Kontinuierliche Erfassung der täglich möglichen Punkteergebnisse
Als Referenz dient 1 CFD an den ersten und 2 CFDs an den zweiten Aktionszonen.
Die CFDs auf die weltweit wichtigsten Indizes werden auf den sogenannten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stunden am Tag verfügbar mit aktuellem Kurs, Tageshoch und -tief sowie die prozentuale Veränderung für jeden Index. Der "Basispreis" ist der letzte tatsächliche Schlusskurs jedes Index und die Veränderung wird aus dieser Basis berechnet. Der Erwerber eines CFDs (Contracts for Difference) ist nicht an einem Unternehmen beteiligt, sondern lediglich Inhaber einer Forderung. Der Kurs von CFDs leitet sich von einem Basiswert ab. Der Anleger wird ausschließlich an der Kursentwicklung des Basiswertes beteiligt. CFDs zählen zur Gruppe der Derivate.
Ergebnisse: Alle Ergebnisse vom 01.08.2022 - 28.07.2023 können unter
überprüft werden.
Das Ergebnis dieser Handelswoche mit 1 CFD an den ersten Zonen und 2 CFDS an den zweiten Zonen beläuft sich auf 555 Punkte Gewinn. Der engagierte Trader strebt davon 50-70% an.
Statistik der Setups ab dem 6. Januar 2025 bis zum 27. Juni 2025
| Handel am Morgen | Gewinn-Trades | Verlust-Trades |
| Erste Zone Long | 59 | 1 |
| Zweite Zone Long | 24 | |
| Erste Zone Short | 66 | 7 |
| Zweite Zone Short | 17 | |
| Reversals | 15 | |
| Handel am Nachmittag | Gewinn-Trades | Verlust-Trades |
| Setup 1 Long | 3 | |
| Setup 1 Short | 9 | |
| Setup 2 Long | 16 | |
| Setup 2 Short | 11 | |
| Setup 3 Long | 17 | |
| Setup 4 Long | 19 | |
| Setup 4 Short | 45 | 2 |
| Verluste | ||
| Tages-Gesamtverlust | ||
| Teilverlust |
Hinweis: Zuweilen werden bei einem Setup nur 10 Punkte Gewinn/Verlust erzielt. Diese werden statistisch nicht erfasst. Erst ab einem Ergebnis von 20 Punkten +/- werden diese dokumentiert.
Die beschriebene FDAX-Trading-Strategie ist diskretionär und basiert auf der Anwendung verschiedener Handelssetups, die sowohl morgens als auch nachmittags genutzt werden. Morgens werden in der Regel 2-4 Setups und nachmittags etwa 1-2 Setups gehandelt. Die Anzahl der gehandelten Setups variiert jedoch stark in Abhängigkeit von der VDAX-NEW-Volatilität und aktuellen Nachrichtenereignissen. Aufgrund dieser Variabilität ist eine exakte Vorhersage der Anzahl der Setups und ihrer Ergebnisse nicht möglich.
Um die volle Performance der Strategie zu erzielen, ist es notwendig, alle Setups konsequent zu handeln und während der Handelszeiten kontinuierlich präsent zu sein. Dies stellt eine große Herausforderung für viele Trader dar, insbesondere weil sie dazu neigen, impulsiv außerhalb der festgelegten Setups zu handeln. Solche impulsiven Entscheidungen können das Ergebnis der Strategie verwässern und sogar zu Verlusten führen.
Vorschläge zur Verbesserung und Umsetzung der Strategie:
- Strikte Disziplin und Regelbefolgung: Eine der größten Herausforderungen bei dieser Strategie ist die Einhaltung der vorgegebenen Setups. Da der Handel diskretionär erfolgt, ist es essenziell, dass Trader ihre Entscheidungen strikt an den definierten Handelsregeln ausrichten. Es ist hilfreich, vor jedem Trade zu überprüfen, ob die aktuellen Marktbedingungen den Kriterien des jeweiligen Setups entsprechen.
- Fokus und Geduld: Da die Strategie diskretionär ist und die Anzahl der Setups variieren kann, ist es wichtig, geduldig zu bleiben und nicht aus Langeweile oder dem Gefühl heraus zu handeln, „etwas tun zu müssen“. Trader sollten sich darauf konzentrieren, nur bei klaren Setups aktiv zu werden und Marktrauschen zu ignorieren.
- Mentale Vorbereitung: Der diskretionäre Handel erfordert ein hohes Maß an mentaler Stärke. Trader sollten sich mental darauf vorbereiten, dass nicht jeder Tag gleich verlaufen wird und dass es Phasen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die tägliche Vorbereitung, bei der die Marktsituation analysiert und die möglichen Setups durchgegangen werden.
- Risikomanagement: Ein striktes Risikomanagement ist unerlässlich. Diskretionäre Trader müssen klare Stop-Loss-Limits setzen und diese konsequent einhalten. Auch das Festlegen eines Tageslimits für Verluste kann helfen, das Risiko zu kontrollieren und zu verhindern, dass impulsive Entscheidungen zu erheblichen Verlusten führen.
- Kontinuierliche Weiterbildung: Da die Strategie auf der individuellen Entscheidungsfindung basiert, ist es wichtig, dass Trader kontinuierlich an ihrer Marktkenntnis und ihren Handelsfähigkeiten arbeiten. Dies schließt sowohl die technische Analyse als auch das Verstehen der Marktpsychologie ein. Regelmäßige Reflexion über die eigenen Entscheidungen und deren Ergebnisse kann ebenfalls dazu beitragen, zukünftige Fehler zu vermeiden.
Fazit: Die diskretionäre FDAX-Trading-Strategie erfordert Disziplin, Geduld und ein starkes mentales Fundament. Trader sollten sich darauf konzentrieren, nur die festgelegten Setups zu handeln, um die volle Performance zu erzielen. Durch striktes Risikomanagement und kontinuierliche Weiterbildung können sie das Risiko von impulsiven Fehlentscheidungen minimieren und ihre Erfolgsquote langfristig verbessern.
Geduld ist definitiv eine der wichtigsten Tugenden beim Daytrading, insbesondere beim DAX (Deutscher Aktienindex). Daytrading erfordert schnelle Entscheidungen, aber das bedeutet nicht, dass man überstürzt handeln sollte. Geduld ist unerlässlich, um auf den richtigen Moment für den Einstieg oder Ausstieg zu warten und nicht von kurzfristigen Marktbewegungen oder Emotionen beeinflusst zu werden.
Hier sind einige Gründe, warum Geduld beim DAX-Trading wichtig ist:
- Vermeidung von Übertrading: Geduld verhindert übermäßiges Handeln, das oft zu Verlusten führen kann.
- Marktanalyse: Geduld gibt Zeit, den Markt gründlich zu analysieren und auf profitable Muster oder Signale zu warten.
- Emotionale Kontrolle: Ungeduld führt oft zu impulsiven Entscheidungen, die auf Angst oder Gier basieren. Geduld hilft, ruhig und rational zu bleiben.
- Setzen von realistischen Zielen: Erfolgreiches Daytrading erfordert realistische Erwartungen, und Geduld hilft dabei, diese beizubehalten und nicht zu früh Gewinne zu realisieren oder Verluste hinzunehmen.
Geduld ist also nicht nur eine Tugend im allgemeinen Leben, sondern auch ein entscheidender Faktor für den Erfolg im Daytrading.
Handelstag 23.6.25
Doppel-Gap

