FDAX-Trading-Strategie – 03.11. - 07.11.2025

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 250 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 6. Janu­ar 2025 bis zum 3. Novem­ber 2025

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long1235
Zwei­te Zone Long443
Ers­te Zone Short7810
Zwei­te Zone Short26
Rever­sals16 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long5 
Set­up 1 Short15 
Set­up 2 Long24 
Set­up 2 Short31 
Set­up 3 Long41 2
Set­up 4 Long401
Set­up 4 Short722
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust1 
Teil­ver­lust5 

Hin­weis: Zuwei­len wer­den bei einem Set­up nur 10 Punk­te Gewinn/Verlust erzielt. Die­se wer­den sta­tis­tisch nicht erfasst. Erst ab einem Ergeb­nis von 20 Punk­ten +/- wer­den die­se dokumentiert.

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 3.11.25

Hin­weis:
In den USA erfolg­te die Zeit­um­stel­lung, daher beginnt die US-Vor­bör­se wie­der um 14:30 Uhr.


Ein­lei­tung:
Der Ger­man 40 schloss am Frei­tag (31.10.2025) um 22:00 Uhr mit 23 958 Punk­ten.
Heu­te Mor­gen, am 3.11.2025 um 8:00 Uhr, eröff­ne­te der Markt bei 24 014 Punk­ten,
was einem Up-Gap von 56 Punk­ten ent­spricht.
Der VDAX-NEW notiert bei 18 und signa­li­siert damit eine wei­ter­hin nied­ri­ge, aber leicht zuneh­men­de Volatilität.

Beson­de­rer Hin­weis:
Durch das Up-Gap von 56 Punk­ten und den Abstand bis zur ers­ten Long-Zone (75 Punk­te unter dem Schluss­kurs)
ergibt sich eine Gesamt­di­stanz von 131 Punk­ten vom Eröff­nungs­kurs bis zur ers­ten Long-Zone.
Es ist wahr­schein­lich, dass der Kurs die­se ers­te Long-Zone am Mor­gen nicht erreicht.
Soll­te sich inner­halb die­ses Bereichs eine signi­fi­kan­te Umkehr­ker­ze bil­den, stei­gen wir dort kurz­fris­tig Long ein und pas­sen die Long-Zonen im Chart ent­spre­chend an.


 Referenzkurse

Zeit­punktBeschrei­bungKurs
22:00 (31.10.)Schluss­kurs Ger­man 4023 958
08:00 (3.11.)Eröff­nung Ger­man 4024 014

 Up-Gap: +56 Punk­te
 VDAX-NEW: 18 (nied­rig, leicht stei­gend)
 Markt­um­feld: ruhig bis leicht posi­tiv
 US-Vor­bör­se: ab 14:30 Uhr


 Long-Setup

Beschrei­bungBerech­nungKurs
1. Long-Zone23 958 − 7523 883
2. Long-Zone23 883 − 5023 833
Stop-Loss23 833 − 3523 798

 Short-Setup

Beschrei­bungBerech­nungKurs
1. Short-Zone24 014 + 7524 089
2. Short-Zone24 089 + 5024 139
Stop-Loss24 139 + 3524 174

Nach einer Wide Ran­ge Bar von ca. 100 Punk­ten ohne Docht fol­gen meist eine oder zwei wei­te­re Ker­zen in Trend­rich­tung (heu­te Long).
Nach dem Doji erfolg­te eine Zonen­an­pas­sung – sie­he Chart.
Für einen Short-Ein­stieg wäre ein Evening Star als Umkehr­si­gnal vor­teil­haf­ter und siche­rer gewe­sen.
Anfang Novem­ber – Beginn der mög­li­chen Jahresendrally?

