Referent : Kersten Wöhrle
**Behavioral Economic Cycle Pattern – Wenn Verhaltenspsychologie auf Marktzyklen trifft**
Zyklusmodelle versprechen Ordnung im scheinbaren Chaos der Finanzmärkte. Doch was, wenn der Markt dem statistischen Durchschnittsmuster einfach nicht folgt – oder sogar die entgegengesetzte Richtung einschlägt?
Unser Referent stellt einen innovativen Ansatz vor, der klassische Zyklusanalyse mit den Erkenntnissen der Verhaltensökonomie (Behavioral Economics) verbindet. Im Mittelpunkt steht das **27.02 Day Cycle Model** – ein Algorithmus, der auf der Naturkonstante Pi, der Cosmic Number 137 und der anomalistischen Bahnperiode der Erde basiert. Das Modell berücksichtigt unbewusste Verhaltensmuster (Archetypen), die Preisbildung, Blasenentwicklungen und Panikverläufe an den Finanzmärkten maßgeblich beeinflussen.
Auf Basis von über 25 Jahren S&P-500-Daten wurde eine Trefferquote von über 80% auf der Preis- und Zeitebene nachgewiesen.
**Der Vortrag gliedert sich in drei Teile:**
**Teil I** – Grundlagen des 27.02 Day Cycle Model und statistische Ergebnisse der letzten 25 Jahre
**Teil II** – Drei weitere Zyklus-Derivate mit Beispielen aus 100 Jahren DJIA und S&P-500
**Teil III** – Das Gesamtbild für 2026: Viele der vorgestellten Cycle Pattern erreichen in diesem Jahr ihren Endpunkt – was bedeutet das für die Aktienmärkte bis Jahresende?
Referenten Vita:
Kersten Wöhrle, MFTA
Kersten Wöhrle ist langjähriger Analyst und Investor mit einem ausgeprägten Fokus auf die mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen der Finanzmarktanalyse. Im Jahr 2019 wurde er mit dem renommierten John Brooks Memorial Award für die beste Master-Arbeit ausgezeichnet – der höchsten Auszeichnung der IFTA im Bereich der Technischen Analyse.
Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Anwendung von Naturkonstanten wie Pi und der Feinstrukturkonstante α auf Marktmodelle, die Entwicklung von Algorithmen auf Basis natürlicher Zeitordnung sowie die Untersuchung von Synchronizitätsphänomenen nach dem Pauli-Jung-Modell. Ergänzend analysiert er die Aussagekraft von Urzahlen und periodisch wiederkehrenden Zahlenreihen im Kontext der Marktbewegungen.
