Systematischer DAX-Handel mit Compound-Kapitalentwicklung

Ger­man 40 / DAX – CFD Compound-Modell


Pra­xis­do­ku­men­ta­ti­on eines regel­ba­sier­ten Han­dels­mo­dells auf Basis ver­öf­fent­lich­ter DAX-Handelsberichte

Zwi­schen­be­richt nach 31 Han­dels­wo­chen 2026

Autor: Georg Mindermann


1. Vor­wort

An den Finanz­märk­ten wird häu­fig über spek­ta­ku­lä­re Ein­zelt­ra­des, außer­ge­wöhn­li­che Ren­di­ten oder kurz­fris­ti­ge Bör­sen­er­fol­ge berich­tet. Deut­lich sel­te­ner fin­det man dage­gen eine Han­dels­stra­te­gie, deren prak­ti­sche Anwen­dung über einen län­ge­ren Zeit­raum fort­lau­fend doku­men­tiert und deren Ent­wick­lung Woche für Woche nach­voll­zieh­bar ver­öf­fent­licht wird.

Genau die­ser Fra­ge­stel­lung wid­met sich die vor­lie­gen­de Dokumentation.

Im Mit­tel­punkt steht nicht die Opti­mie­rung ein­zel­ner Trades und auch nicht die Dar­stel­lung außer­ge­wöhn­li­cher Ein­zel­er­geb­nis­se. Ziel ist viel­mehr die trans­pa­ren­te Doku­men­ta­ti­on eines sys­te­ma­ti­schen Han­dels­mo­dells, das auf einem klar defi­nier­ten Regel­werk, kon­se­quen­tem Risi­ko- und Money-Manage­ment sowie der lang­fris­ti­gen Wir­kung des Com­pound-Effekts basiert.

Die Beson­der­heit die­ses Pro­jek­tes besteht dar­in, dass die Berech­nun­gen auf den fort­lau­fend ver­öf­fent­lich­ten Wochen­be­rich­ten der DAX-Tra­ding-Stra­te­gie beru­hen. Die ein­zel­nen Han­dels­wo­chen kön­nen anhand der ver­öf­fent­lich­ten Charts, Set­ups, Ein- und Aus­stie­ge sowie der jewei­li­gen Wochen­aus­wer­tun­gen nach­voll­zo­gen werden.

Damit unter­schei­det sich die­se Doku­men­ta­ti­on grund­sätz­lich von einer rück­wir­kend erstell­ten Simu­la­ti­on, bei der nach­träg­lich beson­ders erfolg­rei­che Markt­pha­sen aus­ge­wählt oder Para­me­ter opti­miert werden.

Die Han­dels­wo­chen wer­den fort­lau­fend doku­men­tiert und anschlie­ßend nach einem ein­heit­li­chen Ver­fah­ren in das Com­pound-Modell übernommen.

Das Modell ver­folgt dabei bewusst einen kon­ser­va­ti­ven Ansatz. Es soll unter­su­chen, wie sich ein ver­gleichs­wei­se klei­nes Han­dels­kon­to ent­wi­ckeln kann, wenn ein regel­ba­sier­tes Han­dels­sys­tem dis­zi­pli­niert umge­setzt wird, nur ein Teil der theo­re­tisch mög­li­chen Han­dels­leis­tung berück­sich­tigt wird und sämt­li­che im Modell ange­setz­ten Gewin­ne im Kon­to verbleiben.

Nach inzwi­schen 31 doku­men­tier­ten Han­dels­wo­chen steht eine umfang­rei­che Daten­ba­sis zur Ver­fü­gung. Damit lässt sich neben der rei­nen Han­dels­leis­tung ins­be­son­de­re unter­su­chen, wie sich Kapi­tal, Sicher­heits­re­ser­ve, Posi­ti­ons­grö­ße und Com­pound-Effekt im Zeit­ab­lauf entwickeln.


2. Ziel­set­zung der Dokumentation

Die Ziel­set­zung die­ser Arbeit geht deut­lich über die Dar­stel­lung einer ein­fa­chen Gewinn­kur­ve hinaus.

Unter­sucht wer­den ins­be­son­de­re fol­gen­de Fragestellungen:

Wie ent­wi­ckelt sich ein Han­dels­kon­to, wenn Gewin­ne nicht ent­nom­men, son­dern kon­se­quent wie­der ein­ge­setzt werden?

Wel­che Wir­kung besitzt der Com­pound-Effekt über vie­le auf­ein­an­der­fol­gen­de Handelswochen?

Wie ver­än­dert sich die wirt­schaft­li­che Wir­kung einer iden­ti­schen Markt­be­we­gung, wenn die Posi­ti­ons­grö­ße mit wach­sen­dem Kapi­tal schritt­wei­se erhöht wer­den kann?

Wel­che Bedeu­tung besit­zen Risi­ko- und Money-Manage­ment für die­sen Prozess?

Wel­che Funk­ti­on erfüllt eine dau­er­haft vor­han­de­ne Sicherheitsreserve?

Wie rea­lis­tisch ist eine Modell­rech­nung, wenn nicht 100 Pro­zent, son­dern bewusst ledig­lich 50 Pro­zent der ver­öf­fent­lich­ten Han­dels­leis­tung berück­sich­tigt werden?

Wie ent­wi­ckelt sich die Posi­ti­ons­grö­ße vom anfäng­li­chen Han­del mit weni­gen CFDs bis zu grö­ße­ren Stückzahlen?

Ab wel­chem Kapi­tal könn­te ein Über­gang vom CFD-Han­del auf bör­sen­ge­han­del­te DAX-Futures sinn­voll werden?

Und schließ­lich: Wel­che Aus­wir­kun­gen hat die Besteue­rung auf die lang­fris­ti­ge Ent­wick­lung eines sol­chen Compound-Modells?

Dabei muss von Beginn an zwi­schen zwei Berei­chen unter­schie­den werden:

Die ers­ten 31 Han­dels­wo­chen basie­ren auf den doku­men­tier­ten Wochenleistungen.

Eine Fort­schrei­bung bis zum Jah­res­en­de und ins­be­son­de­re über meh­re­re Fol­ge­jah­re ist dage­gen aus­schließ­lich eine mathe­ma­ti­sche Modell­pro­jek­ti­on.

Sie stellt weder eine Gewinn­erwar­tung noch ein Ver­spre­chen zukünf­ti­ger Ren­di­ten dar.


3. Grund­la­ge: Die DAX-Trading-Strategie

Grund­la­ge des Modells ist die von Georg Min­der­mann ent­wi­ckel­te und bei der VTAD ver­öf­fent­lich­te DAX-Trading-Strategie.