Ein klei­ner Ver­lust trotz regel­ba­sier­tem Han­del ist die Grund­la­ge für zukünf­ti­ge Erfol­ge.
Was kön­nen wir dar­aus ler­nen:
Der Ein­stieg Short nach dem schwa­chen Doji und der dar­auf fol­gen­den Zonen­an­pas­sung erfolg­te zu früh – ein Evening-Star-Mus­ter wäre das kor­rek­te­re Signal gewe­sen.
Das Regel­werk sieht ein Risi­ko­ma­nage­ment mit der Seit­wärts-Kon­so­li­die­rung auf Zeit (SK) vor. Die­se beschreibt eine Seit­wärts­be­we­gung am Tages­hoch oder -tief mit abwech­seln­den 15-Minu­ten-Ker­zen über 60 bis 90 Minu­ten.
Nach Abschluss die­ser Pha­se ist meist mit einer Fort­set­zung des Tages­trends zu rech­nen, wes­halb offe­ne Posi­tio­nen kon­se­quent glatt­ge­stellt wer­den.
Die Posi­tio­nen der ers­ten und zwei­ten Zone wur­den dadurch geschlos­sen, mit einem Ver­lust von 50 Punkten.

Vom Tages­hoch am Mor­gen erfolg­te anschlie­ßend eine Kor­rek­tur von 120 Punk­ten, die zwei­mal einen Ein­stieg Short gemäß Set­up 2 Short ermög­lich­te – Gesamt­ge­winn 80 Punk­te.
Damit ist der Han­dels­tag bereits positiv

Zum Schluss noch 30 Punkte.

Resul­tat für den Tag 60 Punk­te Gewinn

Han­dels­tag 4.11.2025

Ein­lei­tung:
Der Ger­man 40 schloss am Vor­tag (3.11.2025) um 22:00 Uhr mit 24 129 Punk­ten.
Heu­te Mor­gen, am 4.11.2025 um 8:00 Uhr, eröff­ne­te der Markt bei 23 906 Punk­ten, was einem star­ken Down-Gap von 223 Punk­ten entspricht.

Auch die US-CFDs notie­ren deut­lich im Minus, ins­be­son­de­re der Tech-Index Nasdaq mit einem Rück­gang von 1,36 %.
Nach der Eröff­nung ist der Ger­man 40 zunächst um wei­te­re 100 Punk­te gefallen.

Eine Ein­tei­lung der Long-Zonen ist der­zeit nicht mög­lich.
Die DAX-Eröff­nung um 9:00 Uhr könn­te neue Erkennt­nis­se für einen mög­li­chen Long-Ein­stieg liefern.


⚠️ Han­dels­emp­feh­lung

➡️ ENTHALTUNG
Bis zur DAX-Eröff­nung um 9:00 Uhr kei­ne Long- oder Short-Positionierung.


🔢 Refe­renz­kur­se

Zeit­punktBeschrei­bungKurs
22:00 (3.11.)Schluss­kurs Ger­man 4024 129
08:00 (4.11.)Eröff­nung Ger­man 4023 906

➡️ Down-Gap: −223 Punk­te
➡️ US-Futures: stark im Minus
➡️ Nasdaq: −1,36 %
➡️ Markt­la­ge: vola­til, abwartend

Nicht zu han­deln, ist auch eine Entscheidung.“

Im Day­tra­ding bedeu­tet das, dass es genau­so wich­tig sein kann, in bestimm­ten Situa­tio­nen nicht zu han­deln, wie in ande­ren zu han­deln. In vola­ti­len oder unkla­ren Märk­ten, in denen das Risi­ko zu hoch ist, ist der Ver­zicht auf einen Han­del manch­mal die wei­se­re Ent­schei­dung, um Ver­lus­te zu ver­mei­den. Das Igno­rie­ren eines ungüns­ti­gen Moments kann also als eine Form von Dis­zi­plin und Risi­ko­ma­nage­ment betrach­tet wer­den, die für den lang­fris­ti­gen Erfolg ent­schei­dend ist.

 Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt des Risi­ko­ma­nage­ments im Day­tra­ding ist der VWAP (Volu­me-Weigh­ted Avera­ge Pri­ce), der von insti­tu­tio­nel­len Anle­gern bevor­zugt genutzt wird. Er zeigt den durch­schnitt­li­chen Preis eines Wert­pa­piers über einen bestimm­ten Zeit­raum an, gewich­tet nach dem Han­dels­vo­lu­men zu jedem Preis­le­vel. Insti­tu­tio­nel­le Trader ver­wen­den den VWAP, um ihre Han­dels­ent­schei­dun­gen zu opti­mie­ren, indem sie sicher­stel­len, dass ihre Orders in Über­ein­stim­mung mit dem „fai­ren Markt­preis“ des Tages durch­ge­führt wer­den, ohne den Markt unnö­tig zu beeinflussen.

