Zyklizität und Saisonalität - Ausblick 2026

Wann

18. 03 2026 
18:15 - 20:30

Wo

eck­stein haus der evang.-luth. kir­che nürnberg
Burg­stras­se 1-3, Raum 1.01, Nürn­berg, 90403 , Bayern 

Regionalgruppe

Refe­rent : Kers­ten Wöhrle 

Vor­trags­un­ter­la­gen vom 18.03.2026 (bit­te einloggen!):

Update 30.03.2026 der Ana­ly­se des Vor­tra­ges vom 18.03.2026 (bit­te einloggen!):

Der Reiz von Finanz­markt-Zyklus­mo­del­len liegt in der Hoff­nung, Ord­nung, Vor­her­seh­bar­keit und Struk­tur in die schein­bar chao­ti­schen Bewe­gun­gen von Bör­sen­kur­sen und Wirt­schaft zu brin­gen. Beson­ders beliebt ist dabei die Ori­en­tie­rung an sai­so­na­len Mus­tern, wie zum Bei­spiel dem Wahl­zy­klus, dem Deka­den-Durch­schnitts­ver­lauf, usw.

Als ers­te Ein­ord­nung ist der unter­stell­te Mus­ter­ver­lauf durch­aus hilf­reich. Lei­der folgt der Markt nicht zwangs­läu­fig dem sta­tis­ti­schen Durch­schnitts-Mus­ter und kann im
ungüns­tigs­ten Fall sogar eine völ­lig ande­re Rich­tung ein­schla­gen. Ein noch rela­tiv unbe­setz­ter Ansatz ist die Anwen­dung von Zyklen die den ver­hal­tens­öko­no­mi­schen Aspekt (Beha­vi­oral Eco­no­mics) berück­sich­ti­gen. Dahin­ter ver­ber­gen sich unbe­wuss­te Ur-Mus­ter (Arche­ty­pen), die tief in uns allen ver­wur­zelt sind und damit Ein­fluss auf die Preis- und Bla­sen­bil­dun­gen sowie Panik­ver­läu­fe an den Finanz­märk­ten nehmen.

Die Idee war des­halb, ein Modell zu ver­wen­den, wel­ches auf natür­li­cher Zeit­ord­nung beruht. Das 27.02 DAY CYCLE MODEL ver­folgt die­sen Ansatz, in dem der Algo­rith­mus die Natur­kon­stan­te Pi (3.14…), die Cos­micN­um­ber 137 und die anoma­lis­ti­sche Bahn­pe­ri­ode der Erde (365.2596 Tage) beinhal­tet. Der 27.02 DAY CYCLE ist in die­sem Modell ledig­lich der Grund­takt und die Basis für Zyklen, deren Ent­ste­hungs­zeit­punkt und Peri­oden­dau­er sich eman­zi­piert ent­wi­ckeln – qua­si ein atmen­der Zyklus ohne fixes Zeitkorsett.
Mitt­ler­wei­le liegt auf Basis des S&P-500 die Daten­ana­ly­se von über 25 Jah­ren vor, die belegt, dass die Tref­fer­quo­te für die vom 27.02 DAY CYCLE MODEL gene­rier­ten Zyklus­zie­le, auf der Preis- und Zei­ten­ebe­ne > 80% ist.

Der Vor­trag glie­dert sich in drei Elemente:
Teil I:  erläu­tert in einer Kurz­form das 27.02 DAY CYCLE Model und zeigt die sta­tis­ti­schen Ergeb­nis­se der letz­ten 25 Jah­re auf Basis des S&P-500.
In Teil II wer­den 3 wei­te­re Zyklus-Deri­va­te vor­ge­stellt, deren Wir­ken sich zum Teil über sehr lan­ge Zeit­räu­me erstreckt. Dazu wer­den auf Basis des DJIA und S&P-500, Bei­spie­le der letz­ten 100 Jah­re gezeigt.
In Teil III geht es dann um den zykli­schen Aus­blick der Akti­en­märk­te für das lau­fen­de Jahr.

So viel sei an die­ser Stel­le jetzt schon ver­ra­ten: Vie­le der vor­ge­stell­ten Zyklen errei­chen Mit­te 2026 einen End­punkt. Des­halb ist, um es vor­sich­tig aus­zu­drü­cken, ein sehr anspruchs­vol­les zwei­tes Halb­jahr zu Erwar­ten. Las­sen Sie sich die­sen Vor­trag des­halb nicht entgehen !

Ihr Refe­rent:

Kers­ten Wöhr­le (MFTA), Jahr­gang 1954, war bis zu sei­nem Ruhe­stand als Pro­dukt­ma­na­ger bei Roche Dia­gno­stics in Mann­heim tätig. Er beschäf­tigt sich seit vie­len Jah­ren mit der Suche und Ana­ly­se von zykli­schen Mus­tern in der Natur und den Finanz­markt­ana­ly­sen. Schwer­punk­te sei­ner Arbei­ten sind:

  • Unter­su­chung der Bedeu­tung von Natur­kon­stan­ten, z.B. PI, α, etc.
  • Ent­wick­lung und Eva­lu­ie­rung von 2D-Algo­rith­men auf Basis natür­li­cher Zeitordnung
  • Beob­ach­tung und Aus­wer­tung von Phä­no­me­nen der Syn­chro­ni­zi­tät (Pauli/Jung Modell)
  • Veri­fi­zie­rung der Aus­sa­ge-Qua­li­tät von Urzah­len und Zah­len­rei­hen mit peri­odi­scher Wiederholung

Seit 2015 ist er Mit­glied in der VTAD. Im Jahr 2019 erhielt er den „JOHN BROOKS MEMORIAL AWARD“ für die bes­te IFTA Mas­ter-Arbeit zum Zer­ti­fi­zie­rungs­grad „MFTA“.

 


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