FDAX-Trading-Strategie – 10.11. - 14.11.2025

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 270 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 6. Janu­ar 2025 bis zum 14. Novem­ber 2025

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long1246
Zwei­te Zone Long443
Ers­te Zone Short7910
Zwei­te Zone Short28
Rever­sals17 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long5 
Set­up 1 Short15 
Set­up 2 Long24 
Set­up 2 Short33 
Set­up 3 Long41 2
Set­up 4 Long401
Set­up 4 Short722
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust1 
Teil­ver­lust5 

Hin­weis: Zuwei­len wer­den bei einem Set­up nur 10 Punk­te Gewinn/Verlust erzielt. Die­se wer­den sta­tis­tisch nicht erfasst. Erst ab einem Ergeb­nis von 20 Punk­ten +/- wer­den die­se dokumentiert.

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 10.11.2025 – Ger­man 40
Ein­lei­tung:
Der Markt eröff­net heu­te mit einem Up-Dop­pel-Gap von ins­ge­samt 295 Punk­ten.
Das Dop­pel-Gap ergibt sich wie folgt:

  • XETRA-DAX Schluss­kurs 7.11.: 23.570
  • Ger­man 40 Schluss­kurs 7.11.: 23.766
    → Up-Gap 1: 23.766 − 23.570 = 196 Punkte
  • Ger­man 40 Eröff­nung 10.11.: 23.865
    → Up-Gap 2: 23.865 − 23.766 = 99 Punkte

 Gesam­tes Up-Dop­pel-Gap: 196 + 99 = 295 Punkte


 Han­del des Doppel-Gaps

Aus­gangs­punkt ist der Eröff­nungs­kurs um 8:00 Uhr = 23.865 Punk­te.
Das Dop­pel-Gap wird beid­sei­tig gehandelt.


 Short-Setup

  • 1. Short-Zone:
    Eröff­nung + 100 Punk­te
    → 23.965
  • 2. Short-Zone:
    • Zone + 50 Punk­te
      → 24.015
  • Stop-Loss:
  • Zone + 35 Punk­te
    → 24.050

 Long-Setup

  • 1. Long-Zone:
    Eröff­nung − 100 Punk­te
    → 23.765
  • 2. Long-Zone:
    • Zone − 50 Punk­te
      → 23.715
  • Stop-Loss:
  • Zone − 35 Punk­te
    → 23.680

 Zusammenfassung

Set­up1. Zone2. ZoneStop-LossBezug
Short23.96524.01524.050Eröff­nung +100 / +50 / +35
Long23.76523.71523.680Eröff­nung −100 / −50 / −35

Order­aus­füh­rung und Markteinschätzung

Der Kurs stieg vom Eröff­nungs­kurs direkt bis zur ers­ten Zone. Dort wur­de 10 Punk­te dar­un­ter eine Short-Posi­ti­on eröff­net, die mit 40 Punk­ten Gewinn geschlos­sen wer­den konn­te. Eigent­lich hät­te der Ein­stieg erst nach einer ein­deu­ti­gen Umkehr­ker­ze erfol­gen sol­len, da der Eröff­nungs­kurs zwi­schen 8 und 9 Uhr nicht unter­schrit­ten wurde.

Dass den­noch eine Short-Posi­ti­on eröff­net wur­de, ergab sich aus der Tat­sa­che, dass der DAX-Schluss­kurs vom Frei­tag um 395 Punk­te über­schrit­ten wur­de. Die­ses sehr wei­te Gap recht­fer­tig­te den vor­ge­zo­ge­nen Ein­stieg. Mit dem heu­te publi­zier­ten Risi­ko­ma­nage­ment war die Posi­ti­on kei­nes­wegs riskant.

Wei­te­rer Verlauf

Wenn der Kurs ab der Eröff­nung erneut rund 100 Punk­te steigt, ist jedoch Vor­sicht gebo­ten. Wir befin­den uns nicht weit von der wich­ti­gen Bench­mark bei 24.000 Punk­ten, die für eine mög­li­che Jah­res­end­ral­ly ent­schei­dend sein dürfte.

Aktu­el­le Situa­ti­on. Markt­teil­neh­mer kau­fen nach der Kor­rek­tur. Typisch für einen Trendtag.