Markt­ent­wick­lung und Anpassung

Nach der Kor­rek­tur und Bil­dung einer Umkehr­for­ma­ti­on wur­de eine Long-Posi­ti­on eröff­net.
Die­se mar­kiert nun die ers­te Zone Short.
Der Chart wur­de wie folgt angepasst:

Zwei­te Zone Long: 50 Punk­te unter­halb der Eröffnungszone

Stop-Loss: 35 Punk­te unter­halb der zwei­ten Zone

Gewinn­ziel: 40 Punk­te, nach Alarm­aus­lö­sung erreicht

Han­del am Nachmittag

Set­up 1 Short

Zwei­mal Short mit Set­up 4

Han­dels­tag 5.11.202

Ein­lei­tung:
Der Ger­man 40 schloss am 4.11.2025 um 22:00 Uhr mit 23.884 Punk­ten.
Heu­te Mor­gen, am 5.11.2025 um 8:00 Uhr, eröff­ne­te der Markt bei 23.843 Punk­ten, was einem Down-Gap von 41 Punk­ten entspricht.

Der VDAX-NEW stieg ges­tern auf 19, was auf eine erhöh­te Vola­ti­li­tät hinweist.


Ein­fluss der asia­ti­schen Bör­sen:
Die asia­ti­schen Bör­sen beein­fluss­ten den Markt, was dazu führ­te, dass der Ger­man 40 über Nacht unter 23.600 fiel, sich jedoch wie­der etwas erho­len konnte.


Zonen­an­pas­sun­gen:
Auf­grund des Down-Gaps von 41 Punk­ten wer­den die Zonen wie folgt angepasst:

  • 1. Short-Zone: 75 Punk­te über dem Schlusskurs
  • 1. Long-Zone: 100 Punk­te unter dem Eröffnungskurs
  • 2. Zonen blei­ben unver­än­dert: 50 Punk­te über/unter der ers­ten Zone
  • Der Stop-Loss liegt jeweils 35 Punk­te über und unter der zwei­ten Zone

 Referenzkurse

Zeit­punktBeschrei­bungKurs
22:00 (4.11.)Schluss­kurs Ger­man 4023.884
08:00 (5.11.)Eröff­nung Ger­man 4023.843

 Down-Gap: −41 Punk­te
 VDAX-NEW: 19 (gestie­gen)
 Markt­um­feld: vola­til, Erho­lung nach Tiefstkurs


 Short-Setup

Beschrei­bungBerech­nungKurs
1. Short-Zone23.884 + 7523.959
2. Short-Zone23.959 + 5024.009
Stop-Loss24.009 + 3524.044

 Long-Setup

Beschrei­bungBerech­nungKurs
1. Long-Zone23.843 − 10023.743
2. Long-Zone23.743 − 5023.693
Stop-Loss23.693 − 3523.658

Markt­ent­wick­lung

Der Kurs hat die ers­te Long-Zone erreicht und wur­de durch die Aus­lö­sung des Alarms bestä­tigt.
Da der Eröff­nungs­kurs zwi­schen 8:00 und 9:00 Uhr nicht ober­halb der Akti­ons­li­nie gehan­delt wur­de, hät­te der Long-Ein­stieg regel­kon­form erst erfol­gen sol­len, wenn der Kurs von unten die Akti­ons­li­nie durchbricht.

Ange­sichts der Tat­sa­che, dass sich der Kurs über Nacht um mehr als 200 Punk­te erhol­te und dadurch eine gewis­se psy­cho­lo­gi­sche Sta­bi­li­tät ent­stand, wur­de die Posi­ti­on Long 10 Punk­te über der Akti­ons­li­nie eröff­net
und anschlie­ßend mit einem Gewinn von 40 Punk­ten glattgestellt.

Es sind Com­mon-Sen­se-Ent­schei­dun­gen, die ein ernst­haf­ter Trader mit der Zeit durch Erfah­rung und Markt­be­ob­ach­tung erwirbt.

Han­dels­tag 6.11.2025

Ein­lei­tung:
Der Ger­man 40 schloss am 5.11.2025 um 22:00 Uhr mit 24.090 Punk­ten.
Heu­te Mor­gen, am 6.11.2025 um 8:00 Uhr, eröff­ne­te der Markt bei 24.060 Punk­ten, was einem Down-Gap von 30 Punk­ten entspricht.

