Referent : Jan Zuleeg
Der Vortrag betrachtet Saisonalität nicht nur anhand saisonaler Charts, sondern den Weg von
der historischen Beobachtung über die quantitative Beschreibung bis zum systematischen Backtest.
Ausgehend von der Berechnung von Saisonalitäten aus historischen Kursdaten wird untersucht,
wie sich aus einer saisonalen Kurve ein objektiv berechenbares Handelssignal ableiten lässt.
Saisonale Hoch- und Tiefpunkte werden dabei nicht visuell selektiert, sondern durch quantitative Merkmale
wie Steigungen und Korrelationen sowie weitere Verfahren zur Ähnlichkeits- und Mustererkennung beschrieben.
Die resultierenden Signale werden mittels Backtests und Walk-Forward-Tests evaluiert.
Im Fokus stehen dabei die Stabilität außerhalb des zur Entwicklung verwendeten Datenzeitraums
sowie die Gefahr der Überoptimierung.
Ein weiterer Untersuchungsgegenstand ist die Kombination mehrerer Märkte zu einer saisonalen
Rotationsstrategie und deren Vergleich mit Buy & Hold.
Darüber hinaus wird untersucht, inwieweit Saisonalität als zusätzlicher quantitativer Filter für
bestehende Handelssignale eingesetzt werden kann.
