gun­gen erfah­rungs­ge­mäß nur von kur­zer Dau­er sind.

Der Han­dels­tag wur­de dar­auf­hin plan­mä­ßig beendet.

Han­dels­tag 27.1.26

Wide-Gap
Wide-Gaps sind Kurs­lü­cken zwi­schen dem Schluss­kurs des Vor­ta­ges (22:00 Uhr) und dem Eröff­nungs­kurs des Fol­ge­ta­ges (8:00 Uhr). Damit ein Wide-Gap vor­liegt, muss die Dif­fe­renz zwi­schen die­sen Kur­sen min­des­tens 60-70 Punk­te betra­gen. Liegt der VDAX-NEW über 20, sind min­des­tens 100 Punk­te erfor­der­lich.
Gehan­delt wird nach dem Prin­zip Revers Gap Clo­se: Ziel ist es, von einer Umkehr­be­we­gung in Rich­tung des 8:00-Uhr-Eröffnungskurses zu profitieren

Zonen­an­pas­sung.

Nach der Zonen­an­pas­sung zwei­mal TP von 25 Punk­ten erreicht.

Han­del am Nachmittag

Set­up 3 (immer Long)

Han­dels­tag 28.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Heu­te ist FED-Tag. Die Zins­ent­schei­dung wird um 20:00 Uhr ver­öf­fent­licht. Die aktu­el­len Pro­gno­sen gel­ten als neutral.

Rück­bli­ckend zeig­te sich im ver­gan­ge­nen Jahr, dass sich der Markt an FED-Tagen am Mor­gen häu­fig nicht posi­tiv ent­wi­ckelt, sodass ein Long-Ein­stieg direkt zur Eröff­nung in der Regel ver­mie­den wird.

Heu­te Mor­gen liegt jedoch ein Up-Gap von immer­hin 88 Punk­ten vor. Damit wird gemäß Regel­werk ein Wide-Gap gehan­delt, folg­lich bei Errei­chen des Schluss­kur­ses von ges­tern Abend auf der Long-Seite.

Auf­grund die­ser Kon­stel­la­ti­on erfolgt der Han­del am Mor­gen als Kom­bi­na­ti­on aus Wide-Gap-Ansatz und Zonenhandel.

Der wei­te­re Tages­ver­lauf – ins­be­son­de­re nach der US-Bör­sener­öff­nung und der Zins­ent­schei­dung um 20:00 Uhr – kann zu deut­lich erhöh­ter Vola­ti­li­tät füh­ren. Ent­spre­chend ist ein dis­zi­pli­nier­tes und regel­kon­for­mes Vor­ge­hen erforderlich.

An der zwei­ten Long-Zone konn­te regel­ba­siert eine Long-Posi­ti­on eröff­net werden.

Die­se Posi­ti­on wur­de erfolg­reich mit einem Gewinn von 30 Punk­ten geschlos­sen.
Dar­auf­hin erfolg­te eine Anpas­sung der Zonen (sie­he Chart).

Han­del am Nachmittag**

Mit Set­up 2 – posi­tio­niert an der Stop-Loss-Linie des Mor­gens – wur­de erneut regel­ba­siert eine Long-Posi­ti­on eröff­net und eben­falls mit 30 Punk­ten Gewinn geschlossen.

Gemäß der lang­fris­ti­gen Sta­tis­tik han­delt es sich hier­bei tat­säch­lich um einen posi­ti­ven Stop-Loss, da an die­ser Stel­le bis­lang kei­ne Ver­lust­si­tua­tio­nen auf­ge­tre­ten sind.

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 28.01.2026 – Ger­man 40 / DAX**
FED-Tag – Zins­ent­schei­dung um 20:00 Uhr**

Wie bereits am Mor­gen berich­tet, bestä­tig­te die FED-Sit­zung am Abend die Pro­gno­se, dass kei­ne Zins­sen­kung vor­ge­nom­men wurde.

Han­del am Morgen**

Der Markt kor­ri­gier­te ab dem Eröff­nungs­kurs um rund 220 Punk­te bis zum Tagestief

Ober­halb des Eröff­nungs­kur­ses fand zwi­schen 08:00 und 09:00 Uhr kein Han­del statt – ein Ver­hal­ten, das grund­sätz­lich mit erhöh­ter Vor­sicht beob­ach­tet wird.

Zusätz­lich lag ein Wide-Gap-Down von 88 Punk­ten vor. Die­ses Gap ent­spricht der Kurs­lü­cke zwi­schen dem Schluss­kurs des Vor­ta­ges um 22:00 Uhr und dem Eröff­nungs­kurs um 08:00 Uhr.

Am Schluss­kurs des Vor­ta­ges befin­det sich gemäß Regel­werk die ers­te Long-Zone. Die­se wur­de voll­stän­dig durch­han­delt, sodass erst an Im wei­te­ren Ver­lauf konn­te sich der Markt bis 20:00 Uhr noch­mals leicht erholen.