Han­del am Nach­mit­tag: Set­up 2 Short – Do not fight the DOW

Im Nach­mit­tags­han­del zeigt sich erneut, wie wich­tig es ist, die Rich­tung des Dow Jones als über­ge­ord­ne­ten Leit­markt zu respek­tie­ren. Ein­ge­fügt sind die Charts der CFDs Ger­man 40 sowie des DOW zur bes­se­ren Ein­ord­nung der Markt­struk­tur.
Der Kurs des Ger­man 40 erreich­te dabei die Akti­ons­li­nie für das Short-Set­up 2 und bil­de­te eine klei­ne Umkehr­ker­ze, der DOW jedoch nicht.

Wur­de dort eine Short-Posi­ti­on eröff­net, so muss­te der Aus­stieg erfol­gen, nach­dem sich eine Seit­wärts-Kon­so­li­die­rung auf Zeit (SK) gebil­det hatte.

Defi­ni­ti­on
• Eine Kon­so­li­die­rung auf Zeit ist eine Seit­wärts­be­we­gung am Tages­tief oder Tages­hoch.
• Sie zeigt sich gewöhn­lich durch sich abwech­seln­de 15-Minu­ten-Ker­zen über einen Zeit­raum von 60 bis 90 Minuten.

Han­dels­re­gel
• Nach Abschluss die­ser Seit­wärts­pha­se ist mit einer Fort­set­zung des Tages­trends in glei­cher Rich­tung zu rechnen.

Han­dels­tag 11.11.2025 – Ger­man 40
Ein­lei­tung

Der Ger­man 40 schloss am 10.11.2025 um 22:00 Uhr mit 24.077 Punk­ten.
Heu­te Mor­gen, am 11.11.2025 um 8:00 Uhr, eröff­ne­te der Markt bei 24.041 Punk­ten, was einem Down-Gap von 36 Punk­ten entspricht.

Heu­te um 11:00 Uhr wer­den die ZEW-Kon­junk­tur­er­war­tun­gen veröffentlicht.

Die Zonen wer­den wie folgt gesetzt:

Short-Set­up: 100 Punk­te über dem Eröffnungskurs

Long-Set­up: 100 Punk­te unter dem Schlusskurs

Zwei­te Zonen: jeweils 50 Punk­te über/unter der ers­ten Zone

Stop-Loss-Mar­ken: jeweils 35 Punk­te über/unter der zwei­ten Zone

 Refe­renz­kur­se
Zeit­punkt Beschrei­bung Kurs
22:00 (10.11.) Schluss­kurs 24.077
08:00 (11.11.) Eröff­nung 24.041

 Down-Gap: −36 Punk­te
 Event um 11:00: ZEW-Daten

 Short-Setup

(100 Punk­te über dem Eröffnungskurs)

Beschrei­bung Berech­nung Kurs

  1. Short-Zone 24.041 + 100 24.141
  2. Short-Zone 24.141 + 50 24.191
    Stop-Loss 24.191 + 35 24.226
     Long-Setup

(100 Punk­te unter dem Schlusskurs)

Beschrei­bung Berech­nung Kurs

  1. Long-Zone 24.077 − 100 23.977
  2. Long-Zone 23.977 − 50 23.927
    Stop-Loss 23.927 − 35 23.892
     Zusam­men­fas­sung
    Set­up 1. Zone 2. Zone Stop-Loss Bezug
    Short 24.141 24.191 24.226 +100 / +50 / +35 über Eröff­nung
    Long 23.977 23.927 23.892 −100 / −50 / −35 unter Schluss

Alar­me setzten

Bor­der­line

Beim Zonen­han­del erge­ben sich die Zonen­wei­ten von ent­we­der 100 oder 75 Punk­ten Abstand vom Eröff­nungs­kurs um 8:00 Uhr sowie vom Schluss­kurs des Vor­tags um 22:00 Uhr auf Basis von Wahr­schein­lich­kei­ten und in Abhän­gig­keit von den aktu­el­len DAX- und VDAX-Notie­run­gen. Mit­un­ter liegt die Berech­nung genau zwi­schen bei­den Vari­an­ten, sodass sowohl 100 als auch 75 Punk­te mög­lich wären. Die­se Situa­ti­on wird als Bor­der­line bezeichnet.