Die Han­dels­zo­nen für heute:

  • 1. Short-Zone: 75 Punk­te über dem Schlusskurs
  • 1. Long-Zone: 75 Punk­te unter dem Eröffnungskurs
  • 2. Zone: jeweils 50 Punk­te über/unter
  • Stop-Loss: jeweils 35 Punk­te über/unter der 2. Zone

 Referenzkurse

Zeit­punktBeschrei­bungKurs
22:00 (5.11.)Schluss­kurs24.090
08:00 (6.11.)Eröff­nung24.060

 Gap: −30 Punkte


 Short-Setup

(75 Punk­te über dem Schlusskurs)

Beschrei­bungBerech­nungKurs
1. Short-Zone24.090 + 7524.165
2. Short-Zone24.165 + 5024.215
Stop-Loss24.215 + 3524.250

 Long-Setup

(75 Punk­te unter dem Eröffnungskurs)

Beschrei­bungBerech­nungKurs
1. Long-Zone24.060 − 7523.985
2. Long-Zone23.985 − 5023.935
Stop-Loss23.935 − 3523.900

Zwei­te Zone Long

Ers­te Zone Long

Han­del am Nach­mit­tag. Ohne Umkehr­ker­ze kein Han­del Long.


Eine Bul­len­fal­le (engl. bull trap) ist ein Begriff aus der Bör­sen- und Kryp­to­markt-Ana­ly­se. Er beschreibt eine Markt­si­tua­ti­on, in der es so aus­sieht, als wür­de der Kurs stei­gen und einen Trend­wech­sel nach oben ein­lei­ten – aber kurz danach fällt der Kurs wie­der stark ab.

Kurz erklärt:

Der Kurs bricht schein­bar nach oben aus (z. B. über einen Widerstand).

Vie­le Anle­ger glau­ben an einen neu­en Auf­wärts­trend und kaufen.

Doch der Aus­bruch ist falsch oder nur kurzfristig.

Der Kurs dreht plötz­lich wie­der nach unten.

Die „Bul­len“ (Käu­fer) sit­zen nun im Ver­lust: Fal­le zugeschnappt.

Wor­an erkennt man eine Bullenfalle?

Typi­sche Merkmale:

Gerin­ges Volu­men beim „Aus­bruch“.

Schnel­les Zurück­fal­len in die vor­he­ri­ge Konsolidierung.

Feh­len von Bestä­ti­gungs­si­gna­len (z. B. kei­ne höhe­ren Hochs).

Bei­spiel:

Ein Akti­en­kurs steigt über einen wich­ti­gen Wider­stand → Trader den­ken: „Jetzt geht’s rauf!“ → Sie kau­fen → Der Kurs fällt kurz dar­auf wie­der unter den Wider­stand und wei­ter nach unten.

Die Bör­se zeigt sich aktu­ell wie­der sehr vola­til, mit aus­ge­präg­ten Trend­ta­gen sowohl nach oben als auch nach unten. Beson­ders der Han­del am Nach­mit­tag wird dadurch erschwert.
Daher ist Vor­sicht gebo­ten: Kei­ne Set­ups han­deln ohne eine ein­deu­tig signi­fi­kan­te Umkehrkerze.

Bleibt auf­merk­sam und han­delt defensiv.

Han­dels­tag 7.11.2025

Ein­lei­tung:
Der Ger­man 40 schloss am 6.11.2025 um 22:00 Uhr mit 23.747 Punk­ten.
Heu­te Mor­gen, am 7.11.2025 um 8:00 Uhr, eröff­ne­te der Markt bei 23.780 Punk­ten,
was einem Up-Gap von 33 Punk­ten entspricht.

Der VDAX-NEW stieg auf 20 und signa­li­siert eine zuneh­men­de Vola­ti­li­tät im Marktumfeld.