Aktuelle Situation.

Zusammenfassung Handelstag 23.06.25 – Day Trading DAX
Der Handel steht weiterhin unter dem Einfluss der geopolitischen Ereignisse in Israel und dem Iran.
Der Eröffnungskurs des German 40 um 8:00 Uhr notierte unter dem XETRA-Schlusskurs des DAX um 18:00 Uhr sowie unter dem CFD-Schlusskurs (German 40) um 22:00 Uhr des Vortages. Dadurch entstand ein Doppel-Gap.
Handel am Morgen
Regelbasiert wurde um 9:00 Uhr eine Long-Position oberhalb des Hochs der Kursbewegung zwischen 8:00 und 9:00 Uhr eröffnet und mit Gewinn geschlossen. Am Tageshoch wurde nach dem Auftreten einer Umkehrkerze eine Short-Position eröffnet, die ebenfalls mit Gewinn geschlossen wurde.
Handel am Nachmittag
Marktereignis und Reaktion
Ein iranischer Raketenangriff auf eine US-Basis in Katar führte dazu, dass die Long-Position nach Setup 3 in den Verlust lief. Da der Angriff offenbar ohne größere Folgen blieb, drehte der US-Markt – insbesondere der Dow Jones – rasch nach oben. In der Folge konnte am Tagestief eine Long-Position gemäß Setup 4 eröffnet und mit hohem Gewinn geschlossen werden.
Fazit
Insgesamt ein profitabler Handelstag. Der Handel erforderte jedoch eine hohe Präsenz am Bildschirm sowie zeitnahe Entscheidungen.