Voll­stän­di­ges Regelwerk:

Die Stra­te­gie basiert auf einem struk­tu­rier­ten und regel­ba­sier­ten Han­dels­an­satz für den DAX bezie­hungs­wei­se den Ger­man 40.

Das Regel­werk defi­niert unter ande­rem die Markt­vor­be­rei­tung, die Ein­tei­lung der Akti­ons­zo­nen, die Vor­aus­set­zun­gen für Posi­ti­ons­er­öff­nun­gen, den Umgang mit unter­schied­li­chen Markt­pha­sen, das Posi­ti­ons­ma­nage­ment sowie die Regeln für den Han­del am Mor­gen und am Nachmittag.

Von beson­de­rer Bedeu­tung ist, dass die Stra­te­gie nicht ledig­lich anhand eines his­to­ri­schen Back­tests beur­teilt wird.

Die mög­li­chen Trades wer­den wäh­rend des lau­fen­den Han­dels­jah­res fort­lau­fend dokumentiert.

Dadurch ent­steht mit jeder wei­te­ren Han­dels­wo­che eine wach­sen­de prak­ti­sche Datenbasis.


4. Die ver­öf­fent­lich­ten Wochenberichte

Die Ent­wick­lung des Com­pound-Modells basiert auf den wöchent­lich ver­öf­fent­lich­ten Handelsberichten.

Die­se Wochen­be­rich­te doku­men­tie­ren die Anwen­dung des Regel­werks anhand der jewei­li­gen Marktbewegungen.

Sie ent­hal­ten ins­be­son­de­re Charts der ein­zel­nen Han­dels­ta­ge, die jewei­li­gen Set­ups, Ein- und Aus­stie­ge sowie Erläu­te­run­gen zu beson­de­ren Marktsituationen.

Als Bei­spiel dient der der­zeit jüngs­te hier berück­sich­tig­te Wochenbericht:

Die für die­se Woche doku­men­tier­te Refe­renz­leis­tung beträgt 220 Punk­te.

Die­se 220 Punk­te wer­den jedoch nicht ein­fach als 220 Euro Gewinn in das Com­pound-Modell übernommen.

Statt­des­sen erfolgt eine genau defi­nier­te Umrech­nung ent­spre­chend der vor­han­de­nen Kapi­tal­ba­sis und der dar­aus resul­tie­ren­den Positionsgröße.


5. Aus­gangs­punkt des Compound-Modells

Das Modell beginnt am

5. Janu­ar 2026

mit einem Start­ka­pi­tal von

5.000,00 Euro.

Die ver­öf­fent­lich­ten Wochen­re­sul­ta­te beru­hen grund­sätz­lich auf einer Refe­renz­grö­ße von

3 CFDs.

Die­se Refe­renz­grö­ße bil­det den Aus­gangs­punkt jeder Wochenberechnung.

Ange­nom­men, ein Wochen­be­richt weist einen Gewinn von 600 Punk­ten aus.

Dann lau­tet die ers­te Berechnung:

600 Punk­te ÷ 3 CFDs = 200 Punk­te je CFD

Erst anschlie­ßend wird ermit­telt, wie vie­le CFDs auf­grund des zu die­sem Zeit­punkt vor­han­de­nen Kapi­tals ein­ge­setzt wer­den können.

Zu Jah­res­be­ginn waren dies 3 CFDs.

Mit wach­sen­dem Kapi­tal konn­te die Posi­ti­ons­grö­ße schritt­wei­se erhöht werden.

Nach 31 Han­dels­wo­chen liegt die Posi­ti­ons­grö­ße inzwi­schen bei 13 CFDs.

Damit besitzt die­sel­be Anzahl von Punk­ten je CFD heu­te eine wesent­lich grö­ße­re Kapi­tal­wir­kung als zu Beginn des Jahres.

Genau die­ser Mecha­nis­mus bil­det den Kern des Compound-Effekts.


6. War­um bewusst nur 50 Pro­zent der Han­dels­leis­tung berück­sich­tigt werden

Eine der wich­tigs­ten Annah­men des gesam­ten Modells besteht dar­in, dass nicht die voll­stän­di­ge ver­öf­fent­lich­te Wochen­leis­tung als tat­säch­lich erziel­ter Trader­ge­winn ange­setzt wird.

Berück­sich­tigt wer­den bewusst lediglich

50 Pro­zent der theo­re­tisch mög­li­chen Handelsleistung.

Der Grund dafür ist die prak­ti­sche Rea­li­tät des Tradings.

Selbst bei einem ein­deu­tig defi­nier­ten Regel­werk wird ein Trader kaum sämt­li­che mög­li­chen Trades eines Jah­res voll­stän­dig und exakt umset­zen können.

Ein Ein­stieg kann ver­passt werden.

Eine Posi­ti­on kann frü­her geschlos­sen werden.

Teil­ge­win­ne kön­nen unter­schied­lich rea­li­siert werden.

Ein­zel­ne Trades kön­nen aus per­sön­li­chen oder zeit­li­chen Grün­den aus­ge­las­sen werden.

Psy­cho­lo­gi­sche Fak­to­ren kön­nen die prak­ti­sche Umset­zung beeinflussen.

Tech­ni­sche Pro­ble­me oder Abwei­chun­gen bei der Aus­füh­rung kön­nen eben­falls auftreten.

Aus die­sem Grund erscheint eine Modell­rech­nung mit 100 Pro­zent sämt­li­cher theo­re­tisch mög­li­chen Han­dels­leis­tun­gen zu optimistisch.

Der Abschlag auf 50 Pro­zent schafft bewusst einen erheb­li­chen Abstand zwi­schen der doku­men­tier­ten Refe­renz­leis­tung und der ange­nom­me­nen prak­ti­schen Traderleistung.

Die­ser Sicher­heits­ab­schlag wird wäh­rend des gesam­ten Modells unver­än­dert beibehalten.


7. Kapi­tal­auf­tei­lung: 75 Pro­zent han­del­bar – 25 Pro­zent Reserve

Ein wei­te­rer wesent­li­cher Bestand­teil des Modells ist die bewuss­te Tren­nung des Gesamtkapitals.

Grund­sätz­lich wer­den nur

75 Pro­zent des vor­han­de­nen Kapi­tals als han­del­ba­res Kapital

ange­setzt.

Die ver­blei­ben­den

25 Pro­zent bil­den eine Sicherheitsreserve.

Die­se Reser­ve steht für die regu­lä­re Berech­nung der Posi­ti­ons­grö­ße nicht zur Verfügung.