Die Zonen für den heu­ti­gen Han­del wer­den wie folgt gesetzt:

  • 1. Zone (Short): 100 Punk­te über dem Eröffnungskurs
  • 1. Zone (Long): 100 Punk­te unter dem Schlusskurs
  • 2. Zonen: jeweils 50 Punk­te über/unter der ers­ten Zone
  • Stop-Loss: jeweils 35 Punk­te über/unter der zwei­ten Zone

 Referenzkurse

Zeit­punktBeschrei­bungKurs
22:00 (6.11.)Schluss­kurs23.747
08:00 (7.11.)Eröff­nung23.780

 Up-Gap: +33 Punk­te
 VDAX-NEW: 20 (erhöht)


 Short-Setup

(100 Punk­te über dem Eröffnungskurs)

Beschrei­bungBerech­nungKurs
1. Short-Zone23.780 + 10023.880
2. Short-Zone23.880 + 5023.930
Stop-Loss23.930 + 3523.965

 Long-Setup

(100 Punk­te unter dem Schlusskurs)

Beschrei­bungBerech­nungKurs
1. Long-Zone23.747 − 10023.647
2. Long-Zone23.647 − 5023.597
Stop-Loss23.597 − 3523.562

 Zusammenfassung

Set­up1. Zone2. ZoneStop-LossBezug
Short23.88023.93023.965+100 / +50 / +35 über Eröffnung
Long23.64723.59723.562−100 / −50 / −35 unter Schluss

Han­dels­tag heu­te & Jah­res­sta­tis­tik 2025


 Han­dels­tag heu­te (07.11.2025)

Vola­ti­li­tät erneut steigend

• Han­dels­span­ne: 387 Punk­te
• VDAX: +5,83 % auf 22

Trades heu­te:
→ Am Mor­gen zwei Refe­renz­po­si­tio­nen (1 CFD & 2 CFDs) → bei­de mit Ver­lust geschlos­sen
→ Am Nach­mit­tag Long nach Set­up 4 long → +40 Punkte

 Tages­er­geb­nis: –130 Punkte


 Wochenergebnis

Die Woche endet trotz des Ver­lust­ta­ges mit einem Plus von +250 Punkten.

VTAD-Ver­öf­fent­li­chun­gen:
Alle Han­dels­ta­ge wer­den seit Sep­tem­ber 2022 wöchent­lich durch die VTAD publiziert.

Wer ist die VTAD?
Die Ver­ei­ni­gung Tech­ni­scher Ana­lys­ten Deutsch­lands ist der offi­zi­el­le Berufs­ver­band für Chart­tech­ni­ker und Markt­ana­lys­ten in Deutsch­land.
Sie ver­öf­fent­licht Aus­wer­tun­gen, Ana­ly­sen, Stra­te­gien und Aus­bil­dungs­in­hal­te für Trader und Investoren.

 Veröffentlichungen:

vtad.de

FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie - Ergeb­nis 1. + 2. Sep­tem­ber - VTAD

 Seit Beginn der Ver­öf­fent­li­chung gab es noch kei­nen Wochen­ver­lust
(seit 2022 wur­de der Stra­te­gie­text der DAX-TRADING-STRATEGIE hier und dort angepasst)


Jah­res­sta­tis­tik 2025

Zeit­raum: 06.01.2025 – 07.11.2025
 217 Han­dels­ta­ge (XETRA-Fei­er­ta­ge berück­sich­tigt)
 515 Trades ins­ge­samt
 Ø 2,37 Trades pro Han­dels­tag
→ sehr gemüt­li­che und kon­trol­lier­te Umsetzung


Ergeb­nis­sta­tis­tik der Setups

Mor­gens

• 287 Set­ups
• 18 Ver­lustt­ra­des
 Ver­lust­quo­te: 6,27 %

Nach­mit­tags

• 218 Set­ups
• 5 Ver­lustt­ra­des
 Ver­lust­quo­te: 2,29 %

Gesamt

• 515 Set­ups
• 492 Gewinnt­ra­des
 Gesamt-Gewinn­ra­te: 95,53 %


Abschlie­ßen­de Einschätzung

Die Ergeb­nis­se der letz­ten drei Han­dels­jah­re zei­gen ein nahe­zu iden­tisch sta­bi­les Bild.
Mit die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Kon­stanz und einer extrem nied­ri­gen Ver­lust­quo­te kann man inzwi­schen durch­aus von einem „Hei­li­gen Gral“ der Han­dels­stra­te­gie sprechen.

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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