Tages­be­wer­tung

Bemer­kens­wert ist, dass die Zins­ent­schei­dung der FED dies­mal – ent­ge­gen der häu­fi­gen Erwar­tung – ohne aus­ge­präg­te Kurs­aus­schlä­ge verlief.

Trotz der hef­ti­gen Kor­rek­tur am Mor­gen griff das Regel­werk zuver­läs­sig.
Der Han­dels­tag bestä­tigt erneut, dass struk­tu­rier­ter, regel­ba­sier­ter Han­del auch an ereig­nis­rei­chen Tagen trag­fä­hig bleibt.

Han­dels­tag 29.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Aus­gangs­da­ten:

  • Schluss­kurs am 28.01.2026 (22:00 Uhr): 24.862 Punkte
  • Eröff­nungs­kurs am 29.01.2026 (8:00 Uhr): 24.806 Punkte
  • Gap: −56 Punk­te (Down-Gap)
  • VDAX-NEW: 17
  • Markt­um­feld: DOW- und DAX-CFDs leicht im Minus

Zonen­fest­le­gung

 Short-Zonen (über dem Schlusskurs)

  • 1. Short-Zone: 24.862 + 75 = 24.937
  • 2. Short-Zone: 24.937 + 50 = 24.987
  • Stop-Loss Short: 24.987 + 35 = 25.022

 Long-Zonen (unter dem Eröffnungskurs)

Stop-Loss Long: 24.681 − 35 = 24.646

1. Long-Zone: 24.806 − 75 = 24.731

2. Long-Zone: 24.731 − 50 = 24.681

DAX ohne Eigen­stär­ke – US-Vor­bör­se entscheidend

Der DAX notiert um 14:30 Uhr in der US-Vor­bör­se nahe sei­nem Tages­tief mit rund –1,1 % und zeigt wei­ter­hin kei­ne Eigen­stär­ke. Der Markt war­tet klar auf Impul­se aus den USA.

Eine Erho­lung wäre nur dann mög­lich, wenn die US-Futures deut­lich anzie­hen und der DOW zur Eröff­nung um 15:30 Uhr kräf­tig zulegt. Nach der aus­ge­blie­be­nen Fed-Zins­sen­kung bleibt die­ses Sze­na­rio jedoch fraglich.

Soll­te der DOW hin­ge­gen schwach eröff­nen oder in eine Kor­rek­tur über­ge­hen, dürf­te der DAX kaum sta­bi­li­sie­ren kön­nen und eher neue Tiefs tes­ten. Die kurz­fris­ti­ge Rich­tung hängt damit nahe­zu voll­stän­dig von der US-Markt­ent­wick­lung ab.

Han­dels­tag 30.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Aus­gangs­da­ten:

  • Schluss­kurs am 29.01.2026 (22:00 Uhr): 24.475 Punkte
  • Eröff­nungs­kurs am 30.01.2026 (8:00 Uhr): 24.415 Punkte
  • Gap: 24.415 − 24.475 = −60 Punk­te (Down-Gap)
  • VDAX-NEW: 20 (erhöh­te Volatilität)

Auf­grund des erhöh­ten VDAX erfolgt der Han­del mit ange­pass­ter Zonenstruktur.


Zonen­fest­le­gung

 Short-Zonen (über dem Schlusskurs)

  • 1. Short-Zone:
    24.475 + 100 = 24.575
  • 2. Short-Zone:
    24.575 + 50 = 24.625
  • Stop-Loss Short:
    24.625 + 35 = 24.660

 Long-Zonen (unter dem Eröffnungskurs)

  • 1. Long-Zone:
    24.415 − 100 = 24.315
  • 2. Long-Zone:
    24.315 − 50 = 24.265
  • Stop-Loss Long:
    24.265 − 35 = 24.230

Der Han­del erfolgt regel­kon­form unter Berück­sich­ti­gung der erhöh­ten Volatilität.

Han­dels­tag 30.01.2026 – Ger­man 40 / DAX

Aus­gangs­da­ten:

  • Schluss­kurs am 29.01.2026 (22:00 Uhr): 24.475 Punkte
  • Eröff­nungs­kurs am 30.01.2026 (8:00 Uhr): 24.415 Punkte
  • Gap: 24.415 − 24.475 = −60 Punk­te (Down-Gap)
  • VDAX-NEW: 20 (erhöh­te Volatilität)

Auf­grund des erhöh­ten VDAX erfolgt der Han­del mit ange­pass­ter Zonenstruktur.


Zonen­fest­le­gung

 Short-Zonen (über dem Schlusskurs)

  • 1. Short-Zone:
    24.475 + 100 = 24.575
  • 2. Short-Zone:
    24.575 + 50 = 24.625
  • Stop-Loss Short:
    24.625 + 35 = 24.660

 Long-Zonen (unter dem Eröffnungskurs)

  • 1. Long-Zone:
    24.415 − 100 = 24.315
  • 2. Long-Zone:
    24.315 − 50 = 24.265
  • Stop-Loss Long:
    24.265 − 35 = 24.230

Der Han­del erfolgt regel­kon­form unter Berück­sich­ti­gung der erhöh­ten Volatilität.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzu­set­zen. Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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