Handelstag 24.6.25
Monster Gap 401 Punkte

Handel am Nachmittag
Setup 1 Long


Handelstag 25.6.25
Handel der Zonen

DAX/GER40 CFD – Analyse 25.06.2025: Frühe Stärke trügt – WRB nach schwacher Kasse-Eröffnung prägt den Tag**
Eröffnung & erste Einschätzung
Zwischen dem 8:00-Uhr-Eröffnungskurs und der offiziellen XETRA-Eröffnung um 9:00 Uhr fand kein Handel unter dem Eröffnungskurs statt – ein erstes Zeichen von relativer Stärke. Daraus ergab sich die Erwartung, dass der DAX mit der 9-Uhr-Kasse-Eröffnung das Vorbörsenhoch überschreiten und die Aufwärtsbewegung fortsetzen würde.
Doch es kam anders: Der DAX eröffnete unterhalb der Erwartungsspanne mit einem deutlichen Rücksetzer und bildete direkt eine Wide Range Bar (WRB) nach unten – ein klares Signal für Verkaufsdruck gleich zu Beginn.
Korrektur in Long-Zonen & erste Trades
Die Abwärtsbewegung führte den Kurs zügig bis zur ersten Long-Zone, wo sich nach einer Umkehrkerze eine Long-Position eröffnen ließ. Allerdings fehlte der Bewegung die Substanz – der Markt setzte seine Korrektur unbeirrt fort.
Der nächste Halt erfolgte in der zweiten Long-Zone. Auch dort bot sich nach einer erneuten Umkehrkerze ein Long-Einstieg an.
Risikomanagement – Zwei Alternativen im Entscheidungsprozess
Nach dem Einstieg in der zweiten Long-Zone kam das Risikomanagement ins Spiel. Es boten sich zwei gleichwertige Herangehensweisen, je nach Marktlage und Erfahrung des Traders:1. Break-Even / Situative Entscheidung**
Diese flexible Variante basiert nicht auf starren Regeln, sondern auf einer kontextabhängigen Einschätzung der Marktsituation:
- Die Position aus der ersten Zone liegt im Verlust.
- Es entsteht eine klare Moment-Erkenntnis, dass sich der Markt nicht wie erwartet entwickelt.
- Ein Neueinstieg an der zweiten Zone erscheint taktisch sinnvoll.
In vielen Fällen zeigt der Kurs aus der zweiten Zone heraus keine sofortige Trendfortsetzung, sondern zunächst eine technische Gegenbewegung von etwa 20 Punkten. Diese lässt sich nutzen, um die Position auf Break-Even zu bringen oder Verluste gezielt zu begrenzen.
Diese Variante erfordert Erfahrung und Flexibilität, da sie von standardisierten Regeln abweicht.
Seitwärtskonsolidierung auf Zeit (SK)**
Die zweite Methode folgt einem regelbasierten Ansatz:
- Der Markt beginnt nach dem Einstieg eine Seitwärtsphase (SK) am Tagestief oder -hoch.
- Diese besteht aus 15-Minuten-Kerzen mit wechselnden Richtungen über einen Zeitraum von 60 bis 90 Minuten.
- In dieser Phase erfolgt keine Trendwende, sondern eine potenzielle Trendfortsetzung.
Gemäß Regelwerk wird die Position dann geschlossen, um das Risiko einer anhaltenden Bewegung in Trendrichtung zu vermeiden.
Die SK-Methode eignet sich besonders für systematische Handelsansätze mit klar definierten Exit-Regeln.
Fazit Risikomanagement:
Beide Varianten haben ihre Berechtigung. Entscheidend ist, situativ die passende Methode zu wählen – abhängig von Struktur, Erfahrung und Marktlage.
Zusammenfassung & Fazit
Der Handelstag am 25.06.2025 war ein Paradebeispiel für die Diskrepanz zwischen vorbörslicher Erwartung und tatsächlicher Kassenmarktreaktion:
- Trotz starker Vorbörse folgte ein schwacher Start mit sofortiger WRB zur Unterseite.
- Zwei technisch saubere Long-Einstiege waren möglich – beide allerdings ohne nachhaltige Durchsetzung.
- Die anschließende Konsolidierung bot die Gelegenheit, das Risikomanagement gezielt anzupassen: entweder flexibel (Break-Even) oder regelbasiert (SK).
- Wer den Tag aufmerksam beobachtete und konsequent managte, konnte größere Verluste vermeiden.

Handelstag 26.6.25
Handel der Zonen
Wide-Gap



Der Tag
Siehe dazu gepunktete Linie von der zweiten Zone Short
Neue Positionseröffnungen mit Gewinnsicherung
- Wurden Gewinne aus den ersten/zweiten Zonen oder eventuell beiden Zonen realisiert so können neue Positionen eröffnet werden. Zur Gewinnsicherung bzw. Verlustminderung unterliegen neue Positionseröffnungen einem weitergehenden einfachen Regelwerk.
- Wurden an der ersten und zweiten Zone, Short oder Long, Positionen eröffnet und nur die Positionen aus der zweiten Zone mit Gewinn glattgestellt, dann wird nach einem Retracement (Rückkehrbewegung) bis zur zweiten Zone dort keine neue Position eröffnet. Zuerst muss die Position aus der ersten Zone abgewickelt werden. Ausnahme wenn der VDAX-NEW um und unter 15 notiert.

Handelstag 27.6.25
Doppel-Gap Long Fortsetzung



Es gibt lediglich zwei Schlüssel zum Erfolg im Handel: Erstens die Entwicklung einer Handelsstrategie mit einem Marktvorteil und zweitens die Entwicklung der Fähigkeit, diese Strategie konsequent umzusetzen.
Autor: Georg Mindermann, Jahrgang 1939, wohnhaft in Spanien Hobby Trader und Golfer, kein Coach