Zusatz­be­mer­kung

Es ist daher mög­lich, wie im ange­häng­ten Chart ersicht­lich, eine zusätz­li­che Zone ober- oder unter­halb der ers­ten Zone mit 25 Punk­ten Abstand zu mar­kie­ren. Notiert der Kurs in die­ser zur Akti­ons­li­nie vor­ge­la­ger­ten Zone, kann ein erfah­re­ner Trader dort nach dem Erschei­nen einer ein­deu­ti­gen Umkehr­ker­ze Long- oder Short-Posi­tio­nen eröff­nen. Die­se Ergän­zung erlaubt eine fei­ne­re Abstim­mung poten­zi­el­ler Ein­stie­ge, beson­ders in Pha­sen erhöh­ter Unsi­cher­heit hin­sicht­lich der Zonenweite.

16. Stopp zur Gewinn­si­che­rung (GS) Grund­satz • Der Gewinn­si­che­rungs-Stopp (GS) kommt nur dann zur Anwen­dung, wenn bereits Gewin­ne erzielt wur­den. • Ziel ist es, bestehen­de Gewin­ne zu schüt­zen und nicht wie­der aus der Hand zu geben.

Heu­te Mor­gen wur­de das The­ma „Trend­ta­ge im DAX: Bedeu­tung, Erken­nung, Häu­fig­keit und aktu­el­les Bei­spiel“ zusam­men­fas­send erläutert.

Mit dem sich abzeich­nen­den Ende des US-Shut­downs zog der Dow Jones nach der Eröff­nung um 15:30 Uhr deut­lich an und notiert inzwi­schen rund 1,3 % im Plus. Der DAX wur­de davon eben­falls nach oben gezo­gen, und durch das Regel­werk wur­de der Han­del vor Ver­lus­ten mit Short­po­si­tio­nen (Set­up 4 Short) bewahrt.

Zunächst wur­de die Short­po­si­ti­on an der ers­ten Zone ohne Ver­lust geschlos­sen, basie­rend auf der Regel Stopp zur Gewinn­si­che­rung (GS).

Grund­satz Gewinn­si­che­rungs-Stopp (GS):

  • Anwen­dung nur, wenn bereits Gewin­ne erzielt wurden.
  • Ziel: bestehen­de Gewin­ne sichern und nicht wie­der abgeben.

Wäre an der zwei­ten Zone eine wei­te­re Short­po­si­ti­on eröff­net wor­den, wäre auch sie durch die Regel Seit­wärts-Kon­so­li­die­rung auf Zeit (SK) geschützt worden.

Seit­wärts-Kon­so­li­die­rung auf Zeit (SK):
Defi­ni­ti­on:

  • Seit­wärts­be­we­gung am Tages­hoch oder Tagestief.
  • Erkenn­bar durch wech­seln­de 15-Minu­ten-Ker­zen über 60–90 Minuten.

Han­dels­re­gel:

  • Nach Abschluss der SK-Pha­se ist meist mit einer Fort­set­zung des Tages­trends zu rechnen.
  • Eine offe­ne Posi­ti­on wird daher kon­se­quent nach der SK-Pha­se geschlossen.

Das Risi­ko­ma­nage­ment des Regel­werks greift immer und schützt den Han­del sys­te­ma­tisch vor unnö­ti­gen Ver­lus­ten – ges­tern eben­so wie heute.

Han­dels­tag 12.11.2025 – Ger­man 40 / DAX

Ein­lei­tung:
Der Ger­man 40 schloss am 11.11.2025 um 22:00 Uhr mit 24.178 Punk­ten.
Heu­te Mor­gen, am 12.11.2025 um 8:00 Uhr, eröff­ne­te der Markt bei 24.226 Punk­ten, was einem Up-Gap von 48 Punk­ten entspricht.

Der   VDAX-NEW notiert bei 17,7 , also nied­ri­ger als am Vor­tag (19).
Dies weist auf eine nach­las­sen­de Vola­ti­li­tät hin und bestä­tigt, dass wir uns wei­ter­hin in einem Auf­wärts­trend befinden.