Dadurch wird ver­hin­dert, dass das gesam­te vor­han­de­ne Kapi­tal per­ma­nent für Mar­gin-Anfor­de­run­gen gebun­den wird.

Für die Modell­rech­nung wird eine Mar­gin von

1.200 Euro je CFD

zugrun­de gelegt.

Die CFD-Anzahl wird erst erhöht, wenn das han­del­ba­re Kapi­tal für eine wei­te­re voll­stän­di­ge Mar­gin-Stu­fe ausreicht.


8. Kei­ne zusätz­li­chen Kapi­tal­ein­zah­lun­gen und kei­ne Entnahmen

Nach dem Start mit 5.000,00 Euro wer­den kei­ne zusätz­li­chen Geld­be­trä­ge in das Modell eingezahlt.

Die Erhö­hung des Han­dels­ka­pi­tals erfolgt aus­schließ­lich aus den im Modell ange­setz­ten Handelsgewinnen.

Eben­so wer­den wäh­rend des betrach­te­ten Zeit­raums kei­ne Gewin­ne entnommen.

Damit lässt sich nach­voll­zie­hen, wel­che Ent­wick­lung allein durch die Kom­bi­na­ti­on aus Han­dels­leis­tung, Wie­der­an­la­ge der Gewin­ne und stei­gen­der Posi­ti­ons­grö­ße ent­ste­hen kann.


9. War­um der Com­pound-Effekt den ent­schei­den­den Unter­schied ausmacht

Oft wird bei der Beur­tei­lung eines Han­dels­sys­tems aus­schließ­lich auf die erziel­te Punkt­zahl geachtet.

Die­se Betrach­tungs­wei­se greift jedoch zu kurz.

Der eigent­li­che Wachs­tums­ef­fekt ent­steht nicht allein durch die wöchent­li­chen Gewin­ne, son­dern durch die kon­se­quen­te Wie­der­an­la­ge die­ser Gewinne.

Dadurch erhöht sich mit zuneh­men­dem Kapi­tal auto­ma­tisch auch die mög­li­che Positionsgröße.

Genau die­ser Mecha­nis­mus wird als Com­pound-Effekt bezeichnet.

Ein ein­fa­ches Bei­spiel ver­deut­licht den Unterschied.

Eine Han­dels­wo­che erzielt laut ver­öf­fent­lich­tem Wochen­be­richt 600 Punk­te auf Basis der Refe­renz­grö­ße von 3 CFDs.

Das ent­spricht:

600 Punk­te ÷ 3 = 200 Punk­te je CFD

Zu Jah­res­be­ginn wer­den 3 CFDs gehandelt:

200 × 3 = 600 Punkte

Davon wer­den im Modell ledig­lich 50 Pro­zent angesetzt:

300 Euro Gewinn

Nach meh­re­ren Mona­ten kann das Kapi­tal bei­spiels­wei­se 10 CFDs ermöglichen:

200 × 10 = 2.000 Punkte

Davon wie­der­um 50 Prozent:

1.000 Euro Gewinn

Bei 13 CFDs lau­tet die­sel­be Rechnung:

200 × 13 = 2.600 Punkte

Davon 50 Prozent:

1.300 Euro Gewinn

Die Markt­be­we­gung und die Qua­li­tät des Han­dels­si­gnals haben sich in die­sem Bei­spiel über­haupt nicht verändert.

Der Unter­schied ent­steht aus­schließ­lich durch die zuvor auf­ge­bau­te höhe­re Kapitalbasis.

Genau des­halb muss die Han­dels­stra­te­gie nicht stän­dig mehr Punk­te erzie­len, damit sich das Kapi­tal­wachs­tum beschleunigt.


10. Die Bedeu­tung der Wiederanlage

Wür­den die Gewin­ne regel­mä­ßig ent­nom­men und die Posi­ti­ons­grö­ße dau­er­haft bei drei CFDs belas­sen, gäbe es die­sen Beschleu­ni­gungs­ef­fekt nicht.

Die Kapi­tal­entwick­lung wür­de im Wesent­li­chen line­ar verlaufen.

Durch die Wie­der­an­la­ge ent­steht dage­gen eine Rückkopplung:

Gewinn → höhe­res Kapi­tal → grö­ße­re Posi­ti­ons­grö­ße → höhe­re Kapi­tal­wir­kung glei­cher Punkt­ge­win­ne → wei­te­rer Kapitalzuwachs.

Die­ser Pro­zess beginnt in jeder neu­en Han­dels­wo­che auf einer leicht höhe­ren Kapitalbasis.

Am Anfang erscheint der Unter­schied noch rela­tiv gering.

Mit zuneh­men­der Lauf­zeit wird er jedoch immer deutlicher.

Genau des­halb ent­fal­tet der Com­pound-Effekt sei­ne eigent­li­che Stär­ke nicht inner­halb weni­ger Wochen, son­dern über vie­le Mona­te und Jahre.


11. Kapi­tal- und Risi­ko­ma­nage­ment als Fundament

Der Com­pound-Effekt kann lang­fris­tig nur funk­tio­nie­ren, wenn die Kapi­tal­entwick­lung nicht durch über­mä­ßi­ge Risi­ken gefähr­det wird.

Des­halb gehört zum Modell zwin­gend ein kon­se­quen­tes Kapi­tal- und Risikomanagement.

Die Posi­ti­ons­grö­ße wird nicht nach Gefühl erhöht.

Sie rich­tet sich aus­schließ­lich nach dem tat­säch­lich vor­han­de­nen han­del­ba­ren Kapital.

Gleich­zei­tig wer­den 25 Pro­zent des Gesamt­ka­pi­tals bewusst nicht für die regu­lä­re Mar­gin-Berech­nung eingesetzt.

Die Sicher­heits­re­ser­ve ver­hin­dert zwar kei­ne Ver­lus­te, sie redu­ziert jedoch die voll­stän­di­ge Kapi­tal­bin­dung und schafft zusätz­li­chen Spielraum.

Damit wird ein ent­schei­den­der Grund­satz sichtbar:

Der Com­pound-Effekt benö­tigt nicht nur Gewin­ne. Er benö­tigt vor allem Kapitalerhalt.


12. Trans­pa­renz der Berechnung

Ein wesent­li­cher Vor­teil die­ses Pro­jek­tes besteht dar­in, dass sämt­li­che Berech­nungs­schrit­te über­prüft wer­den können.