Zonen­an­pas­sun­gen und Com­mon Sen­se:
Der Com­mon Sen­se zeigt, dass sich die ers­te Long-Zone deut­lich unter dem Schluss­kurs befin­det.
Sie wur­de daher 75 Punk­te unter­halb des Schluss­kur­ses in den Chart eingezeichnet.

Die ers­te Short-Zone wur­de 100 Punk­te über dem Eröff­nungs­kurs fest­ge­legt, und zwar im Ein­klang mit dem bestehen­den Aufwärtstrend.

Wie immer fol­gen die:

  • Zonen: jeweils 50 Punk­te über bzw. unter der ers­ten Zone

Stop-Loss: jeweils 35 Punk­te über bzw. unter der zwei­ten Zone

 Refe­renz­kur­se
Zeit­punkt Beschrei­bung Kurs
22:00 (11.11.) Schluss­kurs 24.178
08:00 (12.11.) Eröff­nung 24.226

 Up-Gap: +48 Punk­te
   VDAX-NEW: 17,7 (nied­ri­ger, Auf­wärts­trend bestätigt)

 Long-Setup

(unter dem Schlusskurs)

Beschrei­bung Berech­nung Kurs

  1. Long-Zone 24.178 − 75 24.103
  2. Long-Zone 24.103 − 50 24.053
    Stop-Loss 24.053 − 35 24.018
  1. Long-Zone 24.103 − 50 24.053
    Stop-Loss 24.053 − 35 24.018

Der Tag

Han­dels­tag 13.11.2025 – Ger­man 40 / DAX

Markt­über­blick:
Die CFDs der US-Majors und des DAX notie­ren heu­te Mor­gen alle im Plus.

Der Ger­man 40 schloss am 12.11.2025 um 22:00 Uhr mit 24.419 Punk­ten.
Heu­te, am 13.11.2025 um 8:00 Uhr, eröff­ne­te der Markt bei 24.444 Punk­ten, was einem Up-Gap von 25 Punk­ten entspricht.

Mit­tei­lung:
Der DAX befin­det sich wie­der in der Nähe sei­nes All­zeit­hochs, und dadurch erwei­tert sich die Tra­ding-Ran­ge.
Daher wer­den die Zonen heu­te bewusst wei­ter gefasst:

  1. Short-Zone: 100 Punk­te über dem Eröffnungskurs
  2. Long-Zone: 100 Punk­te unter dem Schlusskurs
  3. Zonen: jeweils 50 Punk­te über/unter der ers­ten Zone

Stop-Loss: jeweils 35 Punk­te über/unter der zwei­ten Zone

Wich­ti­ge Nach­richt des Tages:
 Um 14:30 Uhr (MEZ) wird in den USA der Ver­brau­cher­preis­in­dex (VPI) ver­öf­fent­licht.
Die­se Ver­öf­fent­li­chung erzeugt erfah­rungs­ge­mäß erhöh­te Vola­ti­li­tät im DAX sowie in Dow & Nasdaq.

 Refe­renz­kur­se
Zeit­punkt Beschrei­bung Kurs
22:00 (12.11.) Schluss­kurs 24.419
08:00 (13.11.) Eröff­nung 24.444

 Up-Gap: +25 Punkte

 Short-Setup

(100 Punk­te über Eröffnung)

Beschrei­bung Berech­nung Kurs

  1. Short-Zone 24.444 + 100 24.544
  2. Short-Zone 24.544 + 50 24.594
    Stop-Loss 24.594 + 35 24.629
     Long-Setup

(100 Punk­te unter Schlusskurs)

Beschrei­bung Berech­nung Kurs

  1. Long-Zone 24.419 − 100 24.319
  2. Long-Zone 24.319 − 50 24.269
    Stop-Loss 24.269 − 35 24.234

Han­dels­tag 14.11.2025 – Ger­man 40 / DAX

Ein­lei­tung:
Der Ger­man 40 schloss am 13.11.2025 um 22:00 Uhr mit 24.072 Punk­ten.
Heu­te, am 14.11.2025 um 8:00 Uhr, eröff­ne­te der Markt bei 24.106 Punk­ten, was einem Up-Gap von 34 Punk­ten entspricht.

Der VDAX-NEW ist auf 19 gestie­gen, was eine zuneh­men­de Vola­ti­li­tät signalisiert.

Alle US-CFDs notie­ren leicht im Minus.
Hin­weis:
Ges­tern wur­de an der US-Bör­se die Ein­schät­zung abge­ge­ben, dass der Feds (US-Noten­bank) Decem­ber Rate Cut incre­asing­ly looks like a toss-up – also, dass eine Zins­sen­kung im Dezem­ber plötz­lich wie­der völ­lig offen erscheint.
Dies führ­te zu Kor­rek­tu­ren im US-Markt.
Erstaun­lich ist jedoch, dass es über Nacht kei­ne Fort­set­zung die­ser Bewe­gung gab.


Zonen­fest­le­gung (glei­ches Sche­ma wie gestern)

Für den heu­ti­gen Han­del set­zen wir die Zonen wie folgt:

  • 1. Short-Zone: 100 Punk­te über dem Eröffnungskurs
  • 1. Long-Zone: 100 Punk­te unter dem Schlusskurs
  • 2. Zonen: jeweils 50 Punk­te über/unter der ers­ten Zone
  • Stop-Loss: jeweils 35 Punk­te über/unter der zwei­ten Zone

 Referenzkurse

Zeit­punktBeschrei­bungKurs
22:00 (13.11.)Schluss­kurs24.072
08:00 (14.11.)Eröff­nung24.106

 Up-Gap: +34 Punk­te
 VDAX-NEW: 19 (erhöht)
 US-Markt: leicht nega­tiv, kei­ne Overnight-Fortsetzung


 Short-Setup

(100 Punk­te über dem Eröffnungskurs)

Beschrei­bungBerech­nungKurs
1. Short-Zone24.106 + 10024.206
2. Short-Zone24.206 + 5024.256
Stop-Loss24.256 + 3524.291

 Long-Setup

(100 Punk­te unter dem Schlusskurs)

Beschrei­bungBerech­nungKurs
1. Long-Zone24.072 − 10023.972
2. Long-Zone23.972 − 5023.922
Stop-Loss23.922 − 3523.887

 Zusammenfassung

Set­up1. Zone2. ZoneStop-LossBezug
Short24.20624.25624.291+100 / +50 / +35 über Eröffnung
Long23.97223.92223.887−100 / −50 / −35 unter Schluss

Für eine Zonen­an­pas­sung soll­te die Umkehr­ker­ze über der lin­ken roten Ker­ze schließen.

Han­del am Nachmittag

Set­up 5 Rever­sal Long

DAY-TRADING Ger­man 40/DAX – Wochen­rück­blick 10.–14. Novem­ber 2025

Die Han­dels­wo­che vom 10. bis 14. Novem­ber 2025 war geprägt von deut­li­cher Vola­ti­li­tät und dyna­mi­schen Bewe­gun­gen in bei­de Rich­tun­gen. Der DAX han­del­te die gesam­te Woche über inner­halb einer Tra­ding-Ran­ge von rund 900 Punk­ten und lie­fer­te dabei meh­re­re aus­ge­präg­te Trend­ta­ge – sowohl long als auch short. Gera­de sol­che Trend­ta­ge sind mit einem Han­dels­an­satz „to the mean“ nicht ein­fach zu han­deln, da Rück­läu­fe oft begrenzt blei­ben oder erst spät auftreten.

Ins­ge­samt wur­den vier Han­dels­ta­ge posi­tiv und ein Tag mit Ver­lust geschlos­sen, sodass ein Wochen­ge­winn von rund 270 Punk­ten erzielt wur­de.
Ein enga­gier­ter Trader strebt davon rea­lis­tisch 50–70 % an – abhän­gig von Timing, Set­up-Qua­li­tät und kon­se­quen­tem Risikomanagement.

Für Erst­le­ser im Forum war die­se Woche eine ech­te Berei­che­rung. Beson­ders gut ließ sich beob­ach­ten, wie durch kon­se­quen­tes Risi­ko­ma­nage­ment selbst brenz­li­ge Chart-Situa­tio­nen ohne grö­ße­re Ver­lus­te über­stan­den wur­den.
Bit­te die­se Abläu­fe auf­merk­sam stu­die­ren, denn der­ar­ti­ge Kurs­ver­läu­fe mit star­kem Auf und Ab kom­men nicht all­zu oft vor.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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