Für jede ein­zel­ne Han­dels­wo­che wer­den ausgewiesen:

Kapi­tal vor Han­dels­be­ginn, Refe­renz­punkt­zahl, Punk­te je CFD, ange­setz­te CFD-Anzahl, hoch­ge­rech­ne­te Punkt­zahl, Trader­leis­tung von 50 Pro­zent, neu­es Han­dels­ka­pi­tal, Sicher­heits­re­ser­ve und han­del­ba­rer Kapitalanteil.

Die Ent­wick­lung ent­steht somit nicht aus einer ein­zi­gen rück­wir­ken­den Endberechnung.

Sie wird Woche für Woche aus den doku­men­tier­ten Refe­renz­er­geb­nis­sen aufgebaut.


13. Unter­schied­li­che Markt­be­din­gun­gen und Robustheit

Eine Han­dels­stra­te­gie muss sich nicht nur in einer bestimm­ten Bör­sen­pha­se bewähren.

Im lau­fen­den Han­del tre­ten nied­ri­ge und hohe Vola­ti­li­tät, Trend­ta­ge, Seit­wärts­pha­sen, Gaps und außer­ge­wöhn­lich star­ke Markt­be­we­gun­gen auf.

Gera­de des­halb besitzt eine fort­lau­fen­de Doku­men­ta­ti­on über vie­le Mona­te eine höhe­re Aus­sa­ge­kraft als die Betrach­tung ein­zel­ner beson­ders erfolg­rei­cher Handelstage.

Die Robust­heit eines Regel­werks zeigt sich nicht dar­an, dass jeder ein­zel­ne Trade gewinnt.

Sie zeigt sich viel­mehr dar­in, ob die Regeln auch unter unter­schied­li­chen Markt­be­din­gun­gen kon­se­quent ange­wen­det und die Risi­ken kon­trol­liert wer­den können.

Die bis­lang doku­men­tier­ten 31 Wochen wei­sen jeweils eine posi­ti­ve Refe­renz­punkt­zahl aus. Das bedeu­tet aller­dings aus­drück­lich nicht, dass zukünf­ti­ge Ver­lust­wo­chen aus­ge­schlos­sen wären.


14. Steu­er­li­che Betrach­tung in Deutschland

Bei einer län­ger­fris­ti­gen Modell­rech­nung darf die steu­er­li­che Belas­tung nicht aus­ge­blen­det werden.

Die fol­gen­den Wochen­be­rech­nun­gen wer­den zunächst vor per­sön­li­cher Besteue­rung geführt. Dadurch bleibt sicht­bar, wie sich das Han­dels­ka­pi­tal inner­halb des Jah­res durch Wie­der­an­la­ge ent­wi­ckeln kann.

Für pri­va­te Kapi­tal­erträ­ge gilt in Deutsch­land grund­sätz­lich ein Steu­er­satz von 25 Pro­zent; hin­zu kommt grund­sätz­lich der Soli­da­ri­täts­zu­schlag. Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um beschreibt pri­va­te Kapi­tal­erträ­ge grund­sätz­lich mit 25 Pro­zent zuzüg­lich Solidaritätszuschlag.

Für eine ver­ein­fach­te Modell­rech­nung ohne Kir­chen­steu­er ent­spricht 25 Pro­zent zuzüg­lich 5,5 Pro­zent Soli­da­ri­täts­zu­schlag auf die Steu­er rech­ne­risch einer Belas­tung von 26,375 Pro­zent auf den ent­spre­chend steu­er­pflich­ti­gen Betrag.

Die­se ver­ein­fach­te Modell­an­nah­me darf jedoch nicht mit einer indi­vi­du­el­len Steu­er­be­rech­nung ver­wech­selt werden.

Per­sön­li­che Frei­be­trä­ge, Ver­lust­ver­rech­nung, die kon­kre­te steu­er­li­che Behand­lung der ver­wen­de­ten Pro­duk­te sowie Ände­run­gen des Steu­er­rechts kön­nen die tat­säch­li­che Belas­tung verändern.

Des­halb erfolgt im Modell zunächst die Darstellung

Kapi­tal vor Steuern

und anschlie­ßend – bei einer Langfristprojektion –

ver­ein­fach­tes Kapi­tal nach Steuern.

Die steu­er­li­che Betrach­tung ersetzt aus­drück­lich kei­ne indi­vi­du­el­le Bera­tung durch einen Steuerberater.


15. Vom CFD-Han­del zum bör­sen­ge­han­del­ten Futures-Handel

Mit wach­sen­dem Kapi­tal soll­te lang­fris­tig nicht nur die Posi­ti­ons­grö­ße betrach­tet werden.

Auch das ver­wen­de­te Han­dels­in­stru­ment muss über­prüft werden.

CFDs besit­zen ins­be­son­de­re in der Auf­bau­pha­se eines klei­ne­ren Han­dels­kon­tos den Vor­teil einer fle­xi­blen Positionsgrößensteuerung.

Wenn die Stück­zahl jedoch mit wach­sen­dem Kapi­tal immer grö­ßer wird, kön­nen bör­sen­ge­han­del­te Futures zuneh­mend inter­es­sant werden.

Eurex bie­tet der­zeit drei DAX-Future-Grö­ßen an: den Micro-DAX-Future (FDXS) mit 1 Euro je Index­punkt, den Mini-DAX-Future (FDXM) mit 5 Euro je Index­punkt und den klas­si­schen DAX-Future (FDAX) mit 25 Euro je Indexpunkt.

Ein mög­li­cher lang­fris­ti­ger Ent­wick­lungs­weg könn­te des­halb lauten:

Auf­bau­pha­se: DAX-/Ger­man-40-CFDs

Zwi­schen­stu­fe: Micro- bezie­hungs­wei­se Mini-DAX-Futures

bei ent­spre­chend gro­ßem Kapi­tal: FDAX-Futures über Eurex

Die Han­dels­stra­te­gie muss sich dadurch grund­sätz­lich nicht verändern.

Die Regeln blei­ben die metho­di­sche Grundlage.

Ledig­lich das Instru­ment, mit dem die Han­dels­ent­schei­dun­gen umge­setzt wer­den, ent­wi­ckelt sich mit dem Kapi­tal weiter.

Vor einem tat­säch­li­chen Wech­sel müs­sen jedoch ins­be­son­de­re Punkt­wert, Kon­trakt­grö­ße, Mar­gin, Slip­pa­ge, Han­dels­kos­ten, Liqui­di­tät und per­sön­li­ches Risi­ko­li­mit neu berech­net werden.

Ein grö­ße­rer Future bedeu­tet nicht auto­ma­tisch eine bes­se­re Lösung.

Die Wahl des Instru­ments muss immer zur Kapi­tal­grö­ße und zum Risi­ko­pro­fil passen.


16. Modell­pro­jek­ti­on bis Ende 2026

Nach 31 Han­dels­wo­chen stellt sich natur­ge­mäß die Fra­ge, wie sich das Kapi­tal bis zum Jah­res­en­de ent­wi­ckeln könnte.

Eine sol­che Berech­nung darf jedoch nicht als Pro­gno­se ver­stan­den werden.

Sie kann ledig­lich zei­gen, wel­che Grö­ßen­ord­nung sich mathe­ma­tisch erge­ben könn­te, wenn meh­re­re Annah­men wei­ter­hin erfüllt werden:

Die Han­dels­stra­te­gie wird wei­ter­hin nach dem­sel­ben Regel­werk umgesetzt.

Die durch­schnitt­li­che Han­dels­leis­tung bewegt sich in einer ver­gleich­ba­ren Größenordnung.

Es wer­den wei­ter­hin nur 50 Pro­zent der theo­re­ti­schen Han­dels­leis­tung berücksichtigt.

Die Gewin­ne ver­blei­ben voll­stän­dig im Handelskapital.

Die Posi­ti­ons­grö­ße wird wei­ter­hin aus­schließ­lich ent­spre­chend der Kapi­tal­entwick­lung erhöht.

Die 25-pro­zen­ti­ge Sicher­heits­re­ser­ve bleibt bestehen.

Unter die­sen Annah­men wur­de für Ende 2026 bis­her eine Grö­ßen­ord­nung von ungefähr

35.000 bis 45.000 Euro

als illus­tra­ti­ves Sze­na­rio diskutiert.

Ein Mit­tel­wert von ungefähr

40.000 Euro

kann zur Ver­an­schau­li­chung ver­wen­det werden.

Die­se Zahl stellt aus­drück­lich kei­ne Gewinn­erwar­tung dar.


17. Steu­er und Jahresendkapital

Ange­nom­men, das Modell wür­de Ende 2026 tat­säch­lich ein Kapi­tal von 40.000 Euro erreichen.

Bei einem Aus­gangs­ka­pi­tal von 5.000 Euro ergä­be sich ein modell­haf­ter Gewinn von

35.000 Euro.

Bei einer rein ver­ein­fach­ten Modell­an­nah­me von 26,375 Pro­zent Steu­er­be­las­tung auf den gesam­ten steu­er­pflich­ti­gen Jah­res­ge­winn – ohne Frei­be­trä­ge, Kir­chen­steu­er oder ande­re Beson­der­hei­ten – ent­sprä­che dies rund

9.231 Euro Steuer.

Das ver­blei­ben­de Kapi­tal läge dann modell­haft bei ungefähr

30.769 Euro.

Die­se Rech­nung dient aus­schließ­lich der Illustration.

Eine rea­le deut­sche Steu­er­be­rech­nung kann auf­grund indi­vi­du­el­ler Ver­hält­nis­se hier­von abweichen.

Gera­de für den Com­pound-Effekt ist die­ser Unter­schied wichtig.

Nicht das Brut­to­ka­pi­tal vor Steu­ern, son­dern das tat­säch­lich ver­blei­ben­de Kapi­tal bil­det wirt­schaft­lich die sinn­vol­le­re Aus­gangs­ba­sis für das Folgejahr.


18. Modell­pro­jek­ti­on über drei wei­te­re Handelsjahre

Eine mehr­jäh­ri­ge Com­pound-Rech­nung kann mathe­ma­tisch sehr schnell außer­ge­wöhn­lich hohe Wer­te erzeugen.

In der bis­he­ri­gen Modell­be­trach­tung wur­den zur Ver­an­schau­li­chung fol­gen­de Grö­ßen­ord­nun­gen diskutiert:

Han­dels­jahrIllus­tra­ti­ves Kapi­tal vor SteuernIllus­tra­ti­ves Kapi­tal nach Steuern
Ende 2026ca. 40.000 €ca. 31.000 €
Ende 2027ca. 190.000 €ca. 145.000 €
Ende 2028ca. 850.000 €ca. 650.000 €
Ende 2029ca. 3,2 Mio. €ca. 2,45 Mio. €

Die­se Tabel­le ist kei­ne mathe­ma­tisch garan­tier­te Fort­schrei­bung und kei­ne Ren­di­te­pro­gno­se.

Sie soll ledig­lich zei­gen, wie stark ein Com­pound-Modell theo­re­tisch beschleu­ni­gen kann, wenn Gewin­ne kon­se­quent reinves­tiert und Posi­ti­ons­grö­ßen immer wei­ter ange­passt werden.

In der Rea­li­tät wür­de eine ein­fa­che CFD-Ska­lie­rung spä­tes­tens bei grö­ße­ren Kapi­tal­be­trä­gen zuneh­mend unrealistisch.

Posi­ti­ons­grö­ßen, Markt­li­qui­di­tät, Slip­pa­ge, Bro­kerbe­din­gun­gen, Mar­gin, psy­cho­lo­gi­sche Belas­tung, steu­er­li­che Aspek­te und das ver­wen­de­te Han­dels­in­stru­ment wür­den eine immer grö­ße­re Rol­le spielen.

Genau des­halb gehört zur lang­fris­ti­gen Ent­wick­lung auch der Über­gang auf geeig­ne­te bör­sen­ge­han­del­te Futures.


19. Gren­zen des Modells

Bei aller posi­ti­ven bis­he­ri­gen Ent­wick­lung müs­sen die Gren­zen der Modell­rech­nung aus­drück­lich genannt werden.

Ver­gan­ge­ne Ergeb­nis­se garan­tie­ren kei­ne zukünf­ti­gen Ergebnisse.

Markt­be­din­gun­gen ver­än­dern sich.

Ver­lust­wo­chen kön­nen auftreten.

Es kön­nen Draw­downs entstehen.

Vola­ti­li­tät kann sich verändern.

Die Anzahl geeig­ne­ter Han­dels­ge­le­gen­hei­ten kann zurückgehen.

Mar­gin-Anfor­de­run­gen und Bro­kerbe­din­gun­gen kön­nen sich ändern.

Mit wach­sen­der Posi­ti­ons­grö­ße gewin­nen Han­dels­kos­ten und Slip­pa­ge an Bedeutung.

Steu­er­li­che Vor­schrif­ten kön­nen sich verändern.

Und schließ­lich steigt mit grö­ße­ren Posi­tio­nen auch die psy­cho­lo­gi­sche Belas­tung des Traders.

Des­halb wäre es falsch, eine mathe­ma­ti­sche Com­pound-Kur­ve unbe­grenzt in die Zukunft fortzuschreiben.

Je grö­ßer das Kapi­tal wird, des­to wich­ti­ger wer­den Kapi­tal­erhalt, Risi­ko­re­du­zie­rung und eine pro­fes­sio­nel­le Anpas­sung der Handelsinstrumente.


20. Per­sön­li­ches Fazit

Die­ses Pro­jekt zeigt vor allem, dass lang­fris­ti­ger Bör­sen­er­folg nicht allein von spek­ta­ku­lä­ren Ein­zelt­ra­des abhängt.

Ent­schei­dend sind viel­mehr ein klar defi­nier­tes Han­dels­re­gel­werk, kon­se­quen­te Dis­zi­plin, soli­des Risi­ko- und Money-Manage­ment, Geduld, eine ange­mes­se­ne Sicher­heits­re­ser­ve und die Bereit­schaft, Gewin­ne über län­ge­re Zeit im Kapi­tal arbei­ten zu lassen.

Der Com­pound-Effekt ent­fal­tet sei­ne eigent­li­che Wir­kung nicht in weni­gen Wochen.

Er benö­tigt Zeit.

Nach 31 Han­dels­wo­chen hat sich das Modell­ka­pi­tal von

5.000,00 Euro

auf

21.310,83 Euro

ent­wi­ckelt.

Gleich­zei­tig stieg die ange­setz­te Posi­ti­ons­grö­ße von

3 CFDs

auf

13 CFDs.

Dabei wur­den bewusst lediglich

50 Pro­zent der theo­re­tisch mög­li­chen Handelsleistung

berück­sich­tigt.

Es erfolg­ten

kei­ne zusätz­li­chen Kapitaleinzahlungen

und

kei­ne Kapitalentnahmen.

Gleich­zei­tig wur­den dauerhaft

25 Pro­zent des Kapi­tals als Sicherheitsreserve

vor­ge­se­hen.

Die ent­schei­den­de Erkennt­nis lau­tet des­halb nicht:

Wie viel kann man mit einem ein­zel­nen Trade verdienen?

Viel wich­ti­ger ist die Frage:

Was kann aus einer kon­se­quent umge­setz­ten Han­dels­stra­te­gie ent­ste­hen, wenn Risi­ko kon­trol­liert, Gewin­ne reinves­tiert und die Posi­ti­ons­grö­ße aus­schließ­lich auf­grund des tat­säch­lich auf­ge­bau­ten Kapi­tals erhöht wird?

Die Doku­men­ta­ti­on wird bis zum Ende des Jah­res fortgeführt.

Jede wei­te­re Han­dels­wo­che wird nach dem­sel­ben Sche­ma ergänzt.

Am Jah­res­en­de wird zusätz­lich die steu­er­li­che Belas­tung in die Modell­be­trach­tung einbezogen.

Soll­te das Kapi­tal lang­fris­tig ent­spre­chend wach­sen, wird gleich­zei­tig der Über­gang von CFDs auf Micro- bezie­hungs­wei­se Mini-DAX-Futures und spä­ter gege­be­nen­falls auf den klas­si­schen DAX-Future über Eurex Bestand­teil der wei­te­ren Betrachtung.

Denn lang­fris­tig geht es nicht dar­um, immer grö­ße­re Risi­ken einzugehen.

Es geht dar­um, mit wach­sen­dem Kapi­tal auch das Risi­ko-, Money- und Instru­men­ten­ma­nage­ment weiterzuentwickeln.

Der ent­schei­den­de Fak­tor ist nicht der ein­zel­ne Trade.

Der ent­schei­den­de Fak­tor ist der Prozess.

Woche für Woche. Monat für Monat. Jahr für Jahr.


ANHANG – DIE 31 HANDELSWOCHEN IM DETAIL

Woche 1 — 05.01.–09.01.2026

Kapi­tal vor­her: 5.000,00 €
Refe­renz (3 CFDs): 490 Punk­te
Punk­te pro CFD: 163,33
CFDs: 3
Hoch­rech­nung: 490,00 Punk­te
Trader (50 %): 245,00 €
Kapi­tal neu: 5.245,00 €
Reser­ve: 1.311,25 €
Han­del­bar: 3.933,75 €
CFDs: 3


Woche 2 — 12.01.–16.01.2026

Kapi­tal vor­her: 5.245,00 €
Refe­renz (3 CFDs): 215 Punk­te
Punk­te pro CFD: 71,67
CFDs: 3
Hoch­rech­nung: 215,00 Punk­te
Trader (50 %): 107,50 €
Kapi­tal neu: 5.352,50 €
Reser­ve: 1.338,13 €
Han­del­bar: 4.014,37 €
CFDs: 3


Woche 3 — 19.01.–23.01.2026

Kapi­tal vor­her: 5.352,50 €
Refe­renz (3 CFDs): 360 Punk­te
Punk­te pro CFD: 120,00
CFDs: 3
Hoch­rech­nung: 360,00 Punk­te
Trader (50 %): 180,00 €
Kapi­tal neu: 5.532,50 €
Reser­ve: 1.383,13 €
Han­del­bar: 4.149,37 €
CFDs: 3


Woche 4 — 26.01.–30.01.2026

Kapi­tal vor­her: 5.532,50 €
Refe­renz (3 CFDs): 360 Punk­te
Punk­te pro CFD: 120,00
CFDs: 3
Hoch­rech­nung: 360,00 Punk­te
Trader (50 %): 180,00 €
Kapi­tal neu: 5.712,50 €
Reser­ve: 1.428,13 €
Han­del­bar: 4.284,37 €
CFDs: 3


Woche 5 — 02.02.–06.02.2026

Kapi­tal vor­her: 5.712,50 €
Refe­renz (3 CFDs): 740 Punk­te
Punk­te pro CFD: 246,67
CFDs: 3
Hoch­rech­nung: 740,00 Punk­te
Trader (50 %): 370,00 €
Kapi­tal neu: 6.082,50 €
Reser­ve: 1.520,63 €
Han­del­bar: 4.561,87 €
CFDs: 3


Woche 6 — 09.02.–13.02.2026

Kapi­tal vor­her: 6.082,50 €
Refe­renz (3 CFDs): 800 Punk­te
Punk­te pro CFD: 266,67
CFDs: 3
Hoch­rech­nung: 800,00 Punk­te
Trader (50 %): 400,00 €
Kapi­tal neu: 6.482,50 €
Reser­ve: 1.620,63 €
Han­del­bar: 4.861,87 €
CFDs: 4


Woche 7 — 16.02.–20.02.2026

Kapi­tal vor­her: 6.482,50 €
Refe­renz (3 CFDs): 485 Punk­te
Punk­te pro CFD: 161,67
CFDs: 4
Hoch­rech­nung: 646,67 Punk­te
Trader (50 %): 323,33 €
Kapi­tal neu: 6.805,83 €
Reser­ve: 1.701,46 €
Han­del­bar: 5.104,37 €
CFDs: 4


Woche 8 — 23.02.–27.02.2026

Kapi­tal vor­her: 6.805,83 €
Refe­renz (3 CFDs): 580 Punk­te
Punk­te pro CFD: 193,33
CFDs: 4
Hoch­rech­nung: 773,33 Punk­te
Trader (50 %): 386,67 €
Kapi­tal neu: 7.192,50 €
Reser­ve: 1.798,13 €
Han­del­bar: 5.394,37 €
CFDs: 4


Woche 9 — 02.03.–06.03.2026

Kapi­tal vor­her: 7.192,50 €
Refe­renz (3 CFDs): 670 Punk­te
Punk­te pro CFD: 223,33
CFDs: 4
Hoch­rech­nung: 893,33 Punk­te
Trader (50 %): 446,67 €
Kapi­tal neu: 7.639,17 €
Reser­ve: 1.909,79 €
Han­del­bar: 5.729,38 €
CFDs: 4


Woche 10 — 09.03.–13.03.2026

Kapi­tal vor­her: 7.639,17 €
Refe­renz (3 CFDs): 770 Punk­te
Punk­te pro CFD: 256,67
CFDs: 4
Hoch­rech­nung: 1.026,67 Punk­te
Trader (50 %): 513,33 €
Kapi­tal neu: 8.152,50 €
Reser­ve: 2.038,13 €
Han­del­bar: 6.114,37 €
CFDs: 5


Woche 11 — 16.03.–20.03.2026

Kapi­tal vor­her: 8.152,50 €
Refe­renz (3 CFDs): 580 Punk­te
Punk­te pro CFD: 193,33
CFDs: 5
Hoch­rech­nung: 966,67 Punk­te
Trader (50 %): 483,33 €
Kapi­tal neu: 8.635,83 €
Reser­ve: 2.158,96 €
Han­del­bar: 6.476,87 €
CFDs: 5


Woche 12 — 23.03.–27.03.2026

Kapi­tal vor­her: 8.635,83 €
Refe­renz (3 CFDs): 720 Punk­te
Punk­te pro CFD: 240,00
CFDs: 5
Hoch­rech­nung: 1.200,00 Punk­te
Trader (50 %): 600,00 €
Kapi­tal neu: 9.235,83 €
Reser­ve: 2.308,96 €
Han­del­bar: 6.926,87 €
CFDs: 5


Woche 13 — 30.03.–02.04.2026

Kapi­tal vor­her: 9.235,83 €
Refe­renz (3 CFDs): 430 Punk­te
Punk­te pro CFD: 143,33
CFDs: 5
Hoch­rech­nung: 716,67 Punk­te
Trader (50 %): 358,33 €
Kapi­tal neu: 9.594,16 €
Reser­ve: 2.398,54 €
Han­del­bar: 7.195,62 €
CFDs: 5


Woche 14 — 06.04.–10.04.2026

Kapi­tal vor­her: 9.594,16 €
Refe­renz (3 CFDs): 550 Punk­te
Punk­te pro CFD: 183,33
CFDs: 5
Hoch­rech­nung: 916,67 Punk­te
Trader (50 %): 458,33 €
Kapi­tal neu: 10.052,49 €
Reser­ve: 2.513,12 €
Han­del­bar: 7.539,37 €
CFDs: 5


Woche 15 — 13.04.–17.04.2026

Kapi­tal vor­her: 10.052,49 €
Refe­renz (3 CFDs): 550 Punk­te
Punk­te pro CFD: 183,33
CFDs: 5
Hoch­rech­nung: 916,67 Punk­te
Trader (50 %): 458,33 €
Kapi­tal neu: 10.510,82 €
Reser­ve: 2.627,71 €
Han­del­bar: 7.883,11 €
CFDs: 6


Woche 16 — 20.04.–24.04.2026

Kapi­tal vor­her: 10.510,82 €
Refe­renz (3 CFDs): 640 Punk­te
Punk­te pro CFD: 213,33
CFDs: 6
Hoch­rech­nung: 1.280,00 Punk­te
Trader (50 %): 640,00 €
Kapi­tal neu: 11.150,82 €
Reser­ve: 2.787,71 €
Han­del­bar: 8.363,11 €
CFDs: 6


Woche 17 — 27.04.–30.04.2026

Kapi­tal vor­her: 11.150,82 €
Refe­renz (3 CFDs): 225 Punk­te
Punk­te pro CFD: 75,00
CFDs: 6
Hoch­rech­nung: 450,00 Punk­te
Trader (50 %): 225,00 €
Kapi­tal neu: 11.375,82 €
Reser­ve: 2.843,96 €
Han­del­bar: 8.531,86 €
CFDs: 6


Woche 18 — 04.05.–08.05.2026

Kapi­tal vor­her: 11.375,82 €
Refe­renz (3 CFDs): 130 Punk­te
Punk­te pro CFD: 43,33
CFDs: 6
Hoch­rech­nung: 260,00 Punk­te
Trader (50 %): 130,00 €
Kapi­tal neu: 11.505,82 €
Reser­ve: 2.876,46 €
Han­del­bar: 8.629,36 €
CFDs: 6


Woche 19 — 11.05.–15.05.2026

Kapi­tal vor­her: 11.505,82 €
Refe­renz (3 CFDs): 360 Punk­te
Punk­te pro CFD: 120,00
CFDs: 6
Hoch­rech­nung: 720,00 Punk­te
Trader (50 %): 360,00 €
Kapi­tal neu: 11.865,82 €
Reser­ve: 2.966,46 €
Han­del­bar: 8.899,36 €
CFDs: 6


Woche 20 — 18.05.–22.05.2026

Kapi­tal vor­her: 11.865,82 €
Refe­renz (3 CFDs): 960 Punk­te
Punk­te pro CFD: 320,00
CFDs: 6
Hoch­rech­nung: 1.920,00 Punk­te
Trader (50 %): 960,00 €
Kapi­tal neu: 12.825,82 €
Reser­ve: 3.206,46 €
Han­del­bar: 9.619,36 €
CFDs: 8


Woche 21 — 25.05.–29.05.2026

Kapi­tal vor­her: 12.825,82 €
Refe­renz (3 CFDs): 330 Punk­te
Punk­te pro CFD: 110,00
CFDs: 8
Hoch­rech­nung: 880,00 Punk­te
Trader (50 %): 440,00 €
Kapi­tal neu: 13.265,82 €
Reser­ve: 3.316,46 €
Han­del­bar: 9.949,37 €
CFDs: 8


Woche 22 — 01.06.–05.06.2026

Kapi­tal vor­her: 13.265,82 €
Refe­renz (3 CFDs): 310 Punk­te
Punk­te pro CFD: 103,33
CFDs: 8
Hoch­rech­nung: 826,67 Punk­te
Trader (50 %): 413,33 €
Kapi­tal neu: 13.679,15 €
Reser­ve: 3.419,79 €
Han­del­bar: 10.259,36 €
CFDs: 8


Woche 23 — 08.06.–12.06.2026

Kapi­tal vor­her: 13.679,15 €
Refe­renz (3 CFDs): 600 Punk­te
Punk­te pro CFD: 200,00
CFDs: 8
Hoch­rech­nung: 1.600,00 Punk­te
Trader (50 %): 800,00 €
Kapi­tal neu: 14.479,15 €
Reser­ve: 3.619,79 €
Han­del­bar: 10.859,36 €
CFDs: 9


Woche 24 — 15.06.–19.06.2026

Kapi­tal vor­her: 14.479,15 €
Refe­renz (3 CFDs): 550 Punk­te
Punk­te pro CFD: 183,33
CFDs: 9
Hoch­rech­nung: 1.650,00 Punk­te
Trader (50 %): 825,00 €
Kapi­tal neu: 15.304,15 €
Reser­ve: 3.826,04 €
Han­del­bar: 11.478,11 €
CFDs: 9


Woche 25 — 22.06.–26.06.2026

Kapi­tal vor­her: 15.304,15 €
Refe­renz (3 CFDs): 650 Punk­te
Punk­te pro CFD: 216,67
CFDs: 9
Hoch­rech­nung: 1.950,00 Punk­te
Trader (50 %): 975,00 €
Kapi­tal neu: 16.279,15 €
Reser­ve: 4.069,79 €
Han­del­bar: 12.209,36 €
CFDs: 10


Woche 26 — 29.06.–03.07.2026

Kapi­tal vor­her: 16.279,16 €
Refe­renz (3 CFDs): 440 Punk­te
Punk­te pro CFD: 146,67
CFDs: 10
Hoch­rech­nung: 1.466,67 Punk­te
Trader (50 %): 733,33 €
Kapi­tal neu: 17.012,49 €
Reser­ve: 4.253,12 €
Han­del­bar: 12.759,37 €
CFDs: 10


Woche 27 — 06.07.–10.07.2026

Kapi­tal vor­her: 17.012,49 €
Refe­renz (3 CFDs): 160 Punk­te
Punk­te pro CFD: 53,33
CFDs: 10
Hoch­rech­nung: 533,33 Punk­te
Trader (50 %): 266,67 €
Kapi­tal neu: 17.279,16 €
Reser­ve: 4.319,79 €
Han­del­bar: 12.959,37 €
CFDs: 10


Woche 28 — 13.07.–17.07.2026

Kapi­tal vor­her: 17.279,16 €
Refe­renz (3 CFDs): 590 Punk­te
Punk­te pro CFD: 196,67
CFDs: 10
Hoch­rech­nung: 1.966,67 Punk­te
Trader (50 %): 983,33 €
Kapi­tal neu: 18.262,49 €
Reser­ve: 4.565,62 €
Han­del­bar: 13.696,87 €
CFDs: 11


Woche 29 — 20.07.–24.07.2026

Kapi­tal vor­her: 18.262,49 €
Refe­renz (3 CFDs): 530 Punk­te
Punk­te pro CFD: 176,67
CFDs: 11
Hoch­rech­nung: 1.943,33 Punk­te
Trader (50 %): 971,67 €
Kapi­tal neu: 19.234,16 €
Reser­ve: 4.808,54 €
Han­del­bar: 14.425,62 €
CFDs: 12


Woche 30 — 27.07.–31.07.2026

Kapi­tal vor­her: 19.234,16 €
Refe­renz (3 CFDs): 800 Punk­te
Punk­te pro CFD: 266,67
CFDs: 12
Hoch­rech­nung: 3.200,00 Punk­te
Trader (50 %): 1.600,00 €
Kapi­tal neu: 20.834,16 €
Reser­ve: 5.208,54 €
Han­del­bar: 15.625,62 €
CFDs: 13


Woche 31 — 03.08.–07.08.2026

Kapi­tal vor­her: 20.834,16 €
Refe­renz (3 CFDs): 220 Punk­te
Punk­te pro CFD: 73,33
CFDs: 13
Hoch­rech­nung: 953,33 Punk­te
Trader (50 %): 476,67 €
Kapi­tal neu: 21.310,83 €
Reser­ve: 5.327,71 €
Han­del­bar: 15.983,12 €
CFDs: 13


GESAMTBILANZ NACH 31 HANDELSWOCHEN

Zeit­raum: 05.01.2026–07.08.2026
Start­ka­pi­tal: 5.000,00 €
Kapi­tal nach Woche 31: 21.310,83 €
Kapi­tal­zu­wachs: 16.310,83 €
Sum­me der Refe­renz­punkt­zah­len: 15.795 Punk­te
Durch­schnitt­li­che Refe­renz­leis­tung: rund 510 Punk­te je Woche
Posi­ti­ons­grö­ße zu Beginn: 3 CFDs
Aktu­el­le Posi­ti­ons­grö­ße: 13 CFDs
Han­del­ba­res Kapi­tal: 15.983,12 €
Sicher­heits­re­ser­ve: 5.327,71 €
Zusätz­li­che Ein­zah­lun­gen: 0 €
Kapi­tal­entnah­men: 0 €
Im Modell ange­setz­te Trader­leis­tung: 50 Pro­zent der jeweils auf die aktu­el­le CFD-Zahl hoch­ge­rech­ne­ten Referenzleistung.

Damit ist die voll­stän­di­ge Ent­wick­lung der ers­ten 31 Han­dels­wo­chen vom Start­ka­pi­tal bis zum gegen­wär­ti­gen Zwi­schen­stand nach­voll­zieh­bar dokumentiert